Mein Afrika

Mein Afrika

My Africa

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.10.2015

Verlag

Edition Panorama

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

38,8/29,1/3,2 cm

Beschreibung

Rezension

"Timo Heiny feiert in seinem bildmächtigen Band Afrika als einen Kontinent der Verzauberung. Der Fotograf fängt in subtilen Schwarz-Weiß-Aufnahmen das ein, was Europäer an diesem uralten Kontinent fasziniert: die Wildheit, die Ursprünglichkeit und die ungezähmte Schönheit." (Schwäbische Zeitung)

"Timo Heiny ist es gelungen, stolze und sensible Porträts von Menschen zu fotografieren, die ihre jahrhundertealte Tradition bis heute bewahrt haben." (360 Grad Afrika)

"Der voluminöse Bildband zeigt in betörenden Duoton-Bildern die fotografische Ernte Timo Heinys zahlloser Reisen auf den -Schwarzen Kontinent....Entstanden sind in über zehnjähriger Arbeit faszinierende Aufnahmen. Sie dokumentieren etwas, das es vielleicht in dieser Form nicht mehr lange geben wird." (Die Rheinpfalz)

"Timo Heiny reiste immer wieder entlang des Omo-Flusses in Äthiopien, über den Turkana-See und den Tsavo-Nationalpark in Kenia bis an die Küste des Indischen Ozeans. Er hat alle der dort ansässigen, teilweise isoliert lebenden Stämme besucht - und zeigt sie erstmals in dem großartigen deutsch-englischen Bildband MEIN AFRIKA. " ( Die Welt)

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.10.2015

Verlag

Edition Panorama

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

38,8/29,1/3,2 cm

Gewicht

2643 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-89823-513-6

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Porträtfotografien "ursprünglicher" Bewohner Ostafrikas

Dr. M. am 09.08.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Timo Heiny nennt dieses Buch "Mein Afrika". Das verwirrt ein wenig, denn seine Bilder zeigen vor allem Porträts von Menschen, welche zu Stämmen in Ostafrika gehören, die noch "ursprünglich" leben. Das ist die Bezeichnung, die die Autorin des Vorwortes gerne wählt. Vielleicht weil sie ein wenig romantisch klingt und in ein bestimmtes, leicht verklärtes Weltbild passt. Tatsächlich leben diese Menschen unter Bedingungen, wie sie im Europa der Steinzeit herrschten. Ob man diese Zeit wirklich verklären sollte, mag man bezweifeln. Glaubt man jedoch dem Vorwort, dann müssen diese Menschen völlig glücklich gewesen sein, denn der "Konsumismus" hatte sie schließlich noch nicht erreicht. Mir würden noch einige sarkastische Bemerkungen zu solchem Unfug einfallen, doch das würde dem wirklichen Inhalt des Buches - den Fotografien - nicht gerecht werden. Dass in und zwischen diesen Stämmem für Romantik kein Platz zu sein scheint, sieht man alleine daran, dass zum Stolz der fotografierten Krieger auch gelegentlich eine AK 47 gehört, die man als Kalaschnikow kennt. Vergisst man das Vorwort und betrachtet man die wirklich hervorragenden Porträts, dann erzeugt dieses Buch eine ganz andere Wirkung. Es bietet einen gewissen Einblick in eine Kultur, die wir vergessen haben, obwohl einst auch unsere Vorfahren wohl so ähnlich gelebt haben müssen. Man kommt beim Betrachten dieser Menschen auf die verschiedensten Gedanken, zum Beispiel auf die Frage, warum es ausgerechnet in der Wiege der Menschheit an bestimmten Stellen zu keiner wesentlichen Entwicklung gekommen ist. Wären nicht die Europäer in Afrika eingefallen, stände wohl fast der gesamte Kontinent noch auf der Entwicklungsstufe dieser Stämme. Es war die Intention des Fotografen diese Menschen so zu fotografieren, solange sie noch ihre "Ursprünglichkeit" besitzen. Sieht man die Bilder unter einem rein technischen Blickwinkel, dann erweisen sie sich als ungemein eindrucksvoll. Hier macht es auch nichts aus, dass sie sich nur in Schwarz-Weiß-Tönen zeigen. Dem Anliegen des Autors und wohl auch den Interessen von Völkerkundlern kämen Farbfotografien sicher näher. Aber an dieser Stelle haben sich offenbar der Künstler und seine Erfahrungen durchgesetzt. Für Ethnologen, Liebhaber von Porträtfotografien und Afrika-Enthusiasten wird sich dieser Bildband gewiss als eine Fundgrube erweisen.

Porträtfotografien "ursprünglicher" Bewohner Ostafrikas

Dr. M. am 09.08.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Timo Heiny nennt dieses Buch "Mein Afrika". Das verwirrt ein wenig, denn seine Bilder zeigen vor allem Porträts von Menschen, welche zu Stämmen in Ostafrika gehören, die noch "ursprünglich" leben. Das ist die Bezeichnung, die die Autorin des Vorwortes gerne wählt. Vielleicht weil sie ein wenig romantisch klingt und in ein bestimmtes, leicht verklärtes Weltbild passt. Tatsächlich leben diese Menschen unter Bedingungen, wie sie im Europa der Steinzeit herrschten. Ob man diese Zeit wirklich verklären sollte, mag man bezweifeln. Glaubt man jedoch dem Vorwort, dann müssen diese Menschen völlig glücklich gewesen sein, denn der "Konsumismus" hatte sie schließlich noch nicht erreicht. Mir würden noch einige sarkastische Bemerkungen zu solchem Unfug einfallen, doch das würde dem wirklichen Inhalt des Buches - den Fotografien - nicht gerecht werden. Dass in und zwischen diesen Stämmem für Romantik kein Platz zu sein scheint, sieht man alleine daran, dass zum Stolz der fotografierten Krieger auch gelegentlich eine AK 47 gehört, die man als Kalaschnikow kennt. Vergisst man das Vorwort und betrachtet man die wirklich hervorragenden Porträts, dann erzeugt dieses Buch eine ganz andere Wirkung. Es bietet einen gewissen Einblick in eine Kultur, die wir vergessen haben, obwohl einst auch unsere Vorfahren wohl so ähnlich gelebt haben müssen. Man kommt beim Betrachten dieser Menschen auf die verschiedensten Gedanken, zum Beispiel auf die Frage, warum es ausgerechnet in der Wiege der Menschheit an bestimmten Stellen zu keiner wesentlichen Entwicklung gekommen ist. Wären nicht die Europäer in Afrika eingefallen, stände wohl fast der gesamte Kontinent noch auf der Entwicklungsstufe dieser Stämme. Es war die Intention des Fotografen diese Menschen so zu fotografieren, solange sie noch ihre "Ursprünglichkeit" besitzen. Sieht man die Bilder unter einem rein technischen Blickwinkel, dann erweisen sie sich als ungemein eindrucksvoll. Hier macht es auch nichts aus, dass sie sich nur in Schwarz-Weiß-Tönen zeigen. Dem Anliegen des Autors und wohl auch den Interessen von Völkerkundlern kämen Farbfotografien sicher näher. Aber an dieser Stelle haben sich offenbar der Künstler und seine Erfahrungen durchgesetzt. Für Ethnologen, Liebhaber von Porträtfotografien und Afrika-Enthusiasten wird sich dieser Bildband gewiss als eine Fundgrube erweisen.

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Mein Afrika

von Timo Heiny, Kuki Gallmann

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