Deutschland im Blaulicht

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  


Vorbemerkung zur Taschenbuchausgabe


Vorwort


Streitthema Integration – Wo die Probleme wirklich eskalieren


Nicht nur Muslime – aber auffallend viele


»Du kannst mir gar nix, Alter« – immer jünger, immer aggressiver


»Da geht’s um unsere Ehre« – die Macht der Familie, die Macht der Väter


»Wir erledigen das alleine« – islamische Paralleljustiz und göttliche Gebote


»Verpiss dich, du Schlampe« – Frauen als Menschen zweiter Klasse


Osteuropäer – teilweise nur schwer integrierbar


Sinti und Roma – überall und nirgends


Sonderfall Flüchtlinge


Polizei – am Limit


Gewaltenteilung – Polizei zwischen Politik und Justiz


Polizeigewalt – Gewalt gegen Polizisten


Im Alltag – immer hilfloser


Was zu tun ist – ein Appell


Erziehung – Eltern in die Pflicht nehmen


Bildung – Integration in Kita, Schule und Beruf


Orientierung – klare Ansagen konsequent durchsetzen


Justiz – fair und nicht weniger konsequent


Ausstattung – Handlungsfähigkeit statt schwarze Null


Zivilcourage – Hinsehen statt Wegsehen


Nachwort


Was seit dem Erscheinen der Erstausgabe geschah


Dank


Anhang


Mein Leserbrief

Literatur

Deutschland im Blaulicht

Notruf einer Polizistin

Buch (Taschenbuch)

10,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Deutschland im Blaulicht

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

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ab 9,99 €

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Beschreibung


»Wir wollen ja alle immerzu politisch korrekt bleiben und bloß nichts Falsches sagen. Mir ist aber ein offenes Visier lieber als Scheinheiligkeit.« – Mit dieser aufrichtigen Haltung, die mitunter schmerzhaft ist und an Tabus kratzt, erreichte Tania Kambouri innerhalb weniger Monate mehr als 150.000 Leserinnen und Leser. Aus erster Hand berichtet die Polizistin, die in einem sozialen Brennpunkt Deutschlands Streife fährt, von ihren erschütternden Erfahrungen, von der zunehmenden Respektlosigkeit und wachsenden Gewalt und von ihren Schwierigkeiten im Umgang vor allem mit männlichen Migranten.

»›Deutschland im Blaulicht‹ (...) sorgt für eine Kontroverse in der Migrationsdebatte.« ("HÖRZU")
»Kambouri nennt die Dinge beim Namen, ohne zu polemisieren und ohne in ein politisches Eck zu driften.« ("Staatsanzeiger")
»›Deutschland im Blaulicht‹ ist der Unterbau aller Thesen zum Scheitern der Integration bestimmter Gruppen und Milieus in Deutschland.« ("Der Tagesspiegel")
»Ein aufrüttelnder Report« ("Schweizerzeit")
»Die Autorin wollte den ›Finger in die Wunde legen‹ und das ansprechen, was vielen Polizisten seit Jahren auf der Zunge liegt, sich aber niemand wagt, auszusprechen. Dies dürfte ihr gelungen sein.« ("Gießener Anzeiger")
»Kambouri ist eine mutige Frau« ("n-tv")
»Tania Kambouri kennt die Alltagskriminalität in den Problemvierteln abseits von Politiker-Sonntagsreden.« ("SR2 Kulturradio")
»Tania Kambouri zeigt offen die Folgen gescheiterter Integrationen in Deutschland.« ("Hessische Niedersächsische Allgemeine")
»Die Autorin schildert die Realität ungeschminkt... Ihr Bericht geht unter die Haut« ("Schweizerzeit")
»ein aufwühlendes Buch« ("Die Weltwoche")

Tania Kambouri wurde 1983 als Kind einer griechischstämmigen Familie in Bochum geboren. Als Polizeioberkommissarin fährt sie heute dort auch Streife. Ihren Protest über die wachsende Zahl verbaler und körperlicher Übergriffe auf sie selbst und ihre Kollegen formulierte Tania Kambouri im Herbst 2013 in einem Leserbrief der Gewerkschaftszeitung »Deutsche Polizei«. Die Resonanz war überwältigend: Hunderte Kollegen unterstützten ihren Beitrag und ermutigten sie, ihre Kritik in die Öffentlichkeit zu tragen. Mit diesem Buch kommt sie diesem Ansinnen nach.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2017

