Gut Greifenau - Abendglanz

Roman

Gut Greifenau Band 1

Hanna Caspian

(45)
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Beschreibung

Downton Abbey in Hinterpommern von 1913 bis 1919 - Der erste Teil der großen Familien-Saga über eine Grafen-Familie zwischen Tradition und wahrer Liebe am Vorabend des 1. Weltkriegs

Mai 1913: Konstantin, ältester Grafensohn und Erbe von Gut Greifenau, wagt das Unerhörte: Er verliebt sich in eine Bürgerliche, schlimmer noch – in die Dorflehrerin Rebecca Kurscheidt, eine überzeugte Sozialdemokratin. Die beiden trennen Welten: nicht nur der Standesunterschied, sondern auch die Weltanschauung. Für Katharina dagegen, die jüngste Tochter, plant die Grafenmutter eine Traumhochzeit mit einem Neffen des deutschen Kaisers – obwohl bald klar ist, welch ein Scheusal sich hinter der aristokratischen Fassade verbirgt. Aber auch ihr Herz ist anderweitig vergeben.

Beide Grafenkinder spielen ein Versteckspiel mit ihren Eltern und der Gesellschaft. So gut sie ihre heimlichen Liebschaften auch verbergen, steuern doch beide unweigerlich auf eine Katastrophe zu …

Die Gut-Greifenau-Reihe im Überblick:
Band 1 "Gut Greifenau. Abendglanz"
Band 2 "Gut Greifenau. Nachtfeuer"
Band 3 "Gut Greifenau. Morgenröte"

"herrlicher Schmöker" die-rezensentin.com, 26.11.2018

Die SPIEGEL-Bestseller-Autorin Hanna Caspian beleuchtet mit ihren gefühlvollen und spannungsgeladenen Familiensagas bevorzugt fast vergessene Themen deutscher Geschichte. Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften, Politikwissenschaft und Sprachen in Aachen und arbeitete danach lange Jahre im PR- und Marketingbereich. Mit ihrem Mann lebt sie heute als freie Autorin in Köln, wenn sie nicht gerade durch die Weltgeschichte reist.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 02.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-52150-2
Reihe Die Gut-Greifenau-Reihe 1
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/4 cm
Gewicht 409 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 2870

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ein Auftakt nach Maß
von friederickes Bücherblog aus Berlin am 13.03.2020

Das Cover: Das Cover zeigt im Hintergrund ein Gut und eine Frau, die entsprechend der Zeit gekleidet ist. Die Farben sind sehr harmonisch. Zusammen mit dem Titel und dem Klappentext ist es eine Buchpräsentation, die mich total angesprochen hat. Sehr gelungen. Die Geschichte: Der erste Teil der Familiensaga führte mich nach ... Das Cover: Das Cover zeigt im Hintergrund ein Gut und eine Frau, die entsprechend der Zeit gekleidet ist. Die Farben sind sehr harmonisch. Zusammen mit dem Titel und dem Klappentext ist es eine Buchpräsentation, die mich total angesprochen hat. Sehr gelungen. Die Geschichte: Der erste Teil der Familiensaga führte mich nach Hinterpommern in die Jahre 1913 bis 1919. Im Mittelpunkt steht die Grafenfamilie auf Gut Greifenau und ihr traditionelles Leben. Die Mutter versucht mit aller Macht ihre jüngste Tochter Katharina, mit einem nicht gerade liebenswerten Neffen des Kaisers zu verheiraten. Diese hat sich aber heimlich in den Sohn eines reichen, nicht adligen Fabrikanten verliebt. Währenddessen verliebt sich ihr Ältester in die bürgerliche Dorflehrerin, die auch noch Sozialdemokratin ist, was auch nicht standesgemäß ist und deshalb nicht sein darf. Und dann sind da noch die Lebensumstände und Geschichten der Bediensteten und einigen Dorfbewohnern. Da beide Kinder des Grafen ihre Liebschaften vor den Eltern und der Gesellschaft verheimlichen und dies alles im Zeichen des aufziehenden 1. Weltkrieges geschieht, ist die Katastrophe nicht mehr fern. Meine Meinung: Die Geschichte hat mich sofort vereinnahmt und in ihren Bann gezogen. Die Protagonisten sind ausdrucksstark und ihre Charaktere glaubhaft. Außerdem lassen sie sehr viel Nähe zu, sodass man die Geschichte intensiv miterleben darf. Die Autorin schreibt in einer flüssigen und leicht verständlichen Sprache. Die Schauplätze sind sehr gut beschrieben und haben mich durch ihre bildliche Darstellung auf die Reise mitgenommen. Durch die zahlreichen Perspektivwechsel ist der Spannungsbogen durchgängig außerordentlich hoch. Die Zeitgeschichte ist sehr gut recherchiert und subtil in die Geschichte eingearbeitet. Ebenso eindrucksvoll sind die Standesunterschiede gezeichnet, die neben dem luxuriösen Leben der Grafenfamilie, aus dem Alltag der Bediensteten und Dorfbewohner hervortreten. Da der Fokus auf der Geschichte rund um die Protagonisten liegt und die Zeitgeschichte den Rahmen bildet, ist es Genuss in diese Zeit eintauchen zu dürfen. Mein Fazit: Der erste Teil einer Familiensaga hat mich sehr begeistert und überzeugt, sodass ich eine ausdrückliche Leseempfehlung geben möchte. Heidelinde von friederickes bücherblog

Gelungener Auftakt
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 26.09.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Historische Romane gehören normalerweise nicht zu meinem bevorzugtem Genre. Doch der Klappentext und Empfehlungen der Trilogie haben mich doch sehr neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht! Hanna Caspian schreibt sehr gelungen über die Klassenunterschiede kurz vor dem 1. Weltkrieg aus verschiedenen Perspektiven, zB au... Historische Romane gehören normalerweise nicht zu meinem bevorzugtem Genre. Doch der Klappentext und Empfehlungen der Trilogie haben mich doch sehr neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht! Hanna Caspian schreibt sehr gelungen über die Klassenunterschiede kurz vor dem 1. Weltkrieg aus verschiedenen Perspektiven, zB aus der der Grafenfamilie oder der der Dienerschaft, verpackt in einer wirklich mitreissenden Story. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt, der Stil war flüssig, sehr gelungene Charaktere und eine Vielzahl an einfließenden Themen der damaligen Zeit. Klare Leseempfehlung!

