Mexikoring

Kriminalroman

Chas Riley Band 4894

Simone Buchholz

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Beschreibung

In Hamburg brennen die Autos. Jede Nacht, wahllos angezündet. Aber in dieser einen Nacht am Mexikoring, einem Bürohochhäuserghetto im Norden der Stadt, sitzt noch jemand in seinem Fiat, als der anfängt zu brennen: Nouri Saroukhan, der verlorene Sohn eines Clans aus Bremen. War er es leid, vor seiner Familie davonzulaufen? Hat die ihn in Brand setzen lassen? Und was ist da los, wenn die Gangsterkinder von der Weser neuerdings an der Alster sterben?

Staatsanwältin Chastity Riley taucht tief ein in die Welt der Clan-Familien. Nach und nach erschließen sich ihr die weitverzweigten kriminellen Strukturen, die sich durch ganz Deutschland ziehen. Und sie bekommt Einblick in Nouri Saroukhans Geschichte. Es ist die Geschichte eines Ausbruchs zu einem hohen Preis. Und es ist die Geschichte einer Liebe: von Nouri und Aliza, die nicht zusammenkommen durften und in ein anderes Leben türmten, das aber kein besseres war. Weiß Aliza, was mit Nouri am Mexikoring passiert ist?

"Chastity Rileys Blick ist so scharf und so böse wie liebevoll und bildverliebt."
Elmar Krekeler, DIE WELT 17.05.2018

Simone Buchholz, geboren 1972 in Hanau, zog 1996 nach St. Pauli, wegen des Wetters. Sie wurde auf der Henri-Nannen-Schule zur Journalistin ausgebildet und schreibt seit 2008 Kriminalromane. Für ihre Chastity-Riley-Reihe wurde sie mit dem Radio-Bremen-Krimipreis, dem Crime Cologne Award, dem Deutschen Krimipreis und dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 247
Erscheinungsdatum 10.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46894-4
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/2,7 cm
Gewicht 308 g
Auflage 2. Auflage

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
51 Bewertungen
Übersicht
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Mhallamiye – wieder was gelernt
von Manfred Fürst aus Kirchbichl am 06.12.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mhallamiye – wieder was gelernt. Die kriminellen und anarchischen Clans sind eigentlich zu bedauern, kein Staat auf der Welt will sie haben und dann sie lassen sich im liberalen Deutschland nieder. Das hat seinen Preis. Schier zum Erbrechen skizziert Simone Buchholz in MEXIKORING deren krude und menschenverachtende Sozialform un... Mhallamiye – wieder was gelernt. Die kriminellen und anarchischen Clans sind eigentlich zu bedauern, kein Staat auf der Welt will sie haben und dann sie lassen sich im liberalen Deutschland nieder. Das hat seinen Preis. Schier zum Erbrechen skizziert Simone Buchholz in MEXIKORING deren krude und menschenverachtende Sozialform und Einstellung zu Staat und Gesellschaft. Man kann nicht einmal sagen „unsozial“, eher erschreckend sozial. Ihre Lieblingsheldin, Staatsanwältin Chastity (Keuschheit, Reinheit, Unbeflecktheit, Züchtigkeit – wie kommt Buchholz nur auf diesen Namen?) Riley mit ihren „süßen“ Kommissaren muss einen Mord aufklären. Kein Wohlfühlkrimi. In schnoddrigen Dialogen wird Ermittlungsarbeit betrieben und in Lokalen der Alkoholbestand radikal vermindert. „Es waren zwei Königskinder, die hatten einander so lieb, sie konnten beisammen nicht kommen...“ Nouri und Aliza. Für sie gibt es außerhalb der Clans keine Zukunft. Von den zwei Ermittlungsrichtungen erweist sich die Clanlinie als überraschend falsch, die von Nouris Kollegen bei der Versicherung als richtig. „Ist ja alles gut,“ (Zitat aus MEXIKORING)...es ist nie alles gut. Bester Spruch: „Netto-Text bitte.“ MEXIKORING von Simone Buchholz ist packend, tiefgründig und schnörkellos. Für die literarische Aufarbeitung dieses aktuellen Themas ist eine Spur von Zynismus unabdingbar.

Grandioser Krimi mit philosophischem Einschlag
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuhr am 09.01.2019

