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Böses Kind (Alanna 1)

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei

Alanna Band 1

Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln. Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort. Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt! Der erste Fall für Kommissar Henry Frei.
Portrait
Martin Krist ist das Pseudonym des erfolgreichen Autors Marcel Feige. Geboren 1971, arbeitete er als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1998 lebt er als Schriftsteller in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Erscheinungsdatum 01.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783961540808
Verlag Wunderkind Audiobooks, ein Imprint von Omondi UG
Spieldauer 470 Minuten
Hörbuch (CD)
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19,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
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Authentische Charaktere in einem packenden Reihenauftakt!
von Unsere Bücherwelt am 22.08.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Hui, das nenne ich mal einen Reihenauftakt! Ich habe das Gefühl, das Buch gerade erst begonnen zu haben und tatsächlich ist es bereits zu Ende gelesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, denn die kurzen Kapitel mit den ständigen Perspektivenwechseln und jeweils fiesen Cliffhangern, haben es wirklich nicht zugelass... Hui, das nenne ich mal einen Reihenauftakt! Ich habe das Gefühl, das Buch gerade erst begonnen zu haben und tatsächlich ist es bereits zu Ende gelesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, denn die kurzen Kapitel mit den ständigen Perspektivenwechseln und jeweils fiesen Cliffhangern, haben es wirklich nicht zugelassen, dass ich das Buch auch nur ein mal zuklappe! Für mich war es jedoch vielmehr ein Krimi als ein Thriller. Der Thrill war zwar da und es passieren auch so einige unvorhersehbare, grauenvoll spannende Dinge, jedoch stand hier klar der Kriminalbeamte Frei und sein Team im Vordergrund, die wir bei der Lösung ihres Falls intensiv begleiten. Insofern wurde man auf die eigentlichen Überraschungsmomente, durch die Erkenntnisse der Ermittler langsam vorbereitet und bekommt sie nicht ungefiltert knallhart präsentiert, wie es vielleicht bei klassischen Thrillern üblich ist. Intensiv-schaurige Momente bekommen wir jedoch durchaus auch geboten, denn das Ermittler-Duo wird zu der hoffnungslos überforderten, alleinerziehenden Mutter Suse gerufen, deren Tochter vermisst wird. Ich habe wirklich sehr mit Suse mitgefiebert, ihre Panik hautnah miterlebt und ihre innere Lähmung gespürt, als sie einfach nicht mehr weiter wusste und ihre Überforderung übermächtig wurde. Ihre Sichtweise bietet Spannung und so einige Fragezeichen, die es zu lüften gilt. Der Schreibstil von Martin Krist ist so grandios, dass sogar ich, die klassische Krimis aus der Sicht der Ermittler eigentlich gar nicht so sehr mag, absolut gefesselt war. Er schreibt kurz und knackig, präzise auf den Punkt gebracht, schonungslos bildlich und vor allem realistisch. Durch die vielen Nebengedanken, an denen wir bei unserem Hauptprotagonisten Henry Frei teilhaben dürfen und die nebenbei erwähnten Songs, die das Geschehen untermauern und lebendiger machen, sowie die dauerhaft eingefügte Zeitangaben, hatte ich hin und wieder das Gefühl ein literarisches Drama oder Filmdrehbuch zu lesen. Hinzu kommt, dass Kommissar Frei und seine Kollegin Albers sehr ungekünstelte Personen sind, die mitten im Leben stehen und man sich mit ihnen absolut identifizieren kann. Sie sind nicht abgedroschen oder abgehoben, sondern sie sind so herrlich „normal“, haben ihre eigenen Problemchen und das macht sie sympathisch und vor allem menschlich. So hat Frei beispielsweise mit einigen Zwangsneurosen zu kämpfen, die nur penible Ordnung und penetrante Einhaltung derer dulden. Er ist quasi die „personifizierte Korrektheit“, wie seine Kollegin Albers sagen würde. Tja und Albers selbst ist eine übermüdete Frischmutti, die sich durch ständiges Karotten essen wachzuhalten versucht. Charly, der auch zum Team gehört, versucht sich in das perfekt harmonierende Ermittler-Duo zu integrieren und tut das auf eine erfrischende Art und Weise. Man spürt absolut, dass „Das Böse Kind“ ein Serienauftakt ist. Man erfährt viel über das Leben der Ermittler, aber zig Fragen sind noch offen oder es wurde sogar bewusst neugierig darauf gemacht! Ich habe also gar keine andere Wahl, als mich nun auf den 2. Teil zu stürzen! Die einzige Kritik, die ich habe ist, dass mir das Ende viel zu schnell abgehandelt und abrupt kam und mir hierzu auch Antworten fehlen. Der Ermittlungsfall an sich ist zwar abgeschlossen, aber ich habe doch sehr mit der alleinerziehenden Mutter Suse mitgefiebert und hätte gerne noch ein wenig mehr Input zu ihr erhalten. Aber vielleicht bekomme ich den ja noch? Möglich wäre es, denn ein zuvor angeschnittener Ermittlungsfall wird Hauptthema in Band 2 werden und mächtig neugierig darauf gemacht wurde ich bereits! Mit Cliffhangern geizen tut der Autor jedenfalls nicht. :-) Fazit Ein rasanter, packender und vor allem authentischer Reihenauftakt rund um den Ermittlungsbeamten Henry Frei. Durch die natürlich menschlichen Protagonisten, die alle irgendwelche nachvollziehbare Probleme haben, kann man sich prima mit jedem identifizieren und somit rein fühlen. Viele Momente des Grauens und Schreckens tun ihr übriges und man grübelt ständig und will der Wahrheit auf die Spur kommen. So wird „Böses Kind“ zu einem spannenden Leseerlebnis, der wahnsinnig neugierig auf den 2. Band macht, denn obwohl dieser Fall am Ende abgeschlossen ist, wurde auf den nächsten bereits vorbereitet.

