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Roman | »Der beste Roman des Frühjahrs« – DIE ZEIT

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

8422

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

Piper

Seitenzahl

208

Beschreibung

Rezension

»Was ist das für ein gekonnt überzeichneter Roman, der den Helden durch die Trugbilder eines sinnhaften Lebens führt? Einer zum Wachbleiben!« ("Augsburger Allgemeine")
»Die Fantasie, die sehr prägnanten Figuren, die denkwürdigen Szenen, die Verbindung von Grusel und Komik haben mich an diesem Buch sehr beeindruckt.« ("ZDF „Das Literarische Quartett“")
»Der vermutlich interessanteste Roman dieser Saison: Timon Karl Kaleytas ›Heilung‹, ein mit allen Wassern der Ironie, der Gegenwartskritik und der literarischen Parodie gewaschener Roman eines jungen Autors, der das Zeug hat zum deutschsprachigen Michel Houellebecq zu werden.« ("Podcast "Was liest du gerade“")
»Kaleyta hat mit seinem Roman eine schöne Parabel auf den Achtsamkeits- und Selbstoptimierungswahnsinn unserer Gegenwart geschrieben.« ("Tagesspiegel")
»Timon Karl Kaleyta hat einen Roman über wohl niemals versiegende Sehnsucht nach Eindeutigkeit, nach Wahrheit, nach den ganz großen Gefühlen geschrieben, nach einer Idylle, die schnell in einen faschistischen Fiebertraum abgleiten kann, über das Böse, das sich als Gutes, Schönes und Poetisches, vor allem aber als Vitales und Gesundes tarnt.« ("Die Zeit")
»Bis zur letzten Seite lässt er offen, an was genau sein Ich-Erzähler (...) leidet, was ihn in einen fast apathischen Zustand getrieben hat. Er ist Symptomträger für die Krise der Moderne, die nahezu alle Gewissheiten auflöst, auch den Glauben daran, dass alle Probleme sich mit kühler Rationalität klären lassen, es auf alles befriedigende Antworten gibt.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Eine hochkomische Entlarvung der Versprechungen der modernen Glücksindustrie.« ("WDR 3 - Lesestoff")
»Viel Literatur, viel Empfindsamkeit und Heilung im neuen Roman von Timon Karl Kaleyta.« ("Deutschlandfunk Kultur „Lesart“")
»Ein wunderbarer Roman.« ("Bayern 2 „Diwan“")
»Kaleytas Protagonist wandelt auf seiner Reise durch die verschiedenen Facetten einer Selbstfindungsobsession des Gegenwartsmenschen.« ("Der Spiegel")

Details

Verkaufsrang

8422

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

Piper

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2,6 cm

Gewicht

324 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07171-0

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Eine überaus gut gemachte Geschichte

MarieOn am 22.03.2024

Bewertungsnummer: 2160439

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Er ist im wohl temperierten Außenbecken, um ihn herum meterhoch Schnee. Seine Frau Imogen hat ihn in nach Südtirol geschickt zu Professor Trinkl. Hier bieten sie ihm einen Cocktail aus Naturheilkunde und Spitzenmedizin. Mehrere Besuche bei Spezialisten ergaben zwar, dass er nicht krank ist aber Imogen bestand auf diesem Versuch. Ihr Wunsch ihm zu helfen weckt seinen Trotz. Der Somnologe im Schlaflabor hatte festgestellt, dass er keinen Tiefschlaf findet. Er wird alle 10-15 Minuten wach, reißt die Augen auf, nervöser Wechsel der Bettseite, die ganze Nacht, eine einzige Raserei. S.14 Er hat einfach nur eine Schlafblockade und auch selbst schon einiges unternommen, Sport, Ernährungsumstellung. Imogen macht ihn aggressiv. Lieber würde er die Probleme aussitzen. Irgendwann wird sich schon alles wieder richten und wenn nicht, gewöhnt er sich daran und arrangiert sich damit. Er wehrt sich innerlich dagegen, der Professor könne in ihn eindringen. Im Verlauf seiner Behandlung kommt es dann noch schlimmer, als er befürchtet hatte. Imogen hatte den Professor vorab informiert, auch über ihre Unfägigkeit ein Kind zu empfangen, oder seine eines zu zeugen. Der Trinkl nutzt sein Wissen, um ihn vorzuführen. Hatte ihn im Dampfbad beobachtet und unterstellt ihm jetzt, dass er verkrampft sei, also alles seine Schuld, also bitte! Vor Wut schäumend drückt er die Spitze des Füllfederhalters ins Papier, schreibt Imogen diverse Unflätigkeiten, auch über den Trinkl und wirft den Brief in die zimmereigene Hauspost. Ach aber Moment. Was wenn seine Leute das lesen bevor es an Imogen geht. Er muss den Brief zurückholen, stochert mit allem, was er finden kann, immer tiefer in dem Rohr herum und als es dann kurz vor dem Auseinanderfallen ist, stellt er fest, dass der Brief schon abgeholt wurde. Jetzt geht er dem Trinkl aus dem Weg, so gut er kann. Fazit: Herrlich, wie der Autor erzählt. Sein tollpatschiger Protagonist ist eine schizoide Persönlichkeit, die sich von allen bevormundet fühlt. Um nicht aufzufallen kontrolliert er sich permanent. Ein blasser, unscheinbarer Charakter, der nur sich selbst gegenüber Farbe bekennt, Wut zum Beispiel. Weil er nicht gelernt hat Nein zu sagen und seine Grenzen einzig durch unterschwellige Aggression zeigt, schlittert er in die dümmsten Situationen. Am Ende zeigt sich überraschenderweise, wie überaus anpassungsfähig er ist. Der Weg, den er bis dahin wählt, ist kompliziert und beschwerlich. Und bis zuletzt übernimmt er keinerlei Verantwortung. Eine überaus gut gemachte Geschichte.
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Eine überaus gut gemachte Geschichte

