Eileen

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Roman

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Beschreibung

Eine Kleinstadt in Neuengland, Weihnachten 1964. Die vierundzwanzigjährige Eileen Dunlop hasst sich und die Welt. Sie muss für ihren paranoiden, alkoholkranken Vater sorgen, einen ehemaligen Cop, mit dem zusammen sie in einem heruntergekommenen Haus lebt. Ihren mageren Lohn verdient sie sich als Sekretärin in einer Vollzugsanstalt für jugendliche Straftäter. Als die schöne Harvard-Absolventin Rebecca Saint John ihren Dienst als Erziehungsbeauftragte des Gefängnisses antritt, ist Eileen sofort Feuer und Flamme. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als zu sein wie diese selbstbewusste, unabhängige Frau. Doch die Freundschaft von Rebecca Saint John hat einen hohen Preis. Eileen wird in ein grauenhaftes Verbrechen hineingezogen …
In ihrem preisgekrönten Roman beschreibt Ottessa Moshfegh das Schicksal einer jungen Frau, die ausbrechen will aus einer von dunklen Obsessionen und roher Gewalt geprägten Welt. Eigentlich kann man dieser Welt nicht entkommen. Es sei denn, man nimmt das Gesetz in die eigene Hand.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2017

Verlag

Liebeskind

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19,5/13,1/3,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2017

Verlag

Liebeskind

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19,5/13,1/3,2 cm

Gewicht

410 g

Übersetzer

Anke Caroline Burger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95438-081-7

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Schleppend

Julia Antonia am 26.07.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leider zieht sich die Geschichte absolut unnötig in die Länge. Man wartet ständig, dass die Geschichte endlich „beginnt“ und das „Ereignis“ passiert, aber da kommt nichts. Ziemlich belanglos. Habe es nur zu Ende gelesen, weil ich Ottessa Moshfeghs andere Bücher sehr gerne mochte

Schleppend

Julia Antonia am 26.07.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leider zieht sich die Geschichte absolut unnötig in die Länge. Man wartet ständig, dass die Geschichte endlich „beginnt“ und das „Ereignis“ passiert, aber da kommt nichts. Ziemlich belanglos. Habe es nur zu Ende gelesen, weil ich Ottessa Moshfeghs andere Bücher sehr gerne mochte

