Kinderklinik Weißensee - Jahre der Hoffnung

Roman

Die Kinderärztin Band 2

Antonia Blum

(67)
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Beschreibung

Krankheit und Hoffnung in der Weimarer Republik: Marlene und Emma kämpfen für ihre kleinen Patienten
Berlin 1918: Marlene Lindow ist glücklich, nach ihrem Medizin-Studium wieder in der Kinderklinik Weißensee arbeiten zu können. Die meisten Ärzte wurden in Lazarette befohlen, so dass sie die kleinen Patienten oft allein behandeln muss. Fortan kämpft sie nicht nur um ihren geliebten Maximilian, der völlig verändert aus dem Krieg heimkehrt, sondern auch gegen die Spanische Grippe, die sich rasant in Berlin ausbreitet. Als der Sohn ihrer Schwester Emma ebenfalls erkrankt, taucht der verschollene Kindsvater auf. Er bietet Emma eine neue Heimat fern des seuchengeplagten Berlins, wo ihr Sohn unbeschwert aufwachsen kann. Marlene kann sich allerdings ein Leben ohne Emma nicht vorstellen. Und auch die kranken Kinder in der Klinik brauchen die engagierte Kinderkrankenschwester. Wie wird sie sich entscheiden?

Produktdetails

Verkaufsrang 24
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 13.09.2021
Verlag Ullstein Verlag
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Dateigröße 2808 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783843724548

Weitere Bände von Die Kinderärztin

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Endlich gehts weiter mit Emma und Marlene
von Minzeminze aus Dresden am 21.10.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Autorin Antonia Blum ist es auch beim 2. Band der Reihe gelungen , den Leser auf eine interesante Reise mitzunehmen. Zusammen mit Emma und Marlene erleben wir die Zeit rund um den 1. Weltkrieg und der spanischen Grippe. Emma ist Kinderkrankenschwester und bildet mittlerweile die Elevinnen aus und Marlene macht ih... Der Autorin Antonia Blum ist es auch beim 2. Band der Reihe gelungen , den Leser auf eine interesante Reise mitzunehmen. Zusammen mit Emma und Marlene erleben wir die Zeit rund um den 1. Weltkrieg und der spanischen Grippe. Emma ist Kinderkrankenschwester und bildet mittlerweile die Elevinnen aus und Marlene macht ihr Arztpraktikum. Beide zeigen einmal mehr ihr besonderes Wesen und schaffen gemeinsam die schweren Zeiten. Es kommt zum Wiedersehen mit Theo und und dem Pförtner Willy Pinke und seinem Wellensittich. Der Schreibstil ist fesselnd und locker zugleich. Beim lesen taucht man ab in die Geschichte und befindet sich mittendrin und muss beim lesen auch mal schmunzeln. Manche Begebenheiten sind aber auch traurig. Aber alles ist in Balance und ich habe mich gefreut beim lesen wieder mitten in Weissensee zu sein. Deshalb freu ich mich auch schon auf den Folgeband im kommenden Jahr.

Wiedersehen mit den mutigen Schwestern
von HK1951/trucks am 21.10.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wiedersehen mit den mutigen Schwestern Allein das Cover ist schon wieder sehr berührend gestaltet: wo beim ersten Band (Kinderklinik Weissensee - Zeit der Wunder) ein kleiner Junge vorne stand, ist es hier ein kleines Mädchen mit einem Teddy, das auf die Klinik im Hintergrund schaut. Dadurch wird auch die Zugehörigkeit der Bänd... Wiedersehen mit den mutigen Schwestern Allein das Cover ist schon wieder sehr berührend gestaltet: wo beim ersten Band (Kinderklinik Weissensee - Zeit der Wunder) ein kleiner Junge vorne stand, ist es hier ein kleines Mädchen mit einem Teddy, das auf die Klinik im Hintergrund schaut. Dadurch wird auch die Zugehörigkeit der Bände deutlich und ich mag es sehr, wenn man Buch-Reihen dann bereits optisch gleich zuordnen kann. Gleiches gilt hier auch für den Titel. Antonia Blum´s Roman umfasst 512 Seiten, beginnt in Berlin im Jahr 1918 und wir begegnen den Schwestern Marlene und Emma wieder. Die Spanische Grippe wütet und Marlene hat alle Hände voll zu tun... Dann erkrankt noch Emma´s eigener Sohn, dessen Vater taucht plötzlich auf und bietet ein neues Leben fern des seuchengeplagten Berlins an... Doch wird Emma nicht genau dort so sehr gebraucht..??!! Die kleinen Patienten stehen wieder im Mittelpunkt und wieder war ich sehr rasch in der damaligen Zeit, weil Antonia Blum so bildhaft und authentisch schreibt, dass man sich so gut hineinversetzen kann. Es war schön, die Geschichte um die beiden mutigen Schwestern weiter zu verfolgen und es mangelte auch nicht an Tiefe und Spannung. Auch Band 2 kann ich wärmstens empfehlen, auch wenn man nicht unbedingt Fan dieses Genres ist, es lohnt sich !

