Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

Kerstin Gier

(173)
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Beschreibung


Bestsellerautorin Kerstin Gier öffnet uns nach der »Edelstein«- und der »Silber«-Trilogie die Tür zu einer neuen phantastischen Welt und erzählt eine mitreißende Liebesgeschichte aus zwei Perspektiven:

Quinn ist cool, smart und beliebt. Matilda entstammt der verhassten Nachbarsfamilie, hat eine Vorliebe für Fantasyromane und ist definitiv nicht sein Typ. Doch als Quinn eines Nachts von gruseligen Wesen verfolgt und schwer verletzt wird, sieht er Dinge, die nicht von dieser Welt sein können. Nur – wem kann man sich anvertrauen, wenn Statuen plötzlich in schlechten Reimen sprechen und Skelettschädel einem vertraulich zugrinsen? Am besten dem Mädchen von gegenüber, das einem total egal ist. Dass er und Matilda in ein magisches Abenteuer voller Gefahren katapultiert werden, war von Quinn so allerdings nicht geplant. Und noch viel weniger, sich unsterblich zu verlieben …

Produktdetails

Verkaufsrang 7
Medium MP3-CD
Sprecher Jasna Fritzi Bauer, Timmo Niesner
Spieldauer 713 Minuten
Altersempfehlung ab 14 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 29.09.2021
Verlag Argon
Anzahl 2
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783839842676

