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Lovecoach

Erotischer Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.05.2020

Verlag

Heyne

Seitenzahl

304

Beschreibung

Rezension

"Sophie Andresky verrät, was Frauen wirklich wollen." ("Bild.de")
"Kaum eine schreibt so freizügig wie sie." ("Brigitte")
"Diese Frau redet Tacheles." ("Petra Vesper in Macondo")
„Sie hat wirklich einen geilen Ton am Leib!“ ("Jürgen von der Lippe in "Was liest du?"")
»In diesem Roman ist von Humor bis Drama bis Sex in den verschiedensten Lebenslagen, Positionen und Spielarten wohl für jede etwas dabei.« ("erotik-couch.de, Sigrid Tinz")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.05.2020

Verlag

Heyne

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,5/13,7/3,2 cm

Gewicht

394 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-27216-3

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Ich habe etwas anderes erwartet

Pandas Bücherblog am 13.07.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Lesen Sie keine Sex Ratgeber. Vor allem glauben Sie nicht, was darin steht. Sie wissen am besten, was Ihnen gut tut.« Auch wenn ich eigentlich kein Fan von Menschen auf Covern bin, finde ich das Cover in diesem Fall sehr gelungen. Zudem gefällt mir die Farbgebung wirklich gut. Meine Meinung: Die Autorin kannte ich vorher nicht, da mich der Klappentext allerdings sehr angesprochen hat, habe ich mich auf eine humorvolle und romantische Geschichte gefreut. Der Schreibstil ist locker und leicht verständlich. An manchen Stellen habe ich mich jedoch an den - teilweise sehr merkwürdigen - Beschreibungen für gewisse Körperstellen gestört, da ich sie eher befremdlich fand. Warum das Kind nicht einfach beim Namen nennen und stattdessen zahlreiche Formulierungen verwenden, die weder erotisch noch ansprechend klingen? Für meinen Geschmack wurden so gewisse Szenen leider eher ins Lächerliche gezogen. Inhaltlich dreht sich die Geschichte um Karla und ihre (sehr speziellen) Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Karla, die von ihrem Freund verlassen wurde, möchte mit der angesagten Lovecoach-App wieder neuen Schwung in ihr Liebesleben bringen und meldet sich dort kurzerhand an. Im Verlauf der Story erhalten wir zahlreiche Einblicke in das Sexleben der Frauen und da ist so einiges los. Da ich nicht spoilern möchte, werde ich nicht näher auf die unterschiedlichen Lebensstile eingehen, da ich anderen Lesern nichts vorneweg nehmen möchte. Nur so viel kann ich verraten: Es wird zum Teil richtig abgedreht, skurril und manchmal auch unfreiwillig komisch. Gut gefallen hat mir die Stimmung und das Verhältnis zwischen den Mädels. Man spürt richtig, dass die Freundinnen durch dick und dünn gehen, auch wenn das Leben einige Stolpersteine bereithält. Auch die Idee mit dem WhatsApp-Chat fand ich sehr unterhaltsam und humorvoll. Im Großen und Ganzen habe ich mich recht gut unterhalten gefühlt, allerdings hat es mir leider etwas an Tiefgang gefehlt und auch die erotischen Szenen haben überhandgenommen. Natürlich handelt es sich bei der Geschichte um einen erotischen Roman, dennoch hätte ich mir mehr Handlung und weniger Sex gewünscht, da mir dieser einfach zu sehr im Vordergrund gestanden hat. Fazit: »Lovecoach« ist eine recht unterhaltsame, jedoch sehr erotiklastige Geschichte, die mich stellenweise gut unterhalten konnte. Allerdings fehlte der Geschichte Tiefgang und Abwechslung, da sich alles nur um ein und dasselbe Thema drehte, was auf Dauer leider langweilig war. Wer auf Storys mit jeder Menge erotischen Szenen, skurrilen und zum Teil befremdlichen Ausdrücken (und derber Sprache) steht und sich nicht daran stört, dass die Handlung eher oberflächlich ist, dem kann ich dieses Buch empfehlen. 3/5 Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Verlag, die mir das Rezensionsexemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

