Das Buch Alice

Wie die Nazis das Kochbuch meiner Großmutter raubten

Karina Urbach

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Beschreibung


Einst erfolgreiche Kochbuch-Autorin, verliert die Wiener Jüdin Alice Urbach unter den Nationalsozialisten Heimat, Familie und Karriere. Sie flieht nach England, wo sie sich als Dienstbotin durchschlägt und später ein Flüchtlingsheim für jüdische Mädchen leitet. Mit Kochunterricht versucht sie ihre Schützlinge von den Kriegswirren abzulenken. Nach dem Krieg geht Alice nach New York, gibt Kochkurse in San Francisco und stellt im amerikanischen Fernsehen ihre besten Rezepte für Mehlspeisen und Tafelspitz vor. In einer Wiener Buchhandlung findet sie sogar ihr Buch wieder. Doch wer ist der Mann, dessen Name auf dem Umschlag prangt? Hat es den „Küchenmeister“ Rudolf Rösch je gegeben? Recherchen führen Alice’ Enkelin Karina Urbach in Wiener, Londoner und Washingtoner Archive, in denen sie längst verloren geglaubte Briefe, Tonband- und Filmdokumente findet. Sie eröffnen ein bislang unbekanntes Kapitel in der Geschichte deutscher NS-Verbrechen.

"Was die Historikerin zutage gefördert hat, ist praller Filmstoff - Verfolgung, Mord, Betrug, Inhaftierung, Flucht, Rettung, Freundschaft, Geheimdiensttätigkeiten, Aufstieg, Fall und Neuanfang ... Urbach erzählt spannend, ja, filmisch." Susanne Kippenberger Der Tagesspiegel 20201028

Produktdetails

Verkaufsrang 4555
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 18.10.2021
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Seitenzahl 464
Maße (L/B/H) 18,7/12,3/3,7 cm
Gewicht 320 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-06516-8

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Zeitreise in die Vergangenheit

Bewertung aus Weiskirchen am 16.11.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch ist eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Man wird von Anfang an in eine unglaubliche Zeit mitgenommen, in der man die Geschichte von Alice nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Auch die Quellen sind alle super ausführlich angegeben, sodass das Herz einer "Vorwitznase" gestillt wird. Super tolles Buch! :)

Zeitreise in die Vergangenheit

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Literaturraub im Nationalsozialismus

meine.literaturliebe am 12.06.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Historikerin Karina Urbach erzählt in ihrem Buch die Geschichte ihrer jüdischen Großmutter Alice Urbach, die seinerzeit ein Kochbuch veröffentlicht hatte. Das Kochbuch war ein Bestseller und wurde ab 1938 unter dem Autorennamen Rudolf Rösch "arisiert". Bis auf den Namen waren beide Bücher identisch. Ob Rudolf Rösch existiert hat oder bloß eine Erfindung des Verlages war, konnte allerdings nicht geklärt werden. Ebenfalls unklar ist bis heute, wie viele "Bucharisierungen" es tatsächlich gab. Alice war eine unglaublich starke Frau. Sie beteiligte sich auch an den Kindertransporten und hatte es geschafft, sich mehrmals zwischen Wien, London und New York ihre Existenz aufzubauen. Bis zu ihrem Tod kämpfte Alice vergeblich um die Anerkennung ihrer Autorenschaft und ihr Urheberrecht. Dabei war es eigentlich ganz einfach "so kocht man in Wien" war ein Buch von Alice Urbach! Es war einer der interessantesten Bücher die ich je gelesen habe. Mir war bisher nicht bekannt, dass auch Literatur geraubt und "arisiert" wurde. Interessant war auch zu erfahren, wie die Verlage im Nationalsozialismus arbeiteten. Erschreckend ist, dass die Restitutionsforderungen der Opfer ungehört geblieben sind. Dieses Buch hat mich in vielerlei Hinsicht bereichert und ich empfehle es gerne weiter.

Literaturraub im Nationalsozialismus

meine.literaturliebe am 12.06.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Historikerin Karina Urbach erzählt in ihrem Buch die Geschichte ihrer jüdischen Großmutter Alice Urbach, die seinerzeit ein Kochbuch veröffentlicht hatte. Das Kochbuch war ein Bestseller und wurde ab 1938 unter dem Autorennamen Rudolf Rösch "arisiert". Bis auf den Namen waren beide Bücher identisch. Ob Rudolf Rösch existiert hat oder bloß eine Erfindung des Verlages war, konnte allerdings nicht geklärt werden. Ebenfalls unklar ist bis heute, wie viele "Bucharisierungen" es tatsächlich gab. Alice war eine unglaublich starke Frau. Sie beteiligte sich auch an den Kindertransporten und hatte es geschafft, sich mehrmals zwischen Wien, London und New York ihre Existenz aufzubauen. Bis zu ihrem Tod kämpfte Alice vergeblich um die Anerkennung ihrer Autorenschaft und ihr Urheberrecht. Dabei war es eigentlich ganz einfach "so kocht man in Wien" war ein Buch von Alice Urbach! Es war einer der interessantesten Bücher die ich je gelesen habe. Mir war bisher nicht bekannt, dass auch Literatur geraubt und "arisiert" wurde. Interessant war auch zu erfahren, wie die Verlage im Nationalsozialismus arbeiteten. Erschreckend ist, dass die Restitutionsforderungen der Opfer ungehört geblieben sind. Dieses Buch hat mich in vielerlei Hinsicht bereichert und ich empfehle es gerne weiter.

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