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Ernst Jünger

1. In Stahlgewittern

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1. In Stahlgewittern - Den Gefallenen: Douchy und Monchy (Forts.)

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1. In Stahlgewittern - Den Gefallenen: Der Auftakt zur Somme-Schlacht (Forts.)

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1. In Stahlgewittern - Den Gefallenen: Guillemont (Forts.)

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1. In Stahlgewittern - Den Gefallenen: Der Somme-Rückzug (Forts.)

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1. In Stahlgewittern - Den Gefallenen: Langemarck (Forts.)

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1. In Stahlgewittern - Den Gefallenen: Regnieville (Forts.)

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1. In Stahlgewittern - Den Gefallenen: Am Cojeul-Bach (Forts.)

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1. In Stahlgewittern - Den Gefallenen: Die große Schlacht (Forts.)

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1. In Stahlgewittern - Den Gefallenen: Mein letzter Sturm (Forts.)

In Stahlgewittern

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Beschreibung


"In Stahlgewittern machte ihn zum Helden einer Generation junger Offiziere, die alles gegeben hatten und am Ende bestenfalls das Eiserne Kreuz davontrugen." BRUCE CHATWIN

Ernst Jüngers Erlebnisse vom Januar 1915 bis zum August 1918 an der Westfront spiegeln sich in seinem Werk "In Stahlgewittern" wider: vom Grabenkrieg in der Champagne und der Schlacht bei Cambrai bis hin zu den Stoßtruppunternehmen in Flandern und zuletzt der Verleihung des Ordens Pour le mérite nach seiner Verwundung. In der Lesung von Tom Schilling ist Jüngers Meisterwerk nun erstmals als Hörbuch erhältlich. Selten wurde das Grauen des Krieges so schonungslos beschrieben, noch nie wurde es so eindringlich gelesen.

Im Anschluss ist Ernst Jünger selbst in einer Dankesrede zum Goethepreis zu hören.

(10 CDs, Laufzeit: 12h 13)

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 14.07.14
Die eiskalte Realität des Krieges, des Soldaten an der Front im 1. Weltkrieg. Dafür ist Ernst Jüngers Klassiker "In Stahlgewittern" bekannt. Er erzählt von seinen Fronteinsätzen, von den vielen Verwundungen bei sich selbst, und von den seiner Kameraden, von den vielen Toten, dem Gemetzel. Auch von der Tortur, um sich durch den Krieg an der Front zu schleppen, wenn man tatsächlich überlebte. Diese erstklassige Schilderung wurde nun als Hörbuch aufgelegt. Der junge Schauspieler Tom Schilling bringt die eiskalte Klarheit von Jüngers Erzählung in bestechendem Ton rüber. Am Ende des Hörbuchs ist Ernst Jünger bei einer Rede noch im Original zu hören.

Jünger, ErnstErnst Jünger, geboren 1895 in Heidelberg, entdeckte schon früh seine Liebe zu Abenteuerromanen und zur Insektenforschung. 1913 schrieb er sich als Gymnasiast in die Fremden Legion ein, sechs Wochen später wurde er auf Intervention seines Vaters wieder entlassen. Seine Erlebnisse zu dieser Zeit schrieb er 1936 in "Afrikanische Spiele" nieder. Während des 1. Weltkriegs diente Jünger als Freiwilliger und blieb auch nach 1918 im Militärdienst. Seine Kriegstagebücher veröffentlichte er 1920 im Eigenverlag unter dem Namen "In Stahlgewittern", das Buch wird sein erster großer Erfolg. Nach seinem Ausscheiden aus der Reichswehr 1923 schrieb Jünger unter anderem für den "Völkischen Beobachter" und beteiligte sich an verschiedenen national-revolutionären Zirkeln. Dem Versuchen Joseph Goebbels' ihn für die Propaganda der NSDAP einzuspannen widerstand Jünger, auch lehnte er es in den Jahren 1927 und 1933 ab für die NSDAP ein Reichstagsmandat zu besetzten. Nach dem 2.Weltkrieg weigerte sich Jünger den Fragebogen der Alliierten zur Entnazifizierung auszufüllen, was zu einem Publikationsverbot führte. Als dieses 1949 aufgehoben wurde, folgte der Roman "Heliopolis". 1979 erschienen die Tagebuchaufzeichnungen "Strahlungen I/II". In den achtziger Jahren unternahm Jünger einige Reisen an der Seite von Bundeskanzler Helmut Kohl. 1998 verstarb Ernst Jünger 102-jährig in seiner Wahlheimat Riedlingen.

