Dunkel

Thriller

Die HULDA Trilogie Band 1

Ragnar Jónasson

(286)
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Beschreibung

Eine junge Frau suchte Sicherheit, doch was sie fand, war der Tod.

Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, soll frühzeitig in Ruhestand gehen, um Platz für einen jüngeren Kollegen zu machen. Sie darf sich einen letzten Fall, einen cold case, aussuchen - und sie weiß sofort, für welchen sie sich entscheidet. Der Tod um eine junge Frau wirft während der Ermittlungen düstere Rätsel auf, und die Zeit rennt, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen. Eine Wahrheit, für die Hulda ihr eigenes Leben riskiert ...

Produktdetails

Verkaufsrang 29
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 01.05.2020
Verlag Penguin Random House
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Dateigröße 3404 KB
Originaltitel DIMMA
Übersetzer Kristian Lutze
Sprache Deutsch
EAN 9783641251734

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Das letzte Aufbäumen einer abgeschriebenen Kommissarin
von Libertine Literatur am 16.08.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Seit Jahrzehnten arbeitet Hulda Hermannsdóttir in ›Dunkel‹ für die Polizei. Doch obwohl sie besser ist als die meisten ihrer Kollegen, ist sie nie über den Rang einer Kommissarin hinausgekommen. Während Kollegen, die weit weniger gründlich und sorgsam arbeiteten, auf der Karriereleiter an ihr vorbeizogen. Doch diese hatten eines... Seit Jahrzehnten arbeitet Hulda Hermannsdóttir in ›Dunkel‹ für die Polizei. Doch obwohl sie besser ist als die meisten ihrer Kollegen, ist sie nie über den Rang einer Kommissarin hinausgekommen. Während Kollegen, die weit weniger gründlich und sorgsam arbeiteten, auf der Karriereleiter an ihr vorbeizogen. Doch diese hatten eines gemeinsam, dass Hulda nie sein würde, sie waren Männer. Wie viele in ihrem Beruf erfüllt Hulda der Gedanke an ihre Pension mit Unbehagen. Doch als ihr Chef ihr eines Morgens mitteilt, dass sie nicht erst zum Ende des Jahres in Pension gehen soll, sondern in zwei Wochen, erwischt es Hulda eiskalt. Man bräuchte ihr Büro. Man habe die Chance, einen vielversprechenden Aufsteiger anzustellen. Ihre Fälle seien bereits an die Kollegen verteilt worden. Doch so einfach lässt sich die 64-jährige Kommissarin nicht in den Ruhestand schicken. Für ihre letzten zwei Wochen darf Hulda in ›Dunkel‹ Cold Cases bearbeiten, auf die sie Lust hat. Und bald findet sie sich in einem Fall, der nicht nur jede Menge Fehler aufweist, sondern sie an ihre Grenzen bringen wird. »Man hatte die Leiche der jungen Frau an einem dunklen Wintermorgen in einer felsigen Bucht am Vatnsleysuströnd gefunden, einem dünn besiedelten Küstenstreifen im Norden der Halbinsel Reykjanes etwa dreißig Kilometer südlich von Reykjavík.« Hulda hat sich bei der Polizei stets ausgeschlossen und auf sich allein gestellt gefühlt. Am Ende nun so grob und plötzlich in den Ruhestand befördert zu werden, macht das nicht besser. Vielleicht fühlt sich die Kommissarin sich deswegen der toten jungen Frau schnell verbunden: Wenn Hulda nicht den Fall wieder für sie aufgreift, wird es niemand tun. Ihre Kollegen und auch die Öffentlichkeit haben mit ihrem Fall bereits abgeschlossen, genauso wie mit Hulda. »Sie vermisste ihr altes Leben, die gute alte Zeit, und obwohl sie mit Pétur einen neuen Freund gefunden hatte, fühlte sie sich allein auf dieser Welt. Nie hatte sie das stärker empfunden als in diesem Augenblick.« Die ›Hulda‹-Trilogie weist ein Merkmal auf, das sie stark von anderen Trilogien unterscheidet: Huldas Geschichte wird nicht chronologisch, sondern achronologisch erzählt. In ›Dunkel‹ erleben wir Hulda in ihrem letzten Fall, bevor der Ruhestand ihre Karriere beenden soll. In den Folgebänden ›Insel‹ und ›Nebel‹ hingegen erleben wir sie auf der Höhe ihrer Karriere in ihren prominentesten Fällen. Bereits der erste Band ›Dunkel‹ macht deutlich, dass Hulda mehr ist als eine Kommissarin. Was sie vor ihrem Freund Pétur verbirgt, weiß auch niemand sonst auf dieser Welt. Nach und nach erzählt sie ihm von ihrer Kindheit, ihrem schwierigen Verhältnis zu ihrer Mutter und dem Tag, an dem sie ihre ganze Familie verlor. »Aber hier war sie nun, allein mit ihrem Kind, und konnte nachts vor Sorge um die Zukunft kaum schlafen.« Obwohl Hulda kein strahlender Sonnenschein ist, ist sie sympathisch, auf ihre eigene, in die Jahre gekommene Art, die sich selbst treu bleibt. Die Atmosphäre, die Jónasson in ›Dunkel‹ verdichtet, ist auf jeder Seite spürbar. Huldas Island ist düster, schön und geheimnisvoll. Auch das Ende des ersten Bandes der Trilogie kann überraschen, ob auf eine gute oder schlechte Weise wird wohl jeder Leser und jede Leserin für sich selbst entscheiden müssen. Doch einst ist ›Dunkel‹ auf jeden Fall: spannend, auf eine düstere, unaufdringliche und ruhige Art.

