Die Judenbuche

Ein Sittengemälde aus dem gebirgigten Westfalen

Große Klassiker zum kleinen Preis Band 33

Annette von Droste-Hülshoff

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Beschreibung

Die Szene ist in einem westfälischen Dorf in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Unter den Dorfbewohnern herrscht Hochmut, kleinere und größere Straftaten sind an der Tagesordnung. Friedrich Mergel, die Hauptfigur dieser bekanntesten Novelle der deutschsprachigen Literatur, erschlägt im Streit den Juden Aaron und flieht. 28 Jahre später kehrt er in seine Heimat zurück und erhängt sich am Ort des Verbrechens, an der so genannten Judenbuche, an der steht: 'Wenn du dich diesem Orte nahest, so wird es dir ergehen, wie du mir getan hast.'

Annette von Droste-Hülshoff wurde 1797 auf Schloss Hülshoff bei Münster geboren. Sie stammte aus altwestfälischem Geschlecht. Trotz der von Krankheiten erschütterten Jugend erhielt sie eine reichhaltige Bildung. Sie knüpfte Bekanntschaft mit A. W. Schlegel, Adele Schopenhauer, Levin Schücking, Ludwig Uhland, Gustav Schwab und anderen. Seit 1841 lebte sie meist am Bodensee. Dort erfuhr sie eine halbmütterliche Liebe zum 17 Jahre jüngeren Schücking. Sie starb am 24. Mai 1848 in Meersburg am Bodensee.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 80
Erscheinungsdatum 01.07.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86647-050-7
Verlag Anaconda Verlag
Maße (L/B/H) 19,7/12,9/1,4 cm
Gewicht 154 g
Verkaufsrang 47499

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nicht "meinDing"
von Blacky am 18.04.2009

Kurzbeschreibung 1842 gestaltet das Schicksal eines Außenseiters. Friedrich Mergel, der Sohn armer Eltern, wächst in einem Klima der Lieblosigkeit und Mißachtung auf. Er reagiert mit übersteigertem Geltungsstreben auf sein druckendes Minderwertigkeitsgefühl und verwickelt sich in Diebstahl, Totschlag und Mord. Nur vom Wunsch na... Kurzbeschreibung 1842 gestaltet das Schicksal eines Außenseiters. Friedrich Mergel, der Sohn armer Eltern, wächst in einem Klima der Lieblosigkeit und Mißachtung auf. Er reagiert mit übersteigertem Geltungsstreben auf sein druckendes Minderwertigkeitsgefühl und verwickelt sich in Diebstahl, Totschlag und Mord. Nur vom Wunsch nach gesellschaftlicher Anerkennung beseelt, zerbricht er, als die Gesellschaft ihn endgültig zurückstößt. Sein Freitod ist Ausdruck der grenzenlosen Ohnmacht eines zutiefst Einsamen, die Bankrotterklärung verkümmerten Selbstwertgefühls, eines bis zur Selbstvernichtung gesteigerten Hasses gegen das eigene, lebensunfähige Ich. Sehr düster verfasste Geschichte. Nicht ganz "mein Ding"


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