Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid

Roman | »Eine berührende Jahrhundertgeschichte« BRIGITTE

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

2329

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.07.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

384

Beschreibung

Rezension

Elektrisierend wie ›Babylon Berlin‹ und ehrlich wie ›Regretting Motherhood‹. ("Brigitte Sommer")
Starker Familienroman, in dem es auch darum geht, wie Frauen aller Generationen mit dem Muttersein hadern. ("Freundin")
Hoppla, Alena Schröder ist eine echte Entdeckung: rund um ein verloren gegangenes Bild von Vermeer – darauf bezieht sich der Titel – erzählt Schröder eine süffige, hundert Jahre umfassende Familiengeschichte. Am stärksten ihre Schilderung von Frauen, die bereuen, Mütter geworden zu sein. ("ARD Druckfrisch")
›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ ist eine Familiensaga, ein Krimi, ein Stück Zeitgeschichte. ("WDR 5, Neugier genügt")
Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman mitreißend und wunderbar trocken im Ton Teile ihrer eigenen Familiengeschichte – und von den Lebensaufgaben, die sich die Generationen stellen. ("Stern")
Schröder ist hier ein packendes, unter die Haut gehendes Stück Zeitgeschichte gelungen. ("dpa")
Präzise beschreibt Schröder Orte, Blicke, Gespräche. Wir sind dabei, spüren die Zerrissenheit dieser vielen komplexen Frauenfiguren, ihre Konflikte, ihre Last. Ein tolles, versöhnliches, atmosphärisch dichtes Buch. ("NDR Kultur")
Schröder erzählt ernsthaft und unterhaltsam zugleich von den miteinander verstrickten Lebensthemen und Schicksalen von Frauen aus gleich vier Generationen. ("Der Tagesspiegel")
Die Journalistin Alena Schröder macht die Geschichte ihrer Urgroßmutter Senta zum Ausgangspunkt ihres mitreißenden Debüts und spinnt sie dann frei bis heute fort. ("Emotion, März 2021")

Details

Verkaufsrang

2329

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.07.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,8/12/3,6 cm

Gewicht

364 g

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22028-6

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Ein bisschen viel Hin und Her

KittyCatina am 21.04.2024

Bewertungsnummer: 2183571

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch stand nicht wirklich auf meiner Leseliste, aber da es es als Hörbuch gibt, habe ich es mir als solches gegönnt und muss sagen, dass ich beim Hören gespaltene Gefühle der Geschichte gegenüber hatte. Diese wird nämlich nicht nur in zwei Zeitebenen erzählt, was ich gar nicht schlimm fand, sondern auch noch aus recht vielen verschiedenen Perspektiven, was dann doch etwas anstrengend war. Ebenfalls wurde immer recht abrupt zwischen diesen Perspektiven hin und her gesprungen. Ansonsten fand ich den Schreibstil aber gut und flüssig. Und auch die Sprecherin hat einen wirklich guten Job gemacht. Allerdings ist in diesem Buch auch noch ganz schön viel los. So geht es nicht nur um die gestörte Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Senta und ihrer Tochter Evelyn, sondern auch noch um einen während der NS-Zeit verloren gegangenen, jüdischen Kunstschatz, wovon ein Bild besonders wichtig ist. Es geht aber auch um Hannah, die sich um ihre im Heim lebende Oma Evelyn kümmert und sich auf die Suche nach genau diesem Kunstschatz macht. Allerdings ist ihre Oma dabei keine große Hilfe, da diese sich vor diesem Thema verschließt. Das alles hätte mir vollkommen ausgereicht und hätte wirklich spannend sein können, doch dann erfährt man auch noch von den Problemen und Gedanken anderer Charaktere, die noch nicht einmal sonderlich wichtig sind und so hat es sich dann doch hier und da etwas gezogen. Obendrein musste auch noch eine kleine, verbotene Liebesgeschichte sein, die am Ende auch nicht besonders wichtig war. Dennoch fand ich die Geschichte im Großen und Ganzen ganz gut, unterhaltend und teilweise auch lehrreich, selbst, wenn am Ende einige Fragen offen bleiben. Was die Charaktere angeht, so war ich ebenfalls etwas zwiegespalten. Zwar sind sie, bis auf Hannah, alle recht interessante Persönlichkeiten, aber teilweise auch recht unsympathisch. Gerade mit Trute, die zwar für Evelyn mehr Mutter war als Senta, aber ansonsten recht streng und hart wirkte, wurde ich nicht so richtig warm. Auch Evelyn ist nicht gerade ein Ausbund von Freundlichkeit, sondern eine recht mürrische, alte Frau. Weshalb sie so ist, kann man sich zwar denken, aber eine direkte Antwort bekommt man darauf nicht. Am interessantesten fand ich jedoch Senta, denn sie ist vielschichtig und obwohl sie ihre Schwächen hat und keine gute Mutter ist, habe ich sie am besten verstanden. Dahingegen war Hannah zwar sympathisch, aber auch relativ fade. Insgesamt muss ich sagen, war mir in diesem Buch etwas zu viel los. Es gab zu viele verschiedene Charaktere und Blickwinkel, die mich teilweise etwas verwirrt haben. Im Grunde war es aber dennoch so gut, dass ich auch das weitere Buch der Autorin hören werde, in der Hoffnung, endlich Antworten auf die offen gebliebenen Fragen zu bekommen.
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Ein bisschen viel Hin und Her

