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Schnauze, Alexa!

Ich kaufe nicht bei Amazon. Vorsicht! Dieses Buch liefert überzeugende Argumente

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Taschenbuch
Fast alle kaufen bei Amazon – ist ja so bequem. Die Innenstädte veröden, die Straßen verstopfen und die Papiertonnen quellen über. Die Hersteller von qualitativen Waren werden ökonomisch ausgepresst, kopiert (Amazon produziert dann gleich günstiger selber) und die Konzentration auf allen Ebenen nimmt unaufhörlich zu. Und noch schlimmer: Alexa hört weltweit in allen Wohnstuben alles mit, auch die intimsten Informationen über uns kennt der weltweit größte Händler – und könnte heute schon entscheiden, was er uns morgen
verkaufen will – noch fragt er uns vorher, aber bald kommt es von selber bei uns an. Amazon weiß ja auch, was wir gerne lesen und so rund um die Uhr auf unseren Amazon-Bildschirmen schauen, und wo wir dann das Buch aus Langeweile zuschlagen – da lässt man doch gleich leichter verdaubares schreiben und liefert dies an den inzwischen vollkommen unmündigen Konsumenten. Da hilft nur zu sagen „Schnauze, Alexa“!
Rezension
"Bröckers fasst alle Argumente zusammen, die dagegen sprechen, den amerikanischen Internetgiganten weiterhin zu unterstützen. Sein Traum ist es, dass alle deutschen Kunden kurzerhand sagen: Tschüss, Amazon." hr info "Netzwelt"

"Ein wütendes Buch über den Online-Riesen" Frankfurter Rundschau

"Ein flammender Appell ..., der sich gegen die Gewohnheit, bei Amazon einzukaufen, richtet." NachDenkSeiten

"Johannes Bröckers kritisiert in "Schnauze, Alexa! Ich kaufe nicht bei Amazon" die Monopolstellung und Datensammelwut des Online-Unternehmens." MDR

"Johannes Bröckers war jahrelang selbst Kunde beim weltgrößten Onlinehändler. Doch seit seiner Recherche über dessen Geschäftspraktiken ruft er zum Boykott auf." SPIEGEL
Portrait
Bröckers, Johannes
Johannes Bröckers, Jahrgang 1960, studierte Germanistik und Europäische Ethnologie in Marburg und arbeitete als Journalist, Texter und Creative Director in der Werbung. 2000 gründete er pleasant_net, das Büro für strategische Beeinflussung. Er lebt und arbeitet als Marketingberater, Autor und Dozent in Frankfurt am Main.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 02.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86489-251-6
Verlag Westend
Maße (L/B/H) 15,7/9,8/1,2 cm
Gewicht 79 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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7,50
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Ein schnell zu lesendes, gut verständliches Sachbuch über den Großkonzern Amazon
von einer Kundin/einem Kunden aus Kirchbarkau am 25.01.2019

