Becoming

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Michelle Obama

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Beschreibung


Die intime, kraftvolle und inspirierende Autobiografie der ehemaligen First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika

Mit ihrem bedeutsamen und erfüllten Leben wurde Michelle Obama zu einer der überzeugendsten und beeindruckendsten Frauen der Gegenwart. Als First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika war sie die erste Afro-Amerikanerin in dieser Position und trug in dieser Rolle maßgeblich dazu bei, das wohl gastfreundlichste und offenste Weiße Haus in der Geschichte des Landes zu schaffen. Gleichzeitig wurde sie zu einer mächtigen Fürsprecherin für Frauen und Mädchen in den USA und in der ganzen Welt, trieb in der Familienpolitik den dringend notwendigen gesellschaftlichen Wandel hin zu einem gesünderen und aktiveren Leben voran, und stärkte ihrem Ehemann den Rücken, während dieser Amerika durch einige der schmerzlichsten Momente des Landes führte. Ganz nebenbei zeigte sie uns auch ein paar Moves für die Tanzfläche, glänzte beim „Carpool Karaoke“ und schaffte es außerdem, zwei bodenständige Töchter zu erziehen – mitten im gnadenlosen Blitzlichtgewitter der Medien.

Ihre Autobiografie ist nachdenklich und gleichzeitig voller fesselnder Geschichten. Michelle Obama nimmt uns mit in ihre Welt und berichtet von all den Erfahrungen, die sie zu der Person gemacht haben, die sie heute ist – von ihrer Kindheit an der South Side von Chicago über ihre Jahre als Anwältin und leitende Angestellte, in denen sie das Muttersein mit dem Beruf vereinbaren musste, bis hin zu ihrer Zeit in der berühmtesten Adresse der Welt. Gnadenlos ehrlich und mit flottem Witz schreibt sie sowohl über ihre großen Erfolge als auch über ihre Enttäuschungen, privat wie öffentlich. Sie erzählt ihre ureigene Lebensgeschichte – in ihren eigenen Worten und auf ihre ganz eigene Art. Warmherzig, weise und unverblümt, sind BECOMING die ungewöhnlich intimen Erinnerungen einer Frau mit Herz und Substanz, einer Frau, die den Erwartungen, die an sie gestellt wurden, beharrlich getrotzt hat – und deren Geschichte uns dazu ermutigt, es ihr nachzutun.

Gelesen von Katrin Fröhlich.

(2 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 18h 42)

Obama, Michelle
Michelle Robinson Obama war von 2009 bis 2017 die First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie studierte an der Princeton University und an der Harvard Law School und begann ihre berufliche Laufbahn als Anwältin bei der Kanzlei Sidley & Austin in Chicago, wo sie ihren zukünftigen Ehemann Barack Obama kennenlernte. Später arbeitete sie im Büro des Bürgermeisters von Chicago, an der University of Chicago und am University of Chicago Medical Center. Michelle Obama gründete auch die Chicagoer Sektion von »Public Allies«, einer Organisation, die junge Menschen auf eine Laufbahn im öffentlichen Dienst vorbereitet. Die Obamas leben derzeit in Washington, D.C. Sie haben zwei Töchter, Malia und Sasha.

Link, Elke
Elke Link, geboren 1962 in Erlangen, hat in München und Canterbury studiert. Sie lebt in Berg am Starnberger See, wo sie zeitgenössische und klassische Literatur aus dem Englischen und Amerikanischen übersetzt. Für Ihre Übersetzung des Romans "Silas Marner" von George Eliot erhielt sie gemeinsam mit Sabine Roth 1997 den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur.

O'Brien, Andrea
Andrea O'Brien, geboren 1967 in Wilhelmshaven, lebt und arbeitet in München. Sie übersetzt zeitgenössische britische, irische, australische und amerikanische Romane und ist außerdem als Dozentin für Literarisches Übersetzen tätig. Ihre Übersetzungen wurden schon vielfach ausgezeichnet, u.a. 2016 mit dem Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern.

Schönherr, Jan
Jan Schönherr, geboren 1979 in Weingarten, lebt in München und übersetzt aus dem Englischen, Französischen und Italienischen. Für seine Übersetzungen wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2016 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur.

Zeltner, Henriette
Henriette Zeltner, geboren 1968, lebt und arbeitet in München, Tirol und New York. Sie übersetzt Sachbücher sowie Romane für Erwachsene und Jugendliche aus dem Englischen, zuletzt Angie Thomas' Romandebüt »The Hate U Give«, für das sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet wurde.

Fröhlich, Katrin
Katrin Fröhlich stand mit sieben Jahren zum ersten Mal in einem Synchronstudio. So war sie unter anderem Elizabeth bei den "Waltons". Nach einigen Ausflügen in die Film- und Theaterwelt, hat sie sich nun ganz dem Sprechen verschrieben. Sie ist die deutsche Stimme von Cameron Diaz, Gwyneth Paltrow und leiht auch des öfteren Heather Graham, Mary Louise Parker und Charlize Theron ihre Stimme. Seit 2000 arbeitet sie auch als Synchronregisseurin und - autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Potsdam.

