Die Dame in Gold

Roman

Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe Band 7

Valérie Trierweiler

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Beschreibung

Wien zur Jahrhundertwende – Hauptstadt der Moderne und der künstlerischen Avantgarde. Im Zentrum dieser schillernden Metropole steht Gustav Klimt. Seine Bilder sorgen für Furore, und seine Unangepasstheit zieht die Frauen in seinen Bann. Im Salon des Ehepaars Bloch verkehrt er mit Sigmund Freud, Arthur Schnitzler, Gustav Mahler, Stefan Zweig und Rainer Maria Rilke. Adele Bloch ist eine Frau ihrer Zeit, sie ist jung, emanzipiert und begeisterte Anhängerin des Jugendstils. Als sie Klimt kennenlernt, ist sie sofort von seinem Genie fasziniert und stimmt zu, ihm für sein nächstes Gemälde Modell zu sitzen. Während Klimt in seinem Atelier Skizzen von ihr anfertigt, diskutieren die beiden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, über Literatur, Kunst und die Liebe, und mit einem Mal erkennt Adele, dass Gustav ihr viel näher gekommen ist, als sie sich jemals hätte träumen lassen …

"Valérie Trierweilers literarische Ausgestaltung einer hitzigen Amoure, zwischen dem Maler Gustav Klimt und der jungen Adele Bloch-Bauer. Guter Stoff für einen Unterhaltungsroman." DIE ZEIT 20181108

Valérie Trierweiler, geboren 1965, studierte Geschichte und Politikwissenschaften in Paris und arbeitet seitdem als Journalistin. "Die Dame in Gold" hat in der französischen Presse für viel Aufsehen gesorgt.

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 366
Erscheinungsdatum 14.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3449-4
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 20,5/13,5/3,2 cm
Gewicht 391 g
Originaltitel Le Secrèt d´Adèle
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Barbara Reitz, Eliane Hagedorn
Verkaufsrang 6004

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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Perfekte Kombi für Wien - und Kunstliebhaber
von Sandra Deisenrieder aus Wien am 16.01.2020

Perfekte Kombi für Wien - und Kunstliebhaber Wer mehr über wien und die Zeit um die Jahrhundertwende erfahren möchte, ist hier GOLDrichtig. Spannend und schön geschrieben vereint dieses Buch Kunst, Kultur und Geschichte um 1900 in Wien. Empfehlung!

Das Leben der Adele Bloch-Bauer
von schafswolke aus Kiel am 08.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dieses Buch widmet sich Adele Bloch-Bauer, aber auch Geschichte des Gemäldes "Goldene Adele". Adele wünscht sich nichts sehnlicher als Mutter zu werden, dieses Glück bleibt ihr verwehrt. In ihrem Salon trifft sie eines Tages auf den Maler Gustav Klimt, für ihn sitzt sie dann Modell. Am Anfang war ich etwas zwiegespalten mi... Dieses Buch widmet sich Adele Bloch-Bauer, aber auch Geschichte des Gemäldes "Goldene Adele". Adele wünscht sich nichts sehnlicher als Mutter zu werden, dieses Glück bleibt ihr verwehrt. In ihrem Salon trifft sie eines Tages auf den Maler Gustav Klimt, für ihn sitzt sie dann Modell. Am Anfang war ich etwas zwiegespalten mit dem Buch. Die Geschichte empfand ich eher ein wenig düster und nüchtern, irgendwie fehlte mir ein wenig der Zugang zu Adele. Dann wollte ich das Buch schon zur Seite legen und vielleicht erst mal was anderes lesen, doch das ging nicht, ich musste einfach weiterlesen. Irgendwie hat das Buch dann plötzlich einen faszinierenden Sog auf mich ausgeübt und ich habe es nicht bereut. Ich hätte mir Adele ein wenig lebendiger gewünscht, doch trotzdem hatte ich das Gefühl ein gutes Bild von ihr bekommen zu haben. Wieder ein gutes Buch aus der Reihe um Frauen und Künstler, dem ich 4 Sterne geben möchte.

