Die dunkle Talion

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Beschreibung

Pierre Larut wird zu einem Tatort gerufen, weil der hiesige Kommissar in Ratlosigkeit ertrinkt.
Ein Toter liegt in einer Baugrube, auf dieselbe Weise hingerichtet wie ein anderes Opfer einst. Doch der Mörder sitzt seit zwölf Jahren in Haft. Der ehemalige Polizeichef begibt sich auf die Suche nach einer Vergangenheit, die ihm besser verborgen geblieben wäre. Denn er ist nicht der Einzige, der von Schuld getrieben ist.

Wolfgang Haupt wurde 1979 als Nowak in Salzburg, Österreich geboren. Als Arbeiterkind war der Weg zum Kreativen weit und äußerst unwahrscheinlich, mit fortschreitendem Alter jedoch unausweichlich. Motiviert von den Ängsten, Schwächen, und Konflikten der Menschen ergab sich eine Richtung, die ihn kaum mehr losließ: Politisch motivierte Thriller mit einem Hauch von Gesellschaftskritik. Die Charaktere in den Büchern sind so unvollständig wie die Menschen und kämpfen meist nicht nur gegen einen Antagonisten, sondern vor allem um und mit sich selbst. Das Ergebnis sind Bücher knapp am Leben, gefüllt mit der Rauheit des Seins.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.12.2015

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

276

Maße (L/B/H)

19/12/1,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.12.2015

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

276

Maße (L/B/H)

19/12/1,7 cm

Gewicht

295 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7386-5090-7

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Düster

leseratz aus Stralsund am 17.01.2016

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Talion - "Unter Talion,...Talionsprinzip, versteht man eine Rechtsfigur, nach der zwischen dem Schaden, der einem Opfer zugefügt wurde, und dem Schaden, der dem Täter zugefügt werden soll, ein Gleichgewicht angestrebt wird." wikipedia 1984 wird Kommisar Ranfort, für eine Mord in Saint-Lemis verurteilt, den er nicht begangen hat. Um seine Unschuld zu beweisen, flüchtet er nach Algerien (beschrieben im Vorgänger "Der algerische Hirte"). 1996 sitzt Ranfort immer noch im Knast, als an gleicher Stelle ein Mann mit derselben Waffe hingerichtet wird. Larut, ehemaliger Polizeichef und damaliger Vorgesetzte von Ranfort, hat sich nie mit der Verurteilung abfinden können und auch dass er dem Kollegen nicht geholfen hat, lastet schwer auf seinem Gewissen. Und deshalb begibt er sich jetzt auf eine Suche nach Zusammenhängen. Fakten und Ereignisse die weit in die Vergangenheit des Algerienkrieges reichen. Ehrlich gesagt habe ich mich sehr durch die erste Hälfte gequält, denn obwohl ich den Vorgänger kenne, hatte ich keine Ahnung wohin mich alles führen wird. Was ist wichtig, was unwichtig. Dazu kommt, dass der Autor sehr intensiv beschreibt. Das führt zwar zu einer dunklen, beklemmenden Atmosphäre, aber ich hatte das Gefühl, dadurch wichtige Informationen zu überlesen. Ein Gefühl, dass ich schon im ersten Band hatte. In der zweiten Hälfte wird es angenehmer, denn hier wird die Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben und damit die Zusammenhänge klarer und eindeutig. Und dann war auch die Spannung da, die ich von einem Thriller erwarte. Aber bis hier her wären es nur drei Sterne gewesen, aber das Ende, abrupt und gnadenlos, absolut passend zum Buch, hat mich versöhnt und die Bewertung nach oben korrigiert. Das Sujet ist etwas besonderes, das Marseille der Ganoven, die Ghettos der Araber und immer wieder dunkle Kneipen und ein Pastis und noch einer und einer... Die Protagonisten sind nicht unbedingt sympathisch und im Ganzen erinnert mich dieses Buch an einen Film Noir aus den Fünfziger Jahren. Fazit: Ich tue mich mit einer Empfehlung sehr schwer. Es ist ein Buch, auf welches man sich einlassen muss, das Zeit und Nachdenken verlangt. Meiner Meinung nach sollte man beide Bücher in Reihenfolge und mit wenig Abstand lesen. Das erleichtert das Verständnis sicher sehr.

Düster

leseratz aus Stralsund am 17.01.2016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Talion - "Unter Talion,...Talionsprinzip, versteht man eine Rechtsfigur, nach der zwischen dem Schaden, der einem Opfer zugefügt wurde, und dem Schaden, der dem Täter zugefügt werden soll, ein Gleichgewicht angestrebt wird." wikipedia 1984 wird Kommisar Ranfort, für eine Mord in Saint-Lemis verurteilt, den er nicht begangen hat. Um seine Unschuld zu beweisen, flüchtet er nach Algerien (beschrieben im Vorgänger "Der algerische Hirte"). 1996 sitzt Ranfort immer noch im Knast, als an gleicher Stelle ein Mann mit derselben Waffe hingerichtet wird. Larut, ehemaliger Polizeichef und damaliger Vorgesetzte von Ranfort, hat sich nie mit der Verurteilung abfinden können und auch dass er dem Kollegen nicht geholfen hat, lastet schwer auf seinem Gewissen. Und deshalb begibt er sich jetzt auf eine Suche nach Zusammenhängen. Fakten und Ereignisse die weit in die Vergangenheit des Algerienkrieges reichen. Ehrlich gesagt habe ich mich sehr durch die erste Hälfte gequält, denn obwohl ich den Vorgänger kenne, hatte ich keine Ahnung wohin mich alles führen wird. Was ist wichtig, was unwichtig. Dazu kommt, dass der Autor sehr intensiv beschreibt. Das führt zwar zu einer dunklen, beklemmenden Atmosphäre, aber ich hatte das Gefühl, dadurch wichtige Informationen zu überlesen. Ein Gefühl, dass ich schon im ersten Band hatte. In der zweiten Hälfte wird es angenehmer, denn hier wird die Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben und damit die Zusammenhänge klarer und eindeutig. Und dann war auch die Spannung da, die ich von einem Thriller erwarte. Aber bis hier her wären es nur drei Sterne gewesen, aber das Ende, abrupt und gnadenlos, absolut passend zum Buch, hat mich versöhnt und die Bewertung nach oben korrigiert. Das Sujet ist etwas besonderes, das Marseille der Ganoven, die Ghettos der Araber und immer wieder dunkle Kneipen und ein Pastis und noch einer und einer... Die Protagonisten sind nicht unbedingt sympathisch und im Ganzen erinnert mich dieses Buch an einen Film Noir aus den Fünfziger Jahren. Fazit: Ich tue mich mit einer Empfehlung sehr schwer. Es ist ein Buch, auf welches man sich einlassen muss, das Zeit und Nachdenken verlangt. Meiner Meinung nach sollte man beide Bücher in Reihenfolge und mit wenig Abstand lesen. Das erleichtert das Verständnis sicher sehr.

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