Wir sind das Klima!

Wie wir unseren Planeten schon beim Frühstück retten können

Jonathan Safran Foer

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Beschreibung

Wie wir unseren Planeten schon beim Frühstück retten können!

Es gibt Menschen, die nicht an den Klimawandel glauben. Und es gibt Menschen, die wissen - gestützt durch intensive wissenschaftliche Untersuchungen -, dass sich unser Planet durch menschliche Aktivitäten erwärmt. Aber glauben wir wirklich daran? Warum handeln wir dann nicht? Auf überraschend unterhaltsame und eindringliche Weise erkundet Jonathan Safran Foer in seinem Bestseller »Wir sind das Klima!« das zentrale Dilemma des Klimawandels. Jeder kann etwas tun, es muss nicht radikal sein. Wir müssen einfach nur anfangen, am besten gleich beim Frühstück.

Jonathan Safran Foer wurde 1977 geboren und studierte in Princeton Philosophie und Literatur. Seine ersten beiden Romane »Alles ist erleuchtet« und »Extrem laut und unglaublich nah« waren sensationelle Erfolge. Sie wurden mehrfach ausgezeichnet und in 38 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen sein Roman »Hier bin ich« (2016) sowie das Sachbuch »Wir sind das Klima!« (2019). Foer gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Gegenwartsautoren. Er lebt in New York.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 24.03.2021
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Seitenzahl 336
Maße (L) 19/12,3/2,7 cm
Gewicht 288 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel We are the Weather. Saving the Planet begins at Breakfast
Übersetzer Stefanie Jacobs, Jan Schönherr
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-70470-5

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
13
3
1
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1

Erfrischend authentisch, nah und nicht zuletzt selbstkritisch
von Libertine Literatur am 16.08.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

›Wir sind das Klima!‹ ist eines jener Bücher, das man am liebsten allen Menschen, die man kennt und nicht kennt, empfehlen will. Zugleich ist es aber auch eines jener Bücher, von denen man weiß, dass eine solche Empfehlung sehr gemischte Reaktionen hervorrufen wird. Jonathan Safran Foers neues Buch ›Wir sind das Klima!‹ besc... ›Wir sind das Klima!‹ ist eines jener Bücher, das man am liebsten allen Menschen, die man kennt und nicht kennt, empfehlen will. Zugleich ist es aber auch eines jener Bücher, von denen man weiß, dass eine solche Empfehlung sehr gemischte Reaktionen hervorrufen wird. Jonathan Safran Foers neues Buch ›Wir sind das Klima!‹ beschäftigt sich mit einem Thema, das derzeit in aller Munde ist. Doch obwohl viel über den Klimawandel, seine Folgen und seine Ursachen gesprochen wird, setzt er sich auf eine Art und Weise mit diesem Thema auseinander, die erfrischend authentisch, nah und nicht zuletzt selbstkritisch ist. Denn das, was Foer in diesem Buch tut, geht über das Sammeln von Fakten hinaus: Obwohl diese das Grundgerüst für das Reden über das Klima bilden, genügen sie laut Foer dem Anschein nach nicht allein, um individuelle und kollektive Veränderungen loszutreten. Und dann fragte Foer nach dem ›Warum‹. Er fragt, wie es sein kann, dass wir zwar auf der Faktenebene oft wissen, dass der Klimawandel verherrende Folgen für die Welt hat und haben wird, doch sich dieses Wissen oft nicht in Handlung niederschlägt. Es bleibt abstrakt. Viel abstrakter in jedem Fall, als die vertrauten gemeinsamen Mahlzeiten, oder die praktischen Fahrten zum Supermarkt um die Ecke. Es ist eine der bedeutendsten Stärken von Jonathan Safran Foer, das er genau hinsehen will. Und, dass er in der Lage ist, das, was er sieht, unter dutzenden Zwiebelschichten von Emotionen freizuschälen. Foer liebt das Essen und die Traditionen seiner Familie. Sie sind nicht abstrakt, sie sind fest verankert. Doch Foer weiß, dass er sie auf geliehener Zeit genießt. »Wir können nicht unsere vertrauten Mahlzeiten und zugleich unseren vertrauten Planeten behalten.« Doch ›Wir sind das Klima!‹ ist kein trockenes Sammelsurium an Wissen. Foer verbindet die abstrakten, riesigen Zahlen der Forschung mit einer Geschichte über das Menschsein in seinen schwachen und starken Momenten. Denn obwohl viele Folgen zeitlich und räumlich weit weg erscheinen, sodass der Einzelne sie schwer fassen kann, kämpft sich Foer zu einem anderen Ansatz durch: Seine Bereitschaft, etwas zu verändern, damit es diesem Planeten vielleicht ein wenig besser gehen kann, kommt nicht daher, dass er es emotional begreifen kann, sondern, dass es getan werden muss. Foer kehrt die Reihenfolge um: Nicht emotionales Erfassen sorgt für seine Entscheidung, sondern seine Entscheidung ist der Startpunkt. »Ist radikaler Wandel gefragt, behaupten viele, man könne ihn als Einzelner ja sowieso nicht herbeiführen, brauche es also gar nicht erst zu versuchen. Das genaue Gegenteil trifft zu: Die Ohnmacht des Einzelnen ist der Grund, aus dem alle es versuchen müssen.« Jonathan Safran Foers Buch ›Wir sind das Klima!‹ gehört bereits jetzt zu den Büchern, die man gelesen haben muss. Und je mehr etwas sich dagegen wehrt, desto mehr sollte man es tun. Sein Schreibstil ist lebendig, seine Ideen und Anekdoten originell und inspirierend, sodass das Buch trotz aller Intensität schnell gelesen ist. ›Wir sind das Klima!‹ kann den Leser nur schwer kaltlassen, wenn sich dieser darauf einlässt, den Buchdeckel aufzuschlagen.

