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Gewässer im Ziplock

Roman | Ein mitreißendes Porträt jüdischen Familienlebens heute | Ein Sommer zwischen Berlin, Chicago und Jerusalem

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

13470

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.08.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

362

Beschreibung

Rezension

»[Das Buch] ist großartig, und alle 15- bis 95-Jährigen sollten es gelesen haben.« ("ZEIT Campus")
»In Deutschland wird gern geklagt, dass die angelsächsische Literatur viel unkomplizierter mit schweren Themen umginge, leichter zu lesen sei und trotzdem den Tiefgang nicht vermissen lasse. Nun, dieses Debüt von Dana Vowinckel erfüllt alle diese Sehnsüchte.« ("Brigitte")

»[Dana Vowinckel] hat für ihre perspektivische Vielfalt, die erzählerische Dichte der in ihrem Romanerstling
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geschilderten jüdischen Lebenswelten in Berlin, Chicago, Jerusalem, die starken Figuren und den sensualistischen Stil schon Lob eingeheimst, bevor das Buch überhaupt vorlag. … Nun lässt sich sagen: zu Recht.«
("Der Tagesspiegel")
»Ja, es stimmt, diese junge Autorin schreibt toll und hat ... sehr viel zu sagen.« ("Berliner Zeitung")
»Ein Debüt, das uns noch lange beschäftigen wird.« ("VOGUE")

»Drei Monate nach dem Erscheinen von
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im August sagte Vowinckel in einem Interview, dass die Ereignisse des 7. Oktober und ihre Folgen ihr Buch bereits zu einem historischen Roman gemacht hätten, der in einer Welt spielt, die nicht mehr existiert. Ich hoffe, dass Vowinckels Urteil über ihren außergewöhnlichen Roman widerlegt werden kann.«
("The Guardian")
»Vowinckel hat ein großes Buch geschrieben: einen Familienroman über unsere Zeit.« ("DER SPIEGEL")
»Können Jüdinnen und Juden noch in Deutschland leben? Diese beklemmende Frage diskutiert eine zerbrochene deutsch-jüdische Familie in diesem hoch aktuellen, lebensklugen und mitreißenden Debüt einen erlebnisreichen Sommer lang.« ("Tip Berlin")
»Den durchaus konfliktgeladenen Facettenreichtum jüdischen Lebens führt ihr Roman in beeindruckender Manier vor Augen, und somit lohnt er unbedingt die Lektüre.« ("Redaktion Gegenwartskulturen, Universität Duisburg-Essen")
»Das Tolle an diesem Buch ist, dass Dana Vowinckel eine große Begabung dafür hat, Individuen zu erzählen. […] Ich finde es beeindruckend, wie sie erzählt, sie hat eine tolle Begabung für Dialoge – man lächelt ganz viel bei diesem Buch und gleichzeitig natürlich auch gar nicht.« ("lesenswert Quartett")

Details

Verkaufsrang

13470

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.08.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