Verlag

Piper

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2017

Verlag

Piper

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,2 cm

Gewicht

227 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31006-2

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Lesenswert für alle

Mimi am 28.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fünf Sterne, endlich spricht jemand aus, was seit frühester Zeit falsch lief und läuft in Deutschland. Erlebe auch ständig ähnliche Fälle im Arbeits- und zunehmend im Privatleben. Ein sehr differenziertes Buch und ein mehr als berechtigter Hilferuf. Es betrifft uns mit Menschen Arbeitende - und zwar ausnahmslos. Und für alle, die die Rassismus-Keule schwingen: Das hat nichts mit Rassismus zu tun! Die Politik und Justiz sollte sich dieses Buch sehr zu Herzen nehmen. Die beschriebenen Probleme sind nicht neu und müssen endlich angepackt werden. Zum Wohle der demokratisch-freiheitlichen Grundordnung und der Menschen in unserer Gesellschaft.

Lesenswert für alle

Mimi am 28.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fünf Sterne, endlich spricht jemand aus, was seit frühester Zeit falsch lief und läuft in Deutschland. Erlebe auch ständig ähnliche Fälle im Arbeits- und zunehmend im Privatleben. Ein sehr differenziertes Buch und ein mehr als berechtigter Hilferuf. Es betrifft uns mit Menschen Arbeitende - und zwar ausnahmslos. Und für alle, die die Rassismus-Keule schwingen: Das hat nichts mit Rassismus zu tun! Die Politik und Justiz sollte sich dieses Buch sehr zu Herzen nehmen. Die beschriebenen Probleme sind nicht neu und müssen endlich angepackt werden. Zum Wohle der demokratisch-freiheitlichen Grundordnung und der Menschen in unserer Gesellschaft.

