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Die Melodie meines Lebens

Roman

Beinahe wären Alain und seine Band berühmt geworden. Doch der Brief mit dem Plattenvertrag kommt drei Jahrzehnte zu spät - und stellt nicht nur Alains Leben auf den Kopf. Er macht sich auf die Suche nach den anderen Bandmitgliedern. Aus vergessenen Lieben, unerfüllten Träumen und verpassten Chancen entsteht unerwartet neues Glück.

Portrait
Antoine Laurain arbeitete als Drehbuchautor und Antiquitätenhändler in Paris, ehe er mit den Romanen Liebe mit zwei Unbekannten und Der Hut der Präsidenten damit begann, die internationalen Bestsellerlisten zu erobern.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 11.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-42200-1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,5/11,8/2,5 cm
Gewicht 238 g
Originaltitel Rhapsodie française
Übersetzer Sina de Malafosse
Verkaufsrang 55359
Buch (Taschenbuch)
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10,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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3
1
1
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Ein schicksalhaftes Demotape
von Bücher in meiner Hand am 13.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das neueste Buch des sympathischen Autors habe ich gespannt gelesen. Eine Kassette auf dem Cover und schon ist man zurück in den 80er Jahren. So ähnlich geht es auch Alain, als er einen Brief erhält. Eigentlich hätte der Brief Alain und seinen Musikerfreunden im besten Falle zu Erfolg verhelfen sollen. Ein Schicksalsbrief - d... Das neueste Buch des sympathischen Autors habe ich gespannt gelesen. Eine Kassette auf dem Cover und schon ist man zurück in den 80er Jahren. So ähnlich geht es auch Alain, als er einen Brief erhält. Eigentlich hätte der Brief Alain und seinen Musikerfreunden im besten Falle zu Erfolg verhelfen sollen. Ein Schicksalsbrief - der alles verändert hätte. Doch der am 12.09.1983 abgestempelte Brief ist im Postamt verloren gegangen und wird erst beim Renovieren gefunden und zugestellt. Der Brief erinnert ihn an früher und gerne würde Alain die Musik nochmals hören, doch er hat vor einigen Jahren seine Kassette fortgeschmissen. Deshalb sucht er den Kontakt zu seinen ehemaligen Bandkollegen und hofft, dass einer von ihnen noch eine Kassette aufbewahrt hat. Neben Alain lernt der Leser alle ehemaligen Bandmitglieder kennen. Der Werdegang der Einzelnen wird ausführlich erzählt. In den Kapitel durchzieht immer wieder eine feine Melancholie die Leben der Akteure. Meine absoluten Lieblingscharaktere sind Politiker Jean-Bernard (meist nur JBM genannt) und seine Assistentin Aurore. Sie dominieren einen Grossteil der Geschichte und sind sympathische Figuren. Alain hingegen amtiert quasi als roter Faden durch die diversen Kapitel hindurch. Der atmosphärische, charmante Schreibstil gefällt mir nach wie vor und findet sich auch in diesem vierten Buch von Antoine Laurin. Mittendrin wurde es mir aber langsam langweilig. Die Geschichte zog sich in die Länge weil nicht mehr viel passierte. Doch dann waren es urplötzlich zwei Zeilen, die mich weckten und gleich alles anders und wieder interessant machten. Ich war froh, das Buch nicht abgebrochen zu haben. Mit dem überraschenden Ende hat der Autor den Rank wieder gefunden und so komme ich in der Bewertung doch noch auf 4 Punkte. Fazit: Das unerwartete Ende verzeiht den langatmigen Mittelteil, aber die Geschichte um den verschollenen Brief und das Demotape kann nicht mit "Liebe mit zwei Unbekannten" oder "Der Hut des Präsidenten" mithalten. 4 Punkte.

Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär, ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Recht am 08.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Alain kann es nicht fassen. Der Brief von der Plattenfirma kommt 33 Jahre zu spät. Damals war er noch Mitglied bei den Hologrammes und nichts hätte er sich mehr gewünscht als eine Chance auf einen Plattenvertrag. Jetzt wird ihm bewusst was er alles hätte haben können, wenn die französische Post nur nicht so geschlampt hätte. U... Alain kann es nicht fassen. Der Brief von der Plattenfirma kommt 33 Jahre zu spät. Damals war er noch Mitglied bei den Hologrammes und nichts hätte er sich mehr gewünscht als eine Chance auf einen Plattenvertrag. Jetzt wird ihm bewusst was er alles hätte haben können, wenn die französische Post nur nicht so geschlampt hätte. Und bevor er in Depressionen verfällt und damit er sich nicht alleine über diesen Brief ärgern muss, macht er sich auf die Suche nach den restlichen Mitgliedern der Band. Also, erwartet habe ich etwas ganz anderes... Die Beschreibung des Buches liest sich so, als würde der Leser an Alains Erinnerungen, in diesem Fall den Achtzigern, teilhaben. Ich habe mit Alains Erlebnissen aus der Vergangenheit gerechnet, als er noch in der Band war. Bekommen habe ich etwas ganz anderes, was ja nicht schlecht sein muss. Der Autor kann ja schließlich nichts dafür wenn der Verlag die Beschreibung so verhunzt. Ein wenig überrascht war ich, als ich feststellte dass fast jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Person geschrieben wurde. Jede Figur, die irgendwann eine Rolle bekommt, selbst wenn es nur eine ganz kleine ist, bekommt ein eigenes Kapitel. Das machte die Charaktere für mich sehr unnahbar, da man nie lange genug mit ihnen zu tun bekommt. Und wirklich gemocht habe ich keinen einzigen von ihnen. Eine richtige Hauptfigur gibt es auch nicht. Selbst Alains Existenz war nur dazu da, damit der Autor um ihn herum die Geschichte aufbauen konnte. Lange kam mir die Story wie ein undurchdringliches Knäuel aus Ereignissen und Figuren vor, ohne oben oder unten und ziemlich willkürlich aufgebaut. Aber genau das hat mir so gut gefallen an dem Roman. Ich wollte herausfinden was das eine mit dem anderen zu tun hatte. Auf diese Fragen bekam ich nicht immer eine zufrieden stellende Antwort, und besonders eine Person bleibt mir nach wie vor ein Rätsel. Der Stil des Autors hat mir wirklich sehr gut gefallen. Er schreibt humorvoll und melancholisch zugleich. Manchmal übertreibt er bei der ein oder anderen Szene, was leicht unglaubwürdig wirken kann, im nachhinein empfinde ich diese Szenen aber als genau richtig. Na ja, die meisten zumindest. Und sein Stil ist sehr französisch. Ich kann das nicht genau erklären, aber dieses Gefühl fürs Verrückte, ohne gleich verrückt zu klingen, kriegen einfach nur die Franzosen hin. Und dann ist da ja noch die Frage von der der Roman lebt: "Was wäre gewesen wenn..." Was wäre gewesen wenn Alain den Brief rechtzeitig bekommen hätte? Wäre alles besser verlaufen? Oder vielleicht sogar schlechter? Und kann er jemals aufhören darüber nachzudenken was alles hätte sein können? Perfekt ist dieses Buch für mich nicht. Und obwohl ich eigentlich etwas völlig anderes lesen wollte, kommt mir die Lektüre nicht wie eine Zeitverschwendung vor. Im Gegenteil. Das Buch drängt dazu, über das Gelesene nachzudenken.

Braucht ein bisschen Geduld
von Isaopera am 17.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Antoine Laurain ist mittlerweise im deutschsprachigen Raum durch seine vorherigen Romane sehr bekannt und immer für eine kleine Überraschung gut. "Die Melodie meines Lebens" kommt im Retroschick daher und auf den ersten Blick scheint auch die Story ein wenig Retro zu sein: ein alternder Arzt, der einen verloren geglaubten Brief ... Antoine Laurain ist mittlerweise im deutschsprachigen Raum durch seine vorherigen Romane sehr bekannt und immer für eine kleine Überraschung gut. "Die Melodie meines Lebens" kommt im Retroschick daher und auf den ersten Blick scheint auch die Story ein wenig Retro zu sein: ein alternder Arzt, der einen verloren geglaubten Brief erhält und sich auf die Suche nach seinen Bandkollegen aus den wilden 80ern macht. Besagter Arzt heißt Alain und ist leider für mich kein Sympathieträger gewesen. Ich fand ihn eher anstrengend und gerade das erste Drittel des Buches zog sich daher für mich etwas. Die anderen Charaktere aus der Band sind speziell, teilweise gewöhnungsbedürftig, und nicht mit allen konnte ich spontan etwas anfangen. Wirkliche Highlights sind für mich JBM, ein Computergenie und Visionär à la Steve Jobs, und dessen Assistentin Aurore. Zwei ganz tolle Charaktere, über die ich auch einen 500 Seiten starken Roman lesen könnte. Und als ich die beiden dann "gefunden" hatte, packte mich die Geschichte auch richtig und machte mir Spaß. Die letzten 100 Seiten waren dabei mein persönliches Highlight - ich möchte nichts verraten, aber der Autor löst alle Handlungsstränge auf spannende und teilweise herrlich groteske bis komische Art auf. Ich mag das sehr! Zudem fängt er dabei viele aktuelle Themen wie beispielsweise den aufsteigenden Rechtsextremismus auf. Wirklich stark! Aufgrund dieser überzeugenden letzten 100 Seiten vergebe ich 4 Sterne!