Brennen muß Salem

Roman

Stephen King

(24)
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Beschreibung

Luxusausgabe mit Goldprägung

"Ein Schlüsselwerk der Horrorliteratur ... Stephen King bewies in 'Brennen muss Salem' erstmals seine Kunst, die Gesellschaft, die ihn umgibt zu durchschauen und doch unverletzt abzubilden - und wer weiß, hat er das jemals wieder so perfekt getan." Ernst Molden, Österreich, 16.09.06

Stephen King wurde 1947 in Portland, Maine, geboren. King ist der Meister der Horrorliteratur. Seine Bücher erscheinen in Millionenauflagen auf der ganzen Welt und wurden fast alle verfilmt. 2006 ist der Roman Brennen muss Salem im Zsolnay Verlag erschienen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 734
Erscheinungsdatum 16.09.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-05381-6
Verlag Zsolnay, Paul
Maße (L/B/H) 21,9/15,4/5 cm
Gewicht 982 g
Originaltitel Salem`s Lot
Abbildungen mit Fotos. 21,5 cm
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Silvia Morawetz, Peter Robert
Fotografen Jerry N. Uelsmann
Verkaufsrang 29400

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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Spannend, aber doch kein richtiges Highlight
von Anja L. von "books and phobia" am 26.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wenn es um Vampire und andere mystische Wesen geht, kann ich nie genug von ihnen bekommen. Um so gespannter war ich schließlich auf „Brennen muss Salem“. Hier erhoffte ich mir nicht nur eine interessante Handlung und neue Aspekte über Vampire, sondern natürlich auch ein wenig Horror. Doch leider wurden nicht alle meine Wünsche e... Wenn es um Vampire und andere mystische Wesen geht, kann ich nie genug von ihnen bekommen. Um so gespannter war ich schließlich auf „Brennen muss Salem“. Hier erhoffte ich mir nicht nur eine interessante Handlung und neue Aspekte über Vampire, sondern natürlich auch ein wenig Horror. Doch leider wurden nicht alle meine Wünsche erfüllt. Den Start ins Buch fing bereits sehr mystisch an und verschaffte mir einen ersten Einblick in das, was mich in der Geschichte erwarten würde. Besonders die Kleinstadt, in welcher die Handlung spielen würde, war dabei besonders präsent. Jerusalem´s Lot oder kurz Salem´s Lot, machte nämlich damit Schlagzeilen, dass es innerhalb kürzester Zeit komplett ohne Bewohner war. Klang schon einmal sehr eigenartig, aber auch unglaublich spannend, zumal ich bereits wusste welches mystische Wesen daran schuld war. Doch was passierte genau? Diese Frage sollte mir die Geschichte beantworten. Bereits nach den ersten Seiten, konnte ich für mich ganz klar sagen, dass dies auf jeden Fall wieder ein King-Roman war. Dies zeigte sich besonders an den Bewohnern der Kleinstadt, welche alle etwas Besonderes auf sich hatten. Die einen mochte man, die anderen hasste man, aber alle fühlten sich einfach gut an, da sie einfach sehr individuell waren. Trotzdem fiel es mir aufgrund der schieren Menge an Charakteren schwer, sie alle zu behalten. Als ich das Buch las, konnte ich sie zwar alle unterscheiden, aber gerade im Nachhinein blieben mir nur Mark, Susan und Straker im Gedächtnis, da diese sehr markante Rollen hatten. Als dann das Thema „Vampire“ ins Spiel kam, war ich gespannt, wie King sie wohl inszeniert haben würde. Leider waren hier meine Erwartungen wohl einfach zu hoch, denn hier gab es wenig Neues. Besonders der Zusammenhang mit kirchlichen Glauben und der Benutzung von Kruzifixen oder Weihwasser, war für mich nichts, was ich nicht schon gelesen hatte. Wer bereits Romane mit Vampiren gelesen hat, der dürfte hier auf jeden Fall wenige Überraschungen vorfinden. Was ich jedoch fand, war Horror. Auch wenn die Bekämpfung der Vampire etwas eintönig war, schafften es King´s Beschreibungen doch, mir hin und wieder eine Gänsehaut zu verpacken. Klar hier braucht es viel Vorstellungskraft, aber so manche Szenerie wünschte ich mir auf jeden Fall nicht im eigenen Umfeld. Durch die vielen Details und die Beschreibungen der Charaktere zog sich die Geschichte trotzdem ganz schön. Die Wechsel zwischen einzelnen Personen brachten zwar Abwechslung, enthielten manchmal aber Dialoge, die für die Haupthandlung nichts beitrugen. Klar, King wollte das man mit den Protagonisten mitfieberte, aber etwas kürzer hätte es meiner Meinung nach schon sein dürfen. Zudem fiel mir vermehrt der Gebrauch von Markennamen auf. Damals wahrscheinlich ganz gebräuchlich, war es für mich fast schon unangenehm, das statt Oberbegriffen wie Eistee oder Whisky, eben Marken genannt wurden. Zuletzt möchte ich aber noch den Charme des Buches belobigen. Da es bereits 45 Jahre alt ist und die Handlung auch in etwa zu dieser Zeit spielte, liebte ich den Flair dieser Zeit. Statt Handys und Computer, gab es eben nur feste Telefone, auf welche man sich eben verlassen musste. Somit entstand schon Angst, wenn der versprochene Anruf nicht kam oder eben keinen ihn annahm. Heute nicht mehr vorstellbar, aber für die Handlung ein echt tolles Wirkungsmittel. „Brennen muss Salem“ hatte seine Höhen und Tiefen und konnte mich am Ende nur teilweise überzeugen. Gerade bei der Thematik Vampire hatte ich wohl zu große Hoffnungen, denn genau in diesem Bereich versagte das Buch meiner Meinung nach. Hier gab es wenig Neues zu entdecken, was man nicht schon ein paar Mal gelesen hatte. Ein paar Gänsehaut-Momente gab es trotzdem. Allerdings konnte mich die Geschichte rund um Ben Mears beeindrucken, was vor allem an detaillierten Beschreibungen lag. Trotzdem hatte ich mehr erwartet.

