Das letzte Jahrhundert der Pferde

Inhaltsverzeichnis

Der lange Abschied 


A. Der kentaurische Pakt. Energie 
Die Pferdehölle 

Ein Unfall auf dem Land 

Ritt nach Westen 

Der Schock 

Die jüdische Reiterin 


B. Ein Phantom der Bibliothek. Wissen 
Blood and speed 

Die Anatomiestunde 

Kenner und Täuscher 

Die Forscher 

 

C. Die lebendige Metapher. Pathos 

Napoleon 

Der vierte Reiter 

Die Peitsche 

Turin, ein Wintermärchen 

 


D. Der vergessene Akteur. Historien 
Zahn und Zeit 

Land nehmen 

Das elliptische Tier 

Herodot 



Anhang

Dank 

Anmerkungen 

Bildnachweis 

Register 




Das letzte Jahrhundert der Pferde

Geschichte einer Trennung

Buch (Taschenbuch)

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Das letzte Jahrhundert der Pferde

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Beschreibung


„Ulrich Raulff gibt der Kulturgeschichte die Sporen: Sein großartiges Buch erzählt von den wichtigsten Helfern des Menschen, die einst unsere Gesellschaft prägten.“ Jürgen Osterhammel, DIE ZEIT
Der Exodus des Pferdes aus der Menschengeschichte ist ein erstaunlich unbeachteter Vorgang. Ganze Bibliotheken zur Geschichte des 19. Und 20. Jahrhunderts schweigen sich aus über das Pferd, das gleichwohl in Europa und Amerika allgegenwärtig war – bis das letzte Jahrhundert der
Pferde in der Zeit Napoleons anbricht und mit dem Ersten Weltkrieg ausklingt. Ulrich Raulff zieht in seinem neuen Buch alle Register der Kultur-und Literaturgeschichte und beschreibt mit beeindruckender Erzählkunst eine untergehende Welt.


Ulrich Raulff ist Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach am Neckar. Zuvor war er u. a. Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Sein bei C.H.Beck erschienenes Buch Kreis ohne Meister. Stefan Georges Nachleben
(2016) wurde 2010 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse für das beste Sachbuch ausgezeichnet.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2018

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

461

Maße (L/B/H)

21,3/13,9/3,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2018

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

461

Maße (L/B/H)

21,3/13,9/3,2 cm

Gewicht

634 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-72138-0

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Das letzte Jahrhundert der Pferde

Bewertung am 11.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Pferd. Kein anderes Tier, außer vielleicht der Hund, hat das Leben und die Kultur des Menschen derart geprägt. Ob als Last- und Zugtier, als Transportmittel, oder - spätestens seit der Erfindung des Steigbügels - als ultimative Waffe: Wo immer der Mensch war, war auch das Pferd.Erst das Pferd machte aus dem Krieger den Ritter und aus dem Cowboy den Inbegriff der Freiheit.Noch bis ins 20. Jahrhundert schien es undenkbar, dass dieser kentaurische Pakt je aufgekündigt werden würde; selbst in den Schützengräben beider Weltkriege und auf den gefrorenen Ebenen Russlands waren die Pferde dabei, litten und starben Seite an Seite mit menschlichen Soldaten.Jetzt allerdings, im 21. Jahrhundert, ist das Pferd ein Relikt der Vergangenheit, ersetzt von Maschinen. Anders als der Hund, der in vielen Bereichen immer noch als Arbeitstier gehalten wird, ist das Pferd in der modernen Gesellschaft nur mehr ein Mittel zur Unterhaltung, ein Hobby oder wie im Fall des jüngsten Lebensmittelskandals Zutat für die Lasagne.Kenntnisreich und spannend vermittelt Ulrich Raulff Ideen- und Zeitgeschichte zum letzten Jahrhundert der Pferde. Vielleicht kein Grund zur Trauer, aber allemal einen Rückblick wert.

Das letzte Jahrhundert der Pferde

Bewertung am 11.11.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Pferd. Kein anderes Tier, außer vielleicht der Hund, hat das Leben und die Kultur des Menschen derart geprägt. Ob als Last- und Zugtier, als Transportmittel, oder - spätestens seit der Erfindung des Steigbügels - als ultimative Waffe: Wo immer der Mensch war, war auch das Pferd.Erst das Pferd machte aus dem Krieger den Ritter und aus dem Cowboy den Inbegriff der Freiheit.Noch bis ins 20. Jahrhundert schien es undenkbar, dass dieser kentaurische Pakt je aufgekündigt werden würde; selbst in den Schützengräben beider Weltkriege und auf den gefrorenen Ebenen Russlands waren die Pferde dabei, litten und starben Seite an Seite mit menschlichen Soldaten.Jetzt allerdings, im 21. Jahrhundert, ist das Pferd ein Relikt der Vergangenheit, ersetzt von Maschinen. Anders als der Hund, der in vielen Bereichen immer noch als Arbeitstier gehalten wird, ist das Pferd in der modernen Gesellschaft nur mehr ein Mittel zur Unterhaltung, ein Hobby oder wie im Fall des jüngsten Lebensmittelskandals Zutat für die Lasagne.Kenntnisreich und spannend vermittelt Ulrich Raulff Ideen- und Zeitgeschichte zum letzten Jahrhundert der Pferde. Vielleicht kein Grund zur Trauer, aber allemal einen Rückblick wert.

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von Ulrich Raulff

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