Winter im Sommer – Frühling im Herbst

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Erinnerungen - Aktualisierte Ausgabe

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Pantheon

Seitenzahl

368

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Pantheon

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,4/13,4/2,9 cm

Gewicht

442 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-55495-1

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Zivilcourage gegen Opportunismus

Werner Jaroschek aus Duisburg am 07.02.2011

Bewertungsnummer: 702939

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zivilcourage gegen Opportunismus „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört“, hatte Brandt anlässlich der Wiedervereinigung gesagt. Recht hatte er natürlich, nur zwei Wörter haben gefehlt: „Ganz langsam.“ Gaucks Rückblick ist ein erschütterndes Dokument der Deformierung einer Gesellschaft. Bei 17 Mio. Einwohnern hatte das Ministerium für Staatssicherheit 90 000 hauptamtliche Mitarbeiter. Die Gestapo begnügte sich bei 80 Millionen mit 31 000. Dazu kamen in der DDR noch 180 000 inoffizielle Mitarbeiter. Andere Quellen nennen übrigens wesentlich höhere Zahlen. Im Rückblick ist es erschütternd zu lesen, wie wenig Zivilcourage dem Opportunismus entgegen gesetzt wurde. Was hätte diese Schar verbohrter alter Männer ausrichten können, wenn sich eher Widerstand gezeigt hätte? Aber auch Politiker und Prominente der Bundesrepublik äußerten sich den Politikern der DDR gegenüber und über die dortigen Verhältnisse positiver, als es je gerechtfertigt war. Im Schlusskapitel äußert sich Gauck höchst eindrucksvoll über den Wert der Freiheit, über das Glück, in unserem wiedervereinigten Deutschland zu leben. Wenig Verständnis hat er für die Nörgeleien über unser demokratisches System. Es ist nicht vollkommen, verlangt ständiges Engagement. „Aber kein System ist so lernfähig wie die Demokratie…Sie ist das Komplizierte, was auch einfache Menschen machen können. Die Erwachsenen und Diktaturerfahrenen der Länder sollten zusammenstehen und für ein kleinformatiges Politikmotto werben: nicht für die Gestaltung des absolut ‚Guten‘ und ‚Richtigen‘, sondern des jeweils Besseren.“ Gaucks Buch ist eine wertvolle Hilfe, aus dem Versagen in der Vergangenheit Erfahrungen für eine bessere Zukunft zu schöpfen.
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Zivilcourage gegen Opportunismus

Werner Jaroschek aus Duisburg am 07.02.2011
Bewertungsnummer: 702939
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zivilcourage gegen Opportunismus „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört“, hatte Brandt anlässlich der Wiedervereinigung gesagt. Recht hatte er natürlich, nur zwei Wörter haben gefehlt: „Ganz langsam.“ Gaucks Rückblick ist ein erschütterndes Dokument der Deformierung einer Gesellschaft. Bei 17 Mio. Einwohnern hatte das Ministerium für Staatssicherheit 90 000 hauptamtliche Mitarbeiter. Die Gestapo begnügte sich bei 80 Millionen mit 31 000. Dazu kamen in der DDR noch 180 000 inoffizielle Mitarbeiter. Andere Quellen nennen übrigens wesentlich höhere Zahlen. Im Rückblick ist es erschütternd zu lesen, wie wenig Zivilcourage dem Opportunismus entgegen gesetzt wurde. Was hätte diese Schar verbohrter alter Männer ausrichten können, wenn sich eher Widerstand gezeigt hätte? Aber auch Politiker und Prominente der Bundesrepublik äußerten sich den Politikern der DDR gegenüber und über die dortigen Verhältnisse positiver, als es je gerechtfertigt war. Im Schlusskapitel äußert sich Gauck höchst eindrucksvoll über den Wert der Freiheit, über das Glück, in unserem wiedervereinigten Deutschland zu leben. Wenig Verständnis hat er für die Nörgeleien über unser demokratisches System. Es ist nicht vollkommen, verlangt ständiges Engagement. „Aber kein System ist so lernfähig wie die Demokratie…Sie ist das Komplizierte, was auch einfache Menschen machen können. Die Erwachsenen und Diktaturerfahrenen der Länder sollten zusammenstehen und für ein kleinformatiges Politikmotto werben: nicht für die Gestaltung des absolut ‚Guten‘ und ‚Richtigen‘, sondern des jeweils Besseren.“ Gaucks Buch ist eine wertvolle Hilfe, aus dem Versagen in der Vergangenheit Erfahrungen für eine bessere Zukunft zu schöpfen.

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Informativ und berührend in einem.

Teresa Kopp aus Pforzheim am 06.04.2010

Bewertungsnummer: 632044

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zu seinem 70. Geburtstag hat Joachim Gauck seine Erinnerungen festgehalten; er erzählt von seiner Kindheit und Jugend in der DDR, wo er an der Ostseeküste aufwuchs. Mit seinem Beschluss, Theologie zu studieren, entfernt er sich immer mehr vom Regime, dem er ohnehin nie nahe stand. Er wird immer mehr zu einem bekannten Gegner des Systems. Als die Mauer 1989 fällt, wird er Abgeordneter im ersten frei gewählten Parlament und erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Gauck schildert die Geschichte der DDR und erzählt seine eigene in einem. Er schreibt von Unfreiheit und Familienglück zu Zeiten der DDR; von Freiheit und zerbröselnder Ehe nach dem Mauerfall. Hervorragend.
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Informativ und berührend in einem.

Teresa Kopp aus Pforzheim am 06.04.2010
Bewertungsnummer: 632044
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zu seinem 70. Geburtstag hat Joachim Gauck seine Erinnerungen festgehalten; er erzählt von seiner Kindheit und Jugend in der DDR, wo er an der Ostseeküste aufwuchs. Mit seinem Beschluss, Theologie zu studieren, entfernt er sich immer mehr vom Regime, dem er ohnehin nie nahe stand. Er wird immer mehr zu einem bekannten Gegner des Systems. Als die Mauer 1989 fällt, wird er Abgeordneter im ersten frei gewählten Parlament und erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Gauck schildert die Geschichte der DDR und erzählt seine eigene in einem. Er schreibt von Unfreiheit und Familienglück zu Zeiten der DDR; von Freiheit und zerbröselnder Ehe nach dem Mauerfall. Hervorragend.

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