In Stahlgewittern

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Historisch-kritische Ausgabe

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Beschreibung


Ernst Jüngers Erstling »In Stahlgewittern« basiert auf seinen Kriegstagebüchern, die er kurz nach dem Ersten Weltkrieg in Buchform brachte. Insgesamt überarbeitete Jünger den Text elfmal und es sind sieben Fassungen erschienen. Nach der Herausgabe des »Kriegstagebuchs 1914–1918« untersucht Helmuth Kiesel in dieser langerwarteten Edition sowohl Jüngers Schreibprozess wie auch die offene Frage nach Einfügungen und Streichungen im Sinne des aufkommenden Nationalismus in den 1920er Jahren. Dazu werden die Erstausgabe und die Fassung letzter Hand einander gegenübergestellt und alle relevanten Veränderungen anderer Ausgaben für den Leser sichtbar gemacht. Im zweiten Band werden zusätzlich sämtliche Varianten aufgezeigt.

»Kiesels Edition stellt sowohl in der philologischen Aufbereitung als auch in der souveränen Kommentierung eine herausragende Leistung dar.« Jan Robert Weber, Edition in der Kritik, Februar 2015 »Die Edition erfüllt alle Ansprüche. Sie gestattet es dem Leser erstmals, die zuweilen erheblich voneinander abweichenden sieben Fassungen des Textes zu vergleichen und die Bemühungen des Autors um sprachliche Präzisierung zu verfolgen.« Urs Bitterli, NZZ am Sonntag, 25.5.2014

Ernst Jünger, am 29. März 1895 in Heidelberg geboren. 1901–1912 Schüler in Hannover, Schwarzenberg, Braunschweig u. a. 1913 Flucht in die Fremdenlegion, nach sechs Wochen auf Intervention des Vaters entlassen 1914–1918 Kriegsfreiwilliger 1918 Verleihung des Ordens »Pour le Mérite«. 1919–1923 Dienst in der Reichswehr. Veröffentlichung seines Erstlings »In Stahlgewittern«. Studium in Leipzig, 1927 Übersiedlung nach Berlin. Mitarbeit an politischen und literarischen Zeitschriften. 1936–1938 Reisen nach Brasilien und Marokko. »Afrikanische Spiele« und »Das Abenteuerliche Herz«. Übersiedlung nach Überlingen. 1939–1941 im Stab des Militärbefehlshabers Frankreich. 1944 Rückkehr Jüngers aus Paris nach Kirchhorst. 1946–1947 »Der Friede«. 1950 Übersiedlung nach Wilflingen. 1965 Abschluß der zehnbändigen »Werke«. 1966–1981 Reisen. Schiller-Gedächtnispreis. 1982 Goethe-Preis der Stadt Frankfurt/Main.1988 Mit Bundeskanzler Kohl bei den Feierlichkeiten des 25. Jahrestags des Deutsch-Französischen Vertrags. 1993 Mitterrand und Kohl in Wilflingen. 1998 Ernst Jünger stirbt in Riedlingen..
Helmuth Kiesel, geboren 1947, Professor Dr. phil., war von 1990 bis 2015 Inhaber eines Lehrstuhls Professor für Geschichte der neueren deutschsprachigen Literatur am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg. Er ist u. a. Herausgeber der Kriegsbücher Ernst Jüngers und Verfasser zahlreicher Studien zur Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.09.2013

Herausgeber

Helmuth Kiesel

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

1245

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.09.2013

Herausgeber

Helmuth Kiesel

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

1245

Maße (L/B/H)

23,8/17/8,3 cm

Gewicht

1982 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-93946-0

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Sollte ein Plichtroman sein.

Bewertung am 01.07.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Der Krieg wird so beschrieben wie er ist: kalt und simpel. Sterben und Tot wird zur Normalität. Überleben zum glücklichen Zufall. Und genau so beschreibt Jünger das auch in diesem Buch. Von Begeisterung, Heldentum, als Aufgabe für Männer, Etwas was Sinn macht, geht es entlang Tag für Tag immer weiter in das kalte emotional abgestumpfte Tal. Sterben, Blut, Bomben, Schießen auf Menschen wird auf der selben Ebene wie Eisessen und Körperpflege dargestellt. Gruselig, drückend, erschütternd, verstörend, beklemmend wird einem beim Lesen. Natürlich halt nur für alle diejenigen die selber denken können und die keine Beschreibung im oder neben dem Text brauchen was genau sie jetzt zu fühlen oder zu denken haben, wenn sie diese Zeilen lesen. Für mich ist das Buch ein wertvoller Blick durch die Augen eines Menschen im WW1.

Sollte ein Plichtroman sein.

Bewertung am 01.07.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Der Krieg wird so beschrieben wie er ist: kalt und simpel. Sterben und Tot wird zur Normalität. Überleben zum glücklichen Zufall. Und genau so beschreibt Jünger das auch in diesem Buch. Von Begeisterung, Heldentum, als Aufgabe für Männer, Etwas was Sinn macht, geht es entlang Tag für Tag immer weiter in das kalte emotional abgestumpfte Tal. Sterben, Blut, Bomben, Schießen auf Menschen wird auf der selben Ebene wie Eisessen und Körperpflege dargestellt. Gruselig, drückend, erschütternd, verstörend, beklemmend wird einem beim Lesen. Natürlich halt nur für alle diejenigen die selber denken können und die keine Beschreibung im oder neben dem Text brauchen was genau sie jetzt zu fühlen oder zu denken haben, wenn sie diese Zeilen lesen. Für mich ist das Buch ein wertvoller Blick durch die Augen eines Menschen im WW1.

Beängstigend!?

verena am 03.02.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich stehe diesem Roman zwiegespalten gegenüber.Am Anfang spricht Begeisterung aus dem jungen Soldaten.Das ganze Werk ist durchzogen von Einschüben, die "mal so eben" von den schrecklichsten Verletzungen sprechen.Nur selten taucht eine Reflexion von Seiten des Protagonisten auf.Zum Ende hin schwindet die Begeisterung teils und die Einsicht darüber, dass der Krieg verloren ist, schiebt sich in den Vordergrund.Man sollte es am Besten selbst lesen.

Beängstigend!?

verena am 03.02.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich stehe diesem Roman zwiegespalten gegenüber.Am Anfang spricht Begeisterung aus dem jungen Soldaten.Das ganze Werk ist durchzogen von Einschüben, die "mal so eben" von den schrecklichsten Verletzungen sprechen.Nur selten taucht eine Reflexion von Seiten des Protagonisten auf.Zum Ende hin schwindet die Begeisterung teils und die Einsicht darüber, dass der Krieg verloren ist, schiebt sich in den Vordergrund.Man sollte es am Besten selbst lesen.

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von Ernst Jünger

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