Ich habe etwas anderes erwartet

Pandas Bücherblog am 13.07.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Lesen Sie keine Sex Ratgeber. Vor allem glauben Sie nicht, was darin steht. Sie wissen am besten, was Ihnen gut tut.« Auch wenn ich eigentlich kein Fan von Menschen auf Covern bin, finde ich das Cover in diesem Fall sehr gelungen. Zudem gefällt mir die Farbgebung wirklich gut. Meine Meinung: Die Autorin kannte ich vorher nicht, da mich der Klappentext allerdings sehr angesprochen hat, habe ich mich auf eine humorvolle und romantische Geschichte gefreut. Der Schreibstil ist locker und leicht verständlich. An manchen Stellen habe ich mich jedoch an den - teilweise sehr merkwürdigen - Beschreibungen für gewisse Körperstellen gestört, da ich sie eher befremdlich fand. Warum das Kind nicht einfach beim Namen nennen und stattdessen zahlreiche Formulierungen verwenden, die weder erotisch noch ansprechend klingen? Für meinen Geschmack wurden so gewisse Szenen leider eher ins Lächerliche gezogen. Inhaltlich dreht sich die Geschichte um Karla und ihre (sehr speziellen) Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Karla, die von ihrem Freund verlassen wurde, möchte mit der angesagten Lovecoach-App wieder neuen Schwung in ihr Liebesleben bringen und meldet sich dort kurzerhand an. Im Verlauf der Story erhalten wir zahlreiche Einblicke in das Sexleben der Frauen und da ist so einiges los. Da ich nicht spoilern möchte, werde ich nicht näher auf die unterschiedlichen Lebensstile eingehen, da ich anderen Lesern nichts vorneweg nehmen möchte. Nur so viel kann ich verraten: Es wird zum Teil richtig abgedreht, skurril und manchmal auch unfreiwillig komisch. Gut gefallen hat mir die Stimmung und das Verhältnis zwischen den Mädels. Man spürt richtig, dass die Freundinnen durch dick und dünn gehen, auch wenn das Leben einige Stolpersteine bereithält. Auch die Idee mit dem WhatsApp-Chat fand ich sehr unterhaltsam und humorvoll. Im Großen und Ganzen habe ich mich recht gut unterhalten gefühlt, allerdings hat es mir leider etwas an Tiefgang gefehlt und auch die erotischen Szenen haben überhandgenommen. Natürlich handelt es sich bei der Geschichte um einen erotischen Roman, dennoch hätte ich mir mehr Handlung und weniger Sex gewünscht, da mir dieser einfach zu sehr im Vordergrund gestanden hat. Fazit: »Lovecoach« ist eine recht unterhaltsame, jedoch sehr erotiklastige Geschichte, die mich stellenweise gut unterhalten konnte. Allerdings fehlte der Geschichte Tiefgang und Abwechslung, da sich alles nur um ein und dasselbe Thema drehte, was auf Dauer leider langweilig war. Wer auf Storys mit jeder Menge erotischen Szenen, skurrilen und zum Teil befremdlichen Ausdrücken (und derber Sprache) steht und sich nicht daran stört, dass die Handlung eher oberflächlich ist, dem kann ich dieses Buch empfehlen. 3/5 Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Verlag, die mir das Rezensionsexemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

