Ökologie

Inhaltsverzeichnis

Einführung.- Ökologie – wie macht man das?.- Der evolutionäre Hintergrund der Ökologie.- Umweltfaktoren und Ressourcen.- Abiotische Umweltbedingungen und die Verfügbarkeit von Ressourcen.- Umweltbedingungen, Ressourcen und die Lebensgemeinschaften der Erde.- Individuen, Populationen, Gemeinschaften und Ökosysteme.- Geburt, Tod und Wanderbewegungen.- Interspezifische Konkurrenz.- Prädation, Beweidung und Krankheiten.- Evolutionsökologie.- Von Populationen zu Artengemeinschaften.- Muster des Artenreichtums.- Angewandte Aspekte in der Ökologie.- Energie- und Stoffflüsse durch Ökosysteme.- Nachhaltigkeit.- Umweltschäden.- Naturschutz.

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2016

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

599

Maße (L/B/H)

24/16,8/3,1 cm

Gewicht

1142 g

Beschreibung

Rezension

“... Das Lehrbuch vermittelt in auch für Studienanfänger verständlicher Weise die Grundzüge der Ökologie. Es behandelt sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die angewandten Aspekte der Ökologie. ... Das Buch ist für die grundlegenden Lehrmodule aller Studiengänge mit ökologischer Ausrichtung bestens geeignet ...” (Norbert Bartsch in: Forstarchiv, Heft 1, 2017)

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2016

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

599

Maße (L/B/H)

24/16,8/3,1 cm

Gewicht

1142 g

Auflage

3. Auflage 2017

Originaltitel

Essentials of Ecology

Übersetzt von

Andreas Held

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-662-49905-4

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Lösungen für eine lebenswerte Zukunft brauchen ökologische Kreisläufe

S.A.W am 15.08.2018

Bewertungsnummer: 1125818

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Ökologie bietet die Regieanweisungen, nach denen das Schauspiel Evolution gespielt wird. Arten passen sich an ökologische Nischen an und spezialisieren sich dabei so, dass sie nur in bestimmten Biotopen leben können. Das Wechselspiel zwischen Fortpflanzung und Ökologie bestimmt die natürliche Selektion: Es bleiben die Individuen übrig, die am besten mit den Gefahren der Nische umgehen können. Klimaveränderungen führen zum Aussterben von Arten, die anthropogene Erwärmung ist 100mal schneller als die postglaziale. Es gibt homologe und konvergente Evolution (verschiedene Arten mit ähnlichen Formen). Das Klima wird durch die Sonneneinstrahlung unter durch die Umverteilung der Wärme durch Luft- und Meeresströmungen verursacht und ändert sich jahreszeitlich auf Grund der Neigung der Erdachse. Im tropischen Regenwald ist die Biodiversität am größten, da sich während der Eiszeit die Bäume auf Inseln zurückzogen, die von Savannen umgeben waren. In den Inseln kam es zu Artenbildungen, als die Inseln wieder zusammenwuchsen, war die Vielfalt da. In den borealen Zonen wurde die Vielfalt durch die Gletscher reduziert. Marine Biome bilden nur etwa die Hälfte der Biomasse von Biomen an Land, somit sind die marine und die terrestrische Biomasse in etwa gleich. Phytoplankton lebt viel kürzer als Landpflanzen und kommt nur bis in 200m Tiefe vor. Tiefseelebewesen ernähren sich von abgestorbenen Resten und setzen viele Stoffe frei, die sich in der Tiefsee ansammeln, vor allem im Nordpazifik, bevor die Strömung aufsteigt, nachdem sie quer über die Ozeane Nährstoffe gesammelt hat. In den subtropischen Meereswirbeln (z.B. Sargassosee) ist es nährstoffarm, an den küstenreichen Auftriebszonen nährstoffreich. Arten, die Ressourcen effektiv nutzen, schließen weniger effizente durch Konkurrenz aus. Zu den Predatoren zählen Raubtiere, Weidegänger und Parasiten, die die Abundanz der Beutetiere reduzieren. Letztere haben aber Abwehrstrategien: Chemische Abwehrstoffe, vermehrte Blattbildung. Die Wechselwirkung von Raubtier und Beute ist durch Zyklen gekennzeichnet. Predation vermittelt Koexistenz, da sie konkurrierende Arten niedrig hält und dadurch genug Nahrung für alle da ist. Die geringste Nettoprimärproduktion findet sich in den Wüsten und den subtropischen Meereswirbeln, die höchste in den Regenwäldern und in Feuchtgebieten. Der Mensch nutzt ein Viertel der Primärproduktion, zu 50% für Nahrung, zu 40% für Baumaßnahmen u 7% für Feuer. Auf Inseln sinkt die Vielfalt mit der Fläche. Fazit: Das Buch ist hochinteressant und erklärt die ökologischen Zusammenhänge klar und verständlich. Sehr zu empfehlen Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Kinder des Tantalus. Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen.“
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Lösungen für eine lebenswerte Zukunft brauchen ökologische Kreisläufe

