Liebes Arschloch

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Verkaufsrang

32954

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.02.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

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ePUB

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Verkaufsrang

32954

Erscheinungsdatum

09.02.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3046 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Ina Kronenberger
  • Tatjana Michaelis

Sprache

Deutsch

EAN

9783462311624

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Überaus unterhaltsam

MarieOn am 15.01.2024

Bewertungsnummer: 2109369

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oscar, Autor eines Buches schreibt einen Instagrampost über die Schauspielerin Rebecca Latté: …heute zu einer Schlampe verkommen. Nicht nur alt. Sie ist auch auseinandergegangen, verlebt schlechte Haut, ein schmuddeliges, lautes Weibstück. Oscar unterstellt Rebecca, dass sie sich zur Ratgeberin junger Feministinnen aufgeschwungen hat und verrät damit, das ganze Ausmaß des Dilemmas, in dem er steckt. Seine ehemalige Pressereferentin Zoé Katana unterhält einen feministischen Instaaccount mit tausenden Followern. Die hat sie jetzt drüber informiert, wie hart Oscar ihr zugesetzt hat, als sie noch für ihn arbeitete. Er habe ihr nachgestellt, sie penetrant umworben und als I-Tüpfelchen damit gedroht, sich umzubringen. Mit diesen Behauptungen in der Öffentlichkeit, springt sie auf den Mee Too-Zug auf, macht sich zum Opfer und brettert durch die Gesellschaft. Sein Ruf ist jetzt dahin und er ist sich keiner Schuld bewusst. Rebecca antwortet ihm per Email, wünscht ihm die schlimmsten Dinge. Und dann, entschuldigt sich der aufdringliche Spinner und schmeichelt ihr ein wenig. Zwischen den beiden entspinnt ein reger Schreibkontakt, währenddem sie immer vertrauter miteinander werden. Seit Zoé gegen ihn wettert, haben ihm verschiedene Leute geraten, seinen Drogenkonsum zu überdenken. Problem ist, dass diese Mischung aus Koks und Alkohol, ihm die vielen kreativen Eingebungen schenkte, mit denen er sein Buch füllte. Auch Rebecca konsumiert Heroin, seit sie ganz jung ins Filmgeschäft kam. Sie hat das alles im Griff. Die Krücke hat ihr immer beim Abnehmen geholfen. Nur während des Sets lässt sie die Finger davon, da muss sie sich konzentrieren. Oscar hat sich einer Gruppe angeschlossen, ähnlich den anonymen Alkoholikern. Er will das jetzt wirklich mal eine zeitlang lassen und versucht Rebecca zu überreden, es im gleichzutun. Fazit: Eine überaus unterhaltsame Geschichte. Die beiden ProtagonisInnen Oscar und Rebecca kommen aus ganz einfachen Familienverhältnissen und haben sich mit viel Mühe einen Platz in der gehobenen Gesellschaft erkämpft. Für beide scheinen die Felle davonzuschwimmen. Für Oscar, weil eine Frau sein Verhalten öffentlich anprangert. Für Rebecca, weil sie älter wird und jetzt nach ihrer glamourösen Karriere, einzig noch Hausfrauenrollen bekommt. Da sie ein kostspielieges Hobby hat, kann sie nicht einfach aufhören. Beide lassen sich auf das Konzept cleansein ein und werden immer authentischer. Jeder macht seine eigenen Erfahrungen damit, die sie sich in ihrem Briefwechsel mitteilen. Virginie Despentes hat mich fasziniert. Ein fesselnder Gegenwartsroman.
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Überaus unterhaltsam