Rezension: "Love Coach" von Sophie Andresky

Beccis Escape from Reality am 17.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Autor/in: Sophie Andresky Titel: Love Coach Genre: Erotikroman Erschienen: Mai 2020 ISBN: 978-3-453-27216-3 Buchtitel und Coverdesign Das Cover bildet eine Frau mit langen dunklen Haaren von der Seite ab, bei der eindeutig zu erkennen ist, dass ihr Rücken unbekleidet ist. Ich vermute mal, dass die Frau eine etwas intimere Stimmung hervorrufen sollte, was bei mir aber leider nicht angekommen ist. In einem großen rosafarbenen Kreis prangt in der Mitte des Covers der Titel und die Genrebezeichnung. Hinter dem Titel und in Verbindung mit dem Klappentext erhoffte ich mir eine humorvolle Geschichte mit geistreichen Ratschlägen in Liebesdingen und hatte wirklich eine sehr interessante Vorstellung davon in meinem Kopf. Charaktere In „Love Coach“ werden die Beziehungen von vier äußerst verschiedenen Charakteren beleuchtet, die alle miteinander bzw. untereinander befreundet sind und größtenteils regelmäßigen Kontakt pflegen. Karla ist die Sexpertin der Freundinnen und irgendwie auch die Protagonistin der Geschichte. Sie ist frisch von ihrem (Ex-) Freund Matthis getrennt und durchlebt gerade sozusagen eine kleine Krise. Neben ihrem eigentlichen Therapieangebot für ihre Klienten hat sie nun auch noch die Betreuung für eine Nackt-Kuppelshow beim Fernsehen übernommen. Tilda, die erste der Freundinnen, lebt in einer Kommune und sollte eigentlich enthaltsam leben, bis auf an vom Orden festgelegten Tagen. Dass das nicht ganz der Realität entspricht, brauche ich gar nicht zu sagen. Mieze ist die Lesbe unter den Freundinnen und steckt in einer nicht so liebevollen Beziehung fest, denn ihre Partnerin hält nichts von Monogamie. Und dann gibt es noch Fine: Sie ist ein bisschen crazy und versucht sich als Influencerin, was mehr oder weniger erfolgreich läuft. Ich muss gestehen, dass ich mit keiner der Charaktere auch nur annähernd warm geworden bin. Sie schienen alle recht verdrehte Vorstellungen von Liebe und Sex zu haben, von der fast offensichtlichen Sexsucht bei jeder will ich gar nicht erst anfangen. Klar, jeder ist anders was seine Einstellung und Vorlieben angeht, aber auf mich wirkten alle vier sehr übertrieben in allem was sie getan, gesagt oder gedacht haben. Unnatürlich wäre wohl ein besseres Wort, um sie zu beschreiben. Abgesehen mal davon schien keine auch nur annähernd über ein gesundes Selbstbewusstsein zu verfügen, geschweige denn ein ‚ordentliches‘ Leben zu führen. Generell hatten sie sehr niedrige Ansprüche an ihre Partner und auch an sich selbst, sodass ich mit ihnen so gar nicht zurechtgekommen bin. Schreibstil und Handlung Mir war klar, dass dieses Buch für mich mal etwas Anderes werden würde, als die Geschichten, die ich sonst zu lesen pflege. Dass meine Meinung allerdings so ausfallen würde, hatte ich absolut nicht erwartet. Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr merkwürdig. „Love Coach“ ist in der dritten Person bzw. der Sicht eines allwissenden Erzählers geschrieben. Das war nicht der Punkt, der mich irritiert hat, sondern eher die Tatsache, dass alles im Präsens geschrieben ist, als würde jemand gerade wirklich geschehende Handlungen parallel kommentieren. Ich kannte diese Art bisher nur in verschiedenen Vergangenheitsformen und mit denen bin ich eigentlich sehr gut zurechtkommen, was hier halt leider nicht der Fall gewesen ist. Generell wird Sophie Andresky’s Schreibstil als sehr freizügig und direkt beschrieben. Dem kann ich einerseits zustimmen, andererseits muss ich aber auch widersprechen. Ich finde, dass es einen schmalen Grat zwischen freizügig und plump bzw. direkt und herablassend gibt. Leider finde ich nicht, dass die Autorin den ‚richtigen‘ Weg gefunden hat. Ich habe kein Problem mit Freizügigkeit – ich finde nur, dass sie mit angemessenem Ausdruck wesentlich erotischer wirkt, als dass man beispielsweise für verschiedene Geschlechtsteile oder -regionen Wörter benutzen sollte, die heutzutage von vielen Jugendlichen und Erwachsenen als Schimpfwörter bzw. Beleidigungen genutzt werden. Zu viele Passagen waren für mich nicht ansprechend formuliert, wirkten plump, niveaulos und äußerst herablassend sowie vom Kontext her nicht passend. Ich fand den Schreibstil schlichtweg grauenhaft und vermute auch, dass dieses Buch für mich das erste und letzte der Autorin gewesen sein wird. Im Hinblick auf den Klappentext hatte ich auch von der Handlung etwas ganz Anderes erwartet. Weder geht es um ein Coaching-Programm, eine Sextherapie oder um eine App, die einem mit seinen Problemen im sexuellen Bereich helfen kann. Es wird sehr viel über die einzelnen Lebensgeschichten der vier Freundinnen erzählt, aber im Gesamten gibt es nur sehr wenig Kontakt unter den Vieren. Wenn Kontakt bestand, dann eher über Chatverläufe, statt persönliche Treffen, und auch, wenn ich solche Nachrichtenverläufe eigentlich in Büchern liebe – waren auch diese für mich nicht ansprechend, größtenteils einfach nur wirr und abgedreht. Der komplette Inhalt von „Love Coach“ wirkte auf mich ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Ich habe das Buch am Ende zugeklappt und konnte nicht mal annähernd sagen, was ich da eigentlich gerade gelesen habe. Vor allem verwirrend war, dass gegen Ende nochmal eine Art Handlungsumschwung kam und auf einmal etwas ganz anderes Thema wurde, was überhaupt Nichts mit den vorangegangenen Ereignissen zu tun hatte. Ja, es brachte minimale Spannung ins Geschehen, aber da es nicht zum Rest passte auch einfach nur merkwürdig. Der Klappentext sagt so schön, wie dieses Buch das „real life feiert“ – mein einziger Gedanke ist dazu, dass dieser Klappentext unbedingt berichtigt werden sollte, mal abgesehen von der Tatsache, dass das ‚real life‘ nicht mal annähernd so ist, wie dieses Buch es einem weismachen will. Fazit Wieder ein Buch, bei dem der Inhalt absolut nicht das hält, was der Klappentext verspricht. Ich bin enttäuscht. Sophie Andresky soll eine Meisterin der Freizügigkeit sein – meiner Meinung nach war die Geschichte nicht an Niveaulosigkeit zu übertreffen. Bewertung: 1  von 5 Sternen