362

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/2,7 cm

Gewicht

458 g

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47360-3

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anstrengende Familie

Bewertung aus Kyritz am 24.10.2023

Bewertungsnummer: 2050680

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesen Roman, gibt die Autorin nicht nur Einblicke in das Familienleben einer zerrütteten jüdischen Familie, sondern auch nach der Suche nach einer Heimat. Margarita lebt sprichwörtlich in einer Blase. Ihr Leben spielt sich normalerweise zwischen Berlin und Chicago ab. Doch diesen Sommer soll sich dies ändern. Denn nun soll sie einen Teil ihrer Ferien in Israel mit ihrer Mutter verbringen. Und wie soll man sich als Teenager fühlen, wenn man plötzlich ganz allein auf einen israelischen Flughafen strandet und die eigene Mutter durch welche Umstände auch immer, es nicht schafft ihr Kind abzuholen. Teenager reagieren wütend, nicht anders Margarita. Gestrandet in einem Land dessen Sprache sie spricht, das ihr aber ansonsten vollkommen fremd ist. Beginnt für sie eine Entdeckungsreise zu ihren Wurzeln. Ich fand es sehr faszinierend in die Kultur einzutauchen. Was ich allerdings im Laufe der Handlung wirklich als anstrengend empfunden habe war diese doch toxische Familienkonstellation. Ein hauen und stechen, ein sich ständig verletzen wollen, das Ausloten wie weit kann man gehen. Das für Margarita dieser Sommer so ganz anders verlaufen soll wie sonst, stellt sich spätestens am Flughafen in Israel heraus. Von der Mutter vergessen. Wütend, verzweifelt und total übermüdet, beginnt für Margarita nicht nur ein Erwachsen werden, sondern auch eine Reise in ihre Familiengeschichte. So was wie Harmonie ist darin nicht wirklich vorgesehen. Ihre Mutter hat sie und ihren Vater als Kleinkind im Stich gelassen, wollte ihre eigenen Träume verwirklichen. Ihr Vater wollte dies in Deutschland. Ihre Großeltern in den USA. So wurde Margarita hin und her gereicht. Nicht desto trotz ist Margarita ein ganz normaler Teenager, der gegen die Eltern rebelliert. Der ruhende Pool ist hier Avi ihr Vater, der schon allein durch sein Beruf, ein sehr gläubiger Mensch ist. Marsha die Mutter, erscheint mir als Leser selbstsüchtig und egoistisch und scheint es zu lieben andere zu verletzen. Marsha scheint oft gar nicht zu realisieren, welche Auswirkungen ihre Aussagen auf ein junges Wesen, wie ihre Tochter haben können, das diese die Macht haben, sie in eine Identitätskrise zu stürzen. Fazit: Eine wirklich interessante Geschichte, die einen als Leser fordert. Teilweise ist es wirklich anstrengend diese Geschichte zu lesen, gerade weil nicht viel passiert und gleichzeitig doch so viel. Das Stranden, das Suchen nach einer Heimat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung, doch seit euch bewusst, das diese Geschichte stark komprimiert ist, nicht immer geht die Autorin an den Stellen tiefer ins Detail, wo es der Leser vielleicht gerne hätte.
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anstrengende Familie

Bewertung aus Kyritz am 24.10.2023
Bewertungsnummer: 2050680
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesen Roman, gibt die Autorin nicht nur Einblicke in das Familienleben einer zerrütteten jüdischen Familie, sondern auch nach der Suche nach einer Heimat. Margarita lebt sprichwörtlich in einer Blase. Ihr Leben spielt sich normalerweise zwischen Berlin und Chicago ab. Doch diesen Sommer soll sich dies ändern. Denn nun soll sie einen Teil ihrer Ferien in Israel mit ihrer Mutter verbringen. Und wie soll man sich als Teenager fühlen, wenn man plötzlich ganz allein auf einen israelischen Flughafen strandet und die eigene Mutter durch welche Umstände auch immer, es nicht schafft ihr Kind abzuholen. Teenager reagieren wütend, nicht anders Margarita. Gestrandet in einem Land dessen Sprache sie spricht, das ihr aber ansonsten vollkommen fremd ist. Beginnt für sie eine Entdeckungsreise zu ihren Wurzeln. Ich fand es sehr faszinierend in die Kultur einzutauchen. Was ich allerdings im Laufe der Handlung wirklich als anstrengend empfunden habe war diese doch toxische Familienkonstellation. Ein hauen und stechen, ein sich ständig verletzen wollen, das Ausloten wie weit kann man gehen. Das für Margarita dieser Sommer so ganz anders verlaufen soll wie sonst, stellt sich spätestens am Flughafen in Israel heraus. Von der Mutter vergessen. Wütend, verzweifelt und total übermüdet, beginnt für Margarita nicht nur ein Erwachsen werden, sondern auch eine Reise in ihre Familiengeschichte. So was wie Harmonie ist darin nicht wirklich vorgesehen. Ihre Mutter hat sie und ihren Vater als Kleinkind im Stich gelassen, wollte ihre eigenen Träume verwirklichen. Ihr Vater wollte dies in Deutschland. Ihre Großeltern in den USA. So wurde Margarita hin und her gereicht. Nicht desto trotz ist Margarita ein ganz normaler Teenager, der gegen die Eltern rebelliert. Der ruhende Pool ist hier Avi ihr Vater, der schon allein durch sein Beruf, ein sehr gläubiger Mensch ist. Marsha die Mutter, erscheint mir als Leser selbstsüchtig und egoistisch und scheint es zu lieben andere zu verletzen. Marsha scheint oft gar nicht zu realisieren, welche Auswirkungen ihre Aussagen auf ein junges Wesen, wie ihre Tochter haben können, das diese die Macht haben, sie in eine Identitätskrise zu stürzen. Fazit: Eine wirklich interessante Geschichte, die einen als Leser fordert. Teilweise ist es wirklich anstrengend diese Geschichte zu lesen, gerade weil nicht viel passiert und gleichzeitig doch so viel. Das Stranden, das Suchen nach einer Heimat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung, doch seit euch bewusst, das diese Geschichte stark komprimiert ist, nicht immer geht die Autorin an den Stellen tiefer ins Detail, wo es der Leser vielleicht gerne hätte.

