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Wir sehen uns im August

Roman | Bisher unveröffentlichte Neuentdeckung aus dem Nachlass des Nobelpreisträgers

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

2120

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/1,9 cm

Beschreibung

Rezension

»Auf gut 140 Seiten findet sich all das wieder, was den Schriftsteller Márquez auszeichnet: die feine poetische Sprache, seine große Vorstellungskraft, die Zuneigung, die er seinen Figuren und ihrem Unglück entgegenbringt.« ("WDR 2 Lesen")
»Ein Roman, der nur 141 Seiten hat, aber eine kleine Sensation ist.« ("WDR 5 Bücher")
»Dieser schmale und stellenweise sehr poetische Roman bietet aber mehr als einen unerwarteten Schluss, er ist auch mehr als ein nostalgisches Lesevergnügen. [...] Zugleich setzt der Roman den Schlusspunkt hinter den magischen Realismus, der untrennbar mit García Márquez’ Werk verknüpft ist.« ("NZZ")
»Im Sinne der Weltliteratur ist es manchmal weise, einen letzten Willen nicht zu befolgen. Das hat das Beispiel Kafka gezeigt. Wir Leser können dankbar sein für diesen späten Gruß des Verfassers von Meisterwerken wie ›Hundert Jahre Einsamkeit‹ und ›Liebe in den Zeiten der Cholera‹.« ("Berliner Zeitung")
»Dieser ›Verrat‹ an Gabriel García Márquez ist überwältigend.« ("SRF")
»Man kann den Söhnen des kolumbianischen Literaturnobelpreisträgers nur dafür danken, dass sie diesen Roman zur Veröffentlichung freigegeben haben.« ("WDR Kultur")
»Eine herausragend gut geschriebene, sehr literarische Geschichte über Liebe und Treue und die Sehnsucht nach Selbstverwirklichung. Das faszinierende Psychogramm einer Frau, die sich und ihr Leben neu entdeckt.« ("BR")
»die grandiose Abschiedsvorstellung des kolumbianischen Literaturnobelpreisträgers» ("Südwest Presse")
»›Wir sehen uns im August‹ ist eine berührende Liebesnovelle, ein stimmungs- und atmosphäregeladenes Prosastück, in dem man das Herz pochen, das Blut der Leidenschaft strömen fühlt. Eine Erinnerung daran, welch wunderbarer Sprachmagier dieser kolumbianische Literaturnobelpreisträger war und bis heute ist.« ("Deutschlandfunk Büchermarkt")
»Es ist eine herausragend gut geschriebene, dicht erzählte, sehr literarische Geschichte über Liebe, Betrug und den Bruch von Konventionen. Das faszinierende Psychogramm einer reifen Frau, die sich neu erfindet.« ("NDR Kultur")

