Leitbegriffe des polizeilichen Führungshandelns

Inhaltsverzeichnis

Dirk Heidemann
1. Vorwort

Anja Mensching
2. Jenseits normativer Modelle – zur Relevanz eines praxeologisch orientierten Führungsverständnisses

Nurhan Brune
3. Die Genialität des Trios
Beteiligung im Führungsalltag - Rekonstruktion von Führungspraktiken in der Polizei

Stefan Kurth
4. Reine Vertrauenssache?
Rekonstruktion von Beteiligungspraktiken in Besonderen Aufbauorganisationen der Polizei

Roland Wengert
5. Der Umgang mit den (un-)geplanten Folgen der Beurteilung Führungspraktiken in der Polizei

Florian Koch
6. Delegation in polizeilichen Organisationen – eine missverstandene Praktik?

Christian Bomert
7. „Haben Sie mich verstanden? – Wiederholen Sie!“
zeitgemäße Kommunikationsmethoden in der modernen Polizei?

Giovanni Filpi
8. Dienst- und Fachaufsicht in der Kriminalpolizei: Zwischen Tauschobjekt und bürokratischer Kontrolle

Christian Barthel
9. Managementsoziologische Grundlagen für ein Forschungsprojekt:
Die empirische Rekonstruktion von Entscheidungspraktiken in Basis-Dienststellen der Polizei

Zu den Autoren

Leitbegriffe des polizeilichen Führungshandelns

Empirische Beobachtungen der Alltagspraxis

Buch (Kunststoff-Einband)

28,90 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Von „Führungswissenschaft“ wird allenthalben gesprochen. Oft handelt es sich dann aber nur um eine verakademisierte Reformulierung normativer Konzepte, die immer schon vorgeben zu wissen, wie die Führungspraxis auszusehen hat. Das wird der Alltagsorganisation und der Führungswirklichkeit kaum gerecht. Diese hat es nämlich mit den strukturbedingten Para­doxien der Organisation, d.h. einem komplexen System zu tun – und bei diesem geht es nicht nur um das Führen von Mitarbeitern, sondern i.d.R. auch um die Berücksichtigung externer Akteure, vorgesetzter Funktionsebenen und ganz unterschiedlich interessensgeleitete Mit­arbeiter. Die Handhabung dieser Paradoxien ist die maßgebliche Aufgabe von Führungs-kräften im Mittelmanagement: der Polizei, der Verwaltung, von Organisationen insgesamt.

Die hier vorgelegten Texte zeigen, welche Praktiken die Führungskräfte hierbei entwickeln: Mitunter führen sie zur Verschiebung, Dethematisierung der Paradoxien (oft auf Kosten der Mitarbeiter und der jeweiligen Organisation), mitunter aber auch zur professionellen Bearbeitung der Paradoxien, die sich dann als Entwicklungsprozess der Organisation auszahlt. Wenn man denn von „Führungswissenschaft“ sprechen will, dann bedarf es einer Grundlage: Einer qualitativ-empirischen Soziologie der Führungspraxis, wie sie die hier versammelten Texte entwickeln.

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

01.02.2020

Herausgeber

Christian Barthel + weitere

Verlag

Verlag für Polizeiwissenschaft

Seitenzahl

321

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

01.02.2020

Herausgeber

Verlag

Verlag für Polizeiwissenschaft

Seitenzahl

321

Maße (L/B/H)

21,1/14,9/1,5 cm

Gewicht

279 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86676-622-8

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    Stefan Kurth
    4. Reine Vertrauenssache?
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    Roland Wengert
    5. Der Umgang mit den (un-)geplanten Folgen der Beurteilung Führungspraktiken in der Polizei

    Florian Koch
    6. Delegation in polizeilichen Organisationen – eine missverstandene Praktik?

    Christian Bomert
    7. „Haben Sie mich verstanden? – Wiederholen Sie!“
    zeitgemäße Kommunikationsmethoden in der modernen Polizei?

    Giovanni Filpi
    8. Dienst- und Fachaufsicht in der Kriminalpolizei: Zwischen Tauschobjekt und bürokratischer Kontrolle

    Christian Barthel
    9. Managementsoziologische Grundlagen für ein Forschungsprojekt:
    Die empirische Rekonstruktion von Entscheidungspraktiken in Basis-Dienststellen der Polizei

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