Lebensbeichte

Kasin am 22.10.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Verdammt nochmal Eileen! Wie kann man nur soviel quatschen ohne sich dabei selbst in die Quere zu kommen? Du magst nun, als alte Frau, eine komplett andere Sichtweise zu haben, als damals 24jährige und doch hast Du es auf solch eine intime und persönliche Weise erzählt, als säße ich Dir gegenüber. Ich habe an Deinen Lippen geklebt und gelauscht und nichts und niemand konnte mich davon abbringen Deinen Erzählungen zuzuhören. “Über meinen innigen Wunsch, mich aus dem Staub zu machen, sprach ich mit niemanden." (S. 33) Doch mit mir! Du hast es so oft gesagt, am Anfang, in der Mitte, am Ende und immer wieder zwischendrin und ich wollte, nein musste es endlich wissen. Das Warum und das Wie. Was hat Dich so gequält, was hat Dich zu dem Menschen gemacht der Du zu dieser Zeit warst? Eine junge Frau, die dermaßen prüde und unerfahren war und doch alles zu wissen schien. Mein lieber Schwan, Du bist stellenweise echt sehr persönlich geworden. Ich konnte Deine Ausdünstungen riechen, dieses eklige Etwas nach Alkohol und ungewaschenen Kleidern. Das Haus, in dem Du mit Deinem Vater lebtest erschien vor meinen Augen und ich dachte immer nur, wie kann sie das dort nur aushalten? Es tat mir so unendlich leid mitzuerleben, wie Dein alkoholkranker Vater sich gab und wie er sich gehen lies. Du hast es ihm in vielem nachgemacht und doch hast Du den Absprung geschafft. Deine Schilderungen zu Deiner Arbeitsstelle machten mich noch neugieriger und als Rebecca auftauchte, war mir schon klar das sie es ist, die Dich aus dieser Lethargie ziehen wird. Das es aber letztendlich komplett anders werden würde, hat mich überrascht und das im positiven Sinne. Du warst damals schon verdammt intelligent, auch wenn Du es niemals zugeben würdest. Dein Gespür für all die Menschen um Dich und wie Du sie beschreibst, hat bei mir ein herrliches Kopfkino verursacht. Es war ein Genuss und ich musste stellenweise sogar schmunzeln. Gleichzeitig war mir überhaupt nicht nach Fröhlichkeit. Du kannst es wohl am besten nachvollziehen. Man merkte es an deiner melancholischen Art. An Deinen Sätzen und Schilderungen. Was muss das für eine Zeit gewesen sein? Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich damals bewusst wahrgenommen hätte aber jetzt, nach dieser Geschichte, tue ich es. “Ich habe mich oft gefragt, was ich alles verschlafen haben mag, welche Geheimnisse, welche Streitereien." (S. 232) Deine Familie, Dein ganzes Umfeld hat mich so oft erschrocken und ich wundere mich kein Stück, dass Du Dich so zurückgezogen hast. In Deinem Panzer aus Frust und Wut hast Dich geschützt gefühlt und ich muss zugeben, so im Nachhinein, dass du mir immer mehr ans Herz gewachsen bist. Oft habe ich mich gefragt was anders gelaufen wäre, wenn Dein Leben geregelter gewesen wäre. Nicht das es ein Chaos war, aber Du musst zugeben, dass da stellenweise schon sehr verrückte Dinge dabei waren. Dein Handeln war immer so bedacht und ich glaube dass all dies der unsäglichen Lebenssituation geschuldet war. Wie sehr habe ich Deine Gedankengänge genossen und wie stark fand ich Dich. Als die Sache mit den Polks anfing hast Du mich wieder voll erwischt. Obwohl, ohne Rebecca wärst Du nicht darauf gekommen. Diese Frau hatte was und ich verstehe diese Anziehungskraft. Die mutigere von Euch beiden warst aber letztendlich Du! Manchmal muss man über seinen eigenen Schatten springen und holy, dass hast Du getan und wie. Ganz ehrlich? So ein bisschen was habe ich geahnt. Du hast zwar lange um den heißen Brei geredet, aber eben auf eine dermaßen einlullende Art und genau das hat mich so fasziniert. Deine Worte erschienen simpel und die Sprache eher einfach, aber das war das Besondere daran. Deine Wirkung auf andere schien wie Deine Erzählungen, keiner nahm Dich wirklich ernst und das war ein Fehler. Alleine die Tatsache mit den Schuhen. Dachte ich anfänglich noch, dass tust Du nur um Deinen Vater zu ärgern, wurde es irgendwann klar, dass es ein reiner Schutzmechanismus war. Wer weiß, was Du alles verhinderst hast? Manchmal muss frau tun, was Frau tut! Unrecht und Recht liegen so dicht beieinander. Wann ist Schwarz grau oder Grau schon schwarz? Du hast Deinen Weg gewählt, mit allen Konsequenzen. Respekt! Nun, ich denke es geht Dir gut und ich hoffe dass Du endlich mit geschlossenem Fenster fahren kannst. Aus Deinen Worten zu schließen, bestärkt mich in diesem Eindruck. Danke Eileen, für Deine ungeschönte aber dennoch schöne Lebensbeichte. “Es war vorbei. Ich weinte" (S. 333) Rezension verfasst von Kerstin