Einen Staat, der sich aufgibt, respektiert man nicht

Dr. M. am 09.08.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Es geht mir aber nicht um einzelne Provokationen, sondern darum, dass sich die Polizei nicht alles gefallen lassen darf. Wenn wir ein solches Verhalten nicht einmal ansprechen, merken die Machos nur, dass sich die Polizei (als Ganzes, nicht nur die Frauen!) eh nichts dagegen unternimmt. Dafür haben sie nämlich ein ein erstaunlich gutes Gespür. Und beim nächsten Mal geht es dann noch ein Stückchen weiter." Das steht auf Seite 116 dieses Buches und bezieht sich auf männliche türkische oder arabische Migranten und ihr demonstratives Machtverhalten gegenüber der deutschen Polizei. Was zeigt dieses Zitat aus einem Buch, das wie ein Hilferuf einer von den politisch Verantwortlichen allein gelassenen Polizei klingt? Erstens zeigt es (unterlegt mit vielen Beispielen im Text), dass die sogenannten Integration türkischer und arabischer Einwanderer in Deutschland zum überwiegenden Teil gescheitert ist. Zweitens verdeutlicht es, dass der deutsche Staat sich hier (und in zahlreichen anderen Fällen, die partiell auch in diesem Buch angesprochen werden) ganz bewusst zurücknimmt, was wiederum in diesen Kreisen als Gesichtsverlust aufgefasst wird und zu noch größeren Provokationen führen muss. Und drittens beschreibt es, in welche Verfassung Deutschland vom herrschenden Parteiensystem gebracht wurde, wenn beklagt wird, dass man solche gravierenden Probleme nicht einmal mehr ansprechen darf. Der letzte Punkt zeigt sich in diesem Buch, wenn man zwischen den Zeilen liest, sehr deutlich. Die Autorin bringt immer wieder Beispiel aus ihren täglichen Einsätzen, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Was viele Leser sicher ahnten, wird nun plötzlich zur Gewissheit. Dann aber versucht Tania Kambouri doch wieder zurückzurudern und entschuldigt sich fast für ihre Offenheit und grenzt sich von allem Möglichen ab, was sie aber offenbar nur aus der Brandmarkung durch die Medien kennt. Verstehen kann man das allemal, denn sie ist keine freischaffende Publizistin, sondern verdient ihr Geld in einem streng geregelten Dienstverhältnis. Und in diesem Zusammenhang muss man den Mut, dieses Buch zu schreiben, einfach nur bewundern. "Deutschland im Blaulicht" liefert also einen Bericht aus der Wirklichkeit, gesehen durch die Augen einer griechischen Migrantin, die als Polizistin von muslimischen Männern nicht ernst genommen wird. Und genau darum geht es in diesem Buch: um die Schilderung von Polizeieinsätzen in der muslimischen Parallelwelt Bochums oder bei der Bekämpfung osteuropäischer Bandenkriminalität und um ihre Verarbeitung im Kopf der Autorin. "Notruf" bedeutet, dass es aus der Sicht der Autorin so nicht weiter gehen kann. Tatsächlich nämlich weicht der Staat immer weiter zurück. Die Polizei fängt Gesetzesbrecher, die Staatsanwaltschaft lässt sie aus "Verhältnismäßigkeitsgründen" wieder frei. Kaum vorstellbar für den einheimischen Bürger ist es, wenn er bei während einer Polizeikontrolle zu einer Polizistin sagen würde: "Verp... dich, du Schlam..." Bei Einsätzen im entsprechenden Milieu hört die Polizistin darüber freundlich hinweg. Kommt es bei Delikten muslimischer Gesetzesbrecher doch einmal zu Urteilen, liest man in diesem Buch, dann fallen diese erstaunlich milde aus. Was ist denn das anderes als zweierlei Recht in einem Land? So etwas kann auf Dauer nicht gutgehen. Wer also einen gewissen Einblick in die Wirklichkeit der deutschen Einwanderungsgesellschaft erhalten möchte, sollte sich dieses Buch antun. Dass die Autorin ein härteres Vorgehen des Staates fordert, kann man nur unterstützen. Zu befürchten ist allerdings, dass genau das Gegenteil eintreten wird, weil man zunehmend den Eindruck gewinnen muss, dass das massenhafte Nichteinhalten von Gesetzen darin mündet, dass diese Gesetze dann einfach abgeschafft werden, obwohl sie sich aus dem Zusammenleben der Gesellschaft und einem entsprechendem Rechtsverständnis ergeben haben. Damit untergräbt man die Grundlagen einer Gesellschaft und gerät auf den sehr abschüssigen Weg in die Anarchie.

