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Der große Gatsby

Der große Gatsby, the great american novel par excellence, war bei seinem Erscheinen 1925 ein kommerzieller Flop. Auch die Kritiker verkannten die Bedeutung des Romans. Erst nach dem Krieg, spätestens aber 1974 durch die Verfilmung mit Robert Redford und Mia Farrow begann die Renaissance Fitzgeralds und seines Meisterwerks über den sagenhaft reichen Gatsby, der rauschende Partys schmeißt, die nur einem Zweck dienen: Daisy zu ihm zu locken. Daisy, seine große Jugendliebe, die inzwischen mit dem Millionär Tom Buchanan verheiratet ist, der sein Vermögen jedoch geerbt und nicht wie Gatsby auf undurchsichtige Weise erworben hat. Geld und Dünkel regieren diese Welt und die Liebe, die schließlich auf der Strecke bleibt – in einem der größten Liebesromane der Weltliteratur.
Die Erstausgabe mit der berühmten Coverillus- tration von Francis Cugat war noch lange nach Fitzgeralds Tod 1940 lieferbar. Heute bringt ein Exemplar (allerdings nur mit Schutzumschlag!) auf Auktionen über 200 000 Dollar.
In diesem Fall inspirierte übrigens der Zeichner den Autor – und nicht umgekehrt. Die Gouache-Zeichnung von Cugat war vor dem Roman vollendet – und Fitzgerald begeistert. In einem Brief an seinen Lektor Max Perkins heißt es: »Benutzen Sie dieses Cover um Gottes willen nicht für ein anderes Buch, ich habe es in meinen Roman hineingeschrieben.«
Portrait
F. SCOTT FITZGERALD, 1896 in St. Paul (Minnesota) geboren, hatte nach seinem Studium in Princeton sehr klare Vorstellungen von seiner Zukunft: Er würde als Schriftsteller reüssieren, Ruhm und Reichtum ernten und seine geliebte Zelda heiraten. Mit 24 und seinem ersten Roman Diesseits vom Paradies hatte er seine Ziele erreicht. Es folgten Jahre in Saus und Braus. Doch mit der Wirtschaftskrise begann Fitzgeralds Stern zu sinken. Seine Romane und Storys waren nicht mehr gefragt, das Geld blieb aus, er verfiel dem Alkohol, und seine Ehe war zerrüttet. 1937 verdingte er sich schließlich als Drehbuchautor in Hollywood, wo er 1940 starb, verarmt und vergessen. Heute zählt er er mit Romanen wie Der große Gatsby und Zärtlich ist die Nacht zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 30.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-311-22000-8
Reihe Gatsby
Verlag Kampa Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/15,4/2,7 cm
Gewicht 473 g
Auflage 1
Übersetzer Hans-Christian Oeser
Verkaufsrang 70661
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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Glanz und Elend der goldenen 20er.
von einer Kundin/einem Kunden am 06.05.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die USA in den 20er Jahren sind ein Ort des wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwungs. Nicht umsonst gelten sie als die "goldenen 20er". Fitzgerald zeigt in seinem großen Gatsby das pompöse Leben des gleichnamigen Herren in seiner Villa im noblen West Egg. Die ganze Welt scheint sich um ihn zu drehen. Dennoch fehlt ihm etwas ... Die USA in den 20er Jahren sind ein Ort des wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwungs. Nicht umsonst gelten sie als die "goldenen 20er". Fitzgerald zeigt in seinem großen Gatsby das pompöse Leben des gleichnamigen Herren in seiner Villa im noblen West Egg. Die ganze Welt scheint sich um ihn zu drehen. Dennoch fehlt ihm etwas im Leben. Und um dies zu erreichen begeht er Fehler, von denen er sich nicht mehr erholen soll. Es ist zurecht eines jener Werke der Weltliteratur, das man gelesen haben muss.

Klassiker par excellence
von einer Kundin/einem Kunden am 22.10.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

High-Society-Leben der goldenen Zwanziger mit großen Partys, teuren Autos, einem mysteriösen Nachbarn und einer großartigen Liebesgeschichte. Unglaublich gute Umsetzung der Charaktere und deren Beziehungen zueinander.