MarieOn am 15.01.2024
Bewertungsnummer: 2109369
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oscar, Autor eines Buches schreibt einen Instagrampost über die Schauspielerin Rebecca Latté: …heute zu einer Schlampe verkommen. Nicht nur alt. Sie ist auch auseinandergegangen, verlebt schlechte Haut, ein schmuddeliges, lautes Weibstück. Oscar unterstellt Rebecca, dass sie sich zur Ratgeberin junger Feministinnen aufgeschwungen hat und verrät damit, das ganze Ausmaß des Dilemmas, in dem er steckt. Seine ehemalige Pressereferentin Zoé Katana unterhält einen feministischen Instaaccount mit tausenden Followern. Die hat sie jetzt drüber informiert, wie hart Oscar ihr zugesetzt hat, als sie noch für ihn arbeitete. Er habe ihr nachgestellt, sie penetrant umworben und als I-Tüpfelchen damit gedroht, sich umzubringen. Mit diesen Behauptungen in der Öffentlichkeit, springt sie auf den Mee Too-Zug auf, macht sich zum Opfer und brettert durch die Gesellschaft. Sein Ruf ist jetzt dahin und er ist sich keiner Schuld bewusst. Rebecca antwortet ihm per Email, wünscht ihm die schlimmsten Dinge. Und dann, entschuldigt sich der aufdringliche Spinner und schmeichelt ihr ein wenig. Zwischen den beiden entspinnt ein reger Schreibkontakt, währenddem sie immer vertrauter miteinander werden. Seit Zoé gegen ihn wettert, haben ihm verschiedene Leute geraten, seinen Drogenkonsum zu überdenken. Problem ist, dass diese Mischung aus Koks und Alkohol, ihm die vielen kreativen Eingebungen schenkte, mit denen er sein Buch füllte. Auch Rebecca konsumiert Heroin, seit sie ganz jung ins Filmgeschäft kam. Sie hat das alles im Griff. Die Krücke hat ihr immer beim Abnehmen geholfen. Nur während des Sets lässt sie die Finger davon, da muss sie sich konzentrieren. Oscar hat sich einer Gruppe angeschlossen, ähnlich den anonymen Alkoholikern. Er will das jetzt wirklich mal eine zeitlang lassen und versucht Rebecca zu überreden, es im gleichzutun. Fazit: Eine überaus unterhaltsame Geschichte. Die beiden ProtagonisInnen Oscar und Rebecca kommen aus ganz einfachen Familienverhältnissen und haben sich mit viel Mühe einen Platz in der gehobenen Gesellschaft erkämpft. Für beide scheinen die Felle davonzuschwimmen. Für Oscar, weil eine Frau sein Verhalten öffentlich anprangert. Für Rebecca, weil sie älter wird und jetzt nach ihrer glamourösen Karriere, einzig noch Hausfrauenrollen bekommt. Da sie ein kostspielieges Hobby hat, kann sie nicht einfach aufhören. Beide lassen sich auf das Konzept cleansein ein und werden immer authentischer. Jeder macht seine eigenen Erfahrungen damit, die sie sich in ihrem Briefwechsel mitteilen. Virginie Despentes hat mich fasziniert. Ein fesselnder Gegenwartsroman.

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Bewusstseinserweiternde Blickwinkel

Kaffeeelse am 23.06.2023

Bewertungsnummer: 1966535

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Liebes Arschloch“ war mein erster Roman von Virginie Despentes. Und dieses Buch ist sicher nicht mein letztes von dieser französischen Autorin. Denn dieses Buch entzündet mich, triggert mich, fasziniert mich. Diese Wucht in der Sprache, einfach nur fesselnd und inspirierend; dieser Zynismus, ich liebe ihn. Um was geht es in diesem Roman „Liebes Arschloch“? Dieses Buch von der skandalumwitterten Französin mit ihrer scharfen Zunge beschäftigt sich mit einem wachen Blick auf unsere Gesellschaft, schaut zynisch und boshaft auf gelebtes Heldentum, kratzt dabei aber den schimmernden Lack der Oberfläche ab, die auf hübsch getrimmte und leicht überzuckerte schützende Glasur verschwindet und auf die Bühne dieses Romans tritt dadurch ein wahrer Blick auf uns Menschen, ein wahrer Blick auf dieses Raubtier, auf seine Stärken und auch auf seine Schwächen. Ein inspirierender Blick auf den Egoismus in uns, doch ebenso ein Blick auf eine patriarchale Welt, an deren Beinen die gar garstigen Walküren sägen, die dabei dennoch aufpassen müssen, dass ihnen diese Welt nicht auf den Kopf fällt. Sehr inspirierend und mich völlig anzündend ist diese Virginie Despentes in ihrem Buch. Denn ihr Blick ist real, ohne irgendwelche Achtungsgebote beschreibt sie unsere Welt und lässt die Leserschaft nachdenklich werden. Denn manches so einfach Gewähntes, manch eine Überzeugung verändert sich in diesem Buch und dies so einfach hinzubekommen ist schon bemerkenswert. Die sich in ihren 50ern befindende Schauspielerin Rebecca löst bei dem dreiundvierzigjährigen Schriftsteller Oscar eine gewisse Wut aus, die ihn zu einem etwas boshaften Schreiben an Rebecca motiviert. Die dritte im Bunde ist die deutlich jünger Zoé, eine junge Wilde, eine Feministin, ein Opfer, eine Täterin. Sie begegnet Oscar, wird durch ihn falsch behandelt und rächt sich dafür. Über diese Figuren ermöglicht die Despentes einen genauen Blick auf die französische Welt, aber nicht nur auf diese, denn eigentlich ist dieser Roman ebenso als ein Blick auf unsere westliche Welt zu verstehen. Denn unser manchmal schon recht monströs wirkendes Schwarz-Weiß-Denken kann auch zu einer Falle werden, genauso wie Wut und Hass sehr zerstörerische Kräfte sind und manchmal nur ein aufeinander Zugehen eine mögliche und nützliche Intention sein kann, sein muss, sein wird! Es ist interessant, wie dieser Briefroman es schafft in mir die Emotionen hochkochen zu lassen. Ein interessantes Buch! Ein gutes Buch! Ein völlig zu Recht hochgelobtes Buch!
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Bewusstseinserweiternde Blickwinkel