Am 2. November 2018 erschien das Taschenbuch „Schnauze, Alexa!“. Dieses Sachbuch hat Johannes Bröckers geschrieben. Der Titel besticht sofort und hat mich gleich angesprochen. Auch die signalhafte orangene Farbe sowie der wütende Smiley bewirken, dass der aufmerksame Leser, die aufmerksame Leserin einen Blick in dieses aufklär... Am 2. November 2018 erschien das Taschenbuch „Schnauze, Alexa!“. Dieses Sachbuch hat Johannes Bröckers geschrieben. Der Titel besticht sofort und hat mich gleich angesprochen. Auch die signalhafte orangene Farbe sowie der wütende Smiley bewirken, dass der aufmerksame Leser, die aufmerksame Leserin einen Blick in dieses aufklärende Buch wirft. Klappentext: Fast alle kaufen bei Amazon – ist ja so bequem. Die Innenstädte veröden, die Straßen verstopfen und die Papiertonnen quellen über. Die Hersteller von qualitativen Waren werden ökonomisch ausgepresst, kopiert (Amazon produziert dann gleich günstiger selber) und die Konzentration auf allen Ebenen nimmt unaufhörlich zu. Und noch schlimmer: Alexa hört weltweit in allen Wohnstuben alles mit, auch die intimsten Informationen über uns kennt der weltweit größte Händler – und könnte heute schon entscheiden, was er uns morgen verkaufen will – noch fragt er uns vorher, aber bald kommt es von selber bei uns an. Amazon weiß ja auch, was wir gerne lesen und so rund um die Uhr auf unseren Amazon-Bildschirmen schauen, und wo wir dann das Buch aus Langeweile zuschlagen – da lässt man doch gleich leichter verdaubares schreiben und liefert dies an den inzwischen vollkommen unmündigen Konsumenten. Da hilft nur zu sagen „Schnauze, Alexa“! Meine Meinung: „Schnauze, Alexa!“ ist ein kleines Taschenbuch in E-Book-Reader-Format, das man in Spielfilmlänge lesen kann und viele interessante Informationen rund um das Großunternehmen Amazon bereithält. In gut verständlicher Sprache und kurzen informativen Kapiteln klärt der Autor Johannes Bröckers auf und rechnet mit Amazon ab. Dabei spricht er nicht nur die neueste Innovation Amazons die sprechende und hörende Alexa an, sondern hat auch Interessantes über Jeff Bezos, dem Gründer Amazons, über die Logistikzentren, Amazon Echo und Prime, Amazon Marketplace, Amazon Web Services und weiteres zu erzählen. Dabei zeigt er ein ziemlich erschütterndes Zukunftsszenario für unsere digitale Zukunft auf. Diese muss so natürlich nicht eintreten. Dennoch kann niemand vorhersehen, wie sich unser Kauf- und Medienverhalten auf unser Leben auswirken wird. Es lohnt sich darüber nachzudenken und so glaube ich, dass jeder Deutsche mit einem Amazon-Konto dieses Büchlein lesen sollte. Auch wenn er weiterhin auf Amazon klickt, so ist dies zumindest eine bewusste Entscheidung. Ich würde mir natürlich ähnlich wie der Autor wünschen, eher heute als morgen mein Konto zu löschen. Oder bin ich wie so viele Kunden zu bequem mein Kaufverhalten zu überdenken, mich von meiner Couch zu erheben und in die Stadt zu begeben? Heute muss jeder mündige Bürger entscheiden, wie wir morgen leben wollen. Soll ich die in Plastik eingewickelte Gurke im Supermarkt kaufen und klicke bei Amazon auf den Kaufbutton, weil ich unbedingt das neueste Buch am Erscheinungstag erhalten muss? Gerade hier liegt auch mein großer Kritikpunkt an diesem wirklich gutem Sachbuch. Wieso in Gottes Namen kann ich dieses Buch bei Amazon kaufen??? Wie widersinnig ist das und wie unglaubwürdig macht sich Johannes Bröckers damit? Ja, er hat zugegeben, dass er selber ein Amazon-Konto hat, doch muss er gleich sein kleines „Kauf nicht bei Amazon“-Büchlein hier vermarkten? Das kann ich nicht verstehen!!! Auch hätte ich mir ein paar wissenschaftliche Belege gewünscht. Johannes Bröckers liefert viele Fakten und Zahlen und gibt auch am Ende Literatur und Links an, jedoch hätte ich gerne gewusst, welche Information, welche Zahl zu welcher Quelle gehört. Nun muss ich darauf vertrauen, dass Johannes Bröckers gut recherchiert hat, seine Angaben alle stimmen oder ich durchforsche in Eigenregie seine Quellen. Fazit: „Schnauze, Alexa!“ ist ein gut aufgearbeitetes Sachbuch über den Giganten Amazon, nach dessen Lektüre keiner mehr sagen kann, das habe ich nicht gewusst. Ich vergebe abzüglich meiner Vermarktungs- und Zitierkritik **** Sterne für Johannes Bröckers Buch.

von einer Kundin/einem Kunden aus Sulzbach am 17.01.2019
Bewertet: anderes Format

Wahre Worte. Vielleicht macht man sich als Leser einfach mal etwas mehr Gedanken, was man mit dem Kauf bei dem großen A dem Einzelhandel antut.

Im Westen nichts Neues
von Frank Weller am 02.01.2019

Das Problem Amazon ist eigentlich ein gesamtgesellschaftliches. Wenige werden immer reicher auf Kosten der Allgemeinheit. Der Autor schimpft zwar zu Recht auf den Konzern, bleibt aber mit Lösungsvorschlägen hinter dem Berg. Insofern fällt ihm als Ratschlag auch nur ein Verzicht auf einen Kauf bei Amazon ein. Was aber tun, wenn ... Das Problem Amazon ist eigentlich ein gesamtgesellschaftliches. Wenige werden immer reicher auf Kosten der Allgemeinheit. Der Autor schimpft zwar zu Recht auf den Konzern, bleibt aber mit Lösungsvorschlägen hinter dem Berg. Insofern fällt ihm als Ratschlag auch nur ein Verzicht auf einen Kauf bei Amazon ein. Was aber tun, wenn ich ländlich wohne, und die Geschäfte vor Ort schon längst aufgegeben haben? Es bleiben zu viele Fragen unbeantwortet. Und das mit dem Verzicht bekommen wir doch Tag für Tag von der Politik vorgebetet. Steuergesetze sind eine hoheitliche Aufgabe des Staates. Der kommt seiner Pflicht einfach nicht nach. Das gilt auch für die Datensammelwut. Es sieht fast so aus, als sei gar keine Lösung hier erwünscht. Damit ist für mich das Buch auch unvollständig niedergeschrieben. Schade.


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