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Jüdische Leben im Zipblock

eulenmatz aus Hamburg am 21.09.2023

Bewertungsnummer: 2027059

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

MEINUNG: Bei diesem Buch hat mich irgendwie der Titel angelockt. Gewässer im Zipblock finde ich einfach sehr spannend und wollte unbedingt wissen, was sich hier hinter verbirgt. Dieser Roman ist das Debüt von Dana Vowinckel. Die Perspektive wechselt zwischen Margarita und ihrem Vater Avi. Ich mochte Margaritas Teil deutlich lieber. Avi mochte ich auch sehr, aber Avi ist sehr stark mit dem jüdischem Leben und Glauben verbunden und die Autorin hat so viele jüdische Fachbegriffe mit rein gebracht, die es mir irgendwann schwer gemacht haben diese Teile zu lesen. Es gibt ein Glossar, aber das reicht hinten und vorne nicht. Es war nicht mein erstes jüdisches Buch und mit ein paar Dingen bin vertraut, aber diese Fülle hat mein Wohlgefühl beim Lesen leider erheblich gestört, weil es sich einfach sperrig lesen ließ. Auf der anderen Seite war ich überrascht, wie die Autorin so schreiben konnte, obwohl sie selbst scheinbar (ich konnte nichts gegenteiliges finden) dem jüdischen Glauben selbst nicht angehört. Dieser Roman möchte auch nicht aufklären und einführen in das jüdische Leben, wie z.B. Alef von Katharina  Höftmann Ciobataru. Für mich hätte die Geschichte auch funktioniert, ohne die Sicht des Vaters bzw. weniger davon. Maragritas Teil war dagegen sehr leicht zu lesen, obwohl sie eine Protagonistin ist, die es einem nicht leicht macht manchmal, aber andererseits ist sie einfach ein ganz typischer Teenager. Sie ist launisch. Sie ist wütend und das oft auch zurecht, vor allem auf die Mutter, zu der sie einfach geschickt wird und die, die Familie verlassen in ihrer Kindheit verlassen hat. Dazu kommt ihr erstes sexuelles Erwachen, was zu ein paar unangenehmen Situationen führt, welche aber sicher ebenso normal sind für diese Phase im Leben. Diese Wut konnte ich nachvollziehen. Auf der anderen Seite zeigt der Roman aber auch auf, wie man in einer solchen schwierigen und eigentlich dysfunktionalen Familie wieder zueinander finden kann - über die Liebe und Sorge zu geliebten Personen. So kommt Avi irgendwann nach Israel, weil Margarita scheinbar nicht auffindbar ist und so fahren alle drei auch nach Chicago zu Margaritas Großmutter, die im Krankenhaus liegt. Das Tempo des ersten Teil des Buches fand ich etwas zu gemächlich, denn die ganzen Konflikten schlummerten an der Oberfläche und brachen nicht so richtig aus. Mir gefiel das Setting bestehend aus Berlin (meiner Heimat), Chicago (einer amerikanischen Stadt, die ich sehr mochte) und Israel (wo ich noch nicht war), obwohl Israel eher weniger ansprechend war, aber dafür vielleicht auch authentisch. Vielleicht sind vielen Orte, die Teil von Maragritas Identiät sind ein Hinweis auf den Titel, denn diese Orte und Leben nimmt sie im Zipblock Beutel praktisch immer mit und sie sind ein Teil von ihr. FAZIT: Gewässer im Zipblock hat mir zu einigen Teilen gut gefallen und zu anderen eher weniger. Schwierig waren für mich jüdischen Teil aus Avis Sicht, die mir das Lesen oft schwer und sperrig gemacht haben. Die Charaktere und Orte habe ich allerdings in Herz geschlossen und ab der zweiten Hälfte gefiel mir das Tempo auch besser.
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Jüdische Leben im Zipblock

eulenmatz aus Hamburg am 21.09.2023
Bewertungsnummer: 2027059
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