Kundenbewertungen

Durchschnitt
173 Bewertungen
Übersicht
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Magisches Abenteuer mit Potential
von Leselotte1990 am 17.10.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch lässt mich etwas ratlos zurück. Mir hat es gefallen, irgendwie. Ich hatte Spaß, irgendwie. Und ich war traurig, am Ende, irgendwie. Aber umso mehr Zeit vergeht und ich über das Buch nachdenke, desto mehr Potentiale erkenne ich. Das Buch ist wirklich wunderschön gestaltet. Die Details von Cover, Umschlagseiten und... Dieses Buch lässt mich etwas ratlos zurück. Mir hat es gefallen, irgendwie. Ich hatte Spaß, irgendwie. Und ich war traurig, am Ende, irgendwie. Aber umso mehr Zeit vergeht und ich über das Buch nachdenke, desto mehr Potentiale erkenne ich. Das Buch ist wirklich wunderschön gestaltet. Die Details von Cover, Umschlagseiten und Kapitelüberschriften haben mich hingerissen. Das und der farbige Buchschnitt verleihen dem Buch schon rein äußerlich das magische Flair, das von der Autorin erwartet wird. Kerstin Giers Schreibstil hat einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Schon auf der ersten Seite war ich mitgerissen von ihrem Humor und wenig später von den spannungsgeladenen Ereignissen des ersten Kapitels. Sowohl aufgrund der fetzigen Dialoge als auch wegen der adrenalintreibenden Jagd. Ihr Erzählstil ist jugendlich und frech, was super zur Zielgruppe passt. Die beiden Protagonisten erinnern mich sehr an die von Rubinrot & Co., aber nicht, weil sie sich so sehr ähneln, sondern viel mehr, weil sie so speziell sind. Quinn, der Mädchenschwarm mit den zu vielen Vornamen, wirkt zwar erst etwas arrogant, zeigt sich dann aber zunehmend liebenswürdig. Matilda, das „Grübchenface“ mit der echt creepy family, wirkt sehr cool und schlau, hat aber auch mit vielen Unsicherheiten zu kämpfen. Beide zeigen viel Schlagfertigkeit in ihren Dialogen, was die besondere Kerstin-Gier-Würze ausmacht. Die Beziehung der beiden baut sich langsam auf und die Szenen, in denen sie sich näherkommen, kribbeln sehr. Ganz im Rausch von Teenie-Hormonen. Fee, Hyazinth und der Wasserspeier Baximillian Grimm sind süße und witzige fantastische Sidekicks bzw. Nebencharaktere, die mir hier und da ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und Matildas und Quinns Welt viel bunter gemacht haben. Wenn ich nur an die erste Szene im Blumenladen denke, in dem Hyazinth und Fee arbeiten, bin ich noch immer verzückt von der farbintensiven und detailverliebten Beschreibung. Außerdem mag ich sehr Matildas Tante und deren Tochter Schrägstrich Matildas beste Freundin, die immer mal wieder als Komplizinnen im Notfall einspringen. Die Dynamik Wir-gegen-die-Anderen funktioniert hier sehr gut und zog mich auch als Leserin auf ihre Seite. Das sich das Mysteriöse rund um Quinn und seine Fähigkeiten sehr langsam lichtet, fand ich bis zu einem gewissen Grad sehr spannungsaufladend. Die Autorin hat es so geschafft, mich bei der Stange zu halten und meinen Wissensdurst immer weiter angestachelt. Doch ich muss auch zugeben, dass mich einiges frustriert hat. Die Szenen, die im Saum, also der magischen Parallelwelt von „Vergissmeinnicht“ spielen, sind eher verwirrend und nichtssagend als wirklich hilfreich. Es wird erläutert, was es ist und warum Quinn den Saum betreten kann, doch es fehlen die Zusammenhänge, Intrigen und Gefahren. Die Autorin möchte hier sicher einen großen Spannungsbogen aufbauen, schließlich folgen ja noch zwei Bände, doch es ist schwer freudig erregt zu bleiben, wenn man so wenig geboten bekommt. Ich weiß bis zum Schluss nicht, was mir das alles sagen soll. Es sind zu viele Einzelteile, die sich zu einem Gesamtbild zusammenfügen wollen, aber nicht können, sodass ich mich fühle wie Matilda, die nicht mit in Saum darf und immer auf Quinn warten muss. Das finde ich übrigens sehr schade, obwohl ich mir sehr sicher bin, dass die Protagonistin in den Folgebänden in die fantastische Welt folgen darf. Ich bin schon irgendwie interessiert an dem Mysterium, das Kerstin Gier sich da erdacht hat, aber für mich sind einfach noch zu viele Fragezeichen da, um euphorisiert zu sein. Ein weiterer Knackpunkt sind für mich so einige Charakterzeichnungen. Matildas Familie zum Beispiel. Familie Martin wird des Öfteren als die „biblische Plage“ bezeichnet – lustig, aber auch irgendwie grenzwertig. Ich bin nicht christlich und habe nichts mit Glauben am Hut, aber diese Darstellung der Familie war schon krass. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass das so einigen aufstößt. Engstirnig, ehrpusselig und versnobt – das ist Familie Martin. Ich glaube, dass Kerstin Gier hier mit dem Bild einer christlichen Familie kokettiert, um Aufmerksamkeit und Diskussionsstoff zu generieren, bin mir aber nicht sicher, ob das so gut gelungen ist. Vor allem Matildas Cousin und Cousinen zeigen großen Reizfaktor. Leopold, Luise und das Petzemariechen wandeln stets auf dem Grat zwischen hilarious und oh please god no. Leopolds überspitzte Reaktion auf Quinns Behinderung ist da nur ein Beispiel. Jetzt ist wahrscheinlich der Eindruck entstanden, dass ich das Buch absolut schrecklich fand. Dem ist nicht so. Ich hatte wirklich meinen Spaß an den Figuren und Ereignissen, doch trotzdem bin ich auch stutzig geworden. Vieles ist ungeklärt und offen; einiges sehr überdreht dargestellt und manches einfach nicht meins. Für mich ist alles irgendwie noch nicht rund. Das kann sich in den Folgebänden noch alles ändern. Nachdem ich so ratlos zurückgelassen wurde, würde ich schon gern erfahren, wie es weitergeht und sich alles fügt. Bisher konnte mich die Autorin noch nicht so recht erreichen und berühren, wie es beispielsweise bei den Edelsteinen der Fall, aber das Potential ist da. Ein vielversprechender Auftakt, buchstäblich. Die Reise hat begonnen und ich will wissen, wohin uns Kerstin Gier noch entführen wird! (besucht meinen Blog: https://leselottelieselotte.home.blog)