KittyCatina am 21.04.2024
Bewertungsnummer: 2183571
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch stand nicht wirklich auf meiner Leseliste, aber da es es als Hörbuch gibt, habe ich es mir als solches gegönnt und muss sagen, dass ich beim Hören gespaltene Gefühle der Geschichte gegenüber hatte. Diese wird nämlich nicht nur in zwei Zeitebenen erzählt, was ich gar nicht schlimm fand, sondern auch noch aus recht vielen verschiedenen Perspektiven, was dann doch etwas anstrengend war. Ebenfalls wurde immer recht abrupt zwischen diesen Perspektiven hin und her gesprungen. Ansonsten fand ich den Schreibstil aber gut und flüssig. Und auch die Sprecherin hat einen wirklich guten Job gemacht. Allerdings ist in diesem Buch auch noch ganz schön viel los. So geht es nicht nur um die gestörte Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Senta und ihrer Tochter Evelyn, sondern auch noch um einen während der NS-Zeit verloren gegangenen, jüdischen Kunstschatz, wovon ein Bild besonders wichtig ist. Es geht aber auch um Hannah, die sich um ihre im Heim lebende Oma Evelyn kümmert und sich auf die Suche nach genau diesem Kunstschatz macht. Allerdings ist ihre Oma dabei keine große Hilfe, da diese sich vor diesem Thema verschließt. Das alles hätte mir vollkommen ausgereicht und hätte wirklich spannend sein können, doch dann erfährt man auch noch von den Problemen und Gedanken anderer Charaktere, die noch nicht einmal sonderlich wichtig sind und so hat es sich dann doch hier und da etwas gezogen. Obendrein musste auch noch eine kleine, verbotene Liebesgeschichte sein, die am Ende auch nicht besonders wichtig war. Dennoch fand ich die Geschichte im Großen und Ganzen ganz gut, unterhaltend und teilweise auch lehrreich, selbst, wenn am Ende einige Fragen offen bleiben. Was die Charaktere angeht, so war ich ebenfalls etwas zwiegespalten. Zwar sind sie, bis auf Hannah, alle recht interessante Persönlichkeiten, aber teilweise auch recht unsympathisch. Gerade mit Trute, die zwar für Evelyn mehr Mutter war als Senta, aber ansonsten recht streng und hart wirkte, wurde ich nicht so richtig warm. Auch Evelyn ist nicht gerade ein Ausbund von Freundlichkeit, sondern eine recht mürrische, alte Frau. Weshalb sie so ist, kann man sich zwar denken, aber eine direkte Antwort bekommt man darauf nicht. Am interessantesten fand ich jedoch Senta, denn sie ist vielschichtig und obwohl sie ihre Schwächen hat und keine gute Mutter ist, habe ich sie am besten verstanden. Dahingegen war Hannah zwar sympathisch, aber auch relativ fade. Insgesamt muss ich sagen, war mir in diesem Buch etwas zu viel los. Es gab zu viele verschiedene Charaktere und Blickwinkel, die mich teilweise etwas verwirrt haben. Im Grunde war es aber dennoch so gut, dass ich auch das weitere Buch der Autorin hören werde, in der Hoffnung, endlich Antworten auf die offen gebliebenen Fragen zu bekommen.