S.A.W am 15.08.2018
Bewertungsnummer: 1125818
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Ökologie bietet die Regieanweisungen, nach denen das Schauspiel Evolution gespielt wird. Arten passen sich an ökologische Nischen an und spezialisieren sich dabei so, dass sie nur in bestimmten Biotopen leben können. Das Wechselspiel zwischen Fortpflanzung und Ökologie bestimmt die natürliche Selektion: Es bleiben die Individuen übrig, die am besten mit den Gefahren der Nische umgehen können. Klimaveränderungen führen zum Aussterben von Arten, die anthropogene Erwärmung ist 100mal schneller als die postglaziale. Es gibt homologe und konvergente Evolution (verschiedene Arten mit ähnlichen Formen). Das Klima wird durch die Sonneneinstrahlung unter durch die Umverteilung der Wärme durch Luft- und Meeresströmungen verursacht und ändert sich jahreszeitlich auf Grund der Neigung der Erdachse. Im tropischen Regenwald ist die Biodiversität am größten, da sich während der Eiszeit die Bäume auf Inseln zurückzogen, die von Savannen umgeben waren. In den Inseln kam es zu Artenbildungen, als die Inseln wieder zusammenwuchsen, war die Vielfalt da. In den borealen Zonen wurde die Vielfalt durch die Gletscher reduziert. Marine Biome bilden nur etwa die Hälfte der Biomasse von Biomen an Land, somit sind die marine und die terrestrische Biomasse in etwa gleich. Phytoplankton lebt viel kürzer als Landpflanzen und kommt nur bis in 200m Tiefe vor. Tiefseelebewesen ernähren sich von abgestorbenen Resten und setzen viele Stoffe frei, die sich in der Tiefsee ansammeln, vor allem im Nordpazifik, bevor die Strömung aufsteigt, nachdem sie quer über die Ozeane Nährstoffe gesammelt hat. In den subtropischen Meereswirbeln (z.B. Sargassosee) ist es nährstoffarm, an den küstenreichen Auftriebszonen nährstoffreich. Arten, die Ressourcen effektiv nutzen, schließen weniger effizente durch Konkurrenz aus. Zu den Predatoren zählen Raubtiere, Weidegänger und Parasiten, die die Abundanz der Beutetiere reduzieren. Letztere haben aber Abwehrstrategien: Chemische Abwehrstoffe, vermehrte Blattbildung. Die Wechselwirkung von Raubtier und Beute ist durch Zyklen gekennzeichnet. Predation vermittelt Koexistenz, da sie konkurrierende Arten niedrig hält und dadurch genug Nahrung für alle da ist. Die geringste Nettoprimärproduktion findet sich in den Wüsten und den subtropischen Meereswirbeln, die höchste in den Regenwäldern und in Feuchtgebieten. Der Mensch nutzt ein Viertel der Primärproduktion, zu 50% für Nahrung, zu 40% für Baumaßnahmen u 7% für Feuer. Auf Inseln sinkt die Vielfalt mit der Fläche. Fazit: Das Buch ist hochinteressant und erklärt die ökologischen Zusammenhänge klar und verständlich. Sehr zu empfehlen Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Kinder des Tantalus. Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen.“

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Ökologie

von Michael Begon, Robert W. Howarth, Colin R. Townsend

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