Ostseemorde

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Zwei Fälle für Pia Korittki in einem Band

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2804

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Nein

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16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.02.2018

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Verkaufsrang

2804

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.02.2018

Verlag

Bethrilled

Seitenzahl

271 (Printausgabe)

Dateigröße

1332 KB

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

EAN

9783732549962

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Eine schwierige Ermittlung

Daggy am 23.06.2019

Bewertungsnummer: 1222818

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe bisher alle Bände dieser Reihe gelesen und muss zugeben, dass mir das Schicksal von Pia sehr amHerzen liegt. Ich hätte ihr eine glückliche Beziehung gewünscht und freue mich, dass Felix sich so gut entwickelt. Aber jetzt zum Fall. Becca war früher beim Jugendamt und hatte dort mit Adoptionen zu tun, dann ist sie aber zu einem Träger gewechselt, der Jugendwohngruppen organisiert. Hier arbeitet sie mit Jugendlichen, die sich wenig anpassen und teilweise bösartig sind. Auch Becca muss darunter leiden. Trotzdem macht sie mit einigen Jugendlichen eine Kanutour. Dort findet die Gruppe eine verkohlte Hand im Lagerfeuer. Pia wird zunächst mit den Fall betraut, doch sie leidet noch sehr unter dem Verlust ihres Freundes Lars und benimmt sich eigenartig. Ihr Chef, der sowieso nicht mit ihr klar kommt, möchte, dass sie eine Auszeit nimmt. Doch nachdem noch andere Leichenteile auftauchen macht Pia einfach weiter. Als dann noch Becca verschwindet, bekommt die Geschichte immer wieder eine neue Wendung. Wer war Marie, die bei Lotte auf dem Gnadenhof bei den Pferden half? Und wo ist sie geblieben? Was ist mit den Schuster-Männern, ist Krischan, einer der Brüder behindert und kann er gefährlich werden? Oder manipuliert der Bänker Georg ihn? Als Pia zufällig eine Haschplantage entdeckt, mischen sich auch noch Kollegen vom LKA Kiel in die Ermittlungen und die Zusammenarbeit ist anfangs sehr schwierig. Natürlich klären sich am Ende die schwierigen Zusammenhänge, aber alles ist für mein Verständnis logisch aufgebaut und das ist mir wichtige bei einem Krimi. Aber ich fand die Lösung doch etwas verzwickt und nicht sehr glaubwürdig. Ich freue ich jetzt schon auf denn nächsten Teil und hoffe auf ein bißchen privates Glück für Pia. Lesezeichen setzen Inhalt melden
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Eine schwierige Ermittlung

Daggy am 23.06.2019
Bewertungsnummer: 1222818
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe bisher alle Bände dieser Reihe gelesen und muss zugeben, dass mir das Schicksal von Pia sehr amHerzen liegt. Ich hätte ihr eine glückliche Beziehung gewünscht und freue mich, dass Felix sich so gut entwickelt. Aber jetzt zum Fall. Becca war früher beim Jugendamt und hatte dort mit Adoptionen zu tun, dann ist sie aber zu einem Träger gewechselt, der Jugendwohngruppen organisiert. Hier arbeitet sie mit Jugendlichen, die sich wenig anpassen und teilweise bösartig sind. Auch Becca muss darunter leiden. Trotzdem macht sie mit einigen Jugendlichen eine Kanutour. Dort findet die Gruppe eine verkohlte Hand im Lagerfeuer. Pia wird zunächst mit den Fall betraut, doch sie leidet noch sehr unter dem Verlust ihres Freundes Lars und benimmt sich eigenartig. Ihr Chef, der sowieso nicht mit ihr klar kommt, möchte, dass sie eine Auszeit nimmt. Doch nachdem noch andere Leichenteile auftauchen macht Pia einfach weiter. Als dann noch Becca verschwindet, bekommt die Geschichte immer wieder eine neue Wendung. Wer war Marie, die bei Lotte auf dem Gnadenhof bei den Pferden half? Und wo ist sie geblieben? Was ist mit den Schuster-Männern, ist Krischan, einer der Brüder behindert und kann er gefährlich werden? Oder manipuliert der Bänker Georg ihn? Als Pia zufällig eine Haschplantage entdeckt, mischen sich auch noch Kollegen vom LKA Kiel in die Ermittlungen und die Zusammenarbeit ist anfangs sehr schwierig. Natürlich klären sich am Ende die schwierigen Zusammenhänge, aber alles ist für mein Verständnis logisch aufgebaut und das ist mir wichtige bei einem Krimi. Aber ich fand die Lösung doch etwas verzwickt und nicht sehr glaubwürdig. Ich freue ich jetzt schon auf denn nächsten Teil und hoffe auf ein bißchen privates Glück für Pia. Lesezeichen setzen Inhalt melden

