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Die himmlische Tafel

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis; International 2017, 1. Platz

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Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi Preis 2017

Georgia, 1917. Der Farmer Pearl Jewett will sich durch seine Armut auf Erden einen Platz an der himmlischen Tafel verdienen – und seine drei Söhne darben mit ihm, ob sie wollen oder nicht. Nachdem Pearl von den Entbehrungen ausgezehrt stirbt, müssen sich die jungen Männer allein durchs Leben schlagen. Auf gestohlenen Pferden und schwer bewaffnet plündern sie sich ihren Weg durchs Land ...

»Als hätten sich Cormac McCarthy und David Vann zusammengetan und vorher ordentlich rabiat-schwarzen Humor getankt« ("Rainer Moritz, Die Welt / Literarische Welt")
»Donald Ray Pollock ist der Großmeister der Hillbilly-Prosa.« ("Christian Buß, LiteraturSpiegel")
»Historie, Melodram und Krimi in einem, ein Höllenritt durch ein groteskes, zutiefst rassistisches und ratloses Land, der überaus aktuell wirkt.« ("Der Tagesspiegel")
»(Ein) Bastard aus William Faulkner und Cormac McCarthy ...« ("Stefan Maelck, NDR Kultur")
»Armut, Gewalt, Fanatismus und Heuchelei – Vierklang des weißen Amerikas. Rauer Realismus, mit winzigem Lichtstreif. Great.« ("Jury der KrimiZeit-Bestenliste")
»Das ist relevante Literatur: gespickt mit Wissen um menschliche Sehnsucht, voll bitterer Komik und getragen von einer skeptischen Moralität, die beim Fressen beginnt.« ("Tobias Gohlis, Die Zeit")

Donald Ray Pollock, geboren 1954, wuchs im US-Bundesstaat Ohio auf. Mit siebzehn Jahren brach er die Highschool ab und nahm einen Job in einer Fleischfabrik an. Danach arbeitete er über dreißig Jahre in einer Papiermühle, zumeist als Lastwagenfahrer. Ende der achtziger Jahre holte er in Abendkursen seinen Schulabschluss nach und schrieb sich an der Ohio State University ein. 2008 erschien sein literarisches Debüt, der von der amerikanischen Presse gefeierte Erzählband »Knockemstiff«. Donald Ray Pollock lebt mit seiner Frau in Chillicothe, Ohio..
Peter Torberg studierte an der WWU Münster und an der UWM Milwaukee, Wisconsin. Er übersetzt hauptberuflich aus dem Englischen, u.a. Werke von Paul Auster, Ray Bradbury, John Le Carré, William Golding, Michael Ondaatje, Mark Twain und Oscar Wilde. Peter Torberg lebt in Bayern.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2018

Verlag

Heyne

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/3,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2018

Verlag

Heyne

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/3,5 cm

Gewicht

356 g

Originaltitel

The Heavenly Table

Übersetzer

Peter Torberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-67715-9

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Bewertung am 06.10.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Georgia, 1917. Die Jewett-Brüder schlagen sich nach dem Tod ihres Vaters als Desperados nach Norden durch. Auf gestohlenen Pferden und mit erbeuteten Waffen hinterlassen sie eine blutige Spur. Den Platz an der himmlischen Tafel suchen sie allerdings vergeblich ... Donald Ray Pollock, der Meister des Southern Gothic, legt nach der grandiosen Story-Sammlung Knockemstiff und dem meisterhaften Romandebüt Das Handwerk des Teufels noch einen drauf: dunkel, grotesk und spannend. Ein wahrer Höllenritt.

Bewertung am 06.10.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Georgia, 1917. Die Jewett-Brüder schlagen sich nach dem Tod ihres Vaters als Desperados nach Norden durch. Auf gestohlenen Pferden und mit erbeuteten Waffen hinterlassen sie eine blutige Spur. Den Platz an der himmlischen Tafel suchen sie allerdings vergeblich ... Donald Ray Pollock, der Meister des Southern Gothic, legt nach der grandiosen Story-Sammlung Knockemstiff und dem meisterhaften Romandebüt Das Handwerk des Teufels noch einen drauf: dunkel, grotesk und spannend. Ein wahrer Höllenritt.

