Sozialwissenschaftliche Theoriebildung und das Problem der Mediation

Dissertationsschrift

Europäische Hochschulschriften Recht / Reihe 2: Rechtswissenschaft / Series 2: Law / Série 2: Droit Band 4385

Elke Fischer

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Beschreibung

Die Arbeit untersucht die grundsätzliche Problematik der Mediation als rechtliche Einrichtung. Dabei wird dargestellt, inwieweit sich die Mediation mit wichtigen rechts- bzw. sozialwissenschaftlichen Konzeptionen in Einklang bringen lässt. Nach der Lehre Kants hat das Recht freiheitsbegründende Funktion; Garant des Rechts ist allein der Staat. Demnach stünde die Institution der Mediation als außergerichtliches Konfliktlösungsverfahren jenseits des Rechtes. Dagegen entspricht die Mediation als effektivitätsfördernde Institution nach Luhmanns Systemtheorie den Anforderungen an die Komplexreduktionskapazität des Rechtssystems. Auch nach Habermas’ Diskurstheorie ist Mediation eine Institution, die näher an die diskursorientierte Situation legitimer gesellschaftlicher Beziehungen heranreicht, als dies Recht im traditionellen Verfahren leisten kann.

Die Autorin: Elke Fischer, geboren 1963 in Düsseldorf; Studium der Rechtswissenschaften in Erlangen und Bayreuth; seit 1991 Beamtin im Höheren Verwaltungsdienst des Freistaates Bayern.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 194
Erscheinungsdatum 11.05.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-631-55103-5
Verlag Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Maße (L/B/H) 20,8/14,6/1,5 cm
Gewicht 265 g

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  • Aus dem Inhalt: Mediation zwischen Recht und Effektivität – Grundlagen einer systemtheoretischen Auffassung des Rechts – Kritische Fragen an eine systemtheoretische Rechtsphilosophie.