Der nasse Fisch

Gereon Raths erster Fall

Die Gereon-Rath-Romane Band 1

Volker Kutscher

(4)
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Beschreibung

Tanz auf dem Vulkan: Gereon Rath, neu in Berlin und abgestellt bei der Sitte, erlebt eine Stadt im Rausch und in Angst vor einer kommunistischen Revolte. Der junge ehrgeizige Kommissar schaltet sich ungefragt in die Ermittlungen der Mordkommission ein und stößt in ein Wespennest. Mit diesem Roman beginnt eine sensationelle Serie, mit der Kutscher den Kriminalkommissar Rath durch das Berlin der 20er und frühen 30er Jahre und mitten in die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche der Zeit schickt.

Kutscher, Volker
Volker Kutscher arbeitete nach dem Studium zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit den bisher erschienenen Bänden seiner Krimiserie um den Kommissar Gereon Rath begeisterte er sowohl Kritiker wie Hörer und Leser.

Groth, Sylvester
Sylvester Groth gehört seit Jahren zu den anerkanntesten deutschen Schauspielern. Dem breiten Publikum ist er bekannt durch Film- und Fernsehproduktionen wie Mein Führer, Das Wunder von Lengede oder Oswald Kolle. "Reines Adrenalin" attestierte ihm Film-Regisseur Max Färberböck, der im Jahr 2000 Jenseits mit ihm drehte, und das hört man.

Produktdetails

Verkaufsrang 1727
Medium MP3-CD
Sprecher Sylvester Groth
Spieldauer 438 Minuten
Erscheinungsdatum 28.09.2018
Verlag Argon
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783839893937

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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1
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Spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschweiler am 06.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

​Gereon Rath wird nach einem Presseskandal nach Berlin versetzt und soll in der dortigen Polizeistelle im Sittendezernat arbeiten. Nach seiner Stelle in der Mordkommission ein Rückschritt und so kann Rath auch gar nicht anders, als sich in einen Mordfall rund um kommunistische Untergrundgruppen, einem alten Schatz und Polizisten... ​Gereon Rath wird nach einem Presseskandal nach Berlin versetzt und soll in der dortigen Polizeistelle im Sittendezernat arbeiten. Nach seiner Stelle in der Mordkommission ein Rückschritt und so kann Rath auch gar nicht anders, als sich in einen Mordfall rund um kommunistische Untergrundgruppen, einem alten Schatz und Polizistenmorden verwickeln zu lassen... Ich habe die Serie "Babylon Berlin" verschlungen. So stand die Reihe schon lange auf meiner Leseliste und nun bin ich endlich dazu gekommen. Mal wieder so eine Reihe, bei der ich mich frage, warum ich nicht schon längst damit angefangen habe. Rath ist ein sympathischer Zeitgenosse - ein wenig eigen, aber nicht so verschroben, wie man das oft von anderen Kriminalkommissaren aus dem Genre kennt. Mit Charlotte Ritter bekommt er eine Frau an die Seite gesetzt, die weiß, was sie will und selbst für heutige Maßstäbe emanzipiert ist. Ich finde sie erfrischend und sie gibt dem Buch einen ordentlichen Schwung. Mir gefällt die Liebesgeschichte, die liebevoll aber nicht zu kitschig daher kommt, aber auch nicht den eigentlichen Kriminalfall übertönt. Der Fall an sich ist spannend - ein wenig wusste ich noch von der Serie, aber gelesen wirkt es für mich nochmal strukturierter und logischer. Und trotz Vorkenntnisse hat sich irgendwann ein Lesesog eingestellt, dem ich mich kaum entziehen konnte. Der flüssige Schreibstil tut dabei natürlich sein übriges. Kurz und bündig: Ich bin begeistert und freue mich, dass ich noch einige Bände vor mir habe!

Flüssig zu Lesen da weniger überladen als die Serie, leider dadurch die Figuren auch flacher
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 17.02.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich hatte mich schon auf ein eher anstrengendes Leseabenteuer eingestellt, ob der vielen Details und parallelen Plots, die ich mir alle merken und auseinander halten müsste. Das zumindest erwartete ich, nachdem ich die ersten beiden Staffeln der Serie letztes Jahr gesehen hatte. Doch das Buch liest sich überraschenderweise le... Ich hatte mich schon auf ein eher anstrengendes Leseabenteuer eingestellt, ob der vielen Details und parallelen Plots, die ich mir alle merken und auseinander halten müsste. Das zumindest erwartete ich, nachdem ich die ersten beiden Staffeln der Serie letztes Jahr gesehen hatte. Doch das Buch liest sich überraschenderweise leicht und flüssig weg. Ein Chaos blieb auch aus, zum einen weil wir mit sehr wenigen Ausnahmen an der Seite von Kriminalkommissar Gereon Rath bleiben und damit nur so viele Verwicklungen verarbeiten müssen wie er selbst recherchiert. Zum zweiten enthält das Buch deutlich weniger Füllmaterial als Tom Tykwer in die Serie gepackt hat, was - zumindest wenn man eben schon die Serie kennt - nicht immer gut ist. Die komplette Hintergrundbio von Charlotte Ritter fehlt und auch Rath hat im Buch keine posttraumatische Belastungsstörung und damit keine Morphium-Sucht, und muss zudem auch nicht für seinen Vater einen Geheimauftrag erledigen. Diese ganzen Zusätze machen aber gerade aus diesen beiden Figuren viel besser geformte Charaktere. Im Buch wirken sie etwas flach, und besonders Charly ist hier nur eine blasse Nebenfigur. Allein das Vorwissen aus der Serie half mir dabei, mir diese Personen richtig gut vorstellen zu können. Allerdings hatte ich mich sogar auf noch viel mehr Unterschiede zwischen Buch und Serie eingestellt, nachdem ich mehrfach gelesen hatte, dass das Buch ganz anders sei. Die wichtigsten Plotbestandteile kannte ich aber, was mir dann im weiteren Verlauf leider auch etwas die Spannung nahm. Andersherum wäre ich dann aber wohl beim Schauen der Serie nicht mehr überrascht gewesen. Wie man es auch dreht, so ein Storytwist kann eben seine Wirkung nur einmal entfalten. Ich las das Buch passenderweise während eines Wochenendausflugs nach Berlin. Und auch wenn ich nicht wie Rath mit dem Cabrio seines Nachbarn an all den Sehenswürdigkeiten vorbei flanierte, so konnte ich das Gefühl der damaligen Zeit gut nachempfinden, das hat Volker Kutscher wirklich gut eingefangen. Ich war auch etwas überrascht, wie viel von damals es auch heute noch gibt. Oder eher anders herum: dass es damals schon das große Karstadt-Kaufhaus am Herrmannplatz, das Europahaus, der Zoopalast gab, und vor allem auch die gelben BVG-Busse! Manche Dinge ändern sich anscheinend nie. Dass Köln als Provinz galt, wo diese Stadt doch eine jahrtausende alte Tradition hat (und somit ausreichend Zeit) hat mich ebenfalls gewundert. Aber gegen Berlin kam damals wohl keine Stadt in Deutschland an, dort steppte im wahrsten Sinne des Wortes überall der Bär.


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