MarieOn am 22.03.2024
Bewertungsnummer: 2160439
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Er ist im wohl temperierten Außenbecken, um ihn herum meterhoch Schnee. Seine Frau Imogen hat ihn in nach Südtirol geschickt zu Professor Trinkl. Hier bieten sie ihm einen Cocktail aus Naturheilkunde und Spitzenmedizin. Mehrere Besuche bei Spezialisten ergaben zwar, dass er nicht krank ist aber Imogen bestand auf diesem Versuch. Ihr Wunsch ihm zu helfen weckt seinen Trotz. Der Somnologe im Schlaflabor hatte festgestellt, dass er keinen Tiefschlaf findet. Er wird alle 10-15 Minuten wach, reißt die Augen auf, nervöser Wechsel der Bettseite, die ganze Nacht, eine einzige Raserei. S.14 Er hat einfach nur eine Schlafblockade und auch selbst schon einiges unternommen, Sport, Ernährungsumstellung. Imogen macht ihn aggressiv. Lieber würde er die Probleme aussitzen. Irgendwann wird sich schon alles wieder richten und wenn nicht, gewöhnt er sich daran und arrangiert sich damit. Er wehrt sich innerlich dagegen, der Professor könne in ihn eindringen. Im Verlauf seiner Behandlung kommt es dann noch schlimmer, als er befürchtet hatte. Imogen hatte den Professor vorab informiert, auch über ihre Unfägigkeit ein Kind zu empfangen, oder seine eines zu zeugen. Der Trinkl nutzt sein Wissen, um ihn vorzuführen. Hatte ihn im Dampfbad beobachtet und unterstellt ihm jetzt, dass er verkrampft sei, also alles seine Schuld, also bitte! Vor Wut schäumend drückt er die Spitze des Füllfederhalters ins Papier, schreibt Imogen diverse Unflätigkeiten, auch über den Trinkl und wirft den Brief in die zimmereigene Hauspost. Ach aber Moment. Was wenn seine Leute das lesen bevor es an Imogen geht. Er muss den Brief zurückholen, stochert mit allem, was er finden kann, immer tiefer in dem Rohr herum und als es dann kurz vor dem Auseinanderfallen ist, stellt er fest, dass der Brief schon abgeholt wurde. Jetzt geht er dem Trinkl aus dem Weg, so gut er kann. Fazit: Herrlich, wie der Autor erzählt. Sein tollpatschiger Protagonist ist eine schizoide Persönlichkeit, die sich von allen bevormundet fühlt. Um nicht aufzufallen kontrolliert er sich permanent. Ein blasser, unscheinbarer Charakter, der nur sich selbst gegenüber Farbe bekennt, Wut zum Beispiel. Weil er nicht gelernt hat Nein zu sagen und seine Grenzen einzig durch unterschwellige Aggression zeigt, schlittert er in die dümmsten Situationen. Am Ende zeigt sich überraschenderweise, wie überaus anpassungsfähig er ist. Der Weg, den er bis dahin wählt, ist kompliziert und beschwerlich. Und bis zuletzt übernimmt er keinerlei Verantwortung. Eine überaus gut gemachte Geschichte.