Lebensbeichte

Kasin am 22.10.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Verdammt nochmal Eileen! Wie kann man nur soviel quatschen ohne sich dabei selbst in die Quere zu kommen? Du magst nun, als alte Frau, eine komplett andere Sichtweise zu haben, als damals 24jährige und doch hast Du es auf solch eine intime und persönliche Weise erzählt, als säße ich Dir gegenüber. Ich habe an Deinen Lippen geklebt und gelauscht und nichts und niemand konnte mich davon abbringen Deinen Erzählungen zuzuhören. “Über meinen innigen Wunsch, mich aus dem Staub zu machen, sprach ich mit niemanden." (S. 33) Doch mit mir! Du hast es so oft gesagt, am Anfang, in der Mitte, am Ende und immer wieder zwischendrin und ich wollte, nein musste es endlich wissen. Das Warum und das Wie. Was hat Dich so gequält, was hat Dich zu dem Menschen gemacht der Du zu dieser Zeit warst? Eine junge Frau, die dermaßen prüde und unerfahren war und doch alles zu wissen schien. Mein lieber Schwan, Du bist stellenweise echt sehr persönlich geworden. Ich konnte Deine Ausdünstungen riechen, dieses eklige Etwas nach Alkohol und ungewaschenen Kleidern. Das Haus, in dem Du mit Deinem Vater lebtest erschien vor meinen Augen und ich dachte immer nur, wie kann sie das dort nur aushalten? Es tat mir so unendlich leid mitzuerleben, wie Dein alkoholkranker Vater sich gab und wie er sich gehen lies. Du hast es ihm in vielem nachgemacht und doch hast Du den Absprung geschafft. Deine Schilderungen zu Deiner Arbeitsstelle machten mich noch neugieriger und als Rebecca auftauchte, war mir schon klar das sie es ist, die Dich aus dieser Lethargie ziehen wird. Das es aber letztendlich komplett anders werden würde, hat mich überrascht und das im positiven Sinne. Du warst damals schon verdammt intelligent, auch wenn Du es niemals zugeben würdest. Dein Gespür für all die Menschen um Dich und wie Du sie beschreibst, hat bei mir ein herrliches Kopfkino verursacht. Es war ein Genuss und ich musste stellenweise sogar schmunzeln. Gleichzeitig war mir überhaupt nicht nach Fröhlichkeit. Du kannst es wohl am besten nachvollziehen. Man merkte es an deiner melancholischen Art. An Deinen Sätzen und Schilderungen. Was muss das für eine Zeit gewesen sein? Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich damals bewusst wahrgenommen hätte aber jetzt, nach dieser Geschichte, tue ich es. “Ich habe mich oft gefragt, was ich alles verschlafen haben mag, welche Geheimnisse, welche Streitereien." (S. 232) Deine Familie, Dein ganzes Umfeld hat mich so oft erschrocken und ich wundere mich kein Stück, dass Du Dich so zurückgezogen hast. In Deinem Panzer aus Frust und Wut hast Dich geschützt gefühlt und ich muss zugeben, so im Nachhinein, dass du mir immer mehr ans Herz gewachsen bist. Oft habe ich mich gefragt was anders gelaufen wäre, wenn Dein Leben geregelter gewesen wäre. Nicht das es ein Chaos war, aber Du musst zugeben, dass da stellenweise schon sehr verrückte Dinge dabei waren. Dein Handeln war immer so bedacht und ich glaube dass all dies der unsäglichen Lebenssituation geschuldet war. Wie sehr habe ich Deine Gedankengänge genossen und wie stark fand ich Dich. Als die Sache mit den Polks anfing hast Du mich wieder voll erwischt. Obwohl, ohne Rebecca wärst Du nicht darauf gekommen. Diese Frau hatte was und ich verstehe diese Anziehungskraft. Die mutigere von Euch beiden warst aber letztendlich Du! Manchmal muss man über seinen eigenen Schatten springen und holy, dass hast Du getan und wie. Ganz ehrlich? So ein bisschen was habe ich geahnt. Du hast zwar lange um den heißen Brei geredet, aber eben auf eine dermaßen einlullende Art und genau das hat mich so fasziniert. Deine Worte erschienen simpel und die Sprache eher einfach, aber das war das Besondere daran. Deine Wirkung auf andere schien wie Deine Erzählungen, keiner nahm Dich wirklich ernst und das war ein Fehler. Alleine die Tatsache mit den Schuhen. Dachte ich anfänglich noch, dass tust Du nur um Deinen Vater zu ärgern, wurde es irgendwann klar, dass es ein reiner Schutzmechanismus war. Wer weiß, was Du alles verhinderst hast? Manchmal muss frau tun, was Frau tut! Unrecht und Recht liegen so dicht beieinander. Wann ist Schwarz grau oder Grau schon schwarz? Du hast Deinen Weg gewählt, mit allen Konsequenzen. Respekt! Nun, ich denke es geht Dir gut und ich hoffe dass Du endlich mit geschlossenem Fenster fahren kannst. Aus Deinen Worten zu schließen, bestärkt mich in diesem Eindruck. Danke Eileen, für Deine ungeschönte aber dennoch schöne Lebensbeichte. “Es war vorbei. Ich weinte" (S. 333) Rezension verfasst von Kerstin

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