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Wer wir sind

galaxaura aus Köln am 04.04.2024

Bewertungsnummer: 2170018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ von Alena Schröder, erschienen 2021 bei dtv, ist ein berührender Roman über die Frage, wer wir sind. Die junge Studentin Hannah, orientierungslos und etwas verpeilt gestrandet in einem Leben zwischen Dissertation ohne Antrieb, Affaire mit dem Prof fast nur mit Trieb, Verantwortung für eine Großmutter im Pflegeheim, Schuld daran vermutlich der Herdentrieb, stößt plötzlich durch eben diese Großmutter Evelyn auf eine ihr nicht bekannte entfernt jüdische Abstammungsgeschichte und einen verschollenen Vermeer. Auf der Suche nach mehr Informationen und dem Gemälde findet sie vieles nicht, aber etwas viel Wichtigeres doch: Einen Weg zu sich selbst, den eigenen Wünschen und Bedürfnissen, neuen Zielen oder erst einmal dem Gegenteil davon: Dem Loslassen. Dieser Roman ist dabei so bewegend, so schwungvoll und liebevoll erzählt, so klar und ehrlich und so voller Sensorik, dass ich ihn in einem Rutsch durchgelesen habe. Und gerade jetzt sind sie wichtig, die Bücher, die uns an unsere Vergangenheit im dritten Reich erinnern und uns ermutigen, Fragen zu stellen. Das Buch stellt diese Fragen nie didaktisch oder vordergründig, aber im Hintergrund wird Geschichte immer wieder erlebbar und macht deutlich, wie wir sicher alle fündig werden in unserer Familienhistorie: Wenn wir nur anfangen zu suchen. Sind wir, was wir waren? Sind wir unsere Abstammung, die Vergangenheit? Ganz sicher nicht, aber das Wissen darum kann unser Sein präzisieren und unserem Weg eine Richtung geben. Ein großartiges Buch, das unbedingt gelesen werden will! Einzig die Liebesgeschichte der Protagonistin hätte ich so nicht gebraucht, feministisch gesprochen würde ich gerade auch Autorinnen wünschen, doch häufiger darauf zu vertrauen, dass eine weiblich gelesene Romanfigur auch ohne auskommt. Dem Lesevergnügen hat das aber keinen Abbruch getan.
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Wer wir sind

galaxaura aus Köln am 04.04.2024
Bewertungsnummer: 2170018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ von Alena Schröder, erschienen 2021 bei dtv, ist ein berührender Roman über die Frage, wer wir sind. Die junge Studentin Hannah, orientierungslos und etwas verpeilt gestrandet in einem Leben zwischen Dissertation ohne Antrieb, Affaire mit dem Prof fast nur mit Trieb, Verantwortung für eine Großmutter im Pflegeheim, Schuld daran vermutlich der Herdentrieb, stößt plötzlich durch eben diese Großmutter Evelyn auf eine ihr nicht bekannte entfernt jüdische Abstammungsgeschichte und einen verschollenen Vermeer. Auf der Suche nach mehr Informationen und dem Gemälde findet sie vieles nicht, aber etwas viel Wichtigeres doch: Einen Weg zu sich selbst, den eigenen Wünschen und Bedürfnissen, neuen Zielen oder erst einmal dem Gegenteil davon: Dem Loslassen. Dieser Roman ist dabei so bewegend, so schwungvoll und liebevoll erzählt, so klar und ehrlich und so voller Sensorik, dass ich ihn in einem Rutsch durchgelesen habe. Und gerade jetzt sind sie wichtig, die Bücher, die uns an unsere Vergangenheit im dritten Reich erinnern und uns ermutigen, Fragen zu stellen. Das Buch stellt diese Fragen nie didaktisch oder vordergründig, aber im Hintergrund wird Geschichte immer wieder erlebbar und macht deutlich, wie wir sicher alle fündig werden in unserer Familienhistorie: Wenn wir nur anfangen zu suchen. Sind wir, was wir waren? Sind wir unsere Abstammung, die Vergangenheit? Ganz sicher nicht, aber das Wissen darum kann unser Sein präzisieren und unserem Weg eine Richtung geben. Ein großartiges Buch, das unbedingt gelesen werden will! Einzig die Liebesgeschichte der Protagonistin hätte ich so nicht gebraucht, feministisch gesprochen würde ich gerade auch Autorinnen wünschen, doch häufiger darauf zu vertrauen, dass eine weiblich gelesene Romanfigur auch ohne auskommt. Dem Lesevergnügen hat das aber keinen Abbruch getan.

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von Alena Schröder

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