Rezension: "Love Coach" von Sophie Andresky

Beccis Escape from Reality am 17.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Autor/in: Sophie Andresky Titel: Love Coach Genre: Erotikroman Erschienen: Mai 2020 ISBN: 978-3-453-27216-3 Buchtitel und Coverdesign Das Cover bildet eine Frau mit langen dunklen Haaren von der Seite ab, bei der eindeutig zu erkennen ist, dass ihr Rücken unbekleidet ist. Ich vermute mal, dass die Frau eine etwas intimere Stimmung hervorrufen sollte, was bei mir aber leider nicht angekommen ist. In einem großen rosafarbenen Kreis prangt in der Mitte des Covers der Titel und die Genrebezeichnung. Hinter dem Titel und in Verbindung mit dem Klappentext erhoffte ich mir eine humorvolle Geschichte mit geistreichen Ratschlägen in Liebesdingen und hatte wirklich eine sehr interessante Vorstellung davon in meinem Kopf. Charaktere In „Love Coach“ werden die Beziehungen von vier äußerst verschiedenen Charakteren beleuchtet, die alle miteinander bzw. untereinander befreundet sind und größtenteils regelmäßigen Kontakt pflegen. Karla ist die Sexpertin der Freundinnen und irgendwie auch die Protagonistin der Geschichte. Sie ist frisch von ihrem (Ex-) Freund Matthis getrennt und durchlebt gerade sozusagen eine kleine Krise. Neben ihrem eigentlichen Therapieangebot für ihre Klienten hat sie nun auch noch die Betreuung für eine Nackt-Kuppelshow beim Fernsehen übernommen. Tilda, die erste der Freundinnen, lebt in einer Kommune und sollte eigentlich enthaltsam leben, bis auf an vom Orden festgelegten Tagen. Dass das nicht ganz der Realität entspricht, brauche ich gar nicht zu sagen. Mieze ist die Lesbe unter den Freundinnen und steckt in einer nicht so liebevollen Beziehung fest, denn ihre Partnerin hält nichts von Monogamie. Und dann gibt es noch Fine: Sie ist ein bisschen crazy und versucht sich als Influencerin, was mehr oder weniger erfolgreich läuft. Ich muss gestehen, dass ich mit keiner der Charaktere auch nur annähernd warm geworden bin. Sie schienen alle recht verdrehte Vorstellungen von Liebe und Sex zu haben, von der fast offensichtlichen Sexsucht bei jeder will ich gar nicht erst anfangen. Klar, jeder ist anders was seine Einstellung und Vorlieben angeht, aber auf mich wirkten alle vier sehr übertrieben in allem was sie getan, gesagt oder gedacht haben. Unnatürlich wäre wohl ein besseres Wort, um sie zu beschreiben. Abgesehen mal davon schien keine auch nur annähernd über ein gesundes Selbstbewusstsein zu verfügen, geschweige denn ein ‚ordentliches‘ Leben zu führen. Generell hatten sie sehr niedrige Ansprüche an ihre Partner und auch an sich selbst, sodass ich mit ihnen so gar nicht zurechtgekommen bin. Schreibstil und Handlung Mir war klar, dass dieses Buch für mich mal etwas Anderes werden würde, als die Geschichten, die ich sonst zu lesen pflege. Dass meine Meinung allerdings so ausfallen würde, hatte ich absolut nicht erwartet. Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr merkwürdig. „Love Coach“ ist in der dritten Person bzw. der Sicht eines allwissenden Erzählers geschrieben. Das war nicht der Punkt, der mich irritiert hat, sondern eher die Tatsache, dass alles im Präsens geschrieben ist, als würde jemand gerade wirklich geschehende Handlungen parallel kommentieren. Ich kannte diese Art bisher nur in verschiedenen Vergangenheitsformen und mit denen bin ich eigentlich sehr gut zurechtkommen, was hier halt leider nicht der Fall gewesen ist. Generell wird Sophie Andresky’s Schreibstil als sehr freizügig und direkt beschrieben. Dem kann ich einerseits zustimmen, andererseits muss ich aber auch widersprechen. Ich finde, dass es einen schmalen Grat zwischen freizügig und plump bzw. direkt und herablassend gibt. Leider finde ich nicht, dass die Autorin den ‚richtigen‘ Weg gefunden hat. Ich habe kein Problem mit Freizügigkeit – ich finde nur, dass sie mit angemessenem Ausdruck wesentlich erotischer wirkt, als dass man beispielsweise für verschiedene Geschlechtsteile oder -regionen Wörter benutzen sollte, die heutzutage von vielen Jugendlichen und Erwachsenen als Schimpfwörter bzw. Beleidigungen genutzt werden. Zu viele Passagen waren für mich nicht ansprechend formuliert, wirkten plump, niveaulos und äußerst herablassend sowie vom Kontext her nicht passend. Ich fand den Schreibstil schlichtweg grauenhaft und vermute auch, dass dieses Buch für mich das erste und letzte der Autorin gewesen sein wird. Im Hinblick auf den Klappentext hatte ich auch von der Handlung etwas ganz Anderes erwartet. Weder geht es um ein Coaching-Programm, eine Sextherapie oder um eine App, die einem mit seinen Problemen im sexuellen Bereich helfen kann. Es wird sehr viel über die einzelnen Lebensgeschichten der vier Freundinnen erzählt, aber im Gesamten gibt es nur sehr wenig Kontakt unter den Vieren. Wenn Kontakt bestand, dann eher über Chatverläufe, statt persönliche Treffen, und auch, wenn ich solche Nachrichtenverläufe eigentlich in Büchern liebe – waren auch diese für mich nicht ansprechend, größtenteils einfach nur wirr und abgedreht. Der komplette Inhalt von „Love Coach“ wirkte auf mich ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Ich habe das Buch am Ende zugeklappt und konnte nicht mal annähernd sagen, was ich da eigentlich gerade gelesen habe. Vor allem verwirrend war, dass gegen Ende nochmal eine Art Handlungsumschwung kam und auf einmal etwas ganz anderes Thema wurde, was überhaupt Nichts mit den vorangegangenen Ereignissen zu tun hatte. Ja, es brachte minimale Spannung ins Geschehen, aber da es nicht zum Rest passte auch einfach nur merkwürdig. Der Klappentext sagt so schön, wie dieses Buch das „real life feiert“ – mein einziger Gedanke ist dazu, dass dieser Klappentext unbedingt berichtigt werden sollte, mal abgesehen von der Tatsache, dass das ‚real life‘ nicht mal annähernd so ist, wie dieses Buch es einem weismachen will. Fazit Wieder ein Buch, bei dem der Inhalt absolut nicht das hält, was der Klappentext verspricht. Ich bin enttäuscht. Sophie Andresky soll eine Meisterin der Freizügigkeit sein – meiner Meinung nach war die Geschichte nicht an Niveaulosigkeit zu übertreffen. Bewertung: 1  von 5 Sternen

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