Böses Kind
von Svanvithe am 22.07.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Berliner Kriminalhauptkommissar Henry Frei ist speziell. Es existieren zwei Dinge, die er nicht ausstehen kann: Unpünktlichkeit und Unordnung. An seine Pedanterie muss sich der neue Kollege Charlie erst gewöhnen, wohingegen Kollegin Louisa Albers damit umzugehen weiß. Seine personifizierte Korrektheit macht Frei keinesweg... Der Berliner Kriminalhauptkommissar Henry Frei ist speziell. Es existieren zwei Dinge, die er nicht ausstehen kann: Unpünktlichkeit und Unordnung. An seine Pedanterie muss sich der neue Kollege Charlie erst gewöhnen, wohingegen Kollegin Louisa Albers damit umzugehen weiß. Seine personifizierte Korrektheit macht Frei keineswegs unsympathisch. Vielmehr zeichnen ihn seine kluge, geradlinige Denkweise aus. Die braucht er auch in seinem Job. Gerade nämlich wurde ein neues Mordopfer gefunden. Zeitgleich vermisst Suse Pirnatt, eine von ihrem Mann verlassene Mutter dreier Kinder unterschiedlichen Alters ihre älteste Tochter. Die Vierzehnjährige ist ebenso verschwunden wie der Hund der Familie. Es dauert nicht lange, und die Mordkommission erfährt von dem vermissten Mädchen. Denn bei einem weiteren aufgefundenen Toten befand sich deren Rucksack, so dass alles nach einem unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Verschwinden und dem grausamen Mord aussieht. Und obwohl Henry Frei und seine Kollegen fieberhaft daran arbeiten, den Fall aufzulösen, scheint ihnen die Zeit davonzulaufen. Und dann geschieht ein weiteres Verbrechen... „Böses Kind“ von Martin Krist profitiert neben einer ausgeklügelten Geschichte vor allem von seinen Protagonisten und deren persönlichen Hintergründen. Da gibt es einerseits das funktionierende Familienleben von Henry Frei, das auch mit pubertärer (ebenfalls) 14-jähriger Tochter und einem Sohn mit Asperger Syndrom funktioniert. Seine Kollegin Louisa Albers kämpft ständig mit der Müdigkeit, weil sie vor einem halben Jahr Mutter geworden und vor zwei Monaten wieder in den Dienst getreten ist. Seitdem kümmert sich ihr Mann, ein Schriftsteller, um den Sohn, hält aber ständigen Kontakt zu ihr. Frei und Albers sind ein eingespieltes Team, die durch ihre Arbeitsweise, oft in Form von Schlagabtäuschen, Ermittlungen voranbringen. Neuzugang Phan Cha Lee, genannt Charlie, ist der Sohn einer Deutschen und eines Vietnamesen, zeigt sich eifrig und noch ein wenig ungezügelt, jedoch lernfähig. Im krassen Gegensatz hierzu steht Suse Pirnatt. Sie lebt in der Platte im Berliner Bezirk Spandau, einer von vielen sozialen Brennpunkten der Hauptstadt. Hier bestimmen oft die Sorge ums Geld und damit eingehende innerfamiliäre Notsituationen und weitere daraus resultierende Probleme den Alltag der Menschen, Hoffnungslosigkeit und fehlende Perspektive lassen sie abstumpfen. Vom Berliner Glanz ist hier nichts zu spüren. Suses Mann zahlt keinen Unterhalt, und so muss sie einem ungeliebten Teilzeitjob in einer Drogerie nachgehen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Sie schafft es kaum, den siebenjährigen Dennis und Baby Theo zu versorgen. Als ihre älteste Tochter Jacqueline verschwindet, vermutet sie, dass diese mit Typen abhängt, die nicht nur mit einem Suchtmittel zu tun haben, riskiert aber trotzdem ihren Job, weil sie sich auf die Suche begibt... Martin Krist gelingt es schnell, seine glaubwürdigen Figuren innerhalb ihres Milieus ins Licht bzw. in den Schatten zu setzen und die Verhältnisses zu beleuchten. Er schreibt mit hohem Spannungsfaktor, und seine Erzählweise ist offensiv, energisch und schonungslos, spart nicht unangenehmer und detaillierter Darstellung. Kurze, knappe, auf den Punkt gebrachte Sätze und wechselnde Perspektiven treiben die gut durchdachte Handlung kontinuierlich voran. Diese erhält durch das Einstreuen der Uhrzeit immer wieder Echtzeitmomente, wirkt niemals konfus oder lässt gar den notwendigen Überblick vermissen. Die unterschiedlichen Sichtweisen bieten vielmehr Raum für eigene Spekulationen und ermöglichen ein Mitfiebern für ein rasantes Ende. Und das ist es tatsächlich, das Ende kommt zügig und wegen der vielen ungeklärten Fragen einen Tick zu scharf. Der Cliffhanger kann sich allerdings sehen lassen. Wohl dem, der den Nachfolgeband „Stille Schwester“ schon „auf dem Schirm“ hat... 4,5 Sterne