Böse, meisterhaft, kingesk
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 20.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Brennen muss Salem" ist einer DER Klassiker von Stephen King. In der Horrorgeschichte von 1975, die in der Kleinstadt Salem's Lot angesiedelt ist, erliegt die sonst typisch gediegene und spießige Gemeinschaft der Bewohner einem blutrünstigen Vampir und droht völlig von diesem infoziert zu werden.⁣ ⁣ Das Böse in Form des jahrh... "Brennen muss Salem" ist einer DER Klassiker von Stephen King. In der Horrorgeschichte von 1975, die in der Kleinstadt Salem's Lot angesiedelt ist, erliegt die sonst typisch gediegene und spießige Gemeinschaft der Bewohner einem blutrünstigen Vampir und droht völlig von diesem infoziert zu werden.⁣ ⁣ Das Böse in Form des jahrhundertealten Vampirs Barlow ist wie gewohnt übermächtig und gerissen, wie wir es von King erwarten. Der ebenfalls in seiner 8-teiligen "Dunklen Turm"-Saga agierende Vampir handelt andere, als es in bis dato gängigen Vampirgeschichten die Norm ist. Statt lediglich seinen Blutdurst zu lischen, ist es sein Ziel, die gesamte Stadt zu einer Vampirstadt zu transformieren.⁣ ⁣ Schön ist auch die Verknüpfung zu ES, die wir nicht nur an zahlreichen Charakterzügen merken, sondern auch direkt vorgeführt bekommen: "Dem Evangelium nach Freud zufolge ist der Teufel ein gigantisches, kollektives Es, das Unterbewusste von uns allen." (S. 459)⁣ ⁣ Diese Verbindung zu anderen Werken ist nicht nur grandios, sondern auch passend. Denn auch wenn die Geschichte nicht so spannend wie die des Clowns Pennywise ist, so gelingt es King abermals, den Horror in die alttägliccje Umgebung einzubringen. Hierbei sind seine Charaktere nicht nur gewohnt sorgfältig ausgearbeitet, sondern auch die Handlungen und Ängste der gesamten Stadtbevölkerung nchvollziehbar und logisch aufeinander abgestimmt.⁣ ⁣ Mit "Brennen muss Salem" liegt dem Leser ein zum Teil sehr brutaler und angsteinflößender Roman vor, der zu den Klassikern von Stephen King gehört. Nicht nur dür Vampirfans geeignet, ist die Geschichte neben King-Lesern auch für Fans spannender Unterhaltung und hervorragender Erzähltechnik ein Muss!⁣

Toller Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Speyer am 11.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In „Brennen muss Salem“ beschreibt Stephen King die abenteuerliche Geschichte des Schriftstellers Ben Mears, der sich nach einigen Jahren wieder nach Salem‘s Lot begibt. Leider konnte mich der Anfang des 637 Seiten umfassenden Romans nicht sofort an die Seiten fesseln, weil die ersten Kapitel langatmig und uninteressant geschr... In „Brennen muss Salem“ beschreibt Stephen King die abenteuerliche Geschichte des Schriftstellers Ben Mears, der sich nach einigen Jahren wieder nach Salem‘s Lot begibt. Leider konnte mich der Anfang des 637 Seiten umfassenden Romans nicht sofort an die Seiten fesseln, weil die ersten Kapitel langatmig und uninteressant geschrieben wurden. Als mich die Geschichte schließlich dennoch in den Bann ziehen konnte, begeisterte mich besonders der außergewöhnliche und kreative Schreibstil. Ebenfalls die stetig intensiver aufgebaute Spannung löste bei mir Nervenkitzel aus und die gruselige Atmosphäre, die entstand, machte diesen Roman zu einer tollen Lektüre, die ich jedem Leser von spannenden Horrorromanen empfehle. Ein Klassiker der Horrorliteratur, den man gelesen haben muss.


