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Schweigeminute

In Einfacher Sprache

Stella Petersen ist Englisch-Lehrerin. Christian ist einer von ihren Schülern. Beide fühlen sich zueinander hingezogen. Aber diese Liebe ist verboten. Ein furchtbares Unglück scheint alles zu beenden. Oder vielleicht doch nicht? Gerade will Frederik wieder einen Stein greifen. Da ruft er zu mir: „Christian, guck mal: das Mädchen mit dem grünen Bade-Anzug! Ich glaube, sie winkt dir zu.“ Ich habe sie sofort erkannt. Ich habe sie an ihrer Frisur und an ihren breiten Wangen erkannt: Stella Petersen. „Kennst du sie?“, fragt Frederik. „Ja“, sage ich, „das ist meine Englisch-Lehrerin.“ Frederik glaubt mir nicht. „Die da? Die sieht doch aus wie eine Schülerin.“ Die Erzählung Schweigeminute von Siegfried Lenz handelt von Liebe und Tod. Aber auch von dem Mut, sich im Leben zu entscheiden. Für das, was einem wichtig ist. Und für das, was man nie verlieren will.
Portrait
Siegfried Lenz, 1926 im ostpreußischen Lyck geboren, zählt zu den bedeutendsten und meistgelesenen Schriftstellern der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Seine Werke erscheinen seit 1951 (»Es waren Habichte in der Luft«) im Hoffmann und Campe Verlag und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Spass am Lesen Verlag GmbH
Seitenzahl 136
Erscheinungsdatum 21.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-947185-64-1
Verlag Spaß am Lesen
Maße (L/B/H) 20,8/12,9/1,5 cm
Gewicht 236 g
Auflage 1
Übersetzer Marion Döbert
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Eine der schönsten Liebesgeschichten
von Roland aus St.Gallen am 09.01.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eigentlich bin ich nicht so der Liebesgeschichten-Freund. Aber als Sigi Lenz Fan, u. nachdem ich zuerst den Film gesehen habe, da musste ich dieses Buch einfach kaufen. Und es war ein voller Erfolg. So etwas Schönes . . . ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen. Siegfried Lenz in Hochform. Absolut empfehlenswert.

Eine berührende Liebesgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Basel am 15.08.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In dieser Novelle von Siegfried Lenz geht es um die Liebe zwischen einer Lehrerin und ihrem Schüler. Von Anfang an ist klar, dass die Englisch-Lehrerin Stella bei einem Bootsunglück ums Leben gekommen ist, denn die Geschichte beginnt in der Kirche bei ihrem Trauergottesdienst. Nach und nach erfahren wir durch Rückblenden, wie es... In dieser Novelle von Siegfried Lenz geht es um die Liebe zwischen einer Lehrerin und ihrem Schüler. Von Anfang an ist klar, dass die Englisch-Lehrerin Stella bei einem Bootsunglück ums Leben gekommen ist, denn die Geschichte beginnt in der Kirche bei ihrem Trauergottesdienst. Nach und nach erfahren wir durch Rückblenden, wie es zu dieser Liebe zwischen Stella und Christian gekommen ist, und wie sie ihr jähes Ende fand. Die Übergänge von der Vergangenheit zur Erzählgegenwart sind zu Anfang noch recht gut zu erkennen, werden aber immer verschwommener, bis sie gänzlich verblasst sind und die Vergangenheit an dem Punkt angelangt ist, wo die Novelle begannen hat, also in die Gegenwart übergeht. Mir hat dieser Wechsel sehr gut gefallen, denn ich konnte nicht einfach lesen, sondern musste Aufmerksam sein und gut auf die Übergänge achten. Auch die Geschichte fand ich sehr schön, ich mag es, wenn nicht jedes Buch in einem Happy End endet.

Liebe in Erinnerungsfetzen
von Philippe Nix am 23.12.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Novelle "Schweigeminute" von Siegfried Lenz handelt von einem Schüler, der ein Verhältnis mit seiner verstorbenen Lehrerin hatte. Auf der Gedenkfeier lässt er seine Erinnerungen an sie Revue passieren. Erzählt wird aus der Sicht des Schülers. Gelegentlich wechselt der Ich-Erzähler unverhofft zwischen der gegenwärtigen Ged... Die Novelle "Schweigeminute" von Siegfried Lenz handelt von einem Schüler, der ein Verhältnis mit seiner verstorbenen Lehrerin hatte. Auf der Gedenkfeier lässt er seine Erinnerungen an sie Revue passieren. Erzählt wird aus der Sicht des Schülers. Gelegentlich wechselt der Ich-Erzähler unverhofft zwischen der gegenwärtigen Gedenkfeier und seinen Erinnerungen. Zudem spricht der Erzähler von seiner Lehrerin manchmal in der 2. und manchmal in der 3. Person (Singular). Das sorgt zum einen dafür, dass es für den Leser gelegentlich leicht schwierig werden kann die Gedanken des Erzählers nachzuvollziehen. Zum anderen drückt dieser Wechsel zwischen Gegenwart - Vergangenheit und 2. Person - 3. Person eine Art Verwirrung aus, ausgelöst durch die Erschütterung, die durch den Tot der Lehrerin hervorgerufen wird. Somit lässt der Schreibstil die Handlung realistischer wirken. Meine Erwartungshaltung an das Buch waren zugegebenermaßen nicht ganz neutral. Ich hatte mich für die Lektüre entschieden, da ich mir das Thema sehr interessant anmutete. Ich kann nicht gerade behaupten, dass mich die Novelle enttäuscht hat, aber es entsprach doch nicht ganz meinen Vorstellungen. Auf das Ende war ich ganz besonders gespannt bei diesem Buch. Auch hier kann ich nicht sagen, dass es nicht gelungen wäre, doch hat mir irgendwie doch noch eine Aussage gefehlt. Was sagt mir das Buch? Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Lektüre in jedem Fall durch ihre realitätsnahe Erzählweise punktet, dass aber an einigen Stellen durchaus noch Potential zur Ausdehnung der Handlung gewesen wäre.