Große Herausforderungen
von Hennie aus Chemnitz am 20.10.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Teil zwei beginnt mit dem Kriegsjahr 1914 und gibt einen kurzen Einblick in die euphorische Zeit der Mobilmachung. Deutschland hatte Rußland den Krieg erklärt. Auch ihr Verlobter Dr. Maximilian von Weilert erhielt den „Gestellungsbefehl“ und wird als Arzt in einem Lazarettzug arbeiten. Marlene ist im Medizinstudium. Ma... Teil zwei beginnt mit dem Kriegsjahr 1914 und gibt einen kurzen Einblick in die euphorische Zeit der Mobilmachung. Deutschland hatte Rußland den Krieg erklärt. Auch ihr Verlobter Dr. Maximilian von Weilert erhielt den „Gestellungsbefehl“ und wird als Arzt in einem Lazarettzug arbeiten. Marlene ist im Medizinstudium. Max möchte eine Nothochzeit, um sie versorgt zu wissen. Doch daraus wird nichts... Es geht weiter mit den beiden Lindow-Schwestern im Jahr 1918. Marlene hat ihr Medizinstudium erfolgreich abgeschlossen, arbeitet nun für ein Jahr als Medizinalpraktikantin in der Kinderklinik Weißensee. Sie, ihre Schwester Emma und die Kinderkrankenschwestern haben an vielen Fronten zu kämpfen. Es fehlen Ärzte. Max kommt äußerlich unverletzt, aber total wesensverändert aus dem Krieg. Die Spanische Grippe erfaßt epidemisch ganz Berlin, d. h. die Kinderklinik muss zur Seuchenklinik umfunktioniert werden. Obendrein erkrankt Emmas kleiner Sohn schwer. Als ob das alles nicht ausreicht, kommen noch andere Probleme hinzu. Der zweite Band hat mir noch besser gefallen als das erste Buch der Reihe. Die Charaktere und ihre Handlungsweisen sind ausgefeilter, detail- und nuancenreicher ausgearbeitet. Antonia Blum führt die Erzählung nahtlos fort. Sofort war ich wieder mit den handelnden Personen vertraut. Historie wird lebendig gestaltet mit Personen aus Fleisch und Blut. Ich fühlte mich mittendrin, in den Abläufen des Klinikalltags, im Lazarettzug mit Max bei den schrecklich leidenden Kriegsverletzten, in der privaten Umgebung der Protagonisten. Vieles findet bei der Autorin authentische Beachtung durch genaueste Recherche: die Fortschritte in der Medizin, hier vor allem die Säuglings- und Kinderheilkunde, die Rolle der Frau in der patriarchalischen, männerdominierten Gesellschaft bis hin zur Mode und der Musik der Zeit. Die persönlichen Schicksale, die sozialen Umstände verbindet sie mit den gesellschaftlichen Verhältnissen. 1918 war das Kaiserreich Geschichte. Die neue Zeit brachte mit der politischen Veränderung auch gewaltige Umbrüche mit sich. Mir hat es sehr gefallen, wie die meisten Frauen in ihrer Stärke von der Autorin dargestellt wurden. Neben Marlene, die sich gegen den selbstherrlichen, eitlen Dr. Buttermilch zur Wehr setzt, oder Emma, die examinierte Kinderkrankenschwester und alleinerziehende Mutter, sind das für mich Oberin Hanny Polsfuß, Stationsschwester Vera und auch die Vermieterin Frau Schlawinski. Sehr schön wieder der Portier Willy Pinke mit seinem Wellensittich Jacky – er ist so ein warmherziger, lieber Mensch. Ein waschechter Berliner mit dem typischen Dialekt. Es bleibt offen, ob er in seiner Funktion noch weiter arbeiten wird. Das Buch endet hoffnungsfroh, aber mit einer sehr neugierig machenden Wendung. Ich freue mich nun sehr auf die Fortsetzung „Kinderklinik Weißensee – Tage des Lichts", die aber erst im September 2022 erscheinen wird.

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