Die Ordnung der Zeit

Carlo Rovelli

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Beschreibung

Warum stehen wir mit den Füßen auf dem Boden? Newton meinte, weil sich Massen anziehen, Einstein sagte, weil sich die Raumzeit krümmt. Carlo Rovelli hat eine andere Erklärung: vielleicht ja deshalb, weil es uns immer dorthin zieht, wo die Zeit am langsamsten vergeht. Wenn, ja wenn es so etwas wie Zeit überhaupt gibt. Kaum etwas interessiert theoretische Physiker so sehr wie der Begriff der Zeit. Wenn es ums Elementare geht, darum, was die Welt im Innersten zusammenhält, kommen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in den Formeln der großen Theorien zwar nicht mehr vor. Aber geht es wirklich ohne die Zeit? Um diese Frage dreht sich das neue, aufregende Buch des italienischen Ausnahme-Physikers. Warum der physikalische Zeitbegriff immer weiter verschwimmt, je mehr man sich ihm nähert, warum die Welt aus Geschehnissen besteht und nicht aus Dingen und warum wir Menschen dennoch gar nicht anders können, als ein Zeitbewusstsein zu entwickeln: Rovelli nimmt uns mit auf eine Reise durch unsere Vorstellungen von der Zeit und ordnet sie dabei neu. Und er erklärt, was das alles mit Quantenphysik und Relativitätstheorie zu tun hat. Sein neues Buch ist ein großes Lese-Abenteuer, ein würdiger Nachfolger des Weltbestsellers «Sieben kurze Lektionen über Physik» – und ebenso eingängig geschrieben.

Ein globaler Superstar. BBC Channel 4 News

Carlo Rovelli, geboren 1956 in Verona, ist seit 2000 Professor für Physik an der Universität Marseille. Zuvor forschte und lehrte er unter anderem am Imperial College London, der Universität Rom, der Yale University, an der Universita dell‘ Aquila und an der University of Pittsburgh. 1998/99 war er Forschungsdirektor am Zentrum für Theoretische Physik (CPT) in Luminy. Er hat die italienische und die amerikanische Staatsbürgerschaft Zusammen mit Lee Smolin entwickelte er die Theorie der Schleifenquantengravitation, die international als verheißungsvollste Theorie zur Vereinigung von Einsteins Gravitationstheorie und der Quantentheorie gilt. 

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 21.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-05399-4
Verlag Rowohlt
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/2 cm
Gewicht 360 g
Originaltitel L'ordine del tempo
Abbildungen zahlreiche 4-farbige Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Enrico Heinemann
Verkaufsrang 55562

Kundenbewertungen

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Das Buch ist starker Stoff
von einer Kundin/einem Kunden aus Bochum am 30.07.2020

Das Buch ist starker Stoff. Echte Physik aus erster Hand mit Quantengravitation und allem. Das heißt auch "so einfach wie möglich, aber nicht einfacher". Die gute Nachricht: Es geht in diesem Buch gleichermaßen um Philosophie und tatsächlich auch Poesie. Bei dieser Gelegenheit - es gibt eine großartige Hörbuch Version in Eng... Das Buch ist starker Stoff. Echte Physik aus erster Hand mit Quantengravitation und allem. Das heißt auch "so einfach wie möglich, aber nicht einfacher". Die gute Nachricht: Es geht in diesem Buch gleichermaßen um Philosophie und tatsächlich auch Poesie. Bei dieser Gelegenheit - es gibt eine großartige Hörbuch Version in Englisch gelesen von Benedict Cumberbatch.

Nicht leicht zu lesen (in mehrfacher Hinsicht)
von einer Kundin/einem Kunden aus Leverkusen am 06.12.2018

Ich hatte in einer Rezension gelesen, dass sich "Die Ordnung der Zeit" (sinngemäß) auch an den interessierten Laien wendet. Nach meinem Empfinden muss man schon einiges mehr als nur Interesse am Thema mitbringen, um das Buch mit Gewinn zu lesen. Ich würde es eher als Fachbuch bezeichnen. Allerdings auf hohem sprachlichen Nivea... Ich hatte in einer Rezension gelesen, dass sich "Die Ordnung der Zeit" (sinngemäß) auch an den interessierten Laien wendet. Nach meinem Empfinden muss man schon einiges mehr als nur Interesse am Thema mitbringen, um das Buch mit Gewinn zu lesen. Ich würde es eher als Fachbuch bezeichnen. Allerdings auf hohem sprachlichen Niveau. Der zweite Grund, aus dem es sich nicht ganz so leicht liest, ist die viel zu kleine Schriftgröße. Selbst den eigentlichen Text konnte ich mit einer aktuell erst angepassten "Office-Brille" nur bei wirklich guten Lichtverhältnissen halbwegs entspannt lesen. Für die zahlreichen Anmerkungen und auch die Fußnoten brauchte ich eine Lupe. Allein dafür gibt es einen Stern Abzug.


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