Der Traumpalast

Im Bann der Bilder

Peter Prange

(6)
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Beschreibung

Großes Kino - Die Ufa-Traumfabrik im Spiegel der Roaring Twenties: der große Zeitgeschichte-Roman nach dem Erfolg von "Eine Familie in Deutschland" von Bestsellerautor Peter Prange.

Berlin, Anfang der zwanziger Jahre: Ein neues Lebensgefühl bricht sich Bahn - Freiheit! Es ist die Vision von glanzvollen Stars, spektakulären Großfilmen und glitzernden Kinopalästen, die Tino, Bankier und Lebemann, an der gerade gegründeten Ufa begeistert. Er riskiert alles, um mit der deutschen Traumfabrik Hollywood Paroli zu bieten. Rahel will als Journalistin Wege gehen, die Frauen bisher verschlossen waren. Als die zwei einander begegnen, ahnen sie nicht, welche Wende ihr Leben dadurch nimmt. Denn bald stellt sich ihnen die alles entscheidende Frage: Wie weit darf Freiheit gehen? In der Politik, in der Kunst - und in der Liebe.

Bestsellerautor Peter Prange ist der große Erzähler der deutschen Geschichte. Mit seinem Roman über die Ufa-Traumfabrik lässt er das Berlin der zwanziger Jahre in faszinierenden Bildern wieder auferstehen.

Produktdetails

Verkaufsrang 18
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 13.10.2021
Verlag Fischer E-Books
Seitenzahl 816 (Printausgabe)
Dateigröße 1906 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783104910079

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Die Entstehung des Kinos
von wiechmann8052 aus Belm am 17.10.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Rakel will im Berlin der zwanziger Jahre als moderne Frau gelten und einen Beruf ausüben. Am liebsten als Journalistin. Sie ist nicht arm ihre Eltern besitzen eine große Schneiderei. Als einziges Kind wird sie sehr behütet. Tino ist Sohn eines Bankiers und will mit dem Geld seines Vaters ins Filmgeschäft einsteigen. ... Rakel will im Berlin der zwanziger Jahre als moderne Frau gelten und einen Beruf ausüben. Am liebsten als Journalistin. Sie ist nicht arm ihre Eltern besitzen eine große Schneiderei. Als einziges Kind wird sie sehr behütet. Tino ist Sohn eines Bankiers und will mit dem Geld seines Vaters ins Filmgeschäft einsteigen. Das Kino steckt noch in den Kinderschuhen aber es gibt schon viele Ideen wie man es nutzen kann. Nicht nur zur Unterhaltung sondern auch zur Beeinflussung der Massen und auch für Werbung. Es ist die Zeit der großen Stummfilme und ihrer Stars. Große Namen wie Pola Negri als Schauspielerin oder Fritz Lang als Regisseur tauchen als Nebenfiguren in diesem Roman auf. Gleichzeitig ist die bekannte Situation der zwanziger Jahre ein Thema, kurz nach Kriegsende und der Abschaffung der Monarchie suchen die Menschen Ablenkung von ihren Sorgen und Problemen. Das Kino bietet für ein paar Stunden Abwechslung und ermöglicht Träume von einem besseren Leben. Aus diesem Grund ist es auch für Politiker und andere die Einfluss auf des Volkes Meinung nehmen wollen, sehr wichtig. Die Mischung aus Roman und Geschichtsunterricht ist nur teilweise gelungen. Streckenweise ist der Roman sehr langatmig. Abrupt enden Szenen oder ein Wechsel der Szenen findet überraschend statt. Das hat für mich nicht die Spannung erhöht, sondern es war sehr irritierend. Während Rakel als einer Frau nicht alle Wege offen standen, war Tinos Mutter anders dargestellt, auch das hat mich gestört. Denn sie gehört der vorherigen Generation an und daher wäre sie schon von der Erziehung her noch mehr Beschränkungen unterworfen. Die Beschreibung der Zeit ist ähnlich wie in anderen Romanen, da man davon ausgehen kann das allen Autoren das gleiche Recherche Material zu Verfügung steht. Die zu der Zeit vorherrschende rechtskonservative Meinung wurde sehr gut wieder- gegeben und in einem Nachwort auch erklärt. Eigentlich bin ich ein Fan des Autors aber hier hat er einfach des Guten zu viel geschrieben, weniger wäre mehr gewesen.