MEINUNG: Bei diesem Buch hat mich irgendwie der Titel angelockt. Gewässer im Zipblock finde ich einfach sehr spannend und wollte unbedingt wissen, was sich hier hinter verbirgt. Dieser Roman ist das Debüt von Dana Vowinckel. Die Perspektive wechselt zwischen Margarita und ihrem Vater Avi. Ich mochte Margaritas Teil deutlich lieber. Avi mochte ich auch sehr, aber Avi ist sehr stark mit dem jüdischem Leben und Glauben verbunden und die Autorin hat so viele jüdische Fachbegriffe mit rein gebracht, die es mir irgendwann schwer gemacht haben diese Teile zu lesen. Es gibt ein Glossar, aber das reicht hinten und vorne nicht. Es war nicht mein erstes jüdisches Buch und mit ein paar Dingen bin vertraut, aber diese Fülle hat mein Wohlgefühl beim Lesen leider erheblich gestört, weil es sich einfach sperrig lesen ließ. Auf der anderen Seite war ich überrascht, wie die Autorin so schreiben konnte, obwohl sie selbst scheinbar (ich konnte nichts gegenteiliges finden) dem jüdischen Glauben selbst nicht angehört. Dieser Roman möchte auch nicht aufklären und einführen in das jüdische Leben, wie z.B. Alef von Katharina  Höftmann Ciobataru. Für mich hätte die Geschichte auch funktioniert, ohne die Sicht des Vaters bzw. weniger davon. Maragritas Teil war dagegen sehr leicht zu lesen, obwohl sie eine Protagonistin ist, die es einem nicht leicht macht manchmal, aber andererseits ist sie einfach ein ganz typischer Teenager. Sie ist launisch. Sie ist wütend und das oft auch zurecht, vor allem auf die Mutter, zu der sie einfach geschickt wird und die, die Familie verlassen in ihrer Kindheit verlassen hat. Dazu kommt ihr erstes sexuelles Erwachen, was zu ein paar unangenehmen Situationen führt, welche aber sicher ebenso normal sind für diese Phase im Leben. Diese Wut konnte ich nachvollziehen. Auf der anderen Seite zeigt der Roman aber auch auf, wie man in einer solchen schwierigen und eigentlich dysfunktionalen Familie wieder zueinander finden kann - über die Liebe und Sorge zu geliebten Personen. So kommt Avi irgendwann nach Israel, weil Margarita scheinbar nicht auffindbar ist und so fahren alle drei auch nach Chicago zu Margaritas Großmutter, die im Krankenhaus liegt. Das Tempo des ersten Teil des Buches fand ich etwas zu gemächlich, denn die ganzen Konflikten schlummerten an der Oberfläche und brachen nicht so richtig aus. Mir gefiel das Setting bestehend aus Berlin (meiner Heimat), Chicago (einer amerikanischen Stadt, die ich sehr mochte) und Israel (wo ich noch nicht war), obwohl Israel eher weniger ansprechend war, aber dafür vielleicht auch authentisch. Vielleicht sind vielen Orte, die Teil von Maragritas Identiät sind ein Hinweis auf den Titel, denn diese Orte und Leben nimmt sie im Zipblock Beutel praktisch immer mit und sie sind ein Teil von ihr. FAZIT: Gewässer im Zipblock hat mir zu einigen Teilen gut gefallen und zu anderen eher weniger. Schwierig waren für mich jüdischen Teil aus Avis Sicht, die mir das Lesen oft schwer und sperrig gemacht haben. Die Charaktere und Orte habe ich allerdings in Herz geschlossen und ab der zweiten Hälfte gefiel mir das Tempo auch besser.

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