Details

Verkaufsrang

2120

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/1,9 cm

Gewicht

208 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

En agosto nos vemos

Übersetzt von

Dagmar Ploetz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00642-1

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1 Sterne

Ein Episodenroman mit vielen guten Ansätzen

caught_in_fairytales aus München am 06.04.2024

Bewertungsnummer: 2171721

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

3,5 Sterne Eines Tages beginnt die verheiratete Ana Magdalena Bach, auf die Annäherungsversuche von Männern einzugehen, wenn sie für einen Augusttag zum Insel-Grab ihrer Mutter fährt. Es entwickelt sich zu einem Ritual, was sie über die Jahre verändert. Sie legt ihren Sinn nach Perfektion ab, sie findet mehr zu sich, sie genießt den Sex, sucht ihn, braucht ihn, an diesen schweren Tagen im Jahr. „Wir sehen uns im August“ ist ein Episodenroman mit vielen guten Ansätzen, der zum Nachdenken anregt, dem jedoch die nötige Ausarbeitung und Tiefe fehlt, um richtig gut zu sein. Man erkennt den typisch großartigen Márquez-Stil, wenn auch verwässert, und auch wenn es nicht sein stärkstes Werk ist. Eine große Rolle in der Geschichte spielt immer wieder Musik. Sei es, dass verschiedene Figuren selbst einen Bezug zur Musik haben, mit jemandem zu tun haben/verwandt sind, der musikalisch ist, oder auch bezüglich des Handlungsverlaufs, der von Musik beeinflusst wird. Dennoch bin ich hin- und hergerissen, wie ich diesen Roman bewerten soll. Trotz interessant angelegter Figuren fehlt mir hier für sich stehend nämlich etwas, auch wenn die angedeutete Tiefe auf großes Potenzial der Geschichte hinweist. Was sicherlich auch daran liegen mag, dass Márquez selbst die Geschichte nicht veröffentlichen wollte, und es nun aber doch von seinem Sohn postum veröffentlicht wurde. Deshalb für Márquez-Fans zu empfehlen, die noch einmal etwas vom Meister lesen möchten, ansonsten eher mittelmäßig, da es sich „unfertig“ liest.
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Ein Episodenroman mit vielen guten Ansätzen

caught_in_fairytales aus München am 06.04.2024
Bewertungsnummer: 2171721
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

3,5 Sterne Eines Tages beginnt die verheiratete Ana Magdalena Bach, auf die Annäherungsversuche von Männern einzugehen, wenn sie für einen Augusttag zum Insel-Grab ihrer Mutter fährt. Es entwickelt sich zu einem Ritual, was sie über die Jahre verändert. Sie legt ihren Sinn nach Perfektion ab, sie findet mehr zu sich, sie genießt den Sex, sucht ihn, braucht ihn, an diesen schweren Tagen im Jahr. „Wir sehen uns im August“ ist ein Episodenroman mit vielen guten Ansätzen, der zum Nachdenken anregt, dem jedoch die nötige Ausarbeitung und Tiefe fehlt, um richtig gut zu sein. Man erkennt den typisch großartigen Márquez-Stil, wenn auch verwässert, und auch wenn es nicht sein stärkstes Werk ist. Eine große Rolle in der Geschichte spielt immer wieder Musik. Sei es, dass verschiedene Figuren selbst einen Bezug zur Musik haben, mit jemandem zu tun haben/verwandt sind, der musikalisch ist, oder auch bezüglich des Handlungsverlaufs, der von Musik beeinflusst wird. Dennoch bin ich hin- und hergerissen, wie ich diesen Roman bewerten soll. Trotz interessant angelegter Figuren fehlt mir hier für sich stehend nämlich etwas, auch wenn die angedeutete Tiefe auf großes Potenzial der Geschichte hinweist. Was sicherlich auch daran liegen mag, dass Márquez selbst die Geschichte nicht veröffentlichen wollte, und es nun aber doch von seinem Sohn postum veröffentlicht wurde. Deshalb für Márquez-Fans zu empfehlen, die noch einmal etwas vom Meister lesen möchten, ansonsten eher mittelmäßig, da es sich „unfertig“ liest.

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„ „Dieses Buch taugt nichts. Es muss vernichtet werden“ “ (Autor Gabriel García Márquez selbst über dieses Werk)

