Der Gesang der Flusskrebse

Roman

Delia Owens

(422)
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Beschreibung

“Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert.” The New York Times

Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.

Produktdetails

Verkaufsrang 2612
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 22.07.2019
Verlag Hanserblau
Seitenzahl 464
Maße 20,8/13,2/3,9 cm
Gewicht 544 g
Auflage 27
Originaltitel Where the Crawdads Sing
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26419-9

Kundenbewertungen

Durchschnitt
422 Bewertungen
Übersicht
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4

Suchtfaktor
von Este am 19.09.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Habe das Buch in einem Zug verschlungen. Ende war zwar eins der "möglichen" Szenarien, hat mich aber trotzdem kalt erwischt. Volle Kaufempfehlung

Emotional und naturgewaltig - absolut lesenswert
von Tanni0106 aus Velbert am 09.09.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Genauso ruhig und weit wie das Marschland empfand ich auch den Beginn des Buches. Man wuchs förmlich in die Geschichte hinein, in der Glück und Leid so nah beieinander liegen. Die Geschichte wird aus wechselnden Zeitebenen erzählt, beginnend 1952 als die Mutter die 6-jährige Kya, deren Geschwister und Vater verlässt und parallel... Genauso ruhig und weit wie das Marschland empfand ich auch den Beginn des Buches. Man wuchs förmlich in die Geschichte hinein, in der Glück und Leid so nah beieinander liegen. Die Geschichte wird aus wechselnden Zeitebenen erzählt, beginnend 1952 als die Mutter die 6-jährige Kya, deren Geschwister und Vater verlässt und parallel dem Tod von Chase Andrews im Jahr 1969 sowie der nachfolgenden Zeit. Die Gründe, aus denen die Mutter flüchtet werden einem erst später bekannt. Ob sie es rechtfertigen, die Kinder – gerade die kleine Kya – zurückzulassen mag jeder anders beurteilen. Ich war hin und her gerissen sie zu bedauern oder zu verurteilen. Als auch noch die Geschwister nach und nach verschwinden, muss sich Kya wohl oder übel mit dem trinkenden und zu Gewalt neigenden Vater arrangieren. Bis auf einen kleinen Moment der väterlichen Zuwendung muss sie allein sehen wie sie überlebt. Ihre Liebe zum Marschland und deren tierischen Bewohnern hat Kya die Kraft gegeben im Einklang mit der Natur zu überleben und auch glücklich zu sein. Es gab nur ganz wenige Personen, die ihr nahestanden und in ihr nicht eine Außenseiterin gesehen haben. Dank Tate, einem Freund aus Kindheitstagen schafft sie es sogar die Flora und Fauna des Marschlandes in Wort und Bild der Menschheit mitzuteilen. Auch Jumpin´ und Mabel habe ich sofort ins Herz geschlossen, denn sie liebten Kya als wäre es ihr Kind. Bezüglich des Todesfalls von Chase Andrews sowie dem Verlauf des Prozesses gab es diverse Ermittlungsansätze die für und gegen die Schuld von Kya von sprachen. Näheres möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel, man wird überrascht. Das Ende des Buches hinterließ mich sprachlos und zu Tränen gerührt. „Der Gesang der Flusskrebse“ mit seiner atemberaubenden Schönheit des Marschlandes und der emotionalen Geschichte ist ein Buch, welches ich jedem empfehlen möchte. Fazit: Ein Buch, dessen Inhalt mir an zahlreichen Stellen Gänsehaut bereitet hat und noch lange in mir nachklang. Wie unfassbar schrecklich es ist, wenn man im Kindesalter verlassen und vernachlässigt wird. Bewundernswert, welche Kraft und Liebe sich Kya im Einklang mit der Natur zu eigen machen konnte. Das Wegsehen der Mitmenschen hat mich wütend gemacht, denn ihnen gebe ich die Schuld an dem was passiert ist. Kya hat nur die Gegebenheiten der Natur auf ihr Handeln projiziert.

Wunderbar!
von einer Kundin/einem Kunden am 08.09.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich lese eigentlich eher Psychothriller, True crime, etc. Habe aber über dieses Buch schon einiges gutes gehört, und wollte es nicht so recht glauben. Ich finde Bücher, die so hoch gelobt werden, dann oft gar nicht so dolle und kann die Begeisterung oftmals nicht nachvollziehen. Bis ich dann vor drei Tagen "Der Gesang der Flu... Ich lese eigentlich eher Psychothriller, True crime, etc. Habe aber über dieses Buch schon einiges gutes gehört, und wollte es nicht so recht glauben. Ich finde Bücher, die so hoch gelobt werden, dann oft gar nicht so dolle und kann die Begeisterung oftmals nicht nachvollziehen. Bis ich dann vor drei Tagen "Der Gesang der Flusskrebse" geschenkt bekommen habe. Ich habe es in kurzer Zeit fertig gelesen, ich liebe es! Ich werde dieses Buch nie vergessen und bestimmt nochmal llesen.


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