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Dein Leben, mach was draus! (Jennifer Louden)

katikatharinenhof am 12.02.2024

Bewertungsnummer: 2129410

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es sind die schlaflosen Nächte, das ständige Unbehagen und die schwindende Energie, die immer mehr für Einschnitte im Leben sorgen. Auf Anraten seiner Ehefrau reist der Mann in ein luxuriöses Spa und gibt sich zunächst widerwillig den Behandlungen hin. Sind es die tiefgründigen Gespräche mit einer Mitpatientin oder doch eher die kuriosen Behandlungsmethoden,, die nach und nach die Schleusen öffnen, um endlich zu erkennen, was wichtig im Leben ist ? Timon Karl Kaleyta hält mit seinem Roman "Heilung" den Leser:innen des Spiegel vor, denn hier geht es nicht um eine lebensbedrohliche Erkrankung, sondern um die Monotonie und Unzufriedenheit in unserem Leben, der wir uns nur allzu gerne hingeben. Wo sind der Abenteuergeist, das selbständige Denken und das Arbeiten mit den Händen, um auch wirklich am Ende eines Tages sagen zu können, dass etwas erreicht worden ist ? Stellvertretend für den Mann im Roman sieht Kaleyta seine Leserschaft und nimmt sie mit auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise - nämlich zum eigenen Ich und lehrt sie, dass das eigene Leben immer die Gelegenheit zu etwas ist, um Fußspuren und bleibende Eindrücke zu hinterlassen. Zugegeben, die Figuren im Buch sind alle ein bisschen weltfremd in ihren Ansichten und daher etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Botschaften, die Kaleyta durch sie und mit ihnen vermittelt, kommen an - wenn auch auf Umwegen. Wer zwischen den Zeilen lesen kann, wird die ein oder andere Lebensweisheit daraus entnehmen und in den eigenen Alltag integrieren können. Der Weg zur Selbstfindung ist gepflastert mit pseudopoetischen Gedichten, Gute-Nacht-Liedern und Erinnerungen, die die männliche Hauptfigur mit ihren Ängsten konfrontieren und vor Herausforderung stellen, Langeweile auszuhalten oder wieder einmal raus in die Natur zu gehen, um die Schönheit und Einfachheit der Schöpfung mit all ihren Facetten aufzunehmen. Manchmal sehr inspirierend und berührend, manchmal einfach nur überdreht und sonderbar - aber trotzdem irgendwie lesenswert.
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Dein Leben, mach was draus! (Jennifer Louden)

katikatharinenhof am 12.02.2024
Bewertungsnummer: 2129410
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es sind die schlaflosen Nächte, das ständige Unbehagen und die schwindende Energie, die immer mehr für Einschnitte im Leben sorgen. Auf Anraten seiner Ehefrau reist der Mann in ein luxuriöses Spa und gibt sich zunächst widerwillig den Behandlungen hin. Sind es die tiefgründigen Gespräche mit einer Mitpatientin oder doch eher die kuriosen Behandlungsmethoden,, die nach und nach die Schleusen öffnen, um endlich zu erkennen, was wichtig im Leben ist ? Timon Karl Kaleyta hält mit seinem Roman "Heilung" den Leser:innen des Spiegel vor, denn hier geht es nicht um eine lebensbedrohliche Erkrankung, sondern um die Monotonie und Unzufriedenheit in unserem Leben, der wir uns nur allzu gerne hingeben. Wo sind der Abenteuergeist, das selbständige Denken und das Arbeiten mit den Händen, um auch wirklich am Ende eines Tages sagen zu können, dass etwas erreicht worden ist ? Stellvertretend für den Mann im Roman sieht Kaleyta seine Leserschaft und nimmt sie mit auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise - nämlich zum eigenen Ich und lehrt sie, dass das eigene Leben immer die Gelegenheit zu etwas ist, um Fußspuren und bleibende Eindrücke zu hinterlassen. Zugegeben, die Figuren im Buch sind alle ein bisschen weltfremd in ihren Ansichten und daher etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Botschaften, die Kaleyta durch sie und mit ihnen vermittelt, kommen an - wenn auch auf Umwegen. Wer zwischen den Zeilen lesen kann, wird die ein oder andere Lebensweisheit daraus entnehmen und in den eigenen Alltag integrieren können. Der Weg zur Selbstfindung ist gepflastert mit pseudopoetischen Gedichten, Gute-Nacht-Liedern und Erinnerungen, die die männliche Hauptfigur mit ihren Ängsten konfrontieren und vor Herausforderung stellen, Langeweile auszuhalten oder wieder einmal raus in die Natur zu gehen, um die Schönheit und Einfachheit der Schöpfung mit all ihren Facetten aufzunehmen. Manchmal sehr inspirierend und berührend, manchmal einfach nur überdreht und sonderbar - aber trotzdem irgendwie lesenswert.

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von Timon Karl Kaleyta

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