Dunkel
von einer Kundin/einem Kunden aus Mellingen am 01.08.2021

Nicht einfach zu lesen, aber wenn man Island liebt gehören auch diese Geschichten dazu!

Eine sehr ruhige, düstere und atmosphärische Geschichte
von Pandas Bücherblog am 13.07.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

»Eine junge Frau suchte Sicherheit, doch was sie fand, war der Tod.« Habe ich schon mal erwähnt, dass ich es liebe, wenn ich ein Cover "anfassen" kann? Nein? Denn ich liebe es wirklich! Natürlich kann man jedes Cover anfassen, aber ihr wisst bestimmt, was ich meine, oder? Wenn ich ein Buch in die Hand nehme, fahren meine F... »Eine junge Frau suchte Sicherheit, doch was sie fand, war der Tod.« Habe ich schon mal erwähnt, dass ich es liebe, wenn ich ein Cover "anfassen" kann? Nein? Denn ich liebe es wirklich! Natürlich kann man jedes Cover anfassen, aber ihr wisst bestimmt, was ich meine, oder? Wenn ich ein Buch in die Hand nehme, fahren meine Fingerspitzen jedes Mal liebevoll über den Einband. Auf dem Buchmarkt gibt es einige Cover, die toll aussehen. Und dann gibt es noch Cover, die nicht nur toll aussehen, sondern sich auch noch besonders anfühlen. Genau wie das Cover von "DUNKEL". Ich denke, ihr merkt schon, dass ich ein großer Fan vom Cover und der Aufmachung bin und auch der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Er ist flüssig und führt den Leser in einem angenehmen, eher ruhigen Tempo durch die Geschichte. Die Idee, dass wir im ersten Band den letzten Fall von Hulda lesen und in den Folgebänden in die Vergangenheit der Kommissarin reisen, hat sofort mein Interesse geweckt. Das Buch hat drei Handlungsstränge, den Großteil der Geschichte begleiten wir Hulda allerdings bei ihren Ermittlungen. Da ich nicht spoilern möchte, werde ich an dieser Stelle nicht auf die beiden anderen Sichten eingehen. Hulda ist eine eher ungewöhnliche Protagonistin, die sich von vielen anderen Kommissaren aus anderen Thrillern unterscheidet und dann doch wieder nicht. Sie ist wie viele andere Polizisten in diesem Genre in gewisser Weise gebrochen, sehr verschlossen und findet nicht so recht Anschluss. Einerseits möchte sie diesen einen Fall unbedingt noch abschließen, damit sie endlich in Rente geben kann. Anderseits will sie irgendwie auch nicht in Rente gehen, was mich manchmal etwas verwirrt hat. Ich hatte oft das Gefühl, dass sie selbst nicht wusste, was sie eigentlich wollte. Dennoch war sie mir als Charakter sympathisch, obwohl ihre eigenwillige und eher melancholische Persönlichkeit manchmal ein wenig anstrengend war. Ich wollte sie auf ihrem Weg begleiten, gemeinsam mit ihr den Fall auflösen und habe gehofft, dass sie ihr Happy End erhalten wird. Eine Insel als Schauplatz zu wählen, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Das Setting verstärkte dieses beklemmende Gefühl, in der Falle zu sitzen und nicht entkommen zu können. Ich muss zugeben, dass mich das Buch trotz anfänglicher Skepsis positiv überrascht hat. Trotz der vielen ruhigen Passagen - in denen nur wenig passierte -, empfand ich die Geschichte weder als langweilig noch anstrengend. An manchen Stellen hätte ich mir jedoch etwas mehr Spannung gewünscht, da es keine nennenswerten Wendungen gab, auf die ich sonst jedes Mal entgegenfiebere. Davon abgesehen fand ich das eher ruhige Tempo durchaus angenehm und die beklemmende und düstere Stimmung, die sich beinahe durch das komplette Buch gezogen hat, hat das Ganze nur noch interessanter für mich gemacht. Das Ende allerdings hat mich tatsächlich sprachlos gemacht. Ich weiß immer noch nicht, ob ich es gut oder schlecht finden soll. Im ersten Moment war ich einfach nur frustriert, da ich wusste, dass ich einige Antworten wohl niemals erhalten werde. Andererseits habe ich so ein Ende aber auch noch nie gelesen und fand die Idee originell. Das Ende und ich - man könnte es als eine Art Hassliebe bezeichnen. Ich denke, das trifft es ganz gut. Fazit: "DUNKEL" ist eine sehr ruhige, düstere und atmosphärische Geschichte, die mit einer interessanten Idee, einer eigensinnigen und eher ungewöhnlichen Protagonistin und einer durchweg beklemmenden Stimmung punkten konnte. Einen Stern Abzug gibt es, weil ich mir etwas mehr Spannung und ein paar Twists gewünscht hätte, die dem Buch meiner Meinung nach sehr gutgetan hätten. 4/5 Vielen Dank an das Bloggerportal und den btb Verlag, die mir das Rezensionsexemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.


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