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John Grisham

1. Der Verdächtige

Der Verdächtige

Lesung. Gekürzte Ausgabe

Hörbuch (CD)

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Beschreibung

Lacy Stoltz ermittelt wieder

Lacy Stoltz hat als Anwältin bei der Rechtsaufsichtsbehörde in Florida schon viele Fälle von Korruption erlebt. Seit sie einen Richter, der Millionen abkassiert hat, zu Fall brachte, ist sie sogar zu gewisser Berühmtheit gelangt. Doch nun wird sie mit einem Fall konfrontiert, der jenseits des Vorstellbaren liegt: Denn der Richter, gegen den sie ermittelt, nimmt anscheinend keine Bestechungsgelder von Leuten. Er nimmt ihnen das Leben.

leicht gekürzte Lesung mit Charles Brauer
2 MP3-CDs, ca. 12h 30min

Details

Verkaufsrang

168

Medium

CD

Sprecher

Charles Brauer

Spieldauer

12 Stunden und 4 Minuten

Verlag

Random House Audio

Anzahl

2

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

168

Medium

CD

Sprecher

Charles Brauer

Spieldauer

12 Stunden und 4 Minuten

Verlag

Random House Audio

Anzahl

2

Fassung

gekürzt

Hörtyp

Lesung

Originaltitel

The Judge's List - NN 28 (Doubleday)

Übersetzer

  • Kristiana Dorn-Ruhl
  • Bea Reiter
  • Imke Walsh-Araya

Sprache

Deutsch

EAN

9783837159011

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Perfekte Verbrechen ?

Michael Sterzik aus Wallenhorst am 23.05.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der amerikanische Bestsellerautor und Jurist John Grisham wird auch mit seinem neuesten Werk: „Der Verdächtige“ zum Wiederholungstäter. Lacy Stoltz – bekannt aus dem Titel: „Die Bestechung“ hat hier ihren zweiten Auftritt. Mit einer kriminellen Bestechung hat die vorliegende Story nicht zu tun, denn nun geht es um den Tatbestand „Mord“. Dass Justitia nicht gerecht ist – sondern auch kriminelle Energie entwickeln kann, ist bekannt. Als Symbol für Gerechtigkeit und Rechtspflege torkelt diese manchmal völlig blind durch die Gerichtssäle und Gesetze. John Grisham hat in seinen Romanen schon viele Themen verwendet, von Selbstjustiz, über das Pro- und Contra von Todesstrafen usw. Nun steht ein Richter als Verdächtiger vor der Gerichtsaufsichtsbehörde. Ist dieser ein Racheengel, der sich Jahrzehnte später noch immer wegen Beleidigungen, Zurückweisungen und ähnlich mehrere Morde begeht. Als Insider im Rechtssystem verfügt er über Informationen und ein gut aufgestelltes Netzwerk, quasi ein Frühwarnsystem, mit der sich sicher fühlt. Gibt es also den perfekten Mord? Und wenn ja – was muss man tun, um jahrelang über Bundesgrenzen hinweg so eiskalt, gewissenhaft