Kaffeeelse am 23.06.2023
Bewertungsnummer: 1966535
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Liebes Arschloch“ war mein erster Roman von Virginie Despentes. Und dieses Buch ist sicher nicht mein letztes von dieser französischen Autorin. Denn dieses Buch entzündet mich, triggert mich, fasziniert mich. Diese Wucht in der Sprache, einfach nur fesselnd und inspirierend; dieser Zynismus, ich liebe ihn. Um was geht es in diesem Roman „Liebes Arschloch“? Dieses Buch von der skandalumwitterten Französin mit ihrer scharfen Zunge beschäftigt sich mit einem wachen Blick auf unsere Gesellschaft, schaut zynisch und boshaft auf gelebtes Heldentum, kratzt dabei aber den schimmernden Lack der Oberfläche ab, die auf hübsch getrimmte und leicht überzuckerte schützende Glasur verschwindet und auf die Bühne dieses Romans tritt dadurch ein wahrer Blick auf uns Menschen, ein wahrer Blick auf dieses Raubtier, auf seine Stärken und auch auf seine Schwächen. Ein inspirierender Blick auf den Egoismus in uns, doch ebenso ein Blick auf eine patriarchale Welt, an deren Beinen die gar garstigen Walküren sägen, die dabei dennoch aufpassen müssen, dass ihnen diese Welt nicht auf den Kopf fällt. Sehr inspirierend und mich völlig anzündend ist diese Virginie Despentes in ihrem Buch. Denn ihr Blick ist real, ohne irgendwelche Achtungsgebote beschreibt sie unsere Welt und lässt die Leserschaft nachdenklich werden. Denn manches so einfach Gewähntes, manch eine Überzeugung verändert sich in diesem Buch und dies so einfach hinzubekommen ist schon bemerkenswert. Die sich in ihren 50ern befindende Schauspielerin Rebecca löst bei dem dreiundvierzigjährigen Schriftsteller Oscar eine gewisse Wut aus, die ihn zu einem etwas boshaften Schreiben an Rebecca motiviert. Die dritte im Bunde ist die deutlich jünger Zoé, eine junge Wilde, eine Feministin, ein Opfer, eine Täterin. Sie begegnet Oscar, wird durch ihn falsch behandelt und rächt sich dafür. Über diese Figuren ermöglicht die Despentes einen genauen Blick auf die französische Welt, aber nicht nur auf diese, denn eigentlich ist dieser Roman ebenso als ein Blick auf unsere westliche Welt zu verstehen. Denn unser manchmal schon recht monströs wirkendes Schwarz-Weiß-Denken kann auch zu einer Falle werden, genauso wie Wut und Hass sehr zerstörerische Kräfte sind und manchmal nur ein aufeinander Zugehen eine mögliche und nützliche Intention sein kann, sein muss, sein wird! Es ist interessant, wie dieser Briefroman es schafft in mir die Emotionen hochkochen zu lassen. Ein interessantes Buch! Ein gutes Buch! Ein völlig zu Recht hochgelobtes Buch!

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