Wichtiges Thema, leider zu ausschweifend dargestellt
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 29.06.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Gleich vorweg möchte ich den Sprecher des Hörbuches loben: Christoph Maria Herbst schafft es, selbst ein Sachbuch so vorzutragen, dass ich gerne zuhöre. Und grad bei diesem Buch war das Zuhören, auf den Inhalt bezogen, teilweise eine ziemliche Herausforderung. Das Thema an sich ist gut gewählt. So macht der Autor sich Gedanken,... Gleich vorweg möchte ich den Sprecher des Hörbuches loben: Christoph Maria Herbst schafft es, selbst ein Sachbuch so vorzutragen, dass ich gerne zuhöre. Und grad bei diesem Buch war das Zuhören, auf den Inhalt bezogen, teilweise eine ziemliche Herausforderung. Das Thema an sich ist gut gewählt. So macht der Autor sich Gedanken, wie man möglichst schnell möglichst effektiv auf den Klimawandel Einfluss nehmen kann, um hoffentlich noch rechtzeitig die Kurve zu kriegen. Der wichtigste Punkt kristallisiert sich schnell heraus: Der Massenkonsum tierischer Produkte müsste stark eingeschränkt werden. Etwas, was im Prinzip schnell möglich ist – wenn der Mensch sich nicht selbst im Weg stünde. Warum das so ist, warum viele Menschen sich aktiv oder unbewusst gegen eine Einschränkung von Fleisch, Milch und Eiern sträuben, versucht der Autor hier zu verdeutlichen. Dazu greift er zu verschiedenen Themen, welche über kurz oder lang ineinander greifen. Im Prinzip ein sehr guter Gedanke, welcher dahinter steckt. Leider gestaltet sich das Buch aber genau dadurch als sehr langatmig, bisweilen sogar ausschweifend, wenn er in seinen Familienerinnerungen schwelgt oder einen überzogen langen Dialog mit seinem Gewissen führt. In deutlich gestraffter Form wäre das Buch besser gewesen, in dieser aufgeblasenen Länge hat man irgendwann einfach keine Lust mehr, den vielen Ausschweifungen zuzuhören, bis er endlich mal zum Punkt kommt.

Enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden am 30.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Leider hat mich dieses Buch sehr enttäuscht! Obwohl "Wir sind das Klima!" viel gute Kritik bekommen und somit meine Neugierde geweckt hat, musste ich feststellen, dass der Inhalt des Buches wenig mit dem Titel gemein hat. Schätzungsweise 80% des Inhalts handeln von persönlichen Erlebnissen des Autors und der Aufarbeitung seiner ... Leider hat mich dieses Buch sehr enttäuscht! Obwohl "Wir sind das Klima!" viel gute Kritik bekommen und somit meine Neugierde geweckt hat, musste ich feststellen, dass der Inhalt des Buches wenig mit dem Titel gemein hat. Schätzungsweise 80% des Inhalts handeln von persönlichen Erlebnissen des Autors und der Aufarbeitung seiner Familiengeschichte. Er versucht hier künstlich Emotionen zu erzeugen um diese mit dem Thema des Klimawandels zu verknüpfen - springt dabei zwischen Anekdoten und Auszügen aus wissenschaftlichen Studien hin und her, was eher irritiert als seinen Zweck erfüllt.


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