Rupert Undercover. Ostfriesisches Finale
Rupert Undercover Band 3

Rupert Undercover. Ostfriesisches Finale

ungekürzte Lesung

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Beschreibung

Rupert hatte sich im Leben nie besser gefühlt. Irgendwie war er angekommen. Er lebte in zwei Welten, wechselte problemlos zwischen seinem Leben als Hauptkommissar und Undercover-Agent hin und her. Doch dieser Anruf veränderte alles. Nie würde er den Moment vergessen, als die unheimliche Stimme am Telefon ihren Namen nannte. Frederico Müller-Gonzáles – der totgeglaubte Drogenboss. Ruperts Tarnung war aufgeflogen. Jetzt wusste er: Sein Leben wäre beendet, wenn er nicht sofort die undichte Stelle fand.

Details

Verkaufsrang

103

Medium

MP3-CD

Sprecher

Klaus-Peter Wolf

Spieldauer

12 Stunden

Erscheinungsdatum

25.05.2022

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

103

Medium

MP3-CD

Sprecher

Klaus-Peter Wolf

Spieldauer

12 Stunden

Erscheinungsdatum

25.05.2022

Verlag

Jumbo

Anzahl

2

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783833744761

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Spannung, Dramatik und organisierte Kriminalität in Ostfriesland

smartie11 am 20.06.2022

Bewertet: Hörbuch-Download

„Rupert ging in seinem Zimmer im Savoy auf und ab. Er kam sich schrecklich einsam vor. Getrennt von allem und jedem. Das hier musste er alleine durchziehen. Nicht einmal eine seiner beiden Ehefrauen durfte davon wissen. Weder Frauke noch Beate.“ (S. 116) Meine Meinung: Wie der Name schon sagt, ist „Ostfriesisches Finale“ der (vorerst?) finale Band der Spin-Off-Trilogie um Hauptkommissar Rupert aka Gangsterboss Frederico Müller- Gonzáles. Die ersten beiden Bände hatte ich bis dato tatsächlich noch nicht gelesen (Fauxpas!) und hatte daher zu Beginn doch ein paar Schwierigkeiten, die vielen Charaktere, die in kurzer Folge auftauchen, auseinanderzuhalten. Das sollte Fans dieser Reihe allerdings keinerlei Probleme bereiten. Nach dem ersten Viertel war ich dann aber voll und ganz „drin“ in der Geschichte und habe gebannt die spannende Entwicklung des Plots verfolgt. Krimi-Altmeister Klaus-Peter Wolf fackelt auch nicht lange und beschert uns recht schnell die erste Leiche. Ein ausufernder Bandenkampf, übermotivierte Auftragskiller und ein vollkommen freidrehender Serienkiller & Psychopath sorgen bis zum Schluss für stetige Spannung und gekonnte Krimi-Unterhaltung, die stellenweise schon waschechte Thriller-Qualitäten aufweist. Ein Plot, der wirklich zu fesseln weiß! Dazu kommt eine Vielzahl wunderbar ausgearbeiteter, ungewöhnlicher Charaktere - von den Protagonisten, insbesondere dem kulturbanausigen und inzwischen latent größenwahnsinnigen Rupert, bis hin zu ungewöhnlichen Nebencharakteren, unter denen sich z.B. eine ehemalige Lehramtsstudentin frisch als Todesengel selbständig gemacht hat. Skurrile Situationen und viele derbe und humorige Sprüche sorgen aller Leichen zum Trotz immer wieder für gute Unterhaltung („Man sagt nur Moin. Moin Moin gilt bei den Ostfriesen schon als Gesabbel.“ - S. 108) und ein wenig „Auflockerung“ zwischendurch. Selbst aktuelles Weltgeschehen baut Klaus-Peter Wolf immer wieder geschickt mit ein (wie das tragische „Aus“ für die berühmte VW-Currywurst), so dass dieses Buch in einem sehr aktuellen Umfeld daherkommt. Persönlich bedrückend empfand ich dabei nur das Schicksal des 12jährigen Pascal – was aber an mir selbst liegt (es fällt mir immer schwer, von Gewalt gegen Kinder zu lesen). Alles in allem ist dieses Buch aber eine rundum gelungene Krimi-Unterhaltung mit viel ostfriesischem Lokalkolorit und einer wohldosierten Prise Humor! Zur Hörbuchproduktion: Autor Klaus-Peter Wolf lässt es sich nicht nehmen, seinen Krimis selbst seine Stimme zu verleihen. Und es würde wohl kaum einen bessern Sprecher für seine Plots und seine Charaktere geben! Man merkt schnell, wie „nah“ ihm Rupert und Co sind und wie er jede Szene des Buches bestimmt schon hundertmal im Kopf „bewegt“ hat, so dass er uns nun mit traumwandlerischer Sicherheit und stets pointiert durch seinen Plot führt. Ein echter Hörgenuss! FAZIT: Eine rundum gelungene Krimi-Unterhaltung mit viel ostfriesischem Lokalkolorit und einer wohldosierten Prise Humor.