Definitiv nicht zum vergessen.
von einer Kundin/einem Kunden aus Schaafheim am 17.10.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Um was geht's? Quinn wird auf einer Party von einem fremden Mädchen (mit blauen Haaren) auf doch irgendwie seltsame Weise angesprochen. Wenig später beobachtet er, wie eben dieses Mädchen von einem Mann bedroht wird. Ganz der Held, der er ist, kommt er ihr zur Hilfe. Auf der Flucht trennen sich jedoch ihre Wege, und Quinn wird ... Um was geht's? Quinn wird auf einer Party von einem fremden Mädchen (mit blauen Haaren) auf doch irgendwie seltsame Weise angesprochen. Wenig später beobachtet er, wie eben dieses Mädchen von einem Mann bedroht wird. Ganz der Held, der er ist, kommt er ihr zur Hilfe. Auf der Flucht trennen sich jedoch ihre Wege, und Quinn wird von seltsamen Wesen verfolgt. Dies mündet schließlich in einem Unfall, der Quinn beinahe das Leben kostet. Seit dieser Nacht ist er nicht nur körperlich stark eingeschränkt, er sieht und hört auch noch Dinge, die andere nicht wahrnehmen können. Sind es nur Halluzinationen oder etwa doch die Realität? Und was hat es mit der blauhaarigen Schönheit auf sich, die das Ganze irgendwie ausgelöst zu haben scheint? Wer könnte ihm besser helfen das alles zu verstehen als seine seltsame Nachbarin Matilda?! Charaktere und Handlung. Quinn... ja, um den dreht sich wohl alles. Ein ganz normaler (beliebter und gut aussehender) Teenager, ein bisschen gemein zu Matilda und den "Biblischen Plagen von nebenan", aber doch auch irgendwie ganz nett. Mit Matilda hatte er bisher im Grunde nichts weiter zu tun. Doch durch ein Missverständnis steht sie ihm nach seinem Unfall mitten in seinem Zimmer gegenüber. Und weil sowohl Matilda als auch Quinn durch ein Bündnis ihrer eigenen Sache näher kommen, tun sie sich zusammen. Und sie sind ein erstaunlich gutes Team. Die Schöne mit den blauen Haaren hat wohl alles irgendwie angestoßen, bekommt dafür selbst aber relativ wenig Bühne - zumindest bisher. Ich freue mich schon drauf, wenn wir mehr mit ihr zu tun haben werden. Auch sonst füttert uns Gier wieder mit allerhand skurrilen Charakteren; mit Guten, mit Bösen, mit welchen dazwischen und welchen, die wir nicht einschätzen können, mit Extravaganten und Unscheinbaren. Ich lieb's! Handlungstechnisch überschlägt sich natürlich alles erst einmal. Wir müssen die Protagonisten und Nebencharaktere kennenlernen, was Gier sehr gut löst, indem sie uns abwechselnd Quinns und Matildas Perspektive vorsetzt; die Schauplätze werden eingeführt und außerdem muss noch ein bisschen Teenager-Romantik mit in den Topf. Also ein ganz normaler Einführungsband. Wobei, ganz so normal ist er nicht, denn er fesselt praktisch von der ersten Seite, ohne langatmig dahinzudümpeln! Fazit. Schon die Edelstein-Trilogie habe ich verschlungen als sie damals frisch erschienen ist. Gier hat einfach einen wirklich fesselnden Schreibstil, der den Leser sofort in seinen Bann zieht. Leider habe ich die Silber-Trilogie ausgelassen, was ich aber jetzt definitiv nachholen werde; ich bin wieder angefixt! Stellenweise habe ich allerdings gemerkt, dass ich der Zielgruppe mittlerweile doch ein wenig entwachsen bin: ein bisschen zu zuckersüß und idealisiert für meinen Geschmack. Damit kann ich aber irgendwie auch doch ganz gut leben. Hin und wieder darf man auch mal wieder Teenie sein Jedenfalls kann ich Band zwei kaum erwarten und würde am liebsten sofort weiterlesen. Ich vergebe 5/5 Sterne.

