Das letzte Jahrhundert der Pferde

Inhaltsverzeichnis



Der lange Abschied 

A . Der kentaurische Pakt. Energie 
Die Pferdehölle 
Ein Unfall auf dem Land 
Ritt nach Westen 
Der Schock 
Die jüdische Reiterin 

B . Ein Phantom der Bibliothek. Wissen 
Blood and speed 
Die Anatomiestunde 
Kenner und Täuscher 
Die Forscher 

C . Die lebendige Metapher. Pathos 
Napoleon
Der vierte Reiter
Die Peitsche
Turin, ein Wintermärchen 

D . Der vergessene Akteur. Historien 
Zahn und Zeit 
Land nehmen 
Das elliptische Tier 
Herodot

Anhang
Dank 
Anmerkungen
Bildnachweis 
Register 

Das letzte Jahrhundert der Pferde

Geschichte einer Trennung

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Das letzte Jahrhundert der Pferde

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Beschreibung


Seit Urzeiten war das Pferd der engste Partner des Menschen. Es war unverzichtbar in der Landwirtschaft, verband Städte und Länder, entschied die Kriege. Doch dann zerbrach der kentaurische Pakt, und in nur einem Jahrhundert fiel das Pferd aus der Geschichte heraus, aus der es jahrtausendelang nicht wegzudenken war. Furios erzählt Ulrich Raulff die Geschichte eines Abschieds – die Trennung von Mensch und Pferd.

Der Exodus des Pferdes aus der Menschengeschichte ist ein erstaunlich unbeachteter Vorgang. Ganze Bibliotheken zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts schweigen sich aus über das Pferd, das gleichwohl in Europa und Amerika allgegenwärtig war – bis das letzte Jahrhundert der Pferde in der Zeit Napoleons anbricht und mit dem Ersten Weltkrieg ausklingt. Ulrich Raulff zieht in seinem neuen Buch alle Register der Kultur- und Literaturgeschichte und beschreibt mit beeindruckender Erzählkunst eine untergehende Welt – ein Kapitel vom Auszug des Menschen aus der analogen Welt.


Ulrich Raulff ist Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach am Neckar. Zuvor war er u. a. Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er hat Bücher über Marc Bloch und Aby Warburg geschrieben und für seine Arbeiten den Anna-Krüger-Preis für wissenschaftliche Prosa und den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik erhalten. Sein bei C.H.Beck erschienenes Buch Kreis ohne Meister. Stefan Georges Nachleben wurde 2010 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse für das beste Sachbuch ausgezeichnet.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2016

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

461

Maße (L/B/H)

22,3/14,9/4 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2016

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

461

Maße (L/B/H)

22,3/14,9/4 cm

Gewicht

875 g

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-68244-5

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Das letzte Jahrhundert der Pferde

Bewertung am 11.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Pferd. Kein anderes Tier, außer vielleicht der Hund, hat das Leben und die Kultur des Menschen derart geprägt. Ob als Last- und Zugtier, als Transportmittel, oder - spätestens seit der Erfindung des Steigbügels - als ultimative Waffe: Wo immer der Mensch war, war auch das Pferd.Erst das Pferd machte aus dem Krieger den Ritter und aus dem Cowboy den Inbegriff der Freiheit.Noch bis ins 20. Jahrhundert schien es undenkbar, dass dieser kentaurische Pakt je aufgekündigt werden würde; selbst in den Schützengräben beider Weltkriege und auf den gefrorenen Ebenen Russlands waren die Pferde dabei, litten und starben Seite an Seite mit menschlichen Soldaten.Jetzt allerdings, im 21. Jahrhundert, ist das Pferd ein Relikt der Vergangenheit, ersetzt von Maschinen. Anders als der Hund, der in vielen Bereichen immer noch als Arbeitstier gehalten wird, ist das Pferd in der modernen Gesellschaft nur mehr ein Mittel zur Unterhaltung, ein Hobby oder wie im Fall des jüngsten Lebensmittelskandals Zutat für die Lasagne.Kenntnisreich und spannend vermittelt Ulrich Raulff Ideen- und Zeitgeschichte zum letzten Jahrhundert der Pferde. Vielleicht kein Grund zur Trauer, aber allemal einen Rückblick wert.

Das letzte Jahrhundert der Pferde

Bewertung am 11.11.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Pferd. Kein anderes Tier, außer vielleicht der Hund, hat das Leben und die Kultur des Menschen derart geprägt. Ob als Last- und Zugtier, als Transportmittel, oder - spätestens seit der Erfindung des Steigbügels - als ultimative Waffe: Wo immer der Mensch war, war auch das Pferd.Erst das Pferd machte aus dem Krieger den Ritter und aus dem Cowboy den Inbegriff der Freiheit.Noch bis ins 20. Jahrhundert schien es undenkbar, dass dieser kentaurische Pakt je aufgekündigt werden würde; selbst in den Schützengräben beider Weltkriege und auf den gefrorenen Ebenen Russlands waren die Pferde dabei, litten und starben Seite an Seite mit menschlichen Soldaten.Jetzt allerdings, im 21. Jahrhundert, ist das Pferd ein Relikt der Vergangenheit, ersetzt von Maschinen. Anders als der Hund, der in vielen Bereichen immer noch als Arbeitstier gehalten wird, ist das Pferd in der modernen Gesellschaft nur mehr ein Mittel zur Unterhaltung, ein Hobby oder wie im Fall des jüngsten Lebensmittelskandals Zutat für die Lasagne.Kenntnisreich und spannend vermittelt Ulrich Raulff Ideen- und Zeitgeschichte zum letzten Jahrhundert der Pferde. Vielleicht kein Grund zur Trauer, aber allemal einen Rückblick wert.

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von Ulrich Raulff

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