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Dankbarkeiten

Roman

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Beschreibung

Michka, die stets ein unabhängiges Leben geführt hat, muss feststellen, dass sie nicht mehr allein leben kann. Geplagt von Albträumen glaubt sie ständig, wichtige Dinge zu verlieren. Tatsächlich verliert sie nach und nach Wörter, findet die richtigen nicht mehr und ersetzt sie durch ähnlich klingende. Die junge Marie, um die Michka sich oft gekümmert hat, bringt sie in einem Seniorenheim unter. Der alten Frau fällt es schwer, sich in der neuen Ordnung einzufinden. In hellen Momenten leidet sie unter dem Verlust ihrer Selbstständigkeit. Doch was Michka am meisten beschäftigt, ist die bisher vergebliche Suche nach einem Ehepaar, dem sie ihr Leben zu verdanken hat. Daher gibt Marie erneut eine Suchanzeige auf, und Michka hofft, ihre tiefe Dankbarkeit endlich übermitteln zu können.
Klarsichtig und scharfsinnig zeigt Delphine de Vigan, was uns am Ende bleibt: Zuneigung, Mitgefühl, Dankbarkeit. Und zugleich würdigt sie in ›Dankbarkeiten‹ all diejenigen, die uns zu den Menschen gemacht haben, die wir sind.

Delphine de Vigan, geboren 1966, erreichte ihren endgültigen Durchbruch als Schriftstellerin mit dem Roman ›No & ich‹ (2007), für den sie mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International 2008 ausgezeichnet wurde. Ihr Roman ›Nach einer wahren Geschichte‹ (DuMont 2016) stand wochenlang auf der Bestsellerliste in Frankreich und erhielt 2015 den Prix Renaudot. Bei DuMont erschien außerdem 2017 ihr Debütroman ›Tage ohne Hunger‹ und 2018 der Roman ›Loyalitäten‹. Die Autorin lebt mit ihren

Doris Heinemann, geboren 1957, studierte Romanistik und Germanistik in Köln und Montpellier, arbeitete als Sprachlehrerin, als Übersetzerin im Generalsekretariat des EG-Ministerrats und übersetzt seit 1997 Literatur, u. a. von Christian Gailly, Gabriel Chevallier, Theresa Révay, Yann Queffélec, Jean-Claude Derey und Olivier Rolin.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,6/14,1/2,2 cm

Gewicht

330 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,6/14,1/2,2 cm

Gewicht

330 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Les gratitudes

Übersetzer

Doris Heinemann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8112-3

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Bewertung am 06.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klarsichtig und scharfsinnig zeigt Delphine de Vigan, was uns am Ende unseres Lebens bleibt: Zuneigung, Mitgefühl, Dankbarkeit. Und zugleich würdigt sie in ›Dankbarkeiten‹ all diejenigen, die uns zu den Menschen gemacht haben, die wir sind. Michka, eine ältere Dame verliert die Wörter, sie leidet an Aphasie. Nur eine junge Frau und ein Logopäde kümmern sich im Pflegeheim um sie und schaffen es, dass sie am Ende ihres Lebens sich mit den Menschen aussöhnen kann, die ihr vor langer Zeit das Leben gerettet haben. Für mich eine wunderschöne, liebevoll geschriebene Geschichte, für alle Leser von Arno Geigers Der alte König im Exil ein absolutes Muss.

Bewertung am 06.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klarsichtig und scharfsinnig zeigt Delphine de Vigan, was uns am Ende unseres Lebens bleibt: Zuneigung, Mitgefühl, Dankbarkeit. Und zugleich würdigt sie in ›Dankbarkeiten‹ all diejenigen, die uns zu den Menschen gemacht haben, die wir sind. Michka, eine ältere Dame verliert die Wörter, sie leidet an Aphasie. Nur eine junge Frau und ein Logopäde kümmern sich im Pflegeheim um sie und schaffen es, dass sie am Ende ihres Lebens sich mit den Menschen aussöhnen kann, die ihr vor langer Zeit das Leben gerettet haben. Für mich eine wunderschöne, liebevoll geschriebene Geschichte, für alle Leser von Arno Geigers Der alte König im Exil ein absolutes Muss.

Bewertung am 06.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man sein ganzes Berufsleben mit Sprache verbracht hat, fällt es besonders schwer, die richtigen Worte zu verlieren, sich nicht mehr ausdrücken zu können. Michka ergeht es so. Sie kann nicht mehr alleine leben und muss ins Altenheim. Ihre wichtigsten Bezugspersonen sind Marie, die wie eine Tochter für sie ist, und der Logopäde Jérome. Beide verbringen Zeit mit ihr und versuchen, zu helfen. Auch beim letzten Anliegen von Mischka, die sich unbedingt bei dem alten Ehepaar bedanken will, das ihr einst als Kind das Leben gerettet hat.nEine Geschichte, die berührt und manchmal traurig stimmt, aber wunderbar zu lesen ist.

Bewertung am 06.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man sein ganzes Berufsleben mit Sprache verbracht hat, fällt es besonders schwer, die richtigen Worte zu verlieren, sich nicht mehr ausdrücken zu können. Michka ergeht es so. Sie kann nicht mehr alleine leben und muss ins Altenheim. Ihre wichtigsten Bezugspersonen sind Marie, die wie eine Tochter für sie ist, und der Logopäde Jérome. Beide verbringen Zeit mit ihr und versuchen, zu helfen. Auch beim letzten Anliegen von Mischka, die sich unbedingt bei dem alten Ehepaar bedanken will, das ihr einst als Kind das Leben gerettet hat.nEine Geschichte, die berührt und manchmal traurig stimmt, aber wunderbar zu lesen ist.

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von Delphine de Vigan

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