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Wenn eine Kommissarin Urlaub macht …

Elisabeth aus Donaueschingen am 28.04.2019

Bewertungsnummer: 1206655

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In dem Band „Ostseemorde“ von Eva Almstädt ermittelt Pia Korittki gleich in zwei Fällen. Dieser bei Bastei Lübbe im Februar 2018 erschienene 272 Seiten umfassende Sammelband enthält die beiden kurzen Krimis „Eisige Wahrheit“ und „Dunkler Abgrund“, die zuvor als E-Books erschienen waren. In „Eisige Wahrheit“ entdeckt Pia, die gerade mit Freund und Kind an der Ostsee Urlaub macht, beim Schlittenfahren den Leichnam eines jungen Mannes. Von da an ist es mit dem Urlaub natürlich vorbei, denn Pia wird um Mithilfe bei den Ermittlungen gebeten. In „Dunkler Abgrund“ stößt Pia bei der Hochzeit ihrer Schwester im Mecklenburgischen unverhofft auf den Vermisstenfall eines Mannes, der sie tief in die Vergangenheit der DDR zurückführt. Beide Krimis lassen sich unabhängig von der Pia Korittki-Reihe lesen, was allerdings, nicht zuletzt wohl auch der Kürze der Krimis geschuldet, gerade die Protagonistin erheblich „blasser“ erscheinen lässt, als es in den anderen Romanen der Reihe der Fall ist. Trotz ihrer Kürze sind die Krimis logisch aufgebaut, enthalten einen mehr oder weniger durchgängigen Spannungsbogen und führen zu einer nachvollziehbaren Auflösung der Fälle. Der erste Fall sorgt zudem durch unverhoffte Wendungen und ein wenig voraussehbares Ende für Spannung. Etwas unglaubwürdig erscheint mir allerdings, dass Pia von ihrem Kieler Kollegen inoffiziell um Unterstützung gebeten wird. Der zweite Fall, der zurück in die DDR führt, enthält eindeutig mehr Potenzial, als Eva Almstädt hier ausschöpft: Zum einen geht es um Geheimnisse, die ein geschleiftes Dorf in sich birgt, zum anderen um die Folgen einer misslungenen Republikflucht. Zwar werden beide Fälle am Ende miteinander verwoben, jedoch fehlt es mir gerade bei der Schilderung des Vergangen einfach an Dramatik. Abgehakt – fertig … das Motto der früher Beteiligten, was sich allerdings im Nachhinein als unwahr herausstellt. Auch der Spannungsbogen innerhalb der aktuellen Ereignisse wird immer wieder durch „familiäre Querelen“ unterbrochen, was bei der Kürze der Erzählung dann doch eher stört als für Neugier zu sorgen. Außerdem kommt Pia in diesem Fall m.E. eher unsympathisch weg, da sie – entgegen ihrer sonstigen Art – von ihren Mitmenschen eine Zuverlässigkeit fordert, die sie selbst nicht erfüllt; ich jedenfalls war von ihrer Art hier enttäuscht. Sprachlich sind beide Kurzkrimis schnörkellos und leicht zu lesen, sodass man sie, wie man bei der Kürze auch meinen sollte, wirklich in einem Rutsch durchlesen kann. Alles in allem bietet dieses Buch zwei kurze, solide konstruierte und durchaus unterhaltsame Krimis, die allerdings mit den anderen Romanen Eva Almstädts nicht mithalten können, da es einfach an Nervenkitzel und Tiefgang fehlt. Als leichte Urlaubslektüre und Ergänzung zu den übrigen Teilen der Ostseereihe kann ich dieses Bändchen jedoch durchaus empfehlen.
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Wenn eine Kommissarin Urlaub macht …

