Das Weiße Haus des Exils

Frido Mann

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Beschreibung

1942 bezog Thomas Mann sein neues Haus in Pacific Palisades. Es ist ein Refugium für den Schriftsteller gewesen, ein Treffpunkt des Exils und ein Ort der Geborgenheit für den Enkel. Im März 2018 kehrt Frido Mann auf den Spuren seiner Erinnerung zurück, kurz bevor das Haus von der Bundesregierung als Zentrum des transatlantischen Dialogs eröffnet werden soll. Frido Mann erinnert an das politische Engagement der Manns im Exil und sieht sich mit der Frage konfrontiert, welche Wirkung der offene Dialog heute – in Trumps Amerika – noch entfalten kann. Sein Essay ist ein radikales Plädoyer für Verantwortung und Verständigung in einer Zeit der globalen Krise.

So gerät dieses Sachbuch also auch ein bisschen literarisch und schon dadurch zu einer Hommage an den berühmten Großvater.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 22.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397404-1
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/2,2 cm
Gewicht 307 g
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 64456

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Das Weiße Haus des Exils
von Sikal am 02.01.2019

Thomas Mann lässt sich nach seiner Emigration ein Haus an der Westküste der USA bauen. Dieses Haus in Pacific Palisades wird zu einem bedeutenden Ort für den Schriftsteller und seine Familie, später auch ein Ort der Begegnung, in dem Diskussionen stattfinden und ein reger Gedankenaustausch erfolgt. Die deutsche Bundesregieru... Thomas Mann lässt sich nach seiner Emigration ein Haus an der Westküste der USA bauen. Dieses Haus in Pacific Palisades wird zu einem bedeutenden Ort für den Schriftsteller und seine Familie, später auch ein Ort der Begegnung, in dem Diskussionen stattfinden und ein reger Gedankenaustausch erfolgt. Die deutsche Bundesregierung eröffnete im Juni 2018 hier ein transatlantisches Dialogzentrum – das Thomas Mann House. Frido Mann, ein Enkel Thomas Manns, hat hier Gedanken, Fotos, Tagebücher zusammen getragen, lässt diese mit seinen Erinnerungen verschmelzen und verbindet somit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Als die Manns nach Jahren in den USA wieder nach Europa zurückkehren, kommt das Haus erst in Privatbesitz bevor es nun von der deutschen Bundesregierung gekauft wurde. Der Autor hat selbst gute Erinnerungen an das Haus und dies erzählt er hier mit großer Wertschätzung seinen Großeltern gegenüber. Als er 2018 nach 70 Jahren wieder in dieses Haus zurückkehrt, ist sein Zugang wiederum ein sehr persönlicher, wieder kommt es zu einem Ort der Begegnungen – genau dafür war das Haus ja ursprünglich auch mal gedacht. Frido Mann schreibt mit viel Respekt, ohne Pathos über Demokratie und Menschlichkeit, über Dialog und Verständigung. Ein anregendes Buch, das viel Raum für eigene Gedanken lässt und dem ich gerne 5 Sterne gebe.

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