Wart ihr alle brav?
von Verena Schulze von Lieblingslesplatz am 11.02.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich bin damals durch Instagram Posts auf Böses Kind aufmerksam geworden. Zunächst dachte ich, es handelt sich um eine Star Trek Dicovery Werbung (Team Lorca)  Aber durch die vielen schönen Posts von Martin Krist wurde ich eines Besseren belehrt. Aktuell begeistert der Autor ja eher mit Bildern von seinem zauberhaften neugeborene... Ich bin damals durch Instagram Posts auf Böses Kind aufmerksam geworden. Zunächst dachte ich, es handelt sich um eine Star Trek Dicovery Werbung (Team Lorca)  Aber durch die vielen schönen Posts von Martin Krist wurde ich eines Besseren belehrt. Aktuell begeistert der Autor ja eher mit Bildern von seinem zauberhaften neugeborenen Sohn … Da ich gern mal zwischendurch einen Thriller lese, schlug ich beim Eröffnungsangebot zu. Ich weiß, das ist schon ne Weile her, dafür habe ich das Buch dann auch jetzt innerhalb von 2 Stunden durchgesuchtet! Böses Kind ist der erste Fall für Kommissar Henry Frei. Der Leser wird gleich zu Beginn mitten an einen Tatort katapultiert. Wo andere Autoren mit langen Beschreibungen aufwarten oder mit Wiederholungen nerven legt Martin Krist ein atemberaubendes Tempo in seiner Erzählung hin. Die Charaktere werden wenn überhaupt nur sehr knapp beschrieben. Das passt zum Erzähltempo und macht neugierig. Suse war mir sofort sympathisch. Obwohl sie als alleinerziehende Mutter eines Teenagers, einem Kindergartenkind und eines Babys heillos überfordert war mochte ich ihre chaotische Art. Sie erlebt den Alptraum einer jeden Mutter: Sie wacht auf und Ihre große Tochter ist verschwunden! Ihre Panik und Zweifel sind perfekt durch Krist umgesetzt worden. Auch wenn ich im Verlauf der Geschichte an ihr zweifelte war ich immer fasziniert von ihrer Persönlichkeit. „Es gibt Fehler, die sind zu ungeheuerlich für Reue“ (Roger Smith) Der Plot ist unglaublich gut geplant. Ich bin ehrlich, ich habe die Auflösung nicht kommen sehen – und das will schon was heißen. Ganz großes Kompliment! Böse Cliffhanger finden sich am Ende fast jedes Kapitels – so ist es schier unmöglich das Buch zur Seite zu legen. Auch der Stil ist wie schon erwähnt extrem rasant. Zitate aus früheren Dialogen lassen den Leser die Geschichte im Kopf weiter spinnen. „Die Zeit bewegt sich in zwei Richtungen, denn jeder Schritt in die Zukunft beinhaltet eine Erinnerung an die Vergangenheit“ (Paul Auster) Das Ende war jedoch für mich eher unbefriedigend. Wie bei einer Krimiserie bei der der rote Faden dominanter ist, als der Einzelfall. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung – aber trotzdem hätte ich mir gerade bei Kommissar Frei mehr Hintergrund-Informationen gewünscht. Die spärlichen Anspielungen wurden fast gar nicht aufgeklärt. Der aktuelle Fall um die verschwundene Jacqueline wurde zwar aufgeklärt, so vieles rund um den Kommissar, seine Vergangenheit und seine weiteren Fälle jedoch nicht. Hier hoffe ich auf einen baldigen zweiten Teil! So komme ich auch auf eine sehr gute Bewertung von 4 von 5 Lieblingslesesesseln für diesen rasanten Pageturner.