Gut Greifenau - Abendglanz
von einer Kundin/einem Kunden am 02.08.2019

Ich kannte bisher kein Buch von Hanna Caspian, „Gut Greifenau - Abendglanz“ ist ihr erstes Werk, das ich gelesen habe. Nachdem das Buch in der Bücherei so toll präsentiert war und ich schon einiges darüber gehört hatte, war ich neugierig. Das erste Drittel zog sich wie Kaugummi, ich mußte mich regelrecht zwingen, weiterzulesen. ... Ich kannte bisher kein Buch von Hanna Caspian, „Gut Greifenau - Abendglanz“ ist ihr erstes Werk, das ich gelesen habe. Nachdem das Buch in der Bücherei so toll präsentiert war und ich schon einiges darüber gehört hatte, war ich neugierig. Das erste Drittel zog sich wie Kaugummi, ich mußte mich regelrecht zwingen, weiterzulesen. Schade, denn der Klappentext wirkte so vielversprechend. Kompliziert wurde alles durch die vielen langen Titel und Namen, Verbindungen zum Königs- und Kaiserhaus, zu diversen Grafen, Prinzen, und und und, wer eben bei den Schönen und Reichen Rang und Namen hat. Hilfreich war hierfür die Personenübersicht zu Beginn des Buches, ebenso eine Landschaftskarte und eine Kartes des Gutshofs. Andererseits war es ganz interessant, über die Sorgen und Wünsche der "Besseren" zu lesen, wer wann welches Kleid zu welchem Anlass trägt, welche Angestellten wann was zu leisten haben, wer mit wem Kontakt haben darf und wer auf keinen Fall. Außerdem fand ich Größe und Umfang des Gutes mitsamt Dorf beeindruckend, wie doch alle Dorfbewohner praktisch den Gutsherren unterstellt und von ihnen abhängig sind. Aus der Zeit vor dem 1.Weltkrieg wissen wir heutzutage kaum etwas, weil die Verwandten, die zu dieser Zeit lebten, längst verstorben sind. Es wird teilweise eine eigene heile Welt beschrieben, aber man sollte auch hinter die Kulissen schauen, nicht alles war gut, aber auch nicht alles schlecht, nur eben anders. Gutsherrin Feodora hält sich durch ständiges Kritisieren von Tochter Katharina bei Laune bzw. weiß mit ihrer Zeit wohl nichts anzufangen. Gutsherr Adolphis hat das Gut definitiv nicht im Griff, bisher hat ihm sein Vater Donatus alles abgenommen. Nun ist „der Alte tot“ und sein Sohn steht mit großen Fragezeichen über dem Kopf auf dem Gut. Konstantin, ältester Sohn des Gutsherren würde ja für ihn einspringen, aber wenn man die Rangfolge nicht zerstören will, darf das natürlich nicht sein. Was würde außerdem die Etikette dazu sagen, wenn der Sohn statt des Vaters das Sagen hätte - undenkbar in diesen Kreisen! Tochter Anastasia hat es geschickt eingefädelt, hat in eine „gute Familie“ eingeheiratet, ist nun Gattin des Grafen „von und zu“ und brütet seine Kinder aus - sehr zum Wohle ihrer Mutter. Bleiben nur noch zwei „Störenfriede“ im Haus, die jüngsten Kinder Alexander, der gerne mal Unfug ausheckt und Tochter Katharina, die die Mutter am liebsten sofort in eine wohlgesonnene, reiche, adlige Familie vermählen möchte. Sohn Nikolaus strebt dem Militär und dem Krieg zu, das passt für die Eltern bestens. Katharina und Konstantin verlieben sich beide in die falschen Personen, zumindest in den Augen der Eltern. „Bürgerliche“, wie kann man nur … Konstantin schaufelt sich durch sein Versteckspiel seine eigene Grube, ich bin gespannt, ob und wie er im 2. Band da wieder rauskommen will. Was wird Frau Mutter sagen, wenn sie davon Wind bekommt? Katharina trifft es am härtesten. Der Mutter gnadenlos ausgeliefert, darf sie gar nichts alleine machen, nicht mal einen Brief schreiben. Sie tut mir wirklich leid. Ich hoffe, ihr Plan geht auf, mit Unterstützung von Alexander und sie wird glücklich. Es gibt noch mehr Versteckspiele auf dem Gut, einer will die Wahrheit über seine Vergangenheit rausfinden, jeder hat seine Geheimnisse. Irgendwann wurde in der Geschichte ein Schalter umgelegt und plötzlich las sich das Buch nicht mehr stockend, sondern die Erzählung floss nur so dahin. Es wurde zum Ende hin sogar spannend, Band 1 hört da auf, wo man gerne weitergelesen hätte. Fazit: Schleppender Start, plötzliche Steigerung in der Mitte und große Entwicklungen zum Ende hin mit Lust auf die Fortsetzungen. 3 Sterne für „Gut Greifenau - Abendglanz“.


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