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  • Sie fuhren auf der 295 von Portland zurück, und es war noch gar nicht spät erst kurz nach elf. Nachdem sie die Vororte von Portland hinter sich gelassen hatten, betrug die Höchstgeschwindigkeit auf der Schnellstraße fünfundfünfzig Meilen, und Ben fuhr gut. Die Scheinwerfer des Citroën schnitten zügig durch die Dunkelheit.
    Der Film hatte ihnen beiden gefallen, aber sie hatten sich zurückgehalten wie man sich eben verhält, wenn man erst noch herausfinden muß, wo die Grenzen des anderen sind. Jetzt kam Susan die Frage ihrer Mutter in den Sinn, und sie erkundigte sich: "Wo wohnen Sie eigentlich? Haben Sie ein Haus gemietet?"
    "Ich habe ein winziges Loch im zweiten Stock von Eva s Pension in der Railroad Street."
    "Aber das ist ja schrecklich! Da oben muß es brütend heiß sein!"
    "Ich mag die Hitze", sagte er. "Ich kann dabei gut arbeiten. Ich ziehe mir das Hemd aus, drehe das Radio auf und trinke literweise Bier. Bis jetzt habe ich täglich zehn Seiten geschafft, in Reinschrift. Außerdem wohnen da ein paar interessante alte Käuze. Und wenn man hinterher auf die Veranda rausgeht und sich die Brise um die Nase wehen läßt einfach himmlisch."
    "Trotzdem", sagte sie zweifelnd.
    "Ich hatte daran gedacht, das Marsten-Haus zu mieten", sagte er beiläufig. "Ich habe mich sogar danach erkundigt. Aber es ist verkauft."
    "Das Marsten-Haus?" Sie lächelte. "Da müssen Sie sich irren."
    "Nein. Es liegt auf dem ersten Hügel im Nordwesten der Stadt. An der Brooks Road."
    "Verkauft? Wer, in Gottes Namen ?"
    "Das habe ich mich auch gefragt. Hin und wieder behauptet mal jemand, ich hätte eine Schraube locker, aber selbst ich hätte es höchstens gemietet. Der Makler wollte es mir nicht sagen. Scheint ein tiefes, dunkles Geheimnis zu sein."
    "Vielleicht wollen es irgendwelche Leute von auswärts zu einer Sommerresidenz umwandeln", sagte sie. "Wer immer die sein mögen, sie sind verrückt. Ein Haus zu renovieren ist eine Sache ich würde es liebend gern einmal versuchen , aber bei diesem Haus ist Hopfen und Malz verloren. Es war schon eine Ruine, als ich noch klein war. Weshalb, um alles in der Welt, möchten Sie denn da wohnen, Ben?"
    "Waren Sie schon mal drin?"
    "Nein, aber ich habe durchs Fenster hineingeschaut. Bei einer Mutprobe. Und Sie?"
    "Ja. Einmal."
    "Ein unheimlicher Ort, nicht?"
    Sie verstummten und dachten beide an das Marsten-Haus. Diesem Blick in die Vergangenheit fehlte die pastellfarbene Nostalgie anderer Erinnerungen. Zwar hatten sich der Skandal und die Gewalttaten, die mit dem Haus verbunden waren, vor ihrer Geburt ereignet, aber Kleinstädte haben ein langes Gedächtnis und geben ihre Horrorgeschichten feierlich von einer Generation zur nächsten weiter.
    Die Geschichte von Hubert Marsten und seiner Frau Birdie war wenn überhaupt der einzige dunkle Punkt in der Geschichte der Stadt. Hubie hatte in den zwanziger Jahren ein großes Transportunternehmen in Neuengland geleitet eine Firma, die ihre profitabelsten Geschäfte nach Mitternacht machte, wie manche behaupteten, indem sie kanadischen Whisky nach Massachusetts schmuggelte.
    1928 hatte sich Hubie als reicher Mann mit seiner Frau in Salem s Lot zur Ruhe gesetzt. Beim Börsenkrach von 1929 verlor er jedoch einen großen Teil seines Vermögens (niemand, nicht einmal Mabel Werts, wußte genau, wieviel es gewesen war).
    In den zehn Jahren zwischen dem Börsenkrach und Hitlers Griff nach der Weltmacht lebten Marsten und seine Frau völlig abgeschieden in ihrem Haus. Sie ließen sich nur an Mittwochnachmittagen sehen, wenn sie in die Stadt kamen, um ihre Einkäufe zu erledigen. Larry McLeod, der in jenen Jahren Postbote gewesen war, erzählte, daß Marsten vier Tageszeitungen sowie die Saturday Evening Post, den New Yorker und ein Trivialmagazin mit dem Titel Amazing Stories abonniert hatte. Außerdem bekam er einen monatlichen Scheck von der Transportfirma, die ihren Sitz in Fall River, Massachusetts, hatte. Larry behauptete, er habe sehen können, daß es ein Sc