Hunde von Riga
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Verkaufsrang

16310

Format

ePUB

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Ja

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01.09.2012

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Ja

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Verkaufsrang

16310

Erscheinungsdatum

01.09.2012

Verlag

Zsolnay

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

617 KB

Übersetzt von

  • Barbara Sirges
  • Paul Berf

Sprache

Deutsch

EAN

9783552056077

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Hunde von Riga

Bewertung aus Baden-Baden am 10.09.2020

Bewertungsnummer: 1375533

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Inspiration oder die Grundlage zu diesem Buch waren, wie im Nachwort nachzulesen, die Politischen Ereignisse im Baltikum Anfang der 90-er Jahre. Klappentext: "Das Fischerboot kam langsam näher. Holmgren zog die Mütze tiefer ins Gesicht und verließ das Steuerhaus. Beißend kalter Wind schlug ihm ins Gesicht, als sein Blick auf zwei Tote fiel. "Verdammt", sagte er, "das hat uns gerade noch gefehlt". Wer sind die Toten? Wohin ist das Rettungsboot verschwunden? Die Ermittlungen führen Kommissar Wallander diesmal nach Osteuropa. Und dort begibt er sich während der Ermittlungsarbeit in Lebensgefahr. Ein politischer, interessanter Krimi. Der Schreibstil ist fließend, so wie man es von Mankell kennt. Die Geschichte ist spannend, aber auch teilweise zäh. Doch für Henning Mankell - Fans ein Muss. Werde auf jedenfall - Die weiße Löwin lesen! :-) Ruhe in Frieden,Henning Mankell!
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Hunde von Riga

Bewertung aus Baden-Baden am 10.09.2020
Bewertungsnummer: 1375533
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Inspiration oder die Grundlage zu diesem Buch waren, wie im Nachwort nachzulesen, die Politischen Ereignisse im Baltikum Anfang der 90-er Jahre. Klappentext: "Das Fischerboot kam langsam näher. Holmgren zog die Mütze tiefer ins Gesicht und verließ das Steuerhaus. Beißend kalter Wind schlug ihm ins Gesicht, als sein Blick auf zwei Tote fiel. "Verdammt", sagte er, "das hat uns gerade noch gefehlt". Wer sind die Toten? Wohin ist das Rettungsboot verschwunden? Die Ermittlungen führen Kommissar Wallander diesmal nach Osteuropa. Und dort begibt er sich während der Ermittlungsarbeit in Lebensgefahr. Ein politischer, interessanter Krimi. Der Schreibstil ist fließend, so wie man es von Mankell kennt. Die Geschichte ist spannend, aber auch teilweise zäh. Doch für Henning Mankell - Fans ein Muss. Werde auf jedenfall - Die weiße Löwin lesen! :-) Ruhe in Frieden,Henning Mankell!

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Sehr klischeehaft und schwerfällig