THE HEAVENLY TABLE - Es war einmal im amerikanischen Süden. Die raue und groteske Geschichte dreier Outlaws 1917

j.h. aus Berlin am 21.03.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Georgia, 1917. Der Farmer Pearl Jewett lebt nach dem Tod seiner Frau ganz in seinem religiösen Fanatismus. So glaubt er, sich durch irdische Armut einen Platz an der reich gedeckten himmlischen Tafel verdienen zu können. Nach seinem Tod entledigen sich seine drei ungleichen Söhne der ungeliebten Farm und beschließen, nach literarischem Vorbild als Outlaws durch die amerikanischen Südstaaten zu ziehen. Schon bald gehen zahlreiche Banküberfälle und Morde auf ihr Konto. Die Jewetts werden mit steigender Belohnung gesucht - tot oder lebendig ... Auch mit seinem dritten Roman erweist sich Donald Ray Pollock (*1954) als Meister des Neo-Noir. Die perfekt gezeichneten Figuren sind zumeist fernab all dessen, was als Moral zu bezeichnen wäre. Neben den drei Outlaws gibt es zahlreiche weitere Protagonisten, die sich teils erst im Fortgang der Handlung mit der Chronik der Jewetts verbinden. Pollock zeichnet ein äußerst pessimistisches Bild der von Rassismus und Gewalt geprägten amerikanischen Südstaaten des Jahres 1917 vor dem Hintergrund des amerikanischen Eintritts in den Ersten Weltkrieg, das in einigen Aussagen beunruhigend aktuell wirkt. 100 Jahre sind eben wirklich keine Ewigkeit ... Der HEYNE-Verlag veröffentlicht den bereits 2016 in deutscher Übersetzung von Peter Torberg als Hardcover erschienenen Roman nun im preisgünstigen Paperback-Format in der innovativen HARDCORE-Reihe. Ein wegen seines harten Realismus empfehlenswerter Roman, der sich für empfindsamere Leser allerdings weniger eignet.

THE HEAVENLY TABLE - Es war einmal im amerikanischen Süden. Die raue und groteske Geschichte dreier Outlaws 1917

j.h. aus Berlin am 21.03.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Georgia, 1917. Der Farmer Pearl Jewett lebt nach dem Tod seiner Frau ganz in seinem religiösen Fanatismus. So glaubt er, sich durch irdische Armut einen Platz an der reich gedeckten himmlischen Tafel verdienen zu können. Nach seinem Tod entledigen sich seine drei ungleichen Söhne der ungeliebten Farm und beschließen, nach literarischem Vorbild als Outlaws durch die amerikanischen Südstaaten zu ziehen. Schon bald gehen zahlreiche Banküberfälle und Morde auf ihr Konto. Die Jewetts werden mit steigender Belohnung gesucht - tot oder lebendig ... Auch mit seinem dritten Roman erweist sich Donald Ray Pollock (*1954) als Meister des Neo-Noir. Die perfekt gezeichneten Figuren sind zumeist fernab all dessen, was als Moral zu bezeichnen wäre. Neben den drei Outlaws gibt es zahlreiche weitere Protagonisten, die sich teils erst im Fortgang der Handlung mit der Chronik der Jewetts verbinden. Pollock zeichnet ein äußerst pessimistisches Bild der von Rassismus und Gewalt geprägten amerikanischen Südstaaten des Jahres 1917 vor dem Hintergrund des amerikanischen Eintritts in den Ersten Weltkrieg, das in einigen Aussagen beunruhigend aktuell wirkt. 100 Jahre sind eben wirklich keine Ewigkeit ... Der HEYNE-Verlag veröffentlicht den bereits 2016 in deutscher Übersetzung von Peter Torberg als Hardcover erschienenen Roman nun im preisgünstigen Paperback-Format in der innovativen HARDCORE-Reihe. Ein wegen seines harten Realismus empfehlenswerter Roman, der sich für empfindsamere Leser allerdings weniger eignet.

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von Donald Ray Pollock

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