Grönland Coast to Coast

Stefan Glowacz Expeditionen

Stefan Glowacz

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Beschreibung

Deutschlands bekanntester Bergsteiger ist wieder unterwegs: Nach seiner erfolgreichen Erstbegehung 1994 macht sich Stefan Glowacz ein zweites Mal nach Grönland auf, um die größte Insel der Welt von Küste zu Küste zu erkunden. Das Motto dabei: Reisen mit möglichst kleinem ökologischen Fußabdruck. Statt technischem Equipment hilft nur die eigene Manneskraft – grünes Reisen in seiner aufregendsten Form.

Los geht es mit dem BMW i8 bis nach Schottland. Von dort reist Stefan Glowacz per Segelschiff über die Färöer Inseln und Island weiter bis nach Grönland. Ab hier nimmt Sie der Extremkletterer mit zu Snowkite-Touren und Fußmärschen durch den Schnee – und natürlich auf die eine oder andere Kletterpartie an der Steilwand.

Grönland mit wenig Gepäck und eine Karbonschale, die alles kann

Boulder-Ass Stefan Glowacz ist bekannt für seine Expeditionen mit möglichst wenig Gepäck. Eigens für seine Tour durch Grönland hat er gemeinsam mit Sponsor BMW eine Karbonschale entwickelt, die Kanu, Pulka und Portaledge ersetzt und auf ein Autodach passt. Verfolgen Sie in Grönland Coast to Coast mit, wie sich die innovative Entwicklung im Härtetest behauptet.

• Spannender Reisebericht des erfolgreichen deutschen Alpinisten Stefan Glowacz

• „Grünes Reisen“ und eine atemberaubende Expedition mit wenig Ausrüstung

• mit 120 spektakulären Fotos von Climbing-Touren, Snowkite-Ausflügen und „Spaziergängen“ im Schnee

Begleiten Sie Stefan Glowacz durch Grönland und begeben Sie sich auf eine abenteuerliche Reise in Eis und Schnee. Das Buch für alle Freunde des Outdoor- und Klettersports!

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 06.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-667-11422-8
Verlag Delius Klasing
Maße (L/B/H) 30,7/24,5/3,3 cm
Gewicht 1816 g
Abbildungen Illustrationen, nicht spezifiziert
Auflage 1. Auflage 2018

Kundenbewertungen

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Wozu?
von Dr. M. am 13.01.2019

Früher war die Welt reizvoller. Da gab es noch wirkliche Abenteuer. Noch niemand war am Südpol oder am Nordpol, der Mount Everest war noch nicht bestiegen. Und noch früher wussten wir noch nicht einmal von der Existenz Amerikas. Da konnte man noch Ruhm und Ehre oder gar Schätze fürs Vaterland holen. Und heute? Die Spätgeborenen ... Früher war die Welt reizvoller. Da gab es noch wirkliche Abenteuer. Noch niemand war am Südpol oder am Nordpol, der Mount Everest war noch nicht bestiegen. Und noch früher wussten wir noch nicht einmal von der Existenz Amerikas. Da konnte man noch Ruhm und Ehre oder gar Schätze fürs Vaterland holen. Und heute? Die Spätgeborenen gucken in die Röhre. Vielleicht hat sich das auch Stefan Glowacz seufzend eingestehen müssen. Ihn aber hat die Abenteuerlust trotzdem in Besitz genommen. Diesmal hat er grimmig dreinschauend den Plan, mit einem Elektro-BMW von München nach Schottland zu fahren. Das ist noch nicht das Abenteuer, aber immerhin ist er Markenbotschafter des Autokonzerns. Da muss man Zeichen setzen, auch wenn es unbequem ist. Von Schottland aus bricht er mit einem Segelboot nach Grönland auf, Island streifend. An der Westküste des nach dem letzten Klimawandel weißgewordenen Grünlands geht er an Land und durchquert mit einem Kameraden das Festlandeis bis zur Ostküste Grönlands. Dort versucht er an einem Felsen hochzuklettern, aber das Wetter spielt nicht mit. Und so besteigt er wieder den Segler, der inzwischen auch dort angelangt ist. Und dann geht es wieder zurück über Island nach Schottland. Ins Elektromobil und ab nach München. Wozu das alles? Es gibt nichts zu erobern, solche Abenteuer begeistern auch nicht mehr die Öffentlichkeit. Man tut es für sich, wenn man genug Sponsoren gefunden hat. In diesem Bildband mit recht spärlichem Text findet man eine Fotostrecke dieses Unternehmens. Ob man diesem Berufs-Abenteurertum Bewunderung, Anerkennung oder Ablehnung entgegenbringt, muss man selbst entscheiden. Vielleicht trägt es den eigenen Untergang bereits in sich, denn entweder trifft es auf Schulterzucken oder es führt im schlimmsten Fall zu massenhafter Nachahmung. Was sich am Mount Everest abspielt, sollte jedem eine Warnung sein, der es mit dem Schutz der Natur und des Menschen vor dem eigenen Wahnsinn ernst meint. Was nun diesen Bildband anbelangt, kann man geteilter Meinung sein. Er dokumentiert diese Reise, wirkt aber unpersönlich und ein wenig zu sehr auf Glowacz konzentriert. Potentiellen Nachahmern gibt er nur wenige Informationen preis, was die Frage aufwirft, für wen dieses Buch eigentlich gemacht wurde. Kurz gesagt: Ich fand es schon interessant, insgesamt aber nicht ganz stimmig und zu unpersönlich.


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