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 01.04.2024

Bewertungsnummer: 2168018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „…Jedes Jahr fährt Ana Magdalena Bach im August mit der Fähre zu einer Karibikinsel, um dort auf das Grab ihrer Mutter einen Gladiolenstrauß zu legen. Jedes Jahr geht sie danach in ein Touristenhotel und isst abends allein an der Bar ein Käse-Schinken-Toast. Dieses Mal jedoch wird sie von einem Mann zu einem Drink eingeladen. Es entspricht weder ihrer Herkunft oder Erziehung noch ihrer Vorstellung von ehelicher Treue, doch geht sie dennoch auf seine Avancen ein und nimmt den Unbekannten mit auf ihr Zimmer. Das Erlebnis hat sie und ihr Leben verändert. Und so fährt sie im August des kommenden Jahres wieder erwartungsvoll auf die Insel, um nicht nur das Grab ihrer Mutter zu besuchen.….“ Da wird nun Jahre nach dem Tot des genialen Autors eine „neue“, seine letzte, Geschichte auf dem Buchmarkt präsentiert. Das kann gut gehen aber eben auch genau das Gegenteil sein. So nun hier, zumindest für meine Begriffe. Erstens hat Gabriel García Márquez damals schon über diese unvollendete Geschichte gesagt, sie tauge nichts und müsse vernichtet werden. Und da stellt sich doch bei mir als Leser die große Frage, warum denn nun die Erben diese Geschichte über den Willen des Autors hinweg nun doch veröffentlich haben?! Zumal die Geschichte erst vor einiger Zeit von fremden Schreibern in Márquez‘ Stil beendet wurde. Muss so etwas sein? Márquez wird schon gewusst haben warum er diese Geschichte so nicht auf den Markt bringen wollte! Egal wie krank er zu diesem Zeitpunkt war! Und Zweitens: die Geschichte liest sich einfach recht langweilig. Sie hat einen anderen Stil als den, den Márquez stets selbst gewählt hat. Das hängt auch nicht damit zusammen das er erstmals hier aus der Sicht einer Frau geschrieben hat. Das hatte aber auch Gründe wenn man die Lebensgeschichte und das Wirken Márquez verfolgt hat! Warum auch nicht mal so schreiben, gut, aber zu wissen, dass das Ende nicht aus seiner Feder stammt und eben nicht aus seiner Gedankenwelt entstammte, verfremdet die Geschichte und das Flair dazu für meine Begriffe komplett ebenso das er es selbst nie mochte. Das Vor- und Nachwort dazu gibt zu allem einen gewissen Aufschluss aber danach krausten sich meine Haare noch mehr. Da wurden also aus verschiedensten Rohfassungen und Fantasien irgendein Ende hier zusammen geschustert - anders kann man das nicht ausdrücken. Nochmal: Márquez wird schon seine Gründe dafür gehabt haben eben diese Geschichte nicht ans Tageslicht zu bringen! Dem sollte man einfach nachgehen und es respektieren. Daraus dann aber doch noch Profit zu schlagen ist schon wirklich unverschämt. Warum ich aber nun dieses Buch gelesen habe? Die Neugier war zu groß, das gebe ich unumwunden zu. Ich bin ein großer Fan von Márquez‘ Werken und ja, warum nicht, hätte dieser so hochgelobte „letzte“ Roman nicht doch ein Knaller werden können? Ich gab ihm diese Chance aber es war einfach nur eine Enttäuschung. Die Geschichte um unsere Protagonistin Ana Magdalena wirkt wie eine Reise durch die Midlife-Crisis. Eine Reise durch ein komplettes Gefühlschaos, wo sie sich einem One-Night-Stand nach dem anderen hingibt und einen ganz bestimmten Liebhaber Jahre später wieder antrifft. Als dann das Geheimnis ihrer verstorbenen Mutter aufgelöst wurde, endet dieser Roman in völligem Kitsch und Klamauk aus meiner Sicht. Fazit: Márquez hatte seine Gründe diesen Roman niemals öffentlich zu machen. Das dies nun so übergangen wurde, ist ihm gegenüber komplett unwürdig. Der Autor würde sich im Grabe herumdrehen. 1 Stern hierfür!
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„ „Dieses Buch taugt nichts. Es muss vernichtet werden“ “ (Autor Gabriel García Márquez selbst über dieses Werk)

