Agent Sonja

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Kommunistin, Mutter, Topspionin | Vom unglaublichen, aber wahren Leben der Spionin Ursula Kuczynski (alias Ruth Werner), die den Lauf der Weltgeschichte veränderte

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34644

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31.10.2022

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Verkaufsrang

34644

Erscheinungsdatum

31.10.2022

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

469 (Printausgabe)

Dateigröße

20482 KB

Übersetzer

  • Kathrin Bielfedt
  • Jürgen Bürger

Sprache

Deutsch

EAN

9783458774921

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Die Welt im roten (kommunistischen) Licht

Bünegga am 01.11.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Es hat mich von Anfang an angesprochen. Im Buch geht es um Ursula Kuczynski. Sie wird 1907 in Berlin als 2 von 6 Kindern geboren. Sie wächst in einer gutbürgerlichen jüdischen Familie auf. Ihr Vater ist ein angesehener Professor. Im Elternhaus gibt es Bedienstete, darunter auch ab 1911 das Kindermädchen Olga Muth, von allen Ollo genannt. Ursula trat bereits mit 17 Jahren der kommunistischen Jugendgruppe bei. Überhaupt ist die ganze Familie sehr links gerichtet. Nach ihrer Heirat zog sie mit ihrem Ehemann nach Shanghai, da ihr Mann Rudi dort Arbeit fand. In Shanghai wurde sie auch von Richard Sorge als russische Agentin angeworben. Von ihm erhielt sie ihren Decknamen "Sonja". Richard Sorge war zeitlebens ihre große Liebe. Sie bekam insgesamt 3 Kinder von 3 verschiedenen Männern. Das war für sie die schwerste Herausforderung Muttersein und Agentin unter einen Hut zu bringen. Besonders berührt hat mich folgende Episode: Ursula war immer Ollos Liebling. Als schließlich Ursula bereits 2 Kinder hatte, kam Ollo zu ihr und war nun Kindermädchen für ihre Kinder. Dabei war ihre Tochter Nina Ollo besonders ans Herz gewachsen, und zwar soweit, dass Ollo Ursula die Tochter wegnehmen wollte. Um dies zu erreichen, hat sie sogar Ursula beim Feind denunziert....... Der Schreibstil ist spannend, es liest sich fast wie ein Thriller. Man bekommt ganz viel Information. Ich musste immer wieder viel googeln. Ich kann eine eindeutige Leseempfehlung abgeben. Obwohl ich nicht wirklich gut politisch informiert bin, habe ich das Gefühl, die Zusammenhänge verstanden zu haben.

Die Welt im roten (kommunistischen) Licht

Bünegga am 01.11.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Es hat mich von Anfang an angesprochen. Im Buch geht es um Ursula Kuczynski. Sie wird 1907 in Berlin als 2 von 6 Kindern geboren. Sie wächst in einer gutbürgerlichen jüdischen Familie auf. Ihr Vater ist ein angesehener Professor. Im Elternhaus gibt es Bedienstete, darunter auch ab 1911 das Kindermädchen Olga Muth, von allen Ollo genannt. Ursula trat bereits mit 17 Jahren der kommunistischen Jugendgruppe bei. Überhaupt ist die ganze Familie sehr links gerichtet. Nach ihrer Heirat zog sie mit ihrem Ehemann nach Shanghai, da ihr Mann Rudi dort Arbeit fand. In Shanghai wurde sie auch von Richard Sorge als russische Agentin angeworben. Von ihm erhielt sie ihren Decknamen "Sonja". Richard Sorge war zeitlebens ihre große Liebe. Sie bekam insgesamt 3 Kinder von 3 verschiedenen Männern. Das war für sie die schwerste Herausforderung Muttersein und Agentin unter einen Hut zu bringen. Besonders berührt hat mich folgende Episode: Ursula war immer Ollos Liebling. Als schließlich Ursula bereits 2 Kinder hatte, kam Ollo zu ihr und war nun Kindermädchen für ihre Kinder. Dabei war ihre Tochter Nina Ollo besonders ans Herz gewachsen, und zwar soweit, dass Ollo Ursula die Tochter wegnehmen wollte. Um dies zu erreichen, hat sie sogar Ursula beim Feind denunziert....... Der Schreibstil ist spannend, es liest sich fast wie ein Thriller. Man bekommt ganz viel Information. Ich musste immer wieder viel googeln. Ich kann eine eindeutige Leseempfehlung abgeben. Obwohl ich nicht wirklich gut politisch informiert bin, habe ich das Gefühl, die Zusammenhänge verstanden zu haben.