Einen Staat, der sich aufgibt, respektiert man nicht

Dr. M. am 09.08.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Es geht mir aber nicht um einzelne Provokationen, sondern darum, dass sich die Polizei nicht alles gefallen lassen darf. Wenn wir ein solches Verhalten nicht einmal ansprechen, merken die Machos nur, dass sich die Polizei (als Ganzes, nicht nur die Frauen!) eh nichts dagegen unternimmt. Dafür haben sie nämlich ein ein erstaunlich gutes Gespür. Und beim nächsten Mal geht es dann noch ein Stückchen weiter." Das steht auf Seite 116 dieses Buches und bezieht sich auf männliche türkische oder arabische Migranten und ihr demonstratives Machtverhalten gegenüber der deutschen Polizei. Was zeigt dieses Zitat aus einem Buch, das wie ein Hilferuf einer von den politisch Verantwortlichen allein gelassenen Polizei klingt? Erstens zeigt es (unterlegt mit vielen Beispielen im Text), dass die sogenannten Integration türkischer und arabischer Einwanderer in Deutschland zum überwiegenden Teil gescheitert ist. Zweitens verdeutlicht es, dass der deutsche Staat sich hier (und in zahlreichen anderen Fällen, die partiell auch in diesem Buch angesprochen werden) ganz bewusst zurücknimmt, was wiederum in diesen Kreisen als Gesichtsverlust aufgefasst wird und zu noch größeren Provokationen führen muss. Und drittens beschreibt es, in welche Verfassung Deutschland vom herrschenden Parteiensystem gebracht wurde, wenn beklagt wird, dass man solche gravierenden Probleme nicht einmal mehr ansprechen darf. Der letzte Punkt zeigt sich in diesem Buch, wenn man zwischen den Zeilen liest, sehr deutlich. Die Autorin bringt immer wieder Beispiel aus ihren täglichen Einsätzen, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Was viele Leser sicher ahnten, wird nun plötzlich zur Gewissheit. Dann aber versucht Tania Kambouri doch wieder zurückzurudern und entschuldigt sich fast für ihre Offenheit und grenzt sich von allem Möglichen ab, was sie aber offenbar nur aus der Brandmarkung durch die Medien kennt. Verstehen kann man das allemal, denn sie ist keine freischaffende Publizistin, sondern verdient ihr Geld in einem streng geregelten Dienstverhältnis. Und in diesem Zusammenhang muss man den Mut, dieses Buch zu schreiben, einfach nur bewundern. "Deutschland im Blaulicht" liefert also einen Bericht aus der Wirklichkeit, gesehen durch die Augen einer griechischen Migrantin, die als Polizistin von muslimischen Männern nicht ernst genommen wird. Und genau darum geht es in diesem Buch: um die Schilderung von Polizeieinsätzen in der muslimischen Parallelwelt Bochums oder bei der Bekämpfung osteuropäischer Bandenkriminalität und um ihre Verarbeitung im Kopf der Autorin. "Notruf" bedeutet, dass es aus der Sicht der Autorin so nicht weiter gehen kann. Tatsächlich nämlich weicht der Staat immer weiter zurück. Die Polizei fängt Gesetzesbrecher, die Staatsanwaltschaft lässt sie aus "Verhältnismäßigkeitsgründen" wieder frei. Kaum vorstellbar für den einheimischen Bürger ist es, wenn er bei während einer Polizeikontrolle zu einer Polizistin sagen würde: "Verp... dich, du Schlam..." Bei Einsätzen im entsprechenden Milieu hört die Polizistin darüber freundlich hinweg. Kommt es bei Delikten muslimischer Gesetzesbrecher doch einmal zu Urteilen, liest man in diesem Buch, dann fallen diese erstaunlich milde aus. Was ist denn das anderes als zweierlei Recht in einem Land? So etwas kann auf Dauer nicht gutgehen. Wer also einen gewissen Einblick in die Wirklichkeit der deutschen Einwanderungsgesellschaft erhalten möchte, sollte sich dieses Buch antun. Dass die Autorin ein härteres Vorgehen des Staates fordert, kann man nur unterstützen. Zu befürchten ist allerdings, dass genau das Gegenteil eintreten wird, weil man zunehmend den Eindruck gewinnen muss, dass das massenhafte Nichteinhalten von Gesetzen darin mündet, dass diese Gesetze dann einfach abgeschafft werden, obwohl sie sich aus dem Zusammenleben der Gesellschaft und einem entsprechendem Rechtsverständnis ergeben haben. Damit untergräbt man die Grundlagen einer Gesellschaft und gerät auf den sehr abschüssigen Weg in die Anarchie.

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von Tania Kambouri

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    Nicht nur Muslime – aber auffallend viele


    »Du kannst mir gar nix, Alter« – immer jünger, immer aggressiver


    »Da geht’s um unsere Ehre« – die Macht der Familie, die Macht der Väter


    »Wir erledigen das alleine« – islamische Paralleljustiz und göttliche Gebote


    »Verpiss dich, du Schlampe« – Frauen als Menschen zweiter Klasse


    Osteuropäer – teilweise nur schwer integrierbar


    Sinti und Roma – überall und nirgends


    Sonderfall Flüchtlinge


    Polizei – am Limit


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    Polizeigewalt – Gewalt gegen Polizisten


    Im Alltag – immer hilfloser


    Was zu tun ist – ein Appell


    Erziehung – Eltern in die Pflicht nehmen


    Bildung – Integration in Kita, Schule und Beruf


    Orientierung – klare Ansagen konsequent durchsetzen


    Justiz – fair und nicht weniger konsequent


    Ausstattung – Handlungsfähigkeit statt schwarze Null


    Zivilcourage – Hinsehen statt Wegsehen


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