Schilling, TomTom Schilling, 1982 in Berlin geboren, spielt bereits seit seiner Jugend Theater: Vom Schulhof weg wurde er direkt für das Berliner Ensemble engagiert. Seinen Durchbruch feierte der Schauspieler mit "Crazy" (2000). Seitdem steht Tom Schilling auch für Fernsehproduktionen oft vor der Kamera, wie in dem ZDF-Mehrteiler "Unsere Mütter, unsere Väter". Für seine Hauptrolle im Kinofilm "Oh Boy" (2013) wurde er mit dem Bayerischen Filmpreis und dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

Pellegrino, AntonioAntonio Pellegrino, geboren in Apulien, ist in Frankreich und Deutschland aufgewachsen. Ab den 80er Jahren war er als Autor, Regisseur und Übersetzer für verschiedene Rundfunkanstalten und Zeitschriften tätig. Von 1990 bis 2008 arbeitete er für das Nachtstudio des Bayerischen Rundfunks und moderierte das Literaturmagazin LeseZeichen bei BFS. 2005 erhielt er den Robert-Geisendörfer-Hörfunkpreis. Im selben Jahr wurde er zum Cavaliere dell'Ordine della Stella della Solidarietà Italiana ernannt. 2008 fungierte er als Mitherausgeber des Bandes Nachtstudio - Radioessays sowie des Hörbuchs Zeitgeist und Eigensinn. 2009 erschien von ihm das Hörbuch Mein Jenseits von Martin Walser, 2010 im Hörverlag Tagebücher 1982-2001 von Fritz J. Raddatz und 2012 Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten von Neil MacGregor. Seit 2009 ist er verantwortlich für die radioTexte am Dienstag in Bayern2.

Details

Medium

CD

Sprecher

Tom Schilling + weitere

Spieldauer

733 Minuten

Erscheinungsdatum

12.05.2014

Verlag

Der Hörverlag

Beschreibung

Details

Medium

CD

Sprecher

Spieldauer

733 Minuten

Erscheinungsdatum

12.05.2014

Verlag

Der Hörverlag

Anzahl

10

Fassung

ungekürzt

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783844513325

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Sollte ein Plichtroman sein.

Bewertung am 01.07.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Der Krieg wird so beschrieben wie er ist: kalt und simpel. Sterben und Tot wird zur Normalität. Überleben zum glücklichen Zufall. Und genau so beschreibt Jünger das auch in diesem Buch. Von Begeisterung, Heldentum, als Aufgabe für Männer, Etwas was Sinn macht, geht es entlang Tag für Tag immer weiter in das kalte emotional abgestumpfte Tal. Sterben, Blut, Bomben, Schießen auf Menschen wird auf der selben Ebene wie Eisessen und Körperpflege dargestellt. Gruselig, drückend, erschütternd, verstörend, beklemmend wird einem beim Lesen. Natürlich halt nur für alle diejenigen die selber denken können und die keine Beschreibung im oder neben dem Text brauchen was genau sie jetzt zu fühlen oder zu denken haben, wenn sie diese Zeilen lesen. Für mich ist das Buch ein wertvoller Blick durch die Augen eines Menschen im WW1.

Sollte ein Plichtroman sein.

Bewertung am 01.07.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Der Krieg wird so beschrieben wie er ist: kalt und simpel. Sterben und Tot wird zur Normalität. Überleben zum glücklichen Zufall. Und genau so beschreibt Jünger das auch in diesem Buch. Von Begeisterung, Heldentum, als Aufgabe für Männer, Etwas was Sinn macht, geht es entlang Tag für Tag immer weiter in das kalte emotional abgestumpfte Tal. Sterben, Blut, Bomben, Schießen auf Menschen wird auf der selben Ebene wie Eisessen und Körperpflege dargestellt. Gruselig, drückend, erschütternd, verstörend, beklemmend wird einem beim Lesen. Natürlich halt nur für alle diejenigen die selber denken können und die keine Beschreibung im oder neben dem Text brauchen was genau sie jetzt zu fühlen oder zu denken haben, wenn sie diese Zeilen lesen. Für mich ist das Buch ein wertvoller Blick durch die Augen eines Menschen im WW1.

Beängstigend!?

verena am 03.02.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich stehe diesem Roman zwiegespalten gegenüber.Am Anfang spricht Begeisterung aus dem jungen Soldaten.Das ganze Werk ist durchzogen von Einschüben, die "mal so eben" von den schrecklichsten Verletzungen sprechen.Nur selten taucht eine Reflexion von Seiten des Protagonisten auf.Zum Ende hin schwindet die Begeisterung teils und die Einsicht darüber, dass der Krieg verloren ist, schiebt sich in den Vordergrund.Man sollte es am Besten selbst lesen.

Beängstigend!?

verena am 03.02.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich stehe diesem Roman zwiegespalten gegenüber.Am Anfang spricht Begeisterung aus dem jungen Soldaten.Das ganze Werk ist durchzogen von Einschüben, die "mal so eben" von den schrecklichsten Verletzungen sprechen.Nur selten taucht eine Reflexion von Seiten des Protagonisten auf.Zum Ende hin schwindet die Begeisterung teils und die Einsicht darüber, dass der Krieg verloren ist, schiebt sich in den Vordergrund.Man sollte es am Besten selbst lesen.

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