Der Geist der Golden Twenties
von NiWa am 17.08.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nachdem Nick nach New York gezogen ist, merkt er rasch, dass er nicht nur gegenüber seiner Cousine Daisy und ihrem Mann Tom wohnt, sondern, dass er in außergewöhnlicher Nachbarschaft lebt. Sein Haus liegt direkt neben dem Anwesen einer schillernden, jedoch mysteriösen Persönlichkeit: der große Gatsby. Dieses Buch wird als Sit... Nachdem Nick nach New York gezogen ist, merkt er rasch, dass er nicht nur gegenüber seiner Cousine Daisy und ihrem Mann Tom wohnt, sondern, dass er in außergewöhnlicher Nachbarschaft lebt. Sein Haus liegt direkt neben dem Anwesen einer schillernden, jedoch mysteriösen Persönlichkeit: der große Gatsby. Dieses Buch wird als Sittengemälde der 20er-Jahre, als Porträt und Abbild der Golden Twenties, angepriesen. Und ich denke, dass man damit sogar einen Zeitzeugen in den Händen hält. „Der große Gatsby“ ist erstmals 1925 erschienen und entspringt genau dieser Zeit, von der hier die Rede es. Im Vordergrund stehen große Themen wie Macht, Geld, Liebe und die Gier danach. Die Handlung wird von Nick erzählt und somit hat man es mit einem ungewöhnlichen Erzählstil zutun, der dennoch ausgezeichnet in den historischen Rahmen passt. Nick ist von Anfang bis Ende farblos, nüchtern, neutral und steht damit im Gegensatz zum Protagonisten, den man als Leser durch Nicks Erleben kennenlernt. Der große Gatsby ist eine schillernde Persönlichkeit. Reich, mächtig und überaus geheimnisvoll, weiß doch niemand, wer er wirklich ist. Ausgelassene Partys, überteuerte Accessoires und eine unfassbare Dekadenz zeichnen nicht nur die 20er-Jahre sondern auch Jay Gatsby aus. Er ist die Verkörperung seiner Zeit, der Inbegriff der 20er-Jahre, der Mann, der mit den Fingern schnippt und den Champagnerbrunnen fließen lässt. Aber bis ich von Gatsbys Charme gefangen wurde, habe ich mir mit dem Einstieg etwas schwer getan. Es dauerte bis ich in diesem nüchternen Stil angekommen und mit Nick als Erzähler warm geworden bin. Doch dann bin ich im Ambiente und der Atmosphäre dieser Zeit versunken und kam auf Gatsbys wilden Partys an, die nicht nur mich sondern ganz Long Island erstaunt haben: die Ausgelassenheit, der Alkohol, das Glitzern und Schimmern, der Zigarettenrauch, die betrunkenen Menschen und diese Dekadenz, die wie ein funkelndes Feuerwerk kurz die Schwärze der Nacht erhellt, nur um wenige Augenblicke später vollständig zu verlöschen gedenkt. Als Leser wird man zuerst geblendet, hineingezogen, nur um später festzustellen, wie zweitklassig eigentlich alles ist. Denn die Menschen verhalten sich wie gelangweilte Kinder, die sich ein Spiel nach dem anderen ausdenken, nur um es sofort wieder abzubrechen. Man merkt, dass nichts dem oberflächlichen Schein entspricht, wodurch Fitzgerald meiner Ansicht nach wunderbar den Zeitgeist der Golden Twenties wiedergibt. Meiner Meinung nach hat gerade diese schillernde Oberflächlichkeit der Geschichte wahre Tiefe verliehen. Die Handlung wage ich als raffiniert zu bezeichnen, auch wenn sie vielleicht allein für sich stehend nichts besonderes ist, aber trotzdem zu überraschen weiß. Denn Gatsby ist ein Mann, der der Oberflächlichkeit dient, jedoch nach Tiefe strebt und sich hinter den schimmernden Kulissen nach seiner großen Liebe sehnt. Fitzgerald spielt mit den Gegenteilen, polarisiert und zeichnet ein schimmerndes Bild der 20er. Im nüchternen Stil erzählt er von volltrunkenen Partynächten, anhand einer bescheidenen Figur lässt er den protzigen Gatsby erstrahlen und unter dem Mantel der Oberflächlichkeit lässt er Tiefe hervor blitzen, die man vielleicht erst auf den zweiten Blick erkennt. Ich denke, „Der große Gatsby“ ist ein Buch, auf das man sich einlassen kann, wenn einen die 20er-Jahre, ihr Zeitgeist und das Flimmern wilder Partynächte faszinieren. Es ist ein Roman, der mich persönlich sehr begeistert hat und den ich an Interessierte nur empfehlen kann.