Wie man wird, was man ist

Memoiren eines Psychotherapeuten

Irvin D. Yalom

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Beschreibung

Sehr persönliche Erinnerungen, geschrieben mit der Offenheit, die ihn als Psychotherapeuten so besonders und letztlich weltberühmt machten.

Irvin D. Yalom widmete sein Leben dem seelischen Leid anderer, in diesem Buch erzählt er von sich und den Umbrüchen, die ihn und seine Arbeit geprägt haben. Er berichtet von der Kindheit in prekären sozialen Verhältnissen, dem Minderwertigkeitsgefühl in jungen Jahren, der frühen Eigenwilligkeit, aber auch von den Kämpfen der verschiedenen psychotherapeutischen Schulen in den 1960er Jahren, den Anfängen der Studentenrevolte, der Menschenrechts- und Frauenbewegung, Drogen und Esoterik, und auch Berühmtheiten wie Viktor Frankl oder Rollo May kommen zu Wort.

Entstanden ist so das Porträt eines Mannes, der sein Leben in Gänze ausgekostet und gleichzeitig mit extremen Sinn gefüllt hat – von ausgelassenen Flitterwochen auf dem Motorrad durch Frankreich bis zur therapeutischen Arbeit mit Krebspatienten und dem Reflektieren über den eigenen Tod.

»Irvin D. Yalom beweist immer wieder, dass die Psychoanalyse Stoff für die schönsten und aufregendsten Geschichten bietet, wenn sie nur in die richtigen Hände gerät.« The New York Times

Produktdetails

Verkaufsrang 46287
Einband Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 20.11.2017
Verlag btb
Seitenzahl 448
Maße (L/B/H) 22,1/14,7/4,3 cm
Gewicht 691 g
Originaltitel Becoming Myself. A Psychiatrist's Memoir.
Übersetzer Barbara v. Bechtolsheim
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-75662-9

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Die Seele ergründen

S.A.W aus Salzburg am 30.11.2017

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Irvin Yalom, Sohn russischer Einwanderer, 1931 geboren, bekanntester Psychoanalytiker der USA, erzählt in diesem Buch sein Leben und seine Erfahrungen. In armen Verhältnissen geboren widmet er sein Leben der Tiefenpsychologie und der seelischen Heilung, beeinflusst von Viktor Frankl und anderen Größen der Tiefenpsychologie. Er erzählt von seinen Patienten, von Minderwertigkeitsgefühlen und Identitätsproblemen, von der Arzt-Patient-Beziehung,, von seinen Kindheitserinnerungen, dass er mit 21 von Zuhause auszog, weil er seine Mutter nicht mehr aushielt, die so hartherzig und dominant war, dass er seinem Vater nacheiferte, der so gütig und gegenüber seiner Frau so nachgiebig war, dass er sich mit seiner Mutter versöhnt und doch noch ein guter Sohn wurde, der die Aufsässigkeit sein lassen konnte. So wie in seinen berühmten Romanen ist Yalom immer dem ganzen Menschen verpflichtet, dem ganzen Leben, dessen Lauf er zu ergründen sucht. Er zeigt, dass die Psychoanalyse immer noch Relevanz hat, auch wenn die empirische Psychologie seit 100 Jahren versucht, ihr diese abzusprechen. Der Mensch ist eben mehr als eine Summe von Neuronen und Verhaltensweisen, ein großes Ganzes, das man erahnen aber niemals ganz ergründen und schon gar nicht in Statistiken erfassen kann. Ein lesenwertes Buch für alle, die sich für Tiefenpsychologie und Psychotherapie interessieren. siehe auch: Opelt, R: Die Kinder des Tantalus

Die Seele ergründen

S.A.W aus Salzburg am 30.11.2017
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Irvin Yalom, Sohn russischer Einwanderer, 1931 geboren, bekanntester Psychoanalytiker der USA, erzählt in diesem Buch sein Leben und seine Erfahrungen. In armen Verhältnissen geboren widmet er sein Leben der Tiefenpsychologie und der seelischen Heilung, beeinflusst von Viktor Frankl und anderen Größen der Tiefenpsychologie. Er erzählt von seinen Patienten, von Minderwertigkeitsgefühlen und Identitätsproblemen, von der Arzt-Patient-Beziehung,, von seinen Kindheitserinnerungen, dass er mit 21 von Zuhause auszog, weil er seine Mutter nicht mehr aushielt, die so hartherzig und dominant war, dass er seinem Vater nacheiferte, der so gütig und gegenüber seiner Frau so nachgiebig war, dass er sich mit seiner Mutter versöhnt und doch noch ein guter Sohn wurde, der die Aufsässigkeit sein lassen konnte. So wie in seinen berühmten Romanen ist Yalom immer dem ganzen Menschen verpflichtet, dem ganzen Leben, dessen Lauf er zu ergründen sucht. Er zeigt, dass die Psychoanalyse immer noch Relevanz hat, auch wenn die empirische Psychologie seit 100 Jahren versucht, ihr diese abzusprechen. Der Mensch ist eben mehr als eine Summe von Neuronen und Verhaltensweisen, ein großes Ganzes, das man erahnen aber niemals ganz ergründen und schon gar nicht in Statistiken erfassen kann. Ein lesenwertes Buch für alle, die sich für Tiefenpsychologie und Psychotherapie interessieren. siehe auch: Opelt, R: Die Kinder des Tantalus