Fesselndes Portrait einer Top-Spionin

bookloving am 28.01.2023

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit dem beeindruckenden Buch „Agent Sonja“ beweist der erfolgreiche britische Bestsellerautor und Spionageexperte Ben Macintyre erneut, dass er sein Handwerk versteht. Bereits nach dem kurzen Einstieg wird deutlich, dass wir es nicht mit einem nüchtern erzählten Sachbuch zu tun haben, sondern uns ein packender, temporeich erzählter Roman erwartet, der sich bisweilen wie ein fesselnder Agententhriller liest. Hierin widmet er sich der unglaublichen, aber wahren Biografie von Ursula Kuczynski (1907- 2000) - einer faszinierenden Frau und legendären Topagentin für den russischen Geheimdienst, die ein außergewöhnlich bewegtes Leben führte, während ihrer Agententätigkeit unter dem Codenamen „Sonja“ um die halbe Welt reiste und bei ihren Einsätzen teilweise extreme Risiken auf sich nahm sowie maßgeblichen Einfluß auf die Weltgeschichte während des 2. Weltkriegs und für den Kalten Krieg hatte. Ben Macintyre versteht es hervorragend seine aus verschiedenen Quellen akribisch recherchierten Fakten, Informationen und historischen Hintergründe zu einer äußerst spannenden und faszinierenden Geschichte zu verweben. Geschickt lässt er viele Originalzitate in seinen Text einfließen. Ergänzt wird das Ganze durch zwei in den Text eingeschobene Teile mit sehr interessanten Schwarz-Weiß-Fotografien von Ursula, ihrer Familie und ihren vielen Weggefährten aus dem umfangreichen Fotoarchiv der Familie, die das Erzählte veranschaulichen und die damalige Zeit zum Leben erwecken. Wie der Autor in seinem ausführlichen Nachwort erläutert, standen ihm Unmengen an Quellenmaterial aus verschiedenen Archiven wie MI5-Akten aus dem Britischen Nationalarchiv, Dokumente aus dem Deutschen Bundesarchiv sowie Staatssicherheitsakten aus dem Stasi-Archiv zur Sichtung zur Verfügung. Zudem konnte er für sein Buch auf viele Briefe, Bücher und Dokumentationen zurückgreifen, darunter auch Ursulas Romane, Sachbücher und ihre Memoiren „Sonjas Rapport“. Außerdem konnte er für sein beeindruckendes Werk auch auf tatkräftige Unterstützung von Ursulas beiden Söhnen zählen. Bereits die ersten Kapitel, in denen wir miterleben wie aus dem jungen energiegeladenen deutsch-jüdischen Mädchen Ursula, das der Kommunistischen Partei Deutschlands beitrat, mit ihrem Ehemann Rudi Hamburger nach Shanghai ging, dort Mutter wurde und schließlich vom berühmten sowjetischen Agent Richard Sorge Anfang der 1930er Jahre für den sowjetischen Geheimdienst rekrutiert wurde, klingen abenteuerlich und scheinen eher einem fesselnden Agententhriller entsprungen zu sein. Gekonnt gewährt Macintyre uns aufschlussreiche Einblicke in Sonjas Spionagetätigkeit in China, der Mandschurei, Polen, Schweiz und schließlich Großbritannien und erzählt über interessante Details aus ihrem Privatleben und nachhaltig prägenden Geschehnissen während ihres umtriebigen Doppellebens als unerschrockene, hocheffiziente sowjetische Geheimdienstoffizierin einerseits und fürsorgliche Mutter von drei Kindern und unauffällige Hausfrau andererseits. Dabei beleuchtet der Autor auch anschaulich die emotionalen Herausforderungen, die das unstete Leben, die äußerst gefährlichen Spionageoperationen und ihre Verantwortung als Mutter mit sich brachten. Eher durch unglaubliches Glück blieb sie von Stalins Säuberungsaktionen verschont und konnte sich mehr als einmal einer Enttarnung durch knappe Flucht entziehen. Fesselnd ist es auch, die Motivation für ihre Agententätigkeit und ihre unerschütterliche Liebe zum Kommunismus zu ergründen. Ganz nebenbei erfahren wir auch eine Menge faszinierender Details aus den interessanten Biografien ihrer Weggefährten wie Agnes Smedley oder Richard Sorge und ihrer Familie. FAZIT Facettenreiches Portrait einer außergewöhnlichen Frau und hochdekorierten sowjetischen Top-Spionin – sorgsam recherchiert, kenntnisreich aufgearbeitet und unglaublich spannend und temporeich erzählt!