Simone Buchholz hat in mir einen neuen Fan gefunden. Mexikoring war mein erster Krimi von ihr und ich bin völlig begeistert. Es geht um die Staatsanwältin Chasity Riley, die gemeinsam mit ihren Kollegen der Polizei einen Mordfall um einen in seinem Auto verbrannten jungen Mann aufklärt. Der Krimi ist im Clanmilieu angesiedel... Simone Buchholz hat in mir einen neuen Fan gefunden. Mexikoring war mein erster Krimi von ihr und ich bin völlig begeistert. Es geht um die Staatsanwältin Chasity Riley, die gemeinsam mit ihren Kollegen der Polizei einen Mordfall um einen in seinem Auto verbrannten jungen Mann aufklärt. Der Krimi ist im Clanmilieu angesiedelt und offenbart einen intensiven Einblick in die Parallelwelt der Clans in Bremen. Der verstoßene Sohn einer Familie wurde in seinem Auto ermordert. Warum? Was ist in de Familie vorgefallen, dass zum Verstoßen des Jungen geführt hat? Die Story ist gut und bleibt bis zum Showdown am Ende sehr spannend und undurchsichtig. Doch die Geschichte ist in diesem Fall gar nicht das Hauptargument für die Großartigkeit dieses Buches. Es ist der Schreibstil und die Zeichnung der Hauptakteure. Simone Buchholz schafft eine Krimiheldin, die mal wirklich aus der Reihe fällt. Sie ist lässig, hart, schnodderig, hat offenbar ein Alkohol- und Zigarettenproblem (wie die meisten ihrer Kollegen auch) und zudem eine sehr philosophische Art, die Dinge zu betrachten. Genau diese Philosophie macht das Buch zu etwas ganz Besonderem. Jeder Satz sitze und wirkt genau durchdacht, jeder Gedanke der Akteure und vor allem der Staatsanwältin enthält eine Weisheit und eine ganz eigene Perspektive. Die Wortwahl ist lässig und doch temporeich, der Satzbau wird immer kurz und prägnant aufgebaut. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hätte am liebsten Zitate angestrichen, die mich besonders begeistert haben. Die Autorin beherrscht meiner Ansicht nach wirklich die hohe Kunst des Schreibens in Perfektion. Für diesen Krimi spreche ich daher eine dringende Leseempfehlung aus und freue mich, dass Mexikoring bereits der 8. Teil der Geschichte um Chasity Riley ist. Ich werde mich jetzt sofort auf den Weg machen, um die 7 Vorgänger zu lesen. Vielen Dank für dieses tolle Buch.

Ein ungewöhnlicher Krimi in der Hansestadt
von dreamlady66 am 14.12.2018

(Inhalt, übernommen) In Hamburg brennen die Autos. Jede Nacht, wahllos angezündet. Aber in dieser einen Nacht am Mexikoring, einem Bürohochhäuserghetto im Norden der Stadt, sitzt noch jemand in seinem Fiat, als der anfängt zu brennen: Nouri Saroukhan, der verlorene Sohn eines Clans aus Bremen. War er es leid, vor seiner Famili... (Inhalt, übernommen) In Hamburg brennen die Autos. Jede Nacht, wahllos angezündet. Aber in dieser einen Nacht am Mexikoring, einem Bürohochhäuserghetto im Norden der Stadt, sitzt noch jemand in seinem Fiat, als der anfängt zu brennen: Nouri Saroukhan, der verlorene Sohn eines Clans aus Bremen. War er es leid, vor seiner Familie davonzulaufen? Hat die ihn in Brand setzen lassen? Und was ist da los, wenn die Gangsterkinder von der Weser neuerdings an der Alster sterben? Staatsanwältin Chastity Riley taucht tief ein in die Welt der Clan-Familien. Nach und nach erschließen sich ihr die weitverzweigten kriminellen Strukturen, die sich durch ganz Deutschland ziehen. Und sie bekommt Einblick in Nouri Saroukhans Geschichte. Es ist die Geschichte eines Ausbruchs zu einem hohen Preis. Und es ist die Geschichte einer Liebe: von Nouri und Aliza, die nicht zusammenkommen durften und in ein anderes Leben türmten, das aber kein besseres war. Weiß Aliza, was mit Nouri am Mexikoring passiert ist? Zur Autorin: Simone Buchholz, Jahrgang 1972, wurde in Hanau geboren und zog 1996 nach Hamburg, wegen des Wetters. Sie besuchte die Henri-Nannen-Schule und arbeitet seit 2001 als freie Autorin. Im Jahr 2008 erschien mit "Revolverherz" ihr erster Krimi. Simone Buchholz wohnt mit Mann und Sohn auf St. Pauli. Schreibstil/Fazit: Simone Buchholz beschreibt in ihrem Kriminalroman, wie sich die verschiedenen Clanstrukturen voneinander unterscheiden und welche Rolle sie spielen. Sie tragen ihren Clankriege auf der Straße aus, mißachten den Staat und die Zivilgesellschaft. Die Kommissarin Chastity und ihr Team haben den Mord an Nouri Saroukhan, der Jura studiert und einem kriminellen Clan aus Bremen angehört, aufzuklären. Die Handlung spielt in Hamburg, wo sich die Autorin bestens auskennt. Es brennen nachts Autos und in einem wird die Leiche von Nouri entdeckt... Der Krimi hat mir gut gefallen. Er ist realistisch, besonders die Charakere sind gut beschrieben, durchgängig auch spannend. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Daher kann ich eine unbedingte Leseempfehlung hierfür aussprechen.


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