Ein kleines Buch mit großem Inhalt

Bewertung aus Weeze am 25.12.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format“ heißt es in der Beschreibung. Als ich das Buch dann zum ersten Mal in Händen halte, bin ich noch ein wenig skeptisch. Nicht aufgrund des Inhalts, denn von Irvin D. Yalom las ich bereits einiges und war von seinen philosophisch psychologischen Romanen ebenso begeistert, wie von den Büchern, in denen er über seine Arbeit als Psychotherapeut berichtet. Inhaltlich bewege ich mich hier auf sicherem Terrain, davon bin ich überzeugt. Aber dies ist nun das erste Buch, das ich in einer dieser kleinen Ausgaben besitze, die gerade einmal 10 x 14.6 cm bemisst und 640 Seiten zwischen 2,8 Zentimetern beherbergt. Niedlich finde ich das Buchformat, das sich so einfach für unterwegs in Handtasche oder Rucksack packen lässt und schließe es gleich in mein Herz. Aber ob sich dieses Buch auch komfortabel lesen lässt? Ich bezweifle dies ein wenig, bin aber dennoch bereit es einfach mal auszuprobieren: Und ich bin überrascht, ja sogar begeistert. Denn dieses Buchformat scheint wie für meine Hände gemacht, auch wenn ich diese nicht unbedingt als zierlich bezeichnen würde. Das Buch liegt angenehm darin und ist keineswegs zu klein. Auch die Schrift ist nicht in einem Maße verkleinert worden, dass es mir unangenehm auffallen würde. Eher sorgt dieses spezielle Format dafür, dass sich das Lesen dieses Buches von den üblichen Größen abhebt und zu einem besonderen Leseerlebnis werden lässt. Hinzu kommt natürlich auch, dass der Inhalt dieses Buches für mich ein besonderer ist, weil es sich um die Autobiografie eines von mir sehr geschätzten Autoren handelt. Irvin D. Yalom gibt in „Wie man wird, was man ist – Memoiren eines Psychotherapeuten“ Einblick in seinen beruflichen Werdegang, nimmt aber auch mit in seine Kindheit und in gibt Privates preis. Das alles macht er aus der Sicht eines Mitte achtzigjährigen Mannes, wobei das Wissen eines in Psychologie und Philiosphie bewanderten Menschen mit reichhaltiger Lebenserfahrung aus ihm spricht. Durch ihn erlebt man ein Stück Geschichte der Psychotherapie und wie sein Einsatz auch die Gruppentherapie im Laufe der Jahre etablieren konnte. Aber es ist keine Selbstlobhudelei, die aus ihm spricht, sondern man lernt einen sympathischen Mann kennen, der berichtet, der manchmal unkonventionell sein kann, aber auch zu seinen Fehlern steht und in schwierigen Lebenslagen selbst gelegentlich Hilfe bei anderen Psychotherapeuten gesucht hat. Außerdem lernt man den über Achtzigjährigen kennen, der mit den Einschränkungen des Älter Werdens und den damit verbundenen Sorgen zu tun hat. Hierbei von Ängsten zu sprechen, wäre unpassend, denn sein insgesamt doch eher lockerer Umgang mit dem Alter und seinen Gedanken über das Ende des Lebens, die sich wohl aus seiner langjährigen Arbeit mit todkranken Patienten entwickelt haben, finde ich beeindruckend. „Ich sage mir oft: die Realität des Todes mag uns zerstören, aber die Vorstellung vom Tod kann uns retten. Es bringt die Erkenntnis auf den Punkt, dass wir nur eine Chance zu leben haben und deshalb in Fülle leben und am Ende möglichst wenig bedauern sollten. Meine Arbeit mit den Todkranken brachte mich schrittweise dazu, gesunde Patienten mit ihrer Sterblichkeit zu konfrontieren, um ihnen dadurch zu helfen, ihre Lebensweise zu ändern. Oft bedeutet dies einfach, den Patienten zuzuhören und ihnen ihre begrenzte Lebenszeit bewusster zu machen.“ (S. 344) Trotz teilweise ernster Themen handelt es sich bei diesem Buch jedoch nicht um eines, das einen bedrückt zurück lässt, wenn man es beendet hat. Vielmehr fühlt man sich durch erhellende Gedanken angeregt, sie weiter zu denken. Ein kleines Buch mit großem Inhalt und für mich ein Highlight in diesem Jahr.