Spannung, Dramatik und organisierte Kriminalität in Ostfriesland

smartie11 am 20.06.2022
Bewertet: Hörbuch-Download

„Rupert ging in seinem Zimmer im Savoy auf und ab. Er kam sich schrecklich einsam vor. Getrennt von allem und jedem. Das hier musste er alleine durchziehen. Nicht einmal eine seiner beiden Ehefrauen durfte davon wissen. Weder Frauke noch Beate.“ (S. 116) Meine Meinung: Wie der Name schon sagt, ist „Ostfriesisches Finale“ der (vorerst?) finale Band der Spin-Off-Trilogie um Hauptkommissar Rupert aka Gangsterboss Frederico Müller- Gonzáles. Die ersten beiden Bände hatte ich bis dato tatsächlich noch nicht gelesen (Fauxpas!) und hatte daher zu Beginn doch ein paar Schwierigkeiten, die vielen Charaktere, die in kurzer Folge auftauchen, auseinanderzuhalten. Das sollte Fans dieser Reihe allerdings keinerlei Probleme bereiten. Nach dem ersten Viertel war ich dann aber voll und ganz „drin“ in der Geschichte und habe gebannt die spannende Entwicklung des Plots verfolgt. Krimi-Altmeister Klaus-Peter Wolf fackelt auch nicht lange und beschert uns recht schnell die erste Leiche. Ein ausufernder Bandenkampf, übermotivierte Auftragskiller und ein vollkommen freidrehender Serienkiller & Psychopath sorgen bis zum Schluss für stetige Spannung und gekonnte Krimi-Unterhaltung, die stellenweise schon waschechte Thriller-Qualitäten aufweist. Ein Plot, der wirklich zu fesseln weiß! Dazu kommt eine Vielzahl wunderbar ausgearbeiteter, ungewöhnlicher Charaktere - von den Protagonisten, insbesondere dem kulturbanausigen und inzwischen latent größenwahnsinnigen Rupert, bis hin zu ungewöhnlichen Nebencharakteren, unter denen sich z.B. eine ehemalige Lehramtsstudentin frisch als Todesengel selbständig gemacht hat. Skurrile Situationen und viele derbe und humorige Sprüche sorgen aller Leichen zum Trotz immer wieder für gute Unterhaltung („Man sagt nur Moin. Moin Moin gilt bei den Ostfriesen schon als Gesabbel.“ - S. 108) und ein wenig „Auflockerung“ zwischendurch. Selbst aktuelles Weltgeschehen baut Klaus-Peter Wolf immer wieder geschickt mit ein (wie das tragische „Aus“ für die berühmte VW-Currywurst), so dass dieses Buch in einem sehr aktuellen Umfeld daherkommt. Persönlich bedrückend empfand ich dabei nur das Schicksal des 12jährigen Pascal – was aber an mir selbst liegt (es fällt mir immer schwer, von Gewalt gegen Kinder zu lesen). Alles in allem ist dieses Buch aber eine rundum gelungene Krimi-Unterhaltung mit viel ostfriesischem Lokalkolorit und einer wohldosierten Prise Humor! Zur Hörbuchproduktion: Autor Klaus-Peter Wolf lässt es sich nicht nehmen, seinen Krimis selbst seine Stimme zu verleihen. Und es würde wohl kaum einen bessern Sprecher für seine Plots und seine Charaktere geben! Man merkt schnell, wie „nah“ ihm Rupert und Co sind und wie er jede Szene des Buches bestimmt schon hundertmal im Kopf „bewegt“ hat, so dass er uns nun mit traumwandlerischer Sicherheit und stets pointiert durch seinen Plot führt. Ein echter Hörgenuss! FAZIT: Eine rundum gelungene Krimi-Unterhaltung mit viel ostfriesischem Lokalkolorit und einer wohldosierten Prise Humor.