Fesselndes Portrait einer Top-Spionin

bookloving am 28.01.2023
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit dem beeindruckenden Buch „Agent Sonja“ beweist der erfolgreiche britische Bestsellerautor und Spionageexperte Ben Macintyre erneut, dass er sein Handwerk versteht. Bereits nach dem kurzen Einstieg wird deutlich, dass wir es nicht mit einem nüchtern erzählten Sachbuch zu tun haben, sondern uns ein packender, temporeich erzählter Roman erwartet, der sich bisweilen wie ein fesselnder Agententhriller liest. Hierin widmet er sich der unglaublichen, aber wahren Biografie von Ursula Kuczynski (1907- 2000) - einer faszinierenden Frau und legendären Topagentin für den russischen Geheimdienst, die ein außergewöhnlich bewegtes Leben führte, während ihrer Agententätigkeit unter dem Codenamen „Sonja“ um die halbe Welt reiste und bei ihren Einsätzen teilweise extreme Risiken auf sich nahm sowie maßgeblichen Einfluß auf die Weltgeschichte während des 2. Weltkriegs und für den Kalten Krieg hatte. Ben Macintyre versteht es hervorragend seine aus verschiedenen Quellen akribisch recherchierten Fakten, Informationen und historischen Hintergründe zu einer äußerst spannenden und faszinierenden Geschichte zu verweben. Geschickt lässt er viele Originalzitate in seinen Text einfließen. Ergänzt wird das Ganze durch zwei in den Text eingeschobene Teile mit sehr interessanten Schwarz-Weiß-Fotografien von Ursula, ihrer Familie und ihren vielen Weggefährten aus dem umfangreichen Fotoarchiv der Familie, die das Erzählte veranschaulichen und die damalige Zeit zum Leben erwecken. Wie der Autor in seinem ausführlichen Nachwort erläutert, standen ihm Unmengen an Quellenmaterial aus verschiedenen Archiven wie MI5-Akten aus dem Britischen Nationalarchiv, Dokumente aus dem Deutschen Bundesarchiv sowie Staatssicherheitsakten aus dem Stasi-Archiv zur Sichtung zur Verfügung. Zudem konnte er für sein Buch auf viele Briefe, Bücher und Dokumentationen zurückgreifen, darunter auch Ursulas Romane, Sachbücher und ihre Memoiren „Sonjas Rapport“. Außerdem konnte er für sein beeindruckendes Werk auch auf tatkräftige Unterstützung von Ursulas beiden Söhnen zählen. Bereits die ersten Kapitel, in denen wir miterleben wie aus dem jungen energiegeladenen deutsch-jüdischen Mädchen Ursula, das der Kommunistischen Partei Deutschlands beitrat, mit ihrem Ehemann Rudi Hamburger nach Shanghai ging, dort Mutter wurde und schließlich vom berühmten sowjetischen Agent Richard Sorge Anfang der 1930er Jahre für den sowjetischen Geheimdienst rekrutiert wurde, klingen abenteuerlich und scheinen eher einem fesselnden Agententhriller entsprungen zu sein. Gekonnt gewährt Macintyre uns aufschlussreiche Einblicke in Sonjas Spionagetätigkeit in China, der Mandschurei, Polen, Schweiz und schließlich Großbritannien und erzählt über interessante Details aus ihrem Privatleben und nachhaltig prägenden Geschehnissen während ihres umtriebigen Doppellebens als unerschrockene, hocheffiziente sowjetische Geheimdienstoffizierin einerseits und fürsorgliche Mutter von drei Kindern und unauffällige Hausfrau andererseits. Dabei beleuchtet der Autor auch anschaulich die emotionalen Herausforderungen, die das unstete Leben, die äußerst gefährlichen Spionageoperationen und ihre Verantwortung als Mutter mit sich brachten. Eher durch unglaubliches Glück blieb sie von Stalins Säuberungsaktionen verschont und konnte sich mehr als einmal einer Enttarnung durch knappe Flucht entziehen. Fesselnd ist es auch, die Motivation für ihre Agententätigkeit und ihre unerschütterliche Liebe zum Kommunismus zu ergründen. Ganz nebenbei erfahren wir auch eine Menge faszinierender Details aus den interessanten Biografien ihrer Weggefährten wie Agnes Smedley oder Richard Sorge und ihrer Familie. FAZIT Facettenreiches Portrait einer außergewöhnlichen Frau und hochdekorierten sowjetischen Top-Spionin – sorgsam recherchiert, kenntnisreich aufgearbeitet und unglaublich spannend und temporeich erzählt!

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