Elisabeth aus Donaueschingen am 28.04.2019
Bewertungsnummer: 1206655
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In dem Band „Ostseemorde“ von Eva Almstädt ermittelt Pia Korittki gleich in zwei Fällen. Dieser bei Bastei Lübbe im Februar 2018 erschienene 272 Seiten umfassende Sammelband enthält die beiden kurzen Krimis „Eisige Wahrheit“ und „Dunkler Abgrund“, die zuvor als E-Books erschienen waren. In „Eisige Wahrheit“ entdeckt Pia, die gerade mit Freund und Kind an der Ostsee Urlaub macht, beim Schlittenfahren den Leichnam eines jungen Mannes. Von da an ist es mit dem Urlaub natürlich vorbei, denn Pia wird um Mithilfe bei den Ermittlungen gebeten. In „Dunkler Abgrund“ stößt Pia bei der Hochzeit ihrer Schwester im Mecklenburgischen unverhofft auf den Vermisstenfall eines Mannes, der sie tief in die Vergangenheit der DDR zurückführt. Beide Krimis lassen sich unabhängig von der Pia Korittki-Reihe lesen, was allerdings, nicht zuletzt wohl auch der Kürze der Krimis geschuldet, gerade die Protagonistin erheblich „blasser“ erscheinen lässt, als es in den anderen Romanen der Reihe der Fall ist. Trotz ihrer Kürze sind die Krimis logisch aufgebaut, enthalten einen mehr oder weniger durchgängigen Spannungsbogen und führen zu einer nachvollziehbaren Auflösung der Fälle. Der erste Fall sorgt zudem durch unverhoffte Wendungen und ein wenig voraussehbares Ende für Spannung. Etwas unglaubwürdig erscheint mir allerdings, dass Pia von ihrem Kieler Kollegen inoffiziell um Unterstützung gebeten wird. Der zweite Fall, der zurück in die DDR führt, enthält eindeutig mehr Potenzial, als Eva Almstädt hier ausschöpft: Zum einen geht es um Geheimnisse, die ein geschleiftes Dorf in sich birgt, zum anderen um die Folgen einer misslungenen Republikflucht. Zwar werden beide Fälle am Ende miteinander verwoben, jedoch fehlt es mir gerade bei der Schilderung des Vergangen einfach an Dramatik. Abgehakt – fertig … das Motto der früher Beteiligten, was sich allerdings im Nachhinein als unwahr herausstellt. Auch der Spannungsbogen innerhalb der aktuellen Ereignisse wird immer wieder durch „familiäre Querelen“ unterbrochen, was bei der Kürze der Erzählung dann doch eher stört als für Neugier zu sorgen. Außerdem kommt Pia in diesem Fall m.E. eher unsympathisch weg, da sie – entgegen ihrer sonstigen Art – von ihren Mitmenschen eine Zuverlässigkeit fordert, die sie selbst nicht erfüllt; ich jedenfalls war von ihrer Art hier enttäuscht. Sprachlich sind beide Kurzkrimis schnörkellos und leicht zu lesen, sodass man sie, wie man bei der Kürze auch meinen sollte, wirklich in einem Rutsch durchlesen kann. Alles in allem bietet dieses Buch zwei kurze, solide konstruierte und durchaus unterhaltsame Krimis, die allerdings mit den anderen Romanen Eva Almstädts nicht mithalten können, da es einfach an Nervenkitzel und Tiefgang fehlt. Als leichte Urlaubslektüre und Ergänzung zu den übrigen Teilen der Ostseereihe kann ich dieses Bändchen jedoch durchaus empfehlen.

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von Eva Almstädt

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