Produktdetails

Verkaufsrang 1099
Medium MP3-CD
Sprecher Katrin Fröhlich
Spieldauer 1122 Minuten
Erscheinungsdatum 13.11.2018
Verlag Der Hörverlag
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Übersetzer Elke Link, Andrea O'Brien, Jan Schönherr, Henriette Zeltner
Sprache Deutsch
EAN 9783844529661

Kundenbewertungen

Durchschnitt
144 Bewertungen
Übersicht
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sehr feinfühlige ehrliche Powerfrau.. Ein muss
von moser melanie aus gränichen am 11.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine feinfühlige Powerfrau die es schafft während man liest das Gefühl zu geben ein Teil ihres familienlebens live miterlebt zu haben.. Die persönlichen phassagen die Familie und Ehe betreffen sind rührend ehrlich geschrieben und man hatt das Gefühl die Obamas ein wenig zu kennen..

Emotional und entwaffnend ehrlich
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Michelle Obama ermöglicht mit "BECOMING" einen sehr persönlichen Einblick in ihre Kindheit, ihre Ehe mit Barack Obama und das Leben im weißen Haus. Sie berührt einerseits mit teilweise schockierenden und frustrierenden Erlebnissen, anderseits mit witzigen und hoffnungsvollen Passagen. Ich habe jede Seite genossen und lege dies... Michelle Obama ermöglicht mit "BECOMING" einen sehr persönlichen Einblick in ihre Kindheit, ihre Ehe mit Barack Obama und das Leben im weißen Haus. Sie berührt einerseits mit teilweise schockierenden und frustrierenden Erlebnissen, anderseits mit witzigen und hoffnungsvollen Passagen. Ich habe jede Seite genossen und lege diese wunderbare Biografie jedem ans Herzen.

Nahbar und staatstragend gleichermaßen. Emotionale Einblicke in das Leben von Michelle Obama und die Präsidentschaft ihres Mannes.
von SternchenBlau am 29.08.2020