Bewertung aus Berlin am 08.07.2019

Bewertungsnummer: 1225939

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr schwerfälliger, düsterer Roman mit teils schon hanebüchenen Beschreibungen der postkommunistischen Gesellschaft, der in einem Land spielt, dessen Gesellschaft teils schon immer eine gewisse Affinität zu faschistoiden Traditionen pflegte und dessen SS-Einheiten als willkfähige Helfershelfer der deutschen Besatzung nicht unwesendlich an den Gräultaten an der jüdischen Bevölkerung und am späteren Völkermord in Russland beteiligt waren. Wenn man schon einen so schwer-politisch behafteten Roman schreibt, hätte dieser Hintergrund vielleicht helfen können die einseitigen Klischees und Stereotypen ein wenig aufzubrechen. So aber wird aus einer eigentlich guten Geschichte aber fast schon ein stumpfer antikommkunistischer, bzw. russophober Propaganda-Roman wie man in sonst nur aus schlechten Hoolywoodstreifen a la James Bond und Co. kennt. Man muss Mankell nachsehen, dass dieser Roman Anfang der 90er geschrieben wurde. Zu einer Zeit als die Springer-Häuser Westeuropas in Bezug auf Kommunismus und Postkommunismus eine Flut übertriebener, teils verfälschter aber allemals unreflektierter Gülle über seine Leserschaft schüttete, wie man es sich heute im Zeitalter von Google nicht mehr erlauben könnte. Heute, im Zeitalter eines neuen kalten Krieges, von erneuter, gegen Russland gerichteter Millitarisierung und Gedenkfeiern zu Ehren baltischer SS-Einheiten auch in Lettland, würde das Buch vielleicht etwas bedachter und mit mehr Bezug auf historische aber auch kultur-gesellschaftliche Verhältnisse im Baltikum geschrieben werden. Spätestens wenn vor dem Hintergrund eines großen, metallernen schwarzen Kreuzes, weinerlich-sentimentales, baltisch-nationalistisches Gedöns zum Vortrag gebacht wird, muss man schon gehörig seinen Brechreiz unterdrücken um nicht in die Seiten zu kotzen . Das Walander später in einem Archiv dann auch noch in einen Papierkorb scheißt (jawohl kein Scherz!) und sich in eine Protagonistin verliebt, die gerade erst ihren Mann verloren hat, setzt der ganzen Absurdität dann nur noch die Krone auf. Wenigstens ist der Schluß noch recht spannnent und einigermäsen überraschend. Jeder Leser mit wenigstens einen Hauch von Intellekt, klappt man am nach dem ersehnten Ende, tief durchatmend, kopfschüttelnd und Erleichtert, diesen Roman endlich hinter sich gebracht zu haben, das Buch zu.
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Sehr klischeehaft und schwerfällig

Bewertung aus Berlin am 08.07.2019
Bewertungsnummer: 1225939
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr schwerfälliger, düsterer Roman mit teils schon hanebüchenen Beschreibungen der postkommunistischen Gesellschaft, der in einem Land spielt, dessen Gesellschaft teils schon immer eine gewisse Affinität zu faschistoiden Traditionen pflegte und dessen SS-Einheiten als willkfähige Helfershelfer der deutschen Besatzung nicht unwesendlich an den Gräultaten an der jüdischen Bevölkerung und am späteren Völkermord in Russland beteiligt waren. Wenn man schon einen so schwer-politisch behafteten Roman schreibt, hätte dieser Hintergrund vielleicht helfen können die einseitigen Klischees und Stereotypen ein wenig aufzubrechen. So aber wird aus einer eigentlich guten Geschichte aber fast schon ein stumpfer antikommkunistischer, bzw. russophober Propaganda-Roman wie man in sonst nur aus schlechten Hoolywoodstreifen a la James Bond und Co. kennt. Man muss Mankell nachsehen, dass dieser Roman Anfang der 90er geschrieben wurde. Zu einer Zeit als die Springer-Häuser Westeuropas in Bezug auf Kommunismus und Postkommunismus eine Flut übertriebener, teils verfälschter aber allemals unreflektierter Gülle über seine Leserschaft schüttete, wie man es sich heute im Zeitalter von Google nicht mehr erlauben könnte. Heute, im Zeitalter eines neuen kalten Krieges, von erneuter, gegen Russland gerichteter Millitarisierung und Gedenkfeiern zu Ehren baltischer SS-Einheiten auch in Lettland, würde das Buch vielleicht etwas bedachter und mit mehr Bezug auf historische aber auch kultur-gesellschaftliche Verhältnisse im Baltikum geschrieben werden. Spätestens wenn vor dem Hintergrund eines großen, metallernen schwarzen Kreuzes, weinerlich-sentimentales, baltisch-nationalistisches Gedöns zum Vortrag gebacht wird, muss man schon gehörig seinen Brechreiz unterdrücken um nicht in die Seiten zu kotzen . Das Walander später in einem Archiv dann auch noch in einen Papierkorb scheißt (jawohl kein Scherz!) und sich in eine Protagonistin verliebt, die gerade erst ihren Mann verloren hat, setzt der ganzen Absurdität dann nur noch die Krone auf. Wenigstens ist der Schluß noch recht spannnent und einigermäsen überraschend. Jeder Leser mit wenigstens einen Hauch von Intellekt, klappt man am nach dem ersehnten Ende, tief durchatmend, kopfschüttelnd und Erleichtert, diesen Roman endlich hinter sich gebracht zu haben, das Buch zu.

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