Wilhelm Tell

Schauspiel. Zum Neujahrsgeschenk auf 1805

Große Klassiker zum kleinen Preis Band 39

Friedrich Schiller

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Beschreibung

'Wilhelm Tell' ist Schillers letztes vollendetes Drama und bringt eine Utopie auf die Bühne: die Versöhnung der Interessen des Einzelnen und der Gesellschaft. Den historischen Hintergrund bildet der Schweizer Unabhängigkeitskampf gegen Habsburg im 13. Jahrhundert, aus dessen Umkreis die berühmte Tell-Sage stammt. Wilhelm Tell weigert sich, die Vorherrschaft der Habsburger anzuerkennen, sieht sich aber vor allem als Einzelkämpfer, der nur in bestimmten Situationen für die Sache der Allgemeinheit eintritt. Erst nach der legendären Apfelschuss-Szene und seiner darauf folgenden Inhaftierung und Flucht setzt sich Tell, über seinen persönlichen Rachefeldzug hinaus, für ein selbstbestimmtes Leben der Schweizer ein.

Friedrich Schiller (1759-1805) wurde in Marbach geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Ab 1776 studierte er auf Befehl des Herzogs Karl Eugen an der Militärakademie Karlsschule in Stuttgart Medizin und arbeitete anschließend als Regimentsarzt. 1782 war Schiller trotz eines Verbots des Herzogs bei der umjubelten Uraufführung der «Räuber» in Mannheim zugegen; er wurde mit Arrest und Schreibverbot bestraft. Er floh über Mannheim, Leipzig und Dresden nach Weimar. 1789 wurde er zum außerordentlichen Professor der Geschichte und Philosophie in Jena berufen. Er litt unter ständigen Geldsorgen, die auch seine Gesundheit angriffen. 1799 siedelte er erneut nach Weimar um, wo er im Alter von nur 45 Jahren starb.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 01.07.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86647-056-9
Verlag Anaconda Verlag
Maße (L/B/H) 19,5/12,9/1,8 cm
Gewicht 193 g

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Gründungsmythos der Schweiz
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit Friedrich von Schillers ‘Wilhelm Tell’ wird der Freiheitskampf der Schweizer gegen die Herrschaft der Habsburger dargestellt. Als klassisches Theater wurde das Volksstück 1804 erstmals aufgeführt. Von seinem Freund Goethe inspiriert, nahm Schiller die Tellsage auf und schrieb diese in Blankvers für die Bühne des Weimarer Hof... Mit Friedrich von Schillers ‘Wilhelm Tell’ wird der Freiheitskampf der Schweizer gegen die Herrschaft der Habsburger dargestellt. Als klassisches Theater wurde das Volksstück 1804 erstmals aufgeführt. Von seinem Freund Goethe inspiriert, nahm Schiller die Tellsage auf und schrieb diese in Blankvers für die Bühne des Weimarer Hoftheaters. Es geht um Knechtschaft und Freiheit eines Volkes, das sich zusammenrauft und sich von fremden Vögten befreien will. Ein auch zu heutiger Zeit immer noch sehr aktuelles Thema. Wilhelm Tell tritt als eher bescheidener, stiller Held in Erscheinung, seine Person ist aber nicht unumstritten. Sein Menschenbild ist geprägt von Pflicht und Neigung. Als Rechtfertigung für seinen Tyrannenmord an Gessler, schiebt er moralische Gründe vor. Dieser habe ihn zur Notwehr getrieben, weil er ihn auf den Kopf seines Sohnes zielen liess. Handelt Tell jedoch nicht auch im Namen der Freiheit und ist ein Mord nicht immer ein Mord, egal aus welchen Gründen? Als Spiegelfigur betritt Johannes Parricida, Neffe von König Albrecht I. am Schluss des Stücks die Bühne. Auch er hat einen Mord begangen, jedoch aus Habsucht und Rache. Man kann den Text zudem als eine Auseinandersetzung mit der französischen Revolution verstehen. Über das Widerstandsrecht eines Volkes gegen Tyrannei und die Frage, wann gilt eine Herrschaft überhaupt als tyrannisch, darüber kann diskutiert werden, insofern eine durchaus lohnenswerte Schullektüre. Wenn man sich auf diese Versform einmal eingelassen hat, ist sie sehr angenehm und leicht zu lesen. Für die dynamische Dramatik und die gesprochene Sprache eignen sich die jambischen Sätze besonders gut. Mir haben auch die gewaltigen Naturbeschreibungen sehr gut gefallen. Insgesamt immer noch lesenswert, wenn man sich für Mythen der Geschichte interessiert und Zusammenhänge, die bis in die heutige Zeit wirken.

ganz ok
von einer Kundin/einem Kunden am 08.08.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

für ein schulbuch akzeptabel, ansonsten würd ichs wohl eher nicht lesen. meistens muss man ein teil mehere mal lesen, weils einfach so kompliziert geschrieben ist, dass mans auf den ersten Versuch gar nicht peilt.

`durch diese hohle gasse muß er kommen .. `
von einer Kundin/einem Kunden am 09.11.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

die geschichte des volkshelden der schweiz, von schiller ergreifend erzählt, ist ein literarisches meisterwerk.tell, der sich ursprünglich nicht aktiv beteiligen will am kampf gegen die tyrannei, wird durch die an ihm verübte ungerechtigkeit und unterdrückung letztendlich zum held der nation.für leser der modernen literatur sich... die geschichte des volkshelden der schweiz, von schiller ergreifend erzählt, ist ein literarisches meisterwerk.tell, der sich ursprünglich nicht aktiv beteiligen will am kampf gegen die tyrannei, wird durch die an ihm verübte ungerechtigkeit und unterdrückung letztendlich zum held der nation.für leser der modernen literatur sicherlich gewöhnungsbedürftig, jedoch kann diese sprache auch sehr viel spaß bereiten.

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