Der höchste Berg

Traum und Albtraum Everest

Walther Lücker

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Beschreibung

Vom einsamen Gipfelerlebnis zum Massenziel und Schauplatz offener Gewalt: Am 29. Mai 2018 jährte sich zum 65. Mal die Erstbesteigung des Mount Everest – Magnet für Bergsteiger, Tummelplatz für Abenteurer, Ort intensiver Glücksmomente und schrecklicher Tragödien. Der Journalist, Autor und Bergsteiger Walther Lücker rollt die Geschichte auf, kritisiert die Vermüllung und den Massenansturm und zeigt auf, welchen Stellenwert der Gipfel mit seinen 16 verschiedenen Routen für die erfahrensten Alpinisten hat. Mit Originalbeiträgen prominenter Everestbesteiger dokumentiert dieser Band das Faszinosum des höchsten, meistbegangenen Achttausenders.

Walther Lücker, geboren 1957 in Frankfurt am Main, ist Journalist, Autor und Bergsteiger. Er schreibt und fotografiert für verschiedene Magazine, Zeitungen und Internetseiten. Er begleitete Hans Kammerlander auf mehreren Expeditionen und ist Koautor von vieren seiner Bücher, zuletzt "Seven Second Summits". Walther Lücker lebt in Sand in Taufers, Südtirol.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 13.04.2015
Verlag Piper
Seitenzahl 544
Maße (L/B/H) 18/12,1/3,5 cm
Gewicht 600 g
Auflage 3. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-40579-9

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  • Der höchste Berg
  • Vorwort von Elizabeth Hawley


    Abenteuerliche Reise in grandiose Höhen



    TEIL I: GESCHICHTE UND GESCHICHTEN


    Massenandrang bei der Muttergöttin
    Zu Gast bei Apa Sherpa, dem erfolgreichsten Everest-Bergsteiger der Welt


    Raum für Traum und Albtraum
    Der lange Weg zum Mount Everest führte aus der Abgeschiedenheit des Himalaja zu einem Rummelplatz


    »Immer Dein G. Mallory«
    Von den ersten Besteigungsversuchen, charismatischen Männern und Mysterien


    Warum steigt man auf Berge?
    Edmund Hillary und Tenzing Norgay waren nur als zweites Gipfelteam nominiert


    »Auf die Queen...«
    Eine verschlüsselte Nachricht verbreitet die Neuigkeit von der Erstbesteigung des höchsten Bergs der Erde


    Das Couloir von Tom Hornbein
    Sechzehn verschiedene Routen liegen wie ein Spinnennetz über dem höchsten Berg


    Goldene Jahre
    Messner und Habeler ohne Flaschensauerstoff, Venables mit dem Mut zum Überleben


    Der Boden, aus dem seltsame Blüten treiben
    Ein Berg, umgeben von menschlichen Tragödien, Kuriosa und unwahren Geschichten


    »Der Tod ist nicht das Problem«
    Was bewirken Katastrophen, Trauer und Leid am höchsten Spielplatz der Erde? Das Drama von 1996


    Sterben und Überleben in der Zone des Todes
    Der Mount Everest fordert viele Opfer, aber nicht jeder, der für tot erklärt wird, ist es auch


    Sinn und Wahnsinn
    Warum einem türkischen Bergsteiger im Basislager das Fahrrad abgenommen wurde


    Wahnsinn ohne Sinn
    Ein Foto mit einer Menschenschlange geht um die Welt


    Der schwarze Freitag 2014
    16 Tote binnen Sekunden: Ein Eisschlag unter der Westschulter des Everest brachte nicht nur eine Lawine ins rollen



    TEIL II: REPORTAGEN UND INTERVIEWS


    Auf Knien und Ellbogen zum Gipfel
    Peter Habeler und Reinhold Messner, 1978


    Fünfzehn Fragen an... Peter Habeler
    »Und siehe da, plötzlich war ich mittendrin im Geschehen«


    Niedergekniet am Dach der Welt
    Kurt Diemberger, 1978


    Fünfzehn Fragen an... Kurt Diemberger
    »Meine Töchter haben mich gefragt, warum ich immer noch nicht auf dem Everest war«


    »Ich hätte eine halbe Airline dafür bekommen«
    Reinhold Messner, 1980


    Fünfzehn Fragen an... Reinhold Messner
    »... außerdem ist auch der Mount Everest im Gänsemarsch peinlich«


    »Ich weiß, meine Worte gefallen vielen Leuten nicht«
    Pemba Nurbu Sherpa, 1992


    Fünfzehn Fragen an... Pemba Nurbu Sherpa
    »Ich wusste nur, dass es kalt und gefährlich ist«


    »... welch unglaubliche Pfeife man aus sich machen muss«
    Ralf Dujmovits, 1992


    Fünfzehn Fragen an... Ralf Dujmovits
    »Unten empfinde ich Traurigkeit darüber, dass es nun vorbei ist«


    »Vom Everest kommt längst keiner mehr als Held zurück«
    Hans Kammerlander, 1996


    Fünfzehn Fragen an... Hans Kammerlander
    »Im Kopf sitzt der wichtigste Muskel des Höhenbergsteigers«


    »Bonington und Messner kletterten in einer anderen Zeit«
    Russell Brice, 1997


    Fünfzehn Fragen an... Russell Brice
    »Ich habe den Everest bestiegen, weil es mein Job war«


    »Ich habe den Everest noch nicht bestiegen«
    Simone Moro, 1997


    Fünfzehn Fragen an... Simone Moro
    »Es ist unmöglich, diesen Simone Moro mit einer negativen Einstellung zu treffen«


    »Aber ich habe überlebt«
    Norbert Joos, 2008


    Fünfzehn Fragen an... Norbert Joos
    »Deshalb sind ja so viele Ahnungslose am Everest unterwegs«


    »Ich hatte meinen Glücksmoment schon vor dem Gipfel«
    Billi Bierling, 2009


    Fünfzehn Fragen an... Billi Bierling
    »Ich liebe es, die Erschöpfung meines Körpers zu spüren«


    Die letzten Schritte zur Erfüllung eines Traums
    Gerlinde Kaltenbrunner, 2010


    Fünfzehn Fragen an... Gerlinde Kaltenbrunner
    »Man muss kein Egoist sein, um einen Achttausender zu besteigen«


    Karte Mount Everest, Südansicht


    Karte Mount Everest, Nordansicht


    Dank


    Literaturnachweis

    Quellennachweise