Dieser Humor ist einfach unschlagbar!
von einer Kundin/einem Kunden am 16.10.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Ich glaube, er hat dich gar nicht so richtig bemerkt, kleine Matilda. Also, wenn du eine Blume wärst, dann eindeutig ein Vergissmeinnicht. Die werden auf oft übersehen […]. Superniedlich, bodenständig, die meiste Zeit dezent im Hintergrund […].“ (S.116) Kerstin Giers Geschichten begleiten mich schon seit vielen Jahren. Die Ede... „Ich glaube, er hat dich gar nicht so richtig bemerkt, kleine Matilda. Also, wenn du eine Blume wärst, dann eindeutig ein Vergissmeinnicht. Die werden auf oft übersehen […]. Superniedlich, bodenständig, die meiste Zeit dezent im Hintergrund […].“ (S.116) Kerstin Giers Geschichten begleiten mich schon seit vielen Jahren. Die Edelsteintrilogie und auch die Silberreihe haben einen ganz besonderen Platz in meinem Bücherherzen, da ich durch diese vor vielen Jahren gemerkt habe, wie fesselnd und lustig zugleich Geschichten sein können. Nachdem mich Wolkenschloss nicht völlig von sich überzeugen konnte, war ich umso gespannter auf diese Geschichte (zumal sie meine Lieblingsblume im Titel trägt). Das Cover: Eine schöne Farbauswahl, auch der Kontrast zwischen dem harten, dunklen Untergrund und den verspielten, farbenfrohen Elementen im Vordergrund ist gelungen! Das Cover sagt mir zu, auch wenn ich zugeben muss, dass es mir einen minimalen Tick zu überladen ist. Dafür ist die Aufmachung im Buch ein wahr gewordener Traum. Das Vorsatzpapier ist wunderschön und auch die kleinen Kapitelillustrationen verzieren die Geschichte gekonnt. Die Handlung: Matildas und Quinns Familien können sich nicht besonders gut leiden – man könnte sogar so weit gehen und sagen, dass sie beinahe verfeindet sind. Folglich haben die beiden nicht viel miteinander zu tun (auch wenn Matilda sich schon lange in Quinn verguckt hat), bis Quinn eines Abends von seltsamen Wesen schwer verletzt wird und die beiden eher zufällig aneinandergeraten. Plötzlich sind reimende Statuen ihr kleinstes Problem… Meine Meinung: Ich habe ein wenig gebraucht, um in diese Geschichte vollständig einzutauchen. Doch Kerstin Giers Humor und ihre liebenswerten Figuren haben mir den holprigen Einstieg erleichtert. Es ist ein absolutes Wohlfühlbuch, welches sich nach und nach entfaltet. Auch wenn dieser Band wie eine spannende Einleitung wirkt, so ist es in meinen Augen genau das: Ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird – denn die Geschichte geht nach diesem Band erst richtig los! Hier ein kleiner Einblick in meine Lieblingszitate und Kerstin Giers genialen Humor: „Ich wusste nur noch, dass der Name wie ein Ikea-Regal klang und dass es nicht Billy war.“ (S.126) „Genau wie Februar, da suche ich nun schon den halben Tag nach einem passenden Reim. So ein Wort kann sich doch nur ein Sadist ausgedacht haben, ein wahrer Dichterfeind.“ (S.309) „Unser Plan hatte so verdammt viele Schwachstellen, dass er den Namen eigentlich gar nicht verdient hatte.“ (S.367) Die Charaktere: Matilda war mir von Anfang an sympathisch. Ihre Familie macht es ihr nicht gerade einfach – trotzdem ist aus ihr ein so toller und schlagfertiger Mensch geworden! Mit Quinn hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten, doch nach und nach wurde er mir immer sympathischer. Zwar fand ich, dass die Liebesgeschichte in diesem Buch etwas zu schnell entwickelte, die gemeinsamen Momente zwischen den Liebenden waren dafür niedlich. Am meisten gefallen haben mir jedoch Matildas beste Freundin, Julie, die Zwergdrachen, die Ohrenwichteligel und natürlich Baximilian. So viele skurrile und liebenswerte Figuren, die der Geschichte so viel Licht geschenkt haben. Auch habe ich mich sehr in den Blumenladen verliebt und mir teilweise gewünscht, genau diesen um die Ecke zu haben. Fazit: Für mich ein sehr unterhaltsames Abenteuer, welches durch außergewöhnliche Figuren und einer vielversprechenden Welt besticht. Ich freue mich auf die Fortsetzungen und vergebe hier 4/5 Sternen!


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