Ein kleines Buch mit großem Inhalt

Bewertung aus Weeze am 25.12.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format“ heißt es in der Beschreibung. Als ich das Buch dann zum ersten Mal in Händen halte, bin ich noch ein wenig skeptisch. Nicht aufgrund des Inhalts, denn von Irvin D. Yalom las ich bereits einiges und war von seinen philosophisch psychologischen Romanen ebenso begeistert, wie von den Büchern, in denen er über seine Arbeit als Psychotherapeut berichtet. Inhaltlich bewege ich mich hier auf sicherem Terrain, davon bin ich überzeugt. Aber dies ist nun das erste Buch, das ich in einer dieser kleinen Ausgaben besitze, die gerade einmal 10 x 14.6 cm bemisst und 640 Seiten zwischen 2,8 Zentimetern beherbergt. Niedlich finde ich das Buchformat, das sich so einfach für unterwegs in Handtasche oder Rucksack packen lässt und schließe es gleich in mein Herz. Aber ob sich dieses Buch auch komfortabel lesen lässt? Ich bezweifle dies ein wenig, bin aber dennoch bereit es einfach mal auszuprobieren: Und ich bin überrascht, ja sogar begeistert. Denn dieses Buchformat scheint wie für meine Hände gemacht, auch wenn ich diese nicht unbedingt als zierlich bezeichnen würde. Das Buch liegt angenehm darin und ist keineswegs zu klein. Auch die Schrift ist nicht in einem Maße verkleinert worden, dass es mir unangenehm auffallen würde. Eher sorgt dieses spezielle Format dafür, dass sich das Lesen dieses Buches von den üblichen Größen abhebt und zu einem besonderen Leseerlebnis werden lässt. Hinzu kommt natürlich auch, dass der Inhalt dieses Buches für mich ein besonderer ist, weil es sich um die Autobiografie eines von mir sehr geschätzten Autoren handelt. Irvin D. Yalom gibt in „Wie man wird, was man ist – Memoiren eines Psychotherapeuten“ Einblick in seinen beruflichen Werdegang, nimmt aber auch mit in seine Kindheit und in gibt Privates preis. Das alles macht er aus der Sicht eines Mitte achtzigjährigen Mannes, wobei das Wissen eines in Psychologie und Philiosphie bewanderten Menschen mit reichhaltiger Lebenserfahrung aus ihm spricht. Durch ihn erlebt man ein Stück Geschichte der Psychotherapie und wie sein Einsatz auch die Gruppentherapie im Laufe der Jahre etablieren konnte. Aber es ist keine Selbstlobhudelei, die aus ihm spricht, sondern man lernt einen sympathischen Mann kennen, der berichtet, der manchmal unkonventionell sein kann, aber auch zu seinen Fehlern steht und in schwierigen Lebenslagen selbst gelegentlich Hilfe bei anderen Psychotherapeuten gesucht hat. Außerdem lernt man den über Achtzigjährigen kennen, der mit den Einschränkungen des Älter Werdens und den damit verbundenen Sorgen zu tun hat. Hierbei von Ängsten zu sprechen, wäre unpassend, denn sein insgesamt doch eher lockerer Umgang mit dem Alter und seinen Gedanken über das Ende des Lebens, die sich wohl aus seiner langjährigen Arbeit mit todkranken Patienten entwickelt haben, finde ich beeindruckend. „Ich sage mir oft: die Realität des Todes mag uns zerstören, aber die Vorstellung vom Tod kann uns retten. Es bringt die Erkenntnis auf den Punkt, dass wir nur eine Chance zu leben haben und deshalb in Fülle leben und am Ende möglichst wenig bedauern sollten. Meine Arbeit mit den Todkranken brachte mich schrittweise dazu, gesunde Patienten mit ihrer Sterblichkeit zu konfrontieren, um ihnen dadurch zu helfen, ihre Lebensweise zu ändern. Oft bedeutet dies einfach, den Patienten zuzuhören und ihnen ihre begrenzte Lebenszeit bewusster zu machen.“ (S. 344) Trotz teilweise ernster Themen handelt es sich bei diesem Buch jedoch nicht um eines, das einen bedrückt zurück lässt, wenn man es beendet hat. Vielmehr fühlt man sich durch erhellende Gedanken angeregt, sie weiter zu denken. Ein kleines Buch mit großem Inhalt und für mich ein Highlight in diesem Jahr.

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