und systematisch zu morden? „Der Verdächtige“ von John Grisham ist ein solider, spannender Justizthriller, der nicht über die Ermittlungen überzeugt, sondern über einen charismatischen, hochintelligenten Serienmörder. Lacy Stoltz hat als Anwältin bei der Gerichtsaufsichtsbehörde in Florida schon viele Fälle von Korruption erlebt. Seit sie einer Richterin, die Millionen abkassiert hat, das Handwerk legte, ist sie sogar zu gewisser Berühmtheit gelangt. Doch nun wird sie mit einem Fall konfrontiert, der jenseits des Vorstellbaren liegt: Denn der Richter, gegen den sie ermittelt, nimmt anscheinend keine Bestechungsgelder von Leuten. Er nimmt ihnen das Leben. (Verlagsinfo) Rache ist der Motivator für den „Verdächtigen“ – alte Rechnungen begleichen, bei denen er erniedrigt, beleidigt, betrogen und nicht wertgeschätzt wurde. Diese persönliche unausgewogene Gerechtigkeit kann er nicht vergessen und nutzt neben seinem mörderischen Talent, auch seine rechtlichen Mittel. Lacy Stoltz tut sich anfangs sehr schwer, der Tochter eines Opfers zu glauben, doch die Indizien und immer wieder die gleiche Tötungsmethode überzeugen sie, zu ermitteln. Jedes Opfer hatte den Richter gekannt – als Jugendlicher, als junger Anwalt, als Privatmann usw. – ein grausamer Zufall, oder Methode? Wie schon gesagt, die Ermittlungen sind nicht der Fokus der Handlung. „Der Verdächtige“ nimmt so viel erzählerischen Raum ein, dass er auch mit einer morbiden Atmosphäre ausbaut. Ob der Autor das allerdings genauso so wollte, dass seine Hauptfigur der Lacy Stoltz in die zweite Reihe gestellt wird, sei dahingestellt. Der Roman ist nicht der stärkste Titel des Autors, aber auch weit davon entfernt, schwach zu wirken. Spannend allemal – wenn auch unlogisch. Dass die Bundesbehörden nicht 1 und 1 zusammenzählen können, hier kein Muster erkennen und nicht konzentriert ermitteln, erschließt sich mir nicht. Die gleiche Methode, das gleiche Mordwerkzeug und niemand fällt es auf, dass es sich hier um einen Serienmörder handeln könnte? Kein polizeiliches System, keinen Kriminalbeamten fällt dies auf – nicht mal dem FBI? Das ist unglaubwürdig und wenn dieser Fall nicht unbedingt fiktiv war, dann war das eine gravierende, historische Ermittlungspanne. Leider geht John Grisham in keinem Nachwort darauf ein, dass er sich ggf. an realen Fällen orientiert hat. Viele seiner Romane haben ebendiesen Bezug zur Realität. Fazit „Der Verdächtige“ ist eine Einladung, die Story zu verfilmen. Eine Miniserie, die überzeugen würde. Ein diabolischer Richter – der letztlich doch seinen eigenen Weg geht. Michael Sterzik  