Beim Hören hatte ich das Gefühl, dem Menschen Michelle Obama und der Frau ganz nahe zu kommen, obwohl mir viel des Buches als – im positiven Sinne – staatstragend fand, wirkte sie doch nahbar auf mich. Gerade die Schilderung ihrer Kindheit in der Chicagoer Southside fand ich absolut nahbar und ich denke, viele Menschen können si... Beim Hören hatte ich das Gefühl, dem Menschen Michelle Obama und der Frau ganz nahe zu kommen, obwohl mir viel des Buches als – im positiven Sinne – staatstragend fand, wirkte sie doch nahbar auf mich. Gerade die Schilderung ihrer Kindheit in der Chicagoer Southside fand ich absolut nahbar und ich denke, viele Menschen können sich wie ich mit ihr identifizieren. Michelle Obamas Kindheitserinnerungen sind in erster Linie sehr liebevoll, auf ihre Eltern, Großeltern und andere Verwandten gerichtet. So schreibt sie über die Musiksammlung ihres Großvaters: „Und der Himmel, stellte ich mir vor, musste ein Ort voller Jazz sein.“ Ernste Themen wie Rassentrennung flicht sie aber geschickt ein. Es ist immer klar, dass die Diskriminierung Lebenswege behindert oder zerstört. Michelle Obama kämpft für die Gleichberechtigung und gegen die unterschiedlichsten Diskriminierungsformen. Das tut sie oftmals voller Leidenschaft. Aber, durch die langen Jahre als First Lady, ist sie auch diplomatisch geworden. Das fiel mir besonders im Vergleich zum Buch „#BlackLivesMatter“ von Patrisse Khan-Cullors auf, das ich parallel zum Hörbuch gelesen habe. Die Wut von Michelle Obama ist diplomatisch verpackt, während sie bei Khan-Cullors mit voller, absolut nachvollziehbarer Wucht zum Tragen kommt. Und obwohl sich Michelle Obama der strukturellen Ungerechtigkeiten bewusst ist (und sie eine Lanze für die Sozialgesetzgebung bricht), kommt immer mal wieder der Neoliberale Gedanke durch, dass alle ihres Glückes Schmied sind. Das Staatstragende fiel mir besonders bei den Schilderung von Barack Obama auf. Ja, sie gibt sich alle Mühe, ihn im Familienkontext als liebenswürdigen Chaoten zu schildern, der seine Socken überall herumliegen lässt. Auch er soll nahbar sein. Aber ich finde, man merkt ihren Schilderungen auch an, dass sie sein Bild auf keinen Fall beschädigen möchte. Das ist ihr gutes Recht, erst recht, da die beiden den Scheinwerfern der Öffentlichkeit wohl nie ganz entrinnen werden. Manches ist wohlkalkuliert und perfekt gebaut. Wie wenn Michelle Obama und wie im Geheimen verrät, wovon sie fest überzeugt war, als ihr Mann sich zur Kandidatur um die Präsidentschaft entschieden hatte. „Ich glaubte nicht, dass er gewinnen würde.“ Natürlich ist das alles mit Bedacht geschrieben, aber den Mensch Michelle Obama spürte ich beim Hören dennoch sehr stark. Hin und wieder wurde mir dann der Jubelduktus, der sehr stark schon in den amerikanischen Stil begründet liegt, etwas zu viel und habe ein paar Tage mit dem Hören ausgesetzt. Es ist wertschätzend und charmant, dass Michelle Obama die Namen von College-Freundinnen, Personal des weißen Hauses und anderen Menschen auf ihrem Weg benennt, selbst, wenn diese nur am Rande im Buch auftauchen. Irgendwann aber auch etwas ermüdend. Und dann gab es wieder die Stelle, die mir fast die Tränen in die Augen getrieben hat. Als ich von dem Schulmassaker an der Sandy Hook Grundschule gehört habe, lief zeitgleich Berlin eine größere Demo von Corona Gegnern. An dem Tag, dem 19. Juni 2015, als die Obamas bei der Beerdigung der Schwarzen Opfer des rassistischen Anschlags in Charlston sprachen, entschied der Oberste US-Gerichtshof auf die Rechtmäßigkeit der gleichgeschlechtlichen Ehe und das weiße Haus wurde in Regenbogenfarben getaucht. Michelle Obama macht mit ihrem Buch Geschichte erlebbar, denn sie war hautnah dabei.  Nach und nach, je länger ich das Buch hörte, kam bei mir immer mehr Wehmut auf, auch, wenn Barack Obama nicht all jene Hoffnungen erfüllen konnte, die mit der Wahl 2008 in ihn gesetzt worden waren. Aber, wer hätte das schon gekonnt? Und Barack Obama war ein Politiker – und kein unberechenbar Egoist und Wutanfall auf zwei Beinen. Manchmal waren es nur Kleinigkeiten, die meine Wehmut auslösten, z.B. wenn Michelle Obama von der Anlage ihres Gemüsegartens erzählt, den sie im weißen Haus anlegte, um gesunde Ernährung vorzuleben. Ich höre das in dem Wissen, dass Melania Trump jetzt im Juli 2020 ließ ankündigen ließ, dass die aus Traditionsgründen diesen wundervollen Garten wieder einstampfen lassen würde. Später beschreibt Michelle Obama die Vergrößerung des Gemüsegartens sogar als ihr Vermächtnis. Kein Wunder, dass die „Rüpel“-Familie ihn wieder auflösen will. Je weiter das Buch voranschritt, umso stärker wurde auch Michelle Obamas Abneigung gegen den „Rüpel“ Donald Trump , dem Michelle Obama – wie sie selbst schreibt – nie verzeihen wird, dass er durch die Verbreitung des unsäglichen „Birther“-Verschwörungsmythos ihre Familie in Gefahr gebracht hat. So beschreibt Obama ihre Rede beim Parteitag der Demokraten 2016, als sie für Hillary Clinton warb.  „Ich wollte eine Lanze für die Würde brechen. Für den Gedanken das wir als Nation vielleicht doch an diesem Kernwert festhalten konnten, der meine eigene Familie seit Generationen aufrecht hielt. Mit Würde hatten wir stets alles überstanden. (…) When they go low, we go high.“ Ich wollte den Moment herauszögern, an dem das Unausweichliche kommen würde. Die Wahl von Donald Trump. Auch Michelle Obama versteht nicht, warum gerade so viele Frauen (ich mag ergänzen, weiße Frauen) diesen Frauenfeind gewählt haben. Wie gerne möchte ich die Geschichte zurückdrehen… Was bleibt? „Einen Schimmer der Welt, wie sie sein könnte.“ So sagt Michelle Obama, die sich keinen Zynismus erlauben will, sondern lieber auf die Hoffnung verweist. Zum ungekürzten Hörbuch Die Sprecherin Katrin Fröhlich ist ganz toll. Obwohl sie sehr viele bekannte Schauspielerin synchronisiert (ich liste sie jetzt bewusst nicht auf, damit Ihr kein Gesicht davon in den Kopf bekommt), wurde sie für mich zur Stimme von Michelle Obama. Gerade das Nahbare und Humorvolle, aber eben auch das Leidenschaftliche ebenso wie das Staatstragende bringt Fröhlich wundervoll rüber. Ich habe ihr knapp 19 Stunden mit Genuss zugehört. Fazit Nahbare und intensive Einblicke in das Leben von Michelle Obamas Leben ebenso wie in die Präsidentschaft ihres Mannes. Die Sprecherin ist wundervoll. 4 von 5 Sternen.

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