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 01.04.2024
Bewertungsnummer: 2168018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „…Jedes Jahr fährt Ana Magdalena Bach im August mit der Fähre zu einer Karibikinsel, um dort auf das Grab ihrer Mutter einen Gladiolenstrauß zu legen. Jedes Jahr geht sie danach in ein Touristenhotel und isst abends allein an der Bar ein Käse-Schinken-Toast. Dieses Mal jedoch wird sie von einem Mann zu einem Drink eingeladen. Es entspricht weder ihrer Herkunft oder Erziehung noch ihrer Vorstellung von ehelicher Treue, doch geht sie dennoch auf seine Avancen ein und nimmt den Unbekannten mit auf ihr Zimmer. Das Erlebnis hat sie und ihr Leben verändert. Und so fährt sie im August des kommenden Jahres wieder erwartungsvoll auf die Insel, um nicht nur das Grab ihrer Mutter zu besuchen.….“ Da wird nun Jahre nach dem Tot des genialen Autors eine „neue“, seine letzte, Geschichte auf dem Buchmarkt präsentiert. Das kann gut gehen aber eben auch genau das Gegenteil sein. So nun hier, zumindest für meine Begriffe. Erstens hat Gabriel García Márquez damals schon über diese unvollendete Geschichte gesagt, sie tauge nichts und müsse vernichtet werden. Und da stellt sich doch bei mir als Leser die große Frage, warum denn nun die Erben diese Geschichte über den Willen des Autors hinweg nun doch veröffentlich haben?! Zumal die Geschichte erst vor einiger Zeit von fremden Schreibern in Márquez‘ Stil beendet wurde. Muss so etwas sein? Márquez wird schon gewusst haben warum er diese Geschichte so nicht auf den Markt bringen wollte! Egal wie krank er zu diesem Zeitpunkt war! Und Zweitens: die Geschichte liest sich einfach recht langweilig. Sie hat einen anderen Stil als den, den Márquez stets selbst gewählt hat. Das hängt auch nicht damit zusammen das er erstmals hier aus der Sicht einer Frau geschrieben hat. Das hatte aber auch Gründe wenn man die Lebensgeschichte und das Wirken Márquez verfolgt hat! Warum auch nicht mal so schreiben, gut, aber zu wissen, dass das Ende nicht aus seiner Feder stammt und eben nicht aus seiner Gedankenwelt entstammte, verfremdet die Geschichte und das Flair dazu für meine Begriffe komplett ebenso das er es selbst nie mochte. Das Vor- und Nachwort dazu gibt zu allem einen gewissen Aufschluss aber danach krausten sich meine Haare noch mehr. Da wurden also aus verschiedensten Rohfassungen und Fantasien irgendein Ende hier zusammen geschustert - anders kann man das nicht ausdrücken. Nochmal: Márquez wird schon seine Gründe dafür gehabt haben eben diese Geschichte nicht ans Tageslicht zu bringen! Dem sollte man einfach nachgehen und es respektieren. Daraus dann aber doch noch Profit zu schlagen ist schon wirklich unverschämt. Warum ich aber nun dieses Buch gelesen habe? Die Neugier war zu groß, das gebe ich unumwunden zu. Ich bin ein großer Fan von Márquez‘ Werken und ja, warum nicht, hätte dieser so hochgelobte „letzte“ Roman nicht doch ein Knaller werden können? Ich gab ihm diese Chance aber es war einfach nur eine Enttäuschung. Die Geschichte um unsere Protagonistin Ana Magdalena wirkt wie eine Reise durch die Midlife-Crisis. Eine Reise durch ein komplettes Gefühlschaos, wo sie sich einem One-Night-Stand nach dem anderen hingibt und einen ganz bestimmten Liebhaber Jahre später wieder antrifft. Als dann das Geheimnis ihrer verstorbenen Mutter aufgelöst wurde, endet dieser Roman in völligem Kitsch und Klamauk aus meiner Sicht. Fazit: Márquez hatte seine Gründe diesen Roman niemals öffentlich zu machen. Das dies nun so übergangen wurde, ist ihm gegenüber komplett unwürdig. Der Autor würde sich im Grabe herumdrehen. 1 Stern hierfür!

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