Perfekte Verbrechen ?

Michael Sterzik aus Wallenhorst am 23.05.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der amerikanische Bestsellerautor und Jurist John Grisham wird auch mit seinem neuesten Werk: „Der Verdächtige“ zum Wiederholungstäter. Lacy Stoltz – bekannt aus dem Titel: „Die Bestechung“ hat hier ihren zweiten Auftritt. Mit einer kriminellen Bestechung hat die vorliegende Story nicht zu tun, denn nun geht es um den Tatbestand „Mord“. Dass Justitia nicht gerecht ist – sondern auch kriminelle Energie entwickeln kann, ist bekannt. Als Symbol für Gerechtigkeit und Rechtspflege torkelt diese manchmal völlig blind durch die Gerichtssäle und Gesetze. John Grisham hat in seinen Romanen schon viele Themen verwendet, von Selbstjustiz, über das Pro- und Contra von Todesstrafen usw. Nun steht ein Richter als Verdächtiger vor der Gerichtsaufsichtsbehörde. Ist dieser ein Racheengel, der sich Jahrzehnte später noch immer wegen Beleidigungen, Zurückweisungen und ähnlich mehrere Morde begeht. Als Insider im Rechtssystem verfügt er über Informationen und ein gut aufgestelltes Netzwerk, quasi ein Frühwarnsystem, mit der sich sicher fühlt. Gibt es also den perfekten Mord? Und wenn ja – was muss man tun, um jahrelang über Bundesgrenzen hinweg so eiskalt, gewissenhaft und systematisch zu morden? „Der Verdächtige“ von John Grisham ist ein solider, spannender Justizthriller, der nicht über die Ermittlungen überzeugt, sondern über einen charismatischen, hochintelligenten Serienmörder. Lacy Stoltz hat als Anwältin bei der Gerichtsaufsichtsbehörde in Florida schon viele Fälle von Korruption erlebt. Seit sie einer Richterin, die Millionen abkassiert hat, das Handwerk legte, ist sie sogar zu gewisser Berühmtheit gelangt. Doch nun wird sie mit einem Fall konfrontiert, der jenseits des Vorstellbaren liegt: Denn der Richter, gegen den sie ermittelt, nimmt anscheinend keine Bestechungsgelder von Leuten. Er nimmt ihnen das Leben. (Verlagsinfo) Rache ist der Motivator für den „Verdächtigen“ – alte Rechnungen begleichen, bei denen er erniedrigt, beleidigt, betrogen und nicht wertgeschätzt wurde. Diese persönliche unausgewogene Gerechtigkeit kann er nicht vergessen und nutzt neben seinem mörderischen Talent, auch seine rechtlichen Mittel. Lacy Stoltz tut sich anfangs sehr schwer, der Tochter eines Opfers zu glauben, doch die Indizien und immer wieder die gleiche Tötungsmethode überzeugen sie, zu ermitteln. Jedes Opfer hatte den Richter gekannt – als Jugendlicher, als junger Anwalt, als Privatmann usw. – ein grausamer Zufall, oder Methode? Wie schon gesagt, die Ermittlungen sind nicht der Fokus der Handlung. „Der Verdächtige“ nimmt so viel erzählerischen Raum ein, dass er auch mit einer morbiden Atmosphäre ausbaut. Ob der Autor das allerdings genauso so wollte, dass seine Hauptfigur der Lacy Stoltz in die zweite Reihe gestellt wird, sei dahingestellt. Der Roman ist nicht der stärkste Titel des Autors, aber auch weit davon entfernt, schwach zu wirken. Spannend allemal – wenn auch unlogisch. Dass die Bundesbehörden nicht 1 und 1 zusammenzählen können, hier kein Muster erkennen und nicht konzentriert ermitteln, erschließt sich mir nicht. Die gleiche Methode, das gleiche Mordwerkzeug und niemand fällt es auf, dass es sich hier um einen Serienmörder handeln könnte? Kein polizeiliches System, keinen Kriminalbeamten fällt dies auf – nicht mal dem FBI? Das ist unglaubwürdig und wenn dieser Fall nicht unbedingt fiktiv war, dann war das eine gravierende, historische Ermittlungspanne. Leider geht John Grisham in keinem Nachwort darauf ein, dass er sich ggf. an realen Fällen orientiert hat. Viele seiner Romane haben ebendiesen Bezug zur Realität. Fazit „Der Verdächtige“ ist eine Einladung, die Story zu verfilmen. Eine Miniserie, die überzeugen würde. Ein diabolischer Richter – der letztlich doch seinen eigenen Weg geht. Michael Sterzik  

THE JUDGE'S LIST - Ein ehrenwerter Richter und seine Morde nach Plan

j.h. aus Berlin am 15.05.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Durch den aufgedeckten (und letztlich in den Ermittlungen tödlich endenden) Bestechungsskandal um eine korrupte Richterin wurde Lacy Stoltz nahezu eine nationale Berühmtheit. Dennoch langweilt sie sich bei ihrer Tätigkeit für eine bundesstaatliche Gerichtsaufsichtsbehörde in Florida, der - die Gründe mögen naheliegend sein - nur wenig Förderung zu Teil wird. Unerwartet kommt nahezu konspirativ eine Frau auf sie zu, die einen ungeheuerlichen Fall zur Anzeige bringen will und dabei gleichzeitig um ihr Leben fürchtet: Sie beschuldigt einen seit Jahren amtierenden Richter von tadellosem Ruf, ihren Vater und einige weitere Personen aus persönlichen Motiven ermordet zu haben. Lacy Stoltz kann daran zunächst kaum glauben und versucht, den Fall nicht zu übernehmen. Doch die akribisch zusammengetragenen Indizien scheinen korrekt zu sein ... John Grishams (*1955) 36. Roman beginnt mit einer bekannten Figur: Lacy Stoltz war die Protagonistin von Grishams 2017 erschienenem Roman THE WHISTLER (Bestechung). Das Milieu der bundesstaatlichen Gerichtsaufsichtsbehörde BJC in Florida wird als angemessen dröge in Erinnerung gerufen. Der Fall eines wohl in eigenem Auftrag perfekt mordenden Richters wirkt im Alltag der von üblichen Korruptionsfällen spürbar gelangweilten Mitarbeiter nahezu verstörend. Insgesamt ist Grishams neuer Roman THE JUDGE'S LIST weniger weitschweifig und damit deutlich besser als seine letzten Werke. Ob langfristig geplante Morde aus gekränkter Eitelkeit eines letztendlich psychisch Kranken wirklich glaubwürdig erscheinen ist dann eine Frage, die den Leser im Nachgang beschäftigen mag ... Mit Bea Reiter, Imke Walsh-Araya und Kristiana Dorn-Ruhl waren gleich drei Übersetzerinnen für die unter dem Titel DER VERDÄCHTIGE vom HEYNE-Verlag vorgelegte deutsche Ausgabe des im amerikanischen Original im Oktober 2021 erschienenen Romans zuständig, der für Anhänger John Grishams und seiner teils epischen Schilderungen empfehlenswert ist. Die in zahlreichen Werken sehr umfassende Kritik an der amerikanischen Gesellschaft und deren Missständen wurde in diesem Roman deutlich zurückgenommen.

THE JUDGE'S LIST - Ein ehrenwerter Richter und seine Morde nach Plan

j.h. aus Berlin am 15.05.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Durch den aufgedeckten (und letztlich in den Ermittlungen tödlich endenden) Bestechungsskandal um eine korrupte Richterin wurde Lacy Stoltz nahezu eine nationale Berühmtheit. Dennoch langweilt sie sich bei ihrer Tätigkeit für eine bundesstaatliche Gerichtsaufsichtsbehörde in Florida, der - die Gründe mögen naheliegend sein - nur wenig Förderung zu Teil wird. Unerwartet kommt nahezu konspirativ eine Frau auf sie zu, die einen ungeheuerlichen Fall zur Anzeige bringen will und dabei gleichzeitig um ihr Leben fürchtet: Sie beschuldigt einen seit Jahren amtierenden Richter von tadellosem Ruf, ihren Vater und einige weitere Personen aus persönlichen Motiven ermordet zu haben. Lacy Stoltz kann daran zunächst kaum glauben und versucht, den Fall nicht zu übernehmen. Doch die akribisch zusammengetragenen Indizien scheinen korrekt zu sein ... John Grishams (*1955) 36. Roman beginnt mit einer bekannten Figur: Lacy Stoltz war die Protagonistin von Grishams 2017 erschienenem Roman THE WHISTLER (Bestechung). Das Milieu der bundesstaatlichen Gerichtsaufsichtsbehörde BJC in Florida wird als angemessen dröge in Erinnerung gerufen. Der Fall eines wohl in eigenem Auftrag perfekt mordenden Richters wirkt im Alltag der von üblichen Korruptionsfällen spürbar gelangweilten Mitarbeiter nahezu verstörend. Insgesamt ist Grishams neuer Roman THE JUDGE'S LIST weniger weitschweifig und damit deutlich besser als seine letzten Werke. Ob langfristig geplante Morde aus gekränkter Eitelkeit eines letztendlich psychisch Kranken wirklich glaubwürdig erscheinen ist dann eine Frage, die den Leser im Nachgang beschäftigen mag ... Mit Bea Reiter, Imke Walsh-Araya und Kristiana Dorn-Ruhl waren gleich drei Übersetzerinnen für die unter dem Titel DER VERDÄCHTIGE vom HEYNE-Verlag vorgelegte deutsche Ausgabe des im amerikanischen Original im Oktober 2021 erschienenen Romans zuständig, der für Anhänger John Grishams und seiner teils epischen Schilderungen empfehlenswert ist. Die in zahlreichen Werken sehr umfassende Kritik an der amerikanischen Gesellschaft und deren Missständen wurde in diesem Roman deutlich zurückgenommen.

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