Rupert Undercover. Ostfriesisches Finale

Bewertung am 11.06.2022

Bewertet: Hörbuch-Download

Ich kenne bereits die beiden Vorgänger-Bände von "Rupert Undercover", es ist von Vorteil, wenn man nicht mittendrin einsteigt. Autorenlesungen finde ich eine gelungene Abwechslung, weil der Autor hier mit seiner Stimme ausdrücken kann, wie die jeweilige Figur gerade agiert. Wird von einem anderen Sprecher gelesen, kann dieser sich nicht 100%ig hineinversetzen, weil es nicht seine Erfindung ist. Man hört hier, wieviel Spaß Klaus-Peter Wolf beim Einlesen hatte. Das Hörbuch ist mit 16 Stunden ziemlich lang; durch die vielen Personen, die teilweise auch mehrere Figuren darstellen, dazu viele Schauplätze und mehrere Handlungsstränge, so viele Namen und Begebenheiten, war es nicht immer einfach, zu folgen. Ich musste aufpassen, mich beim Zuhören nicht zu verzetteln. Was mich gestört hat, sind manche Dialoge, die wirklich unter der Gürtellinie sind - brauche ich weder beim Lesen noch beim Hören, auch wenn die Situation es gerade hergibt. Mein Eindruck war zudem, dass die gewisse Ernsthaftigkeit fehlt; durch die vielen "Doppelleben" kommt sich doch jeder "verarscht" vor, sogar der Hörer. Ja, es ist ein Krimi, das sollte man sich bewusst sein, aber muss es so brutal und gewaltvoll zugehen, als seien Menschen total unwürdig und nichts wert? Die Bestrafungen, die hier so mancher erleiden muss, fand ich irgendwann nur noch nervig und übertrieben. Da bringen leider auch die schönen Orte am Deich, Aurich oder Norden, im Café ten Cate oder in den ruhigeren Wohngebieten nichts. Schön, dass Rupert, der hier eifrig Unterstützung der Roman-Figuren aus den anderen Reihen "Ann-Kathrin Claassen" und "Dr. Sommerfeldt" erhält (für mich einfach alles "too much"), sein Leben zurückbekommt und auch die Polizeiinspektion wieder das wird, was sie ursprünglich mal war. Alte Bekannte wie Ubbo Heide sind auch mit an Bord, er kann und will seine Pensionierung offensichtlich nicht genießen. Insgesamt ganz nett zu hören, aber wie gesagt, mir zu wirr, zu groß konstruiert (weiß hier eigentlich jeder noch, wer er ist und was er tut?), aber überzeugt hat mich das "Ostfriesische Finale" nicht. Ich fürchte, für dieses Hörbuch bleibt es bei 2,5 Sternen - und das Titelbild ist bunt und auffällig.

Rupert Undercover. Ostfriesisches Finale

Bewertung am 11.06.2022
Bewertet: Hörbuch-Download

Ich kenne bereits die beiden Vorgänger-Bände von "Rupert Undercover", es ist von Vorteil, wenn man nicht mittendrin einsteigt. Autorenlesungen finde ich eine gelungene Abwechslung, weil der Autor hier mit seiner Stimme ausdrücken kann, wie die jeweilige Figur gerade agiert. Wird von einem anderen Sprecher gelesen, kann dieser sich nicht 100%ig hineinversetzen, weil es nicht seine Erfindung ist. Man hört hier, wieviel Spaß Klaus-Peter Wolf beim Einlesen hatte. Das Hörbuch ist mit 16 Stunden ziemlich lang; durch die vielen Personen, die teilweise auch mehrere Figuren darstellen, dazu viele Schauplätze und mehrere Handlungsstränge, so viele Namen und Begebenheiten, war es nicht immer einfach, zu folgen. Ich musste aufpassen, mich beim Zuhören nicht zu verzetteln. Was mich gestört hat, sind manche Dialoge, die wirklich unter der Gürtellinie sind - brauche ich weder beim Lesen noch beim Hören, auch wenn die Situation es gerade hergibt. Mein Eindruck war zudem, dass die gewisse Ernsthaftigkeit fehlt; durch die vielen "Doppelleben" kommt sich doch jeder "verarscht" vor, sogar der Hörer. Ja, es ist ein Krimi, das sollte man sich bewusst sein, aber muss es so brutal und gewaltvoll zugehen, als seien Menschen total unwürdig und nichts wert? Die Bestrafungen, die hier so mancher erleiden muss, fand ich irgendwann nur noch nervig und übertrieben. Da bringen leider auch die schönen Orte am Deich, Aurich oder Norden, im Café ten Cate oder in den ruhigeren Wohngebieten nichts. Schön, dass Rupert, der hier eifrig Unterstützung der Roman-Figuren aus den anderen Reihen "Ann-Kathrin Claassen" und "Dr. Sommerfeldt" erhält (für mich einfach alles "too much"), sein Leben zurückbekommt und auch die Polizeiinspektion wieder das wird, was sie ursprünglich mal war. Alte Bekannte wie Ubbo Heide sind auch mit an Bord, er kann und will seine Pensionierung offensichtlich nicht genießen. Insgesamt ganz nett zu hören, aber wie gesagt, mir zu wirr, zu groß konstruiert (weiß hier eigentlich jeder noch, wer er ist und was er tut?), aber überzeugt hat mich das "Ostfriesische Finale" nicht. Ich fürchte, für dieses Hörbuch bleibt es bei 2,5 Sternen - und das Titelbild ist bunt und auffällig.

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