Ein interessantes Frauenportrait
von sommerlese am 09.11.2018

"Die Dame in Gold" beschreibt Wiener Zeitgeist und den Aufbruch der Avantgarde und die besondere Geschichte der jungen Adele Bloch-Bauer, die eine Vernunftehe mit einem reichen älteren Mann einging. Doch glücklich wurde sie nicht. Nach einer Fehlgeburt verliert Adele ihren neugeborenen Sohn und versinkt in Lethargie. Ihr Mann is... "Die Dame in Gold" beschreibt Wiener Zeitgeist und den Aufbruch der Avantgarde und die besondere Geschichte der jungen Adele Bloch-Bauer, die eine Vernunftehe mit einem reichen älteren Mann einging. Doch glücklich wurde sie nicht. Nach einer Fehlgeburt verliert Adele ihren neugeborenen Sohn und versinkt in Lethargie. Ihr Mann ist Kunstliebhaber und um sie ins Leben zurückzuholen, beauftragt er Gustav Klimt mit dem Malen eines Porträt von Adele. Sie findet in den Gesprächen mit Klimt wieder zu sich selbst, öffnet sich und er gibt ihr das Gefühl, ein eigenständiger, begehrter Mensch zu sein. Sie ist von Klimts Freigeist fasziniert. Doch Klimt ist ein Frauenheld, bekannt für seine Liebschaften. Adeles Bildnis überdauert nicht nur die Beziehung, sondern wird als "Die Dame in Gold" weltberühmt. Ein weiteres Gemälde wird später angefertigt. Zur Jahrhundertwende gab es in Wien enorme Unterschiede zwischen Arm und Reich. Während die Reichen gerne Künstler und Literaten um sich versammelten, ging es den anderen einfachen Leuten um ihre Existenz und ihr Überleben. Die Welt gehörte den Männern, von Selbstbestimmung der Frau konnte keine Rede sein. Valérie Trierweiler zeigt diese Wiener Epoche sehr klar auf. Man bekommt einen guten Eindruck des Geschehens, hauptsächlich aus Sicht der reichen Gesellschaftsschicht. Wie es den Bediensteten und der hart arbeitenden Landbevölkerung ging, kann man nur am Rande erahnen. Von armen Migranten ist die Rede, gemeint sind zugewanderte Menschen aus Österreichs Kronländern, aus Böhmen und Ungarn. Um diese armen Menschen in den Wiener Randbezirken kümmert sich Adele, sie hilft mit Lebensmitteln und Kleiderspenden. Doch das Leben im Luxus pflegt sie weiterhin. Mit ihrem Ehemann verbindet sie mehr Verbundenheit als Zuneigung und so überrollt sie die Liebesbeziehung mit Klimt und weckt sie mit neuem Leben. Doch Adeles Leben wird nicht mehr so glücklich, wie sie es erhofft. Dem jüdischen Glauben schwört sie ab, als eine weitere Fehlgeburt ihr ihr jede Illusion auf eigene Kinder nimmt. Auch politisch bringt die Zeit Probleme und Tod mit sich, es kommt zum Ausbruch des erstenWeltkriegs. Adeles Gefühle für Klimt ist nicht die große Liebe, es ist eine leidenschaftliche Affäre. Man kann ihre Gefühle und ihre Trauer nachvollziehen und doch bleibt sie mir merkwürdig fremd. Ihr Leben war wie in einem goldenen Käfig, zum Ausbrechen fehlte ihr der Mut und die Notwendigkeit, ihre Stellung ermöglichte ihr die Unterstützung von Flüchtlingen und Künstlern, ihre Zeit widmete sie ihrer Schwester und deren Kindern. Dieser Roman führt uns die Zustände der damaligen Zeit vor Augen und ich konnte mich gut einfühlen. Dieser Roman bringt uns das Leben von Gustav Klimts Muse Adele näher. Eine von vielen und doch hat er aus dieser Beziehung ein meisterhaftes Gemälde erschaffen, das auch heute noch von unglaublicher Anziehungskraft erstrahlt. Besonders der Epilog ist beachtenswert, dort wird über den Verbleib des berühmten Bildes berichtet.


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