Als die Bilder laufen lernte
von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Diesmal hat sich Peter Prange, den ich von mehreren Büchern kenne und schätze,mit dem Aufschwung der Filmindustrie, im Berlin der 20er Jahre beschäftigt. Eine sehr interessante Branche,die in all ihren Facetten ausführlich behandelt wird und mit der die Protagonisten Tino und Rahel auf die ein oder andere Weise eng verbunden s... Diesmal hat sich Peter Prange, den ich von mehreren Büchern kenne und schätze,mit dem Aufschwung der Filmindustrie, im Berlin der 20er Jahre beschäftigt. Eine sehr interessante Branche,die in all ihren Facetten ausführlich behandelt wird und mit der die Protagonisten Tino und Rahel auf die ein oder andere Weise eng verbunden sind. Ihre persönliche Liebesgeschichte mit vielen Höhen und Tiefen ist ebenfalls ein zentrales Thema dieses Buches. Neben den Protagonisten gibt es mehrere Personen, die sehr konträr agieren und der Geschichte ihre besondere Spannung verleihen. Außerdem wird natürlich das Weltgeschehen, die sich anbahnende Inflation,die Nachwirkungen des ersten Weltkriegs und der zunehmende Einfluss der Nationalsozialisten werden eindrucksvoll geschildert. Wie immer nimmt sich der Autor viel Zeit seine Protagonisten ausführlich zu beleuchten und beschreiben, was sie sehr authentisch macht und dem Leser dadurch nahe bringt. Im mittleren Teil war es etwas langatmig,hier hätte ich mir manchmal eine Straffung gewünscht. Dieses kleine Manko wurde jedoch durch ein fulminantes Ende wieder völlig ausgeglichen. Ich warte voller Spannung auf die Fortsetzung dieser äußerst interessanten Geschichte. Fazit: Eine absolute Empfehlung für Leser*Innen mit geschichtlichem Interesse.

Großes Kino
von einer Kundin/einem Kunden aus Ratingen am 15.10.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Bisher habe ich die Bücher von Peter Prange immer gerne gelesen und von daher war ich sehr gespannt auf sein neuestes Werk. Mit Kino, Berlin und den 1920er Jahren hatte der Roman eigentlich alles, was ich gerne mag und beste Voraussetzungen für guten Lesestoff. Der Roman ist an die damaligen historischen Ereignisse angelehn... Bisher habe ich die Bücher von Peter Prange immer gerne gelesen und von daher war ich sehr gespannt auf sein neuestes Werk. Mit Kino, Berlin und den 1920er Jahren hatte der Roman eigentlich alles, was ich gerne mag und beste Voraussetzungen für guten Lesestoff. Der Roman ist an die damaligen historischen Ereignisse angelehnt, aber die Lebenswege der Protagonisten sind rein fiktiv. Das hat meinen Lesegenuss aber in keinster Weise gemindert. Tino und Rahel sind interessante Protagonisten, die durchweg authentisch gewirkt haben. Ihr Leben wurde in die damalige politische und gesellschaftliche Entwicklung eingebettet. Das Flair der 1920er Jahre lebt hier auf und ebenso deutlich werden die unsichere wirtschaftliche Lage, die politischen Unsicherheiten und das Lebensgefühl der Menschen. Man erfährt viel über die Filmgeschichte der UFA-Traumfabrik, den Neuerungen im Rundfunk und immer wieder werden bekannte Filme, Schauspieler, Drehbuchautoren und Regisseure erwähnt. Ich habe in diesem Roman viel Neues über die 1920er Jahre erfahren und